ArchaeoPublica Survey Stein/St. Pantaleon

2017-10-20 11:00 - 2017-10-21 17:00
Stein, Sankt Pantaleon-Erla, Österreich Stein, Sankt Pantaleon-Erla, Österreich

Endlich ist es soweit: Das erste von ArchaeoPublica organisierte Forschungsprojekt startet am 20./21. Oktober 2017*. Wir gehen mittels systematischen Feldbegehungen sowie mit Hilfe von Geomagnetik und Georadar einer höchst interessanten römerzeitlichen Fundstelle – im wahrsten Sinne des Wortes – auf den Grund. Das Projekt führt uns nach Stein/St. Pantaleon** im westlichen Niederösterreich. Es sei nur noch so viel verraten: Erfolg ist garantiert – lasst euch überraschen!

Es ist von Vorteil, wenn du am Workshop „Archäologische Feld- und Geländebegehungen“ im April in Leonding teilgenommen hast, es ist jedoch kein Ausschlussgrund, wenn du nicht dabei gewesen bist.

Wir freuen uns auf zahlreiche TeilnehmerInnen!

Wenn ihr tatsächlich Zeit und Lust habt, dann tragt euch bitte unter dem folgenden Doodle-Link ein (Mehrfachnennungen sind natürlich möglich).

Die Teilnahme erfolgt auf eigenes Risiko.

* Ausweichtermin (oder auch ergänzender Termin): Fr. 3./Sa. 4. November 2017

** Der genaue Treffpunkt wird nach Anmeldung bekanntgegeben. Für Nicht-Autofahrer können wir bei Bedarf einen  Shuttle-Dienst von/zum Bahnhof St. Valentin organisieren.

Für nähere Information: office@archaeopublica.eu

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  • 2017-01-31 18:00 - 2017-01-31 20:00

    Vortrag von Ass.-Prof. Mag. Dr. Alexandra Krenn-Leeb (Institut für Urgeschichte und Historische Archäologie der Universität Wien)

    Der Brand eines Hauses bedeutete für seine Bewohnerinnen und Bewohner immer eine Katastrophe – selbstverständlich auch in der Kupferzeit um 3.000 v.  Chr .! Denn meistens brannte dann nicht nur ein Haus, sondern gleich die gesamte Siedlung ab. Das komplette Hab und Gut wurde verbrannt, zerstört oder beschädigt und durch das einstürzende Haus verschüttet. Dadurch gerieten die Brandreste in Vergessenheit... Doch nun gelingt es Archäologinnen und Archäologen der Universität Wien –  quasi  wie in einer Momentaufnahme – die wenigen Stunden vor der Brandkatastrophe zu rekonstruieren. Sie ermitteln den Lebensalltag und die Gewohnheiten der damaligen  Siedlerinnen und Siedler – zumeist Bauern und Handwerker. Wie haben sie gelebt? Wie haben sie sich ernährt? Welche Aktivitäten und Arbeiten verrichteten  sie? Die Archäologin Alexandra Krenn-Leeb gibt Einblick in eine spannende Epoche, beantwortet Ihre Fragen und lässt die 5.000 Jahre alten Artefakte zu Ihnen „sprechen“! Ass.-Prof. Mag. Dr. Alexandra Krenn-Leeb: Archäologin und Prähistorikerin am Institut für Urgeschichte und Historische Archäologie der Universität Wien (Forschungs - und Lehrbereiche: Neolithikum, Kupferzeit und Bronzezeit; Vize-studienprogrammleiterin). Forschungsgrabung am Kleinen Anzingerberg in Meidling/Unterwölbling in Niederösterreich seit 1999. Forschungsschwerpunkte (Auswahl): Humanökologie der Kupferzeit / Identität, Mobilität und Tradition bronzezeitlicher Populationen / Deponierungen im Kontext Raum und Ritual.

    Begrüßung: wHR Mag. Dr. Willibald Rosner, Direktor des NÖ Landesarchivs und Generalsekretär des Vereins für Landeskunde von Niederösterreich

    Ort: Lesesaal der Niederösterreichischen Landesbibliothek, Kulturbezirk 3, 3109 St. Pölten

    Im Anschluss wird zum Imbiss geladen.

    Anmeldung: post.k2veranstaltungen@noel.gv.at, unter 02742/9005-12835 oder unter folgendem Link

  • 2017-02-19 10:00 - 2017-12-05 17:00
    Was hat Stonehenge mit Mode oder Musik zu tun? Oder mit Mickey Mouse? Nichts und vieles ist die Antwort, denn Stonehenge ist ein Bestseller auch auf Tassen, Briefmarken, in Comics, auf Schallplatten oder T-Shirts. Kurioses und Lustiges vereint in der Sonderausstellung „Alles Stonehenge oder was!“ wirft ein Licht auf Objekte zum Stonehenge-Kult. Stonehenge kann durchaus als globale Ikone bezeichnet werden, die die Menschheit seit tausenden von Jahren in den Bann zieht. Auch heute noch ist es schwer, sich dem geheimnisvollen Zauber dieses Monuments zu entziehen. Jährlich besuchen rund 1,2 Millionen Menschen Stonehenge, bestaunen die tonnenschweren Steine und zücken ihre Kameras und Smartphones, um Erinnerungsfotos zu machen. Ebenso stellt Stonehenge für viele Künstler eine Quelle der Inspiration dar. Seit Jahrhunderten dienen die Steine als Motiv zahlreicher Zeichnungen und Gemälde, in jüngerer Zeit auch Fotografien. In der Musikszene ist der Steinkreis ebenfalls ein begehrtes Motiv für Cover und selbst für Songtexte. Die US Comedy Rockband Spinal Tab produzierte sogar eine Schallplatte in Form eines Trilithen, den typischen Steinformationen Stonehenges. Menschen mit unterschiedlichen Hintergründen erzählen in der Ausstellung „Alles Stonehenge oder was!“ ihre Geschichten. So plaudert ein Busfahrer, der täglich Touristen zum Steinkreis fährt, was diese ihn am häufigsten fragen. Auch Wissenschaftler erzählen über ihre Beweggründe, warum Stonehenge eine derartige Faszination auf die Menschen ausübt und welchen Bezug sie selbst dazu haben. Die Ausstellung zeigt die lebhafte und zugleich kuriose Welt, die sich mit dem berühmten Monument der Vorzeit beschäftigt. Die Besucherinnen und Besucher des MAMUZ erfahren, auf welch unterschiedliche Weise der Steinkreis eingesetzt wurde, um CDs, Schallplatten, Teller, Häferl, Ohrringe und vieles mehr zu einem Verkaufsschlager zu machen. Kunterbunte Souvenirs und Stonehenge-Merchandising zeugen von den vielfältigen Möglichkeiten, die berühmten Steine zu präsentieren. In der Ausstellung lässt es sich eintauchen in die Märchen und Sagen rund um Stonehenge in die musikalische Welt, in die literarische und auch in die spielerische Welt. „Alles Stonehenge oder was!“ ergänzt die Hauptausstellung „Stonehenge. Verborgene Landschaft“, die ebenfalls noch bis 3. Dezember 2017 im MAMUZ Museum Mistelbach zu sehen ist. Dienstag – Sonntag: 10 – 17 Uhr. (An Feiertagen auch montags geöffnet) Letzter Einlass: 16:30 Uhr ACHTUNG: Die Ausstellung „Alles Stonehenge oder was!" ist an folgenden Tagen aufgrund der Vermietung der Räumlichkeiten nicht zu besichtigen: 19. April, 5. Mai, 9. Juni, 10. Juni, 16.-18. Juni, 9. September, 10.-13. Oktober, 8.-11. November 2017. Eintritt: Erwachsene 10 €, ermäßigt 8 €, Kinder (11-14 Jahre) 3 €. Das Ticket gilt für das gesamte Urgeschichtemuseum MAMUZ - Schloss Asparn/Zaya, Museum Mistelbach - in der Saison 2017. Link
  • 2017-02-19 10:00 - 2017-12-05 17:00
    Die Ausstellung „Stonehenge. Verborgene Landschaft“ im MAMUZ Museum Mistelbach wird aufgrund des großen Erfolgs um ein Jahr verlängert – mit mehr Inhalten, mehr Aktivstationen und der Sonderausstellung „Alles Stonehenge oder was!“, die Stonehenge als Bestseller zeigt. Stonehenge fasziniert und begeistert weltweit. Viele Sagen und Legenden ranken sich um das 4.000 Jahre alte Stein-Monument. Zahlreiche Forscher machen sich jedes Jahr daran, das Rätsel um Stonehenge zu lösen. Und tatsächlich können immer wieder neue Erkenntnisse gewonnen werden, die uns dem Geheimnis des berühmten Steinkreises näher bringen. Die weltweit erste Ausstellung zu Stonehenge im MAMUZ Museum Mistelbach wird mit den neuesten Grabungsergebnissen des Jahres 2016 ergänzt und ist noch bis 3. Dezember 2017 zu sehen. Die Ergebnisse der Forschungen am Superhenge Durrington Walls und weitere sensationelle Entdeckungen des Ludwig Boltzmann Instituts für Archäologische Prospektion und Virtuelle Archäologie, das seit 2010 die Landschaft rund um Stonehenge mit nicht-invasiven Techniken untersucht, lassen die Besucher in der Verlängerung der Ausstellung ein neues Erlebnis zuteil werden. „Neue Aktivstationen führen Groß und Klein spielerisch in die modernste Technik der Forscher ein, die den Blick in den Boden und in die Landschaft von Stonehenge erst möglich gemacht hat“, erzählt Wolfgang Neubauer vom Ludwig Boltzmann Institut – Kurator der Ausstellung und Wissenschafter des Jahres 2015. Eines der Highlights der Ausstellung 2017 ist die über 4000 Jahre alte goldene Sonnenscheibe aus dem Grabhügel von Mere nördlich von Stonehenge  in Wiltshire. Die sensationelle Grabbeigabe ist ein einzigartiger Fund, der ein neues Licht auf die Bedeutung von Stonehenge und die Menschen, die den Bau des Monuments mit eigenen Augen gesehen haben, wirft. Die Sonnenscheibe ist nur einer der Originalfunde, die die Britischen Inseln für diese Ausstellung das erste Mal verlassen. Die Steine von Stonehenge sind Giganten - welch enorme Dimension sie haben, wird bei den 1:1-Modellen in der Ausstellung deutlich. Neben den Steinen in Originalgröße lassen originale Bluestones und Sarsens, wie sie für den Bau der Kultanlage verwendet wurden, Stonehenge greifbar werden. Darüber hinaus versetzt eine erstmalig erstellte digitale Animation zur umgebenden Landschaft die Besucher in die mystische Welt unserer Vorfahren vor mehr als 4.000 Jahren - als stünde man direkt inmitten des Steinkreises. Stonehenge ist der berühmteste prähistorische Kultplatz weltweit. Was viele jedoch nicht wissen, lange bevor in Stonehenge die ersten Steine aufgerichtet wurden, erschienen am Kontinent die ersten Monumentalbauten Mitteleuropas - die Kreisgrabenanlagen. Die imposanten Befunde dieser Kreisgrabenanlagen, die ihren Verbreitungsschwerpunkt in Niederösterreich und besonders im Weinviertel haben, zeigen, dass auch die Menschen in Europa ihre gigantischen Kultanlagen aus Holz hatten, die uns staunen lassen! Dienstag – Sonntag: 10 – 17 Uhr (An Feiertagen auch montags geöffnet) Letzter Einlass: 16:30 Uhr Eintritt: Erwachsene: 10 Euro, Ermäßigt: 8 Euro, Kinder (11 – 14 Jahre): 3 Euro. Das Ticket gilt für das gesamte Urgeschichtemuseum MAMUZ - Schloss Asparn/Zaya, Museum Mistelbach - in der Saison 2017. link
  • 2017-03-10 19:30 - 2017-03-10 21:00
    Vortrag von Dipl.-Ing. Dr. Georg Zotti (Ludwig Boltzmann Institut für Archäologische Prospektion und Virtuelle Archäologie) Archäoastronomie beschäftigt sich mit Spuren systematischer Himmelsbeobachtung in den Hinterlassenschaften früherer Kulturen. Ein wichtiger Teilbereich betrifft die Orientierung von Kultbauten, die häufig mit Sonnwendauf- oder –untergängen, gelegentlich auch mit hellen Sternen in Verbindung gebracht werden. Im Rahmen eines Forschungsprojektes konnte der Vortragende vor kurzem in Zusammenarbeit mit Studenten der TU Wien eine Erweiterung zum populären freien Planetariumsprogramm Stellarium entwickeln, mit der man virtuelle dreidimensionale Modelle unter den ebenfalls genauer gewordenen Himmel von Stellarium bringen und so untersuchen kann. Stellarium ist auch ein wichtiges Werkzeug in der großen Stonehenge-Ausstellung im MAMUZ Museum Mistelbach. In dem Vortrag werden auch weitere neuere Entwicklungen von Stellarium vorgestellt werden. Georg Zotti ist Informatiker und Astronom mit Interessenschwerpunkt „Kulturelle Astronomie“. Seit 2010 ist er Mitentwickler von Stellarium. Er ist Zweiter Vorsitzender der Gesellschaft für Archäoastronomie und Vizepräsident der Europäischen Gesellschaft für Kulturelle Astronomie SEAC. Der Verein ANTARES NOE AMATEURASTRONOMEN veranstaltet jeden zweiten Freitag im Monat seinen monatlichen Vereinsabend. Ein Vortrag mit einem astronomischen Thema, gemütliches Beisammensein, Erfahrungsaustausch und die PRÄSENTATION von ASTROFOTOS unserer Mitglieder sind fester Bestandteil dieser Vereinsabende. BESUCHER sind HERZLICH WILLKOMMEN! EINTRITT FREI!!! Gasthof Leo GRAF Bahnhofplatz Süd – 7 3100 St. Pölten Link
  • 2017-03-16 18:00 - 2017-03-16 19:30
    Vortrag von Dr. Ernst Lauermann (MAMUZ) Auch heute noch zeugen die gewaltigen Grabhügel der Hallstattkultur von einstiger Macht und Größe. Im Weinviertel steht der höchste Grabhügel der gesamten Hallstattkultur, der 14 m hohe Tumulus von Großmugl. Die Bestattungssitten sind in der Hallstattzeit sehr unterschiedlich, die Toten wurden körper- oder brandbestattet und sowohl in Flachgräbern als auch in Hügeln zur Ruhe gebettet. Über diese Bestattungsbräuche und über die zahlreichen Denkmäler, die „Pyramiden des Weinviertels“ erfahren sie in diesem Vortrag.   Wir bitten um Anmeldung unter anmeldung@mamuz.at Link
  • 2017-03-19 10:00 - 2017-12-04 17:00
    Archäologische Funde sind mehr als Scherben, Knochen und Metallklumpen - hinter jedem dieser Objekte verbirgt sich eine längst vergangene Welt, in die wir durch diese Objekte auch ansatzweise blicken können. Jedes dieser Objekte erzählt seine eigene Geschichte, wie bedeutend oder unscheinbar sie auch sein mag. Bei archäologischen Grabungen werden jedes Jahr in Niederösterreich viele davon freigelegt. Die spektakulärsten Geschichten aus den Jahren 2013 bis 2015 sind vom 18. März bis 3. Dezember im MAMUZ Schloss Asparn/Zaya in der Ausstellung „NEWS FROM THE PAST. Niederösterreich. Archäologie. Aktuell“ zu sehen.  Mit der Ausstellung „NEWS FROM THE PAST“, die im Jahr 2014 und 2015 im St. Pöltener Stadtmuseum zu sehen war, hat das Stadtmuseum einen Ausstellungszyklus gestartet, der eine Leistungsschau der Archäologie Niederösterreichs ist. Nun geht die Schau im MAMUZ Schloss Asparn/Zaya in die zweite Runde – das Konzept ist gleich, die Geschichten sind neu! Jährlich finden mehr als 350 archäologische Grabungen in Niederösterreich statt - teils geplante Grabungen vom Land Niederösterreich, teils aber auch Rettungsgrabungen, aufgrund des Baus von Autobahnen, Gebäuden oder Windrädern. Die Funde, die bei diesen Grabungen zum Vorschein kommen, verschwinden oftmals in Depots und warten vergeblich auf eine Präsentation. So wissen viele Niederösterreicher und Niederösterreicherinnen viel zu wenig über ihre unmittelbare Umgebung und die großartigen kulturellen Hinterlassenschaften früherer Zeiten. Jeder einzelne Fund, der in der Ausstellung „News from the Past“ zu sehen ist, ist ein Highlight. Skurrile, witzige und außergewöhnliche Objekte sind es, die ausgewählt wurden und die der Ausstellung Kraft verleihen. Skurril ist ein Idol aus der Bronzezeit, das bei der Grabung an der S3 gefunden wurde, dem Kopf und Beine fehlen, das jedoch als Zwitter-Wesen dargestellt ist . Entstand es als Zeitvertreib am Lagerfeuer? Witzig sind die Ideen, die nicht-reitaffine Personen zu einem Teil eines Zaumzeugs aus der Bronzezeit haben, das bei einer Grabung im Stift Melk entdeckt wurde. Es sind zwei Knochen mit jeweils drei länglichen Durchlöcherungen. Wie wurde es verwendet? Ein besonderer Fund ist das Grab einer Dame aus Berndorf, die aus der Römerzeit stammt, jedoch Objekte aus der Steinzeit bei sich hatte. War sie die erste Archäologin? Als Erlebnismuseum und Wissenszentrum ist es dem MAMUZ besonders wichtig, die Wissenschaft erlebnisreich zu präsentieren. Dies gelingt durch zahlreiche interaktive Elemente, die die Objekte in der Ausstellung ergänzen, so etwa ein Magnetpuzzle oder ein Fotopoint durch eine Ofenkachel, die die kopflose Geschichte von Judith und Holofernes zeigt. Die Ausstellung „NEWS FROM THE PAST. Niederösterreich. Archäologie. Aktuell“ findet in Zusammenarbeit mit dem Bundesdenkmalamt, dem Stadtmuseum St. Pölten, den no-mad-designers und den Landessammlungen Niederösterreichs statt. Zusammen wurden die außergewöhnlichsten Funde ausgewählt, Geschichten werden dazu erzählt und sie werden in einer bemerkenswerten und besonderen Art im Rahmen der Ausstellung präsentiert. Dienstag – Sonntag: 10 – 17 Uhr (an Feiertagen auch montags geöffnet) Letzter Einlass: 16:30 Uhr Eintritt: Erwachsene 10 €, ermäßigt 8 €, Kinder (11-14 Jahre) 3 €. Das Ticket gilt für das gesamte Urgeschichtemuseum MAMUZ - Schloss Asparn/Zaya, Museum Mistelbach - in der Saison 2017. Link
  • 2017-03-23 18:00 - 2017-03-23 19:30
    Vortrag von Mag. Dr. Peter Trebsche (Zentrum für Museale Sammlungswissenschaften, Donau-Universität Krems) Das latènezeitliche Siedlungszentrum von Haselbach in Niederösterreich: Erste Ergebnisse der französisch-österreichischen Forschungsgrabung 2015-2016 Während in Ostösterreich im 20. Jahrhundert die befestigten Höhensiedlungen im Zentrum des Forschungsinteresses standen, rücken seit Beginn des 21. Jahrhunderts vor allem die Flachlandsiedlungen der Latènezeit in den Fokus. Durch großflächige Magnetprospektionen konnten mehrere Siedlungszentren vollständig erfasst werden. Die Auswertung der Prospektionsdaten mithilfe Geographischer Informationssysteme liefert bisher unbekannte Einblicke in die Siedlungsstruktur und in Prozesse der Siedlungsplanung während der Latènezeit. Es existieren mindestens fünf Größenklassen von Siedlungen, die eine komplexere Hierarchie bilden als bislang angenommen. Unter den prospektierten Siedlungszentren wurde die Fundstelle in Haselbach (Gemeinde Niederhollabrunn, Bezirk Korneuburg) etwa 30 km westlich von Wien ausgewählt, um in einem internationalen Projekt genauer untersucht zu werden. Die Forschungen werden von der Donau-Universität Krems (Peter Trebsche) und von der Universität Strasbourg (Stephan Fichtl) gemeinsam durchgeführt. Französische und österreichische Studenten gruben in den ersten beiden Grabungskampagnen 2015 und 2016 zwei Bereiche im Norden und im Süden der Siedlung aus. Die zwei Grabungsflächen unterscheiden sich, was die Bebauungsstruktur, das Fundspektrum und die nachweisbaren Aktivitäten betrifft. Im Vortrag werden die ersten Ergebnisse zur Wirtschaftsstruktur und zur Funktion der Grubenhäuser präsentiert. Wir bitten um Anmeldung unter anmeldung@mamuz.at Link
  • 2017-03-30 18:00 - 2017-03-30 19:30
    Vortrag von Dr. Veronika Holzer (NHM Wien) Seit 2002 gräbt das Naturhistorische Museum Wien in Roseldorf eine keltische Zentralsiedlung aus. Im Laufe der Jahre wurden mehrere heilige Bezirke untersucht. Die Bedeutung der entdeckten Heiligtümer von Roseldorf  kann als archäologische Sensation angesehen werden, da bislang die Anlagen einzigartig in Mitteleuropa sind. Ähnliche Vergleichsfunde finden sich vor allem in Frankreich. In diesem Vortrag werden spannende Einblicke in die religiösen Vorstellungswelten der Kelten geboten. Wir bitten um Anmeldung unter anmeldung@mamuz.at Link
  • 2017-04-07 18:30 - 2017-04-07 20:00
    Am Freitag 7. April ab 18:30 findet die Jahreshauptversammlung des Vereins ArchaeoPublica statt. Da wir die Gelegenheit zum Austausch mit den vielen neuen Mitgliedern nutzen möchten, würde es uns freuen, möglichst viele Mitglieder bei der Jahreshauptversammlung begrüßen zu dürfen. Die Tagesordnung der Jahreshauptversammlung wird noch bekanntgegeben. Aus organisatorischen Gründen bitten wir um Anmeldung unter office@archaeopublica.eu. Nach dem Workshop und der Jahreshauptversammlung werden wir den Abend gemeinsam ausklingen lassen. Die Jahreshauptversammlung findet in der Außenstelle des oberösterreichischen Landesmuseums in der Welser Straße 20, 4060 Linz-Leonding statt.
  • 2017-04-13 19:30 - 2017-04-13 21:30
    Die Vereine „Initiative Denkmalschutz – Zweigstelle Wels“ und der „Römerweg Ovilava“ haben Herrn Mag. Tarek Leitner zu einem Vortrag mit anschließender Podiumsdiskussion nach Wels eingeladen. Unter dem Titel „Mut zur Schönheit - Aspekte zur Welser Stadtbildgestaltung“, soll die Bezugnahme zum Kulturerbe bei den durch Neubauten zerstörten historischen Häusern und römischen Bodendenkmälern in Wels thematisiert werden. "Was lassen wir uns eigentlich an Hässlichkeiten in unserer Umgebung alles gefallen? Seine These lautet: Im Namen der „Wirtschaftlichkeit“ akzeptieren wir vielfach, dass der Raum, in dem wir unser alltägliches Leben verbringen, verunstaltet wird." Unsere Forderungen leiten sich von den Verpflichtungen der Republik Österreich aus dem „Rahmenübereinkommen des Europarates über den Wert des Kulturerbes für die Gesellschaft“ und dem „Europäischen Übereinkommen zum Schutz des archäologischen Erbes“ ab. Öffentliche Veranstaltung, freier Eintritt!  
  • 2017-04-28 18:00 - 2017-04-28 19:00
    Die sanft hügelige Landschaft des Weinviertels weist im Vergleich zu vielen anderen Landschaften Österreichs eine dichte ur- und frühgeschichtliche Besiedelung auf. Ursache dafür sind die günstigen klimatischen Verhältnisse und die gute Beschaffenheit der Böden, die Ackerbau ab dem 6. Jahrtausend begünstigten. Diese Landschaft zwischen Thaya und Donau liegt im Kreuzungsbereich der Bernsteinstraße und des Donauweges und damit förmlich am Schnittpunkt der Kulturen Europas. Ernst Lauermann dokumentiert in diesem Buch in Wort und Bild die archäologische Landschaft des Weinviertels und skizziert diese Region – vom ersten Auftreten des Menschen im Paläolithikum an der March bis zu den keltischen Siedlern der letzten Jahrhunderte vor Christus. Themen seines Buches sind die Steinzeitjäger, die ersten Bauern (Niederhollabrunn und Kleinhadersdorf), die große Zahl rätselhafter Kreisgrabenanlagen (Steinabrunn, Michelstetten, Hornsburg), die Kupferzeit und die Urnenfelderzeit genauso wie die Höhensiedlungen am Michelberg, am Oberleiserberg und in Stillfried sowie die imposanten „Pyramiden“ des Weinviertels, deren bekannteste in Großmugl zu finden ist. Schließlich berichtet der Autor von der großen Zahl an Keltensiedlungen im Weinviertel, von den Funden keltischer Münzen und keltischem Kunsthandwerk. Der Autor: Dr. Ernst Lauermann, geboren 1952, lebt seit seiner Geburt in Stockerau. Der ausgebildete Hauptschullehrer für Deutsch und Leibeserziehung studierte neben seiner schulischen Tätigkeit Ur- und Frühgeschichte sowie mittelalterliche Geschichte. 1992 konnte er sein Hobby zum Beruf machen, er wurde in den niederösterreichischen Landesdienst als Archäologe aufgenommen. Das Urgeschichte Museum in Asparn/Zaya (MAMUZ) wurde seine Dienststelle. Zahlreiche wissenschaftliche Publikationen in Form von Monographien und Artikeln in wissenschaftlichen Fachzeitschriften geben Einblick in seine wissenschaftliche Arbeit, die ihn als Landesarchäologen für Ur-, Frühgeschichte und Mittelalterarchäologie auszeichnet. Ernst Lauermann. Archäologie des Weinviertels. Von den Steinzeitjägern bis zu den Kelten. Unter Mitarbeit von Volker Lindinger. 23,5 x 20 cm. Ca. 132 Seiten mit zahlreichen Abbildungen. € 19,90 ISBN 978-3-9504274-5-5 Link
  • 2017-05-01 10:00 - 2017-05-01 17:00
    Am 1. Mai präsentiert das Ludwig Boltzmann Institut für Virtuelle Archäologie und archäologische Prospektion eine Leistungsschau der Extraklasse. Wenn HighTech auf Archäologie trifft werden Gebäude und Landschaften sichtbar, wie sie vor Jahrtausenden erlebt wurden. Auch wenn diese schon vor tausenden Jahren dem Erdboden gleich gemacht wurden, können mit modernster Technologie heute noch Rückschlüsse auf historische Anlagen geschlossen werden, die mit dem freien Auge längst nicht mehr sichtbar sind. Die Archäologie profitiert von den technologischen Entwicklungen der letzten Jahre und kann Gebäude und Monumentalbauten wieder voll Leben erstrahlen lassen. Virtuelle Realität ist ein Begriff, der in Hollywood und in Computerspielen schon längst nicht mehr wegzudenken ist. In der Archäologie werden die technischen Fortschritte der letzten Jahre immer wieder eingesetzt um zu forschen, aber auch das Erforschte zu präsentieren. Mit „VIRTUELLE WELTEN. Archäologie und Hightech“ zeigt das MAMUZ im Zuge der Ausstellung „Stonehenge. Verborgene Landschaft“, was Archäologie kann. Mit VR-Brille, 3D-Projektor, 3D-Drucker und 3D-Scanner tauchen die Gäste ein und erleben die Welt der Archäologie von der modernsten Seite. Zu sehen sind neben den virtuellen Darstellungen rund um Stonehenge auch Darstellungen von Fundstellen der Wikinger, der Römer und aus der Bronzezeit. „In der virtuellen Welt werden die bedeutendsten archäologischen Stätten, die seit Jahrtausenden im Untergrund schlummern, wieder sichtbar und erfahrbar gemacht“, erzählt Dr. Wolfgang Neubauer vom Ludwig Boltzmann Institut – Kurator der Stonehenge-Ausstellung und Wissenschafter des Jahres 2015. Seit 2010 wird im Zuge des Stonehenge Hidden Landscape Projects, eine Zusammenarbeit des Ludwig Boltzmann Instituts für archäologische Prospektion und virtuelle Archäologie und der University of Birmingham, die Gegend um Stonehenge untersucht. Dabei kommen Hightech-Methoden zum Einsatz, die die Archäologie revolutioniert haben: Laserscanner, Bodenradarmessungen und Messungen des Erdmagnetfeldes. Durch das Scannen des Bodens erhalten die Wissenschaftler strukturierte Bilder des Untergrunds, die einen Blick in den Boden ermöglichen. So werden Überreste von Gebäuden oder Eingriffe in die Landschaft sichtbar. Ausgewertet entstehen dann 3D-Modelle von Gebäuden und Landschaften, wie sie das letzte Mal vor tausenden Jahren bestanden. Neben der Leistungsschau werden stündlich Führungen durch die Ausstellungen „Stonehenge. Verborgene Landschaft“ und die neu eröffnete Ausstellung „Alles Stonehenge oder was!“ angeboten. Link
  • 2017-05-13 - 2017-05-21 Den ganzen Tag
    Museen und Sammlungen in ganz Oberösterreich laden ein! Seit 1978 macht der Internationale Museumstag, der vom Internationalen Museumsrat ICOM initiiert wurde, alljährlich auf das breite Spektrum der Museumsarbeit und die thematische Vielfalt der Museen und Sammlungen in aller Welt aufmerksam. Der Internationale Museumstag, der sich heuer zum 40. Mal jährt, findet im deutschsprachigen Raum am Sonntag, 21. Mai 2017 unter dem Motto Spurensuche. Mut zur Verantwortung! statt. Mitveranstaltet wird der Tag von ICOM Österreich, der größten Organisation der Museen und Museumsfachleute in Österreich. In Oberösterreich führen wir vonseiten des Verbundes Oberösterreichischer Museen rund um den Internationalen Museumstag von Samstag, 13. Mai bis Sonntag, 21. Mai 2017 die Aktionswoche [INTERNATIONALER MUSEUMSTAG IN OÖ] durch, bei sich heuer mehr als 50 Museen und Sammlungen in Oberösterreich mit über 80 besonderen Programmpunkten einbringen. Den Auftakt zur Aktionswoche macht am Samstag, 13. Mai 2017 der Tag der OÖ. Museen im Schlossmuseum Linz bei dem sich bei 35 Stationen insgesamt 45 Museen aus ganz Oberösterreich mit spannenden Vermittlungsangeboten ganz besonders für Familien präsentieren. Der Tag der OÖ. Museen ist auch Teil des Rahmenprogramms zur aktuellen Sonderausstellung Wir sind Oberösterreich! Entdecken, Staunen, Mitmachen, die zur Zeit im Linzer Schlossmuseum läuft. Eine Übersicht zum gesamten Angebot der Aktionswoche [INTERNATIONALER MUSEUMSTAG IN OÖ] vom 13. bis 21. Mai 2017 bieten ein gedruckter Programmfolder, der beim Verbund Oberösterreichischer Museen (office@ooemuseumsverbund.at) kostenlos bestellt werden kann, sowie unser Online-Veranstaltungskalender und eine eigene digitale Karte bei DORIS.
  • 2017-05-20 - 2017-05-21 Den ganzen Tag
    1 Wochenende, 100 Museen, Programme zum Staunen, verlockende Angebote: Niederösterreichs Museen laden am 20. und 21. Mai 2017 zum Museumsfrühling Niederösterreich.

    Anlässlich des Internationalen Museumstags unter dem Motto „Spurensuche. Mut zur Verantwortung!“ bieten viele Museen abwechslungsreiche Programme: von Ausstellungseröffnungen bis zu Spezialführungen, von Kinder-Workshops bis zu Einblicken in Sammlungen. Entdecken Sie die Vielfalt unserer Museen!

    Link
  • 2017-05-21 Den ganzen Tag
    Museen und Sammlungen in ganz Österreich laden ein! Seit 1978 macht der Internationale Museumstag, der vom Internationalen Museumsrat ICOM initiiert wurde, alljährlich auf das breite Spektrum der Museumsarbeit und die thematische Vielfalt der Museen und Sammlungen in aller Welt aufmerksam. Der Internationale Museumstag, der sich heuer zum 40. Mal jährt, findet im deutschsprachigen Raum am Sonntag, 21. Mai 2017 unter dem Motto Spurensuche. Mut zur Verantwortung! statt. Mitveranstaltet wird der Tag von ICOM Österreich, der größten Organisation der Museen und Museumsfachleute in Österreich. Eine Übersicht aller teilnehmenden Museen finden Sie hier.
  • 2017-05-31 18:00 - 2017-05-31 21:00
    Im Rahmen des Iron-Age-Danube Projektes findet in Strettweg & Großklein von April bis Juni das Archäologie-Camp Austria 2017 statt. Eine bunte Reihe von öffentlich zugänglichen Veranstaltungen erwarten die interessierten Besucher in Strettweg, Großklein, Graz, Judenburg und Leibnitz: Vorträge vermitteln einen umfassenden Einblick in die vielfältigen Techniken, Bereiche und Aspekte der archäologischen Forschung. An den Tagen der offenen Grabung werden neueste Entdeckungen zu den aktuellen Untersuchungen vorgestellt. Die Ausgrabung in Strettweg (Leitung: Mag. Dr. Georg Tiefengraber, Institut für Bronze- und Eisenzeitforschung ISBE) wird im Bereich eines abgekommenen hallstattzeitlichen Hügelgrabes stattfinden. Experimentalarchäologische Workshops zur Eisenverhüttung, Metall-, Textil- und Keramikbearbeitung geben einen umfassenden Einblick in prähistorische Handwerkstechniken. Ein spezielles Kinder- und Jugendprogramm lädt zum Mitmachen und Ausprobieren ein. Das Thema Archäologie als Tourismusmagnet der Zukunft und eine Präsentation aller Partnerregionen in Großklein runden den Reigen der Veranstaltungen ab. Programm Eröffnungsfeier:
    • Begrüßung durch H. Dolleschall (Bürgermeister von Judenburg), P. Scherrer (Vizerektor der Karl-Franzens-Universität Graz), W. Muchitsch (Direktor des Universalmuseums Joanneum)
    • 13 Jahre Strettweg-Forschungen–eine Zwischenbilanz (G. Tiefengraber, Graz)
    • Kleidung und Identität in der Bronze- und Eisenzeit in Mitteleuropa. Eine Kultur-und Sozialgeschichte zu dem, was uns täglich umgibt (K. Grömer,Wien)
    • Modeschau: Bronze-und Eisenzeit
    • im Anschluss Buffet und gemütlicher Ausklang
    Für die Teilnahme ist eine Voranmeldung erforderlich! Link
  • 2017-06-09 - 2017-06-10 Den ganzen Tag
    Archäologische Ausgrabungen sind die Puzzle-Steine, die unser Bild über die Vergangenheit prägen. Jeder Fund, egal wie unscheinbar, kann den Experten viel über das Leben der Menschen aus vergangenen Zeiten erzählen. An den Tagen der Niederösterreichischen Landesarchäologie, von 9. bis 10. Juni im MAMUZ Museum Mistelbach, werden die archäologischen Forschungsergebnisse des letzten Jahres präsentiert. Link
  • 2017-06-16 09:00 - 2017-06-16 17:00
    Im Rahmen des Iron-Age-Danube Projektes findet in Strettweg & Großklein von April bis Juni das Archäologie-Camp Austria 2017 statt. Eine bunte Reihe von öffentlich zugänglichen Veranstaltungen erwarten die interessierten Besucher in Strettweg, Großklein, Graz, Judenburg und Leibnitz: Vorträge vermitteln einen umfassenden Einblick in die vielfältigen Techniken, Bereiche und Aspekte der archäologischen Forschung. An den Tagen der offenen Grabung werden neueste Entdeckungen zu den aktuellen Untersuchungen vorgestellt. Die Ausgrabung in Strettweg (Leitung: Mag. Dr. Georg Tiefengraber, Institut für Bronze- und Eisenzeitforschung ISBE) wird im Bereich eines abgekommenen hallstattzeitlichen Hügelgrabes stattfinden. Experimentalarchäologische Workshops zur Eisenverhüttung, Metall-, Textil- und Keramikbearbeitung geben einen umfassenden Einblick in prähistorische Handwerkstechniken. Ein spezielles Kinder- und Jugendprogramm lädt zum Mitmachen und Ausprobieren ein. Das Thema Archäologie als Tourismusmagnet der Zukunft und eine Präsentation aller Partnerregionen in Großklein runden den Reigen der Veranstaltungen ab. Link
  • 2017-06-20 18:00 - 2017-06-20 20:00

    Vortrag von Prof. DI Dr. Erwin Reidinger. Nähere Informationen werden noch bekanntgegeben.

    Link

  • 2017-07-07 14:00 - 2017-07-07 18:00
    Archäologie fasziniert. Das Suchen, das Graben, das Finden. Nicht nur Archäologinnen und Archäologen, auch viele Laien sind dieser Faszination verfallen. Mit ihren Metalldetektoren durchstreifen sie die Landschaft. Doch wenn sie in Österreich zu graben beginnen, machen sie sich strafbar nach dem Denkmalschutzgesetz. 1996 hat das englische Parlament ein Gesetz – den „Treasure Act“ – verabschiedet, das viele Metalldetektoristen und Forscher in Österreich und in Europa als Meilenstein im Umgang mit dieser Thematik sehen. Die Laienforscher werden einbezogen, das Suchen ist unter bestimmten Voraussetzungen legal, die Funde und Ergebnisse werden von Fachleuten gesichtet und bearbeitet. Die Ergebnisse werden allgemein zugänglich über das „Portable Antiquities Scheme“ (www.finds.uk.org) für alle sichtbar und nachvollziehbar gemacht. Dadurch wird die Geschichte reicher und bunter, engagierte Bürger und Bürgerinnen können ihr Hobby legal ausüben und werden in die Forschungen einbezogen. Kann dieses Modell auch in Österreich in Zukunft eine Vorbildwirkung haben? Mit Michael Lewis und Anni Byard sind zwei Archäologen aus England in Keutschach in Kärnten zu Gast, die dieses Modell aus ihrer Praxis vorstellen. Die Archäologin Renate Jernej beleuchtet die Thematik anhand eines aktuellen Falles vom Kathreinkogel. Christoph Baumgartner, der sich seit Jahren für eine Verbesserung des Verhältnisses zwischen „Sondengängern“ und Archäologen einsetzt, berichtet seine Sicht. Michael Waldher erläutert seine Erfahrungen in England und Österreich. Cyrill Dworsky gibt einen Impuls zu der Thematik aus der Sicht der Unterwasserforschung. Im Anschluss an die Veranstaltung wird das „1. Keutschacher Fundbüro“ eröffnet. Alle Interessierten sind eingeladen, ihre alten Schätze von zu Hause mitzubringen und anschauen zu lassen. Die Teilnahme ist kostenlos. Kontaktadresse: kathreinkogel.kaernten@gmail.com
  • 2017-07-08 11:00 - 2017-07-08 21:00
    Heuer findet das UNESCO-Welterbefest am 8. Juli 2017 ab 11 Uhr erstmals direkt am Keutschacher See in Gerti's Strandbad statt. Mit dem Fest wird das derzeit einzige UNESCO-Welterbe Kärntens gefeiert - die 6000 Jahre alte Pfahlbausiedlung im Keutschacher See.
    Heuer steht das Fest, das sich an die ganze Familie richtet, unter dem Thema „Fischerei“. Zu sehen gibt es urgeschichtliche Handwerkstechniken zum Fischen, eine kleine Ausstellung mit archäologischen Funden aus dem Keutschacher See und dem Ossiacher See zur Fischerei und natürlich auch Informationen zur UNESCO- Welterbestätte selbst. Da das Pfahlbauten-Welterbe ein internationales ist, werden auch heuer wieder Gäste aus Slowenien und Italien in Keutschach am See erwartet. Die jüngsten Besucherinnen und Besucher können einfache Musikinstrumente selber herstellen oder sich an der Herstellung von Gefäßen aus Ton versuchen. Für das leibliche Wohl wird mit „steinzeitlich“ inspirierten Gerichten und Getränken gesorgt. Zu verkosten gibt es z. B. Bier, das aus Zutaten hergestellt wurde, die bereits in der Steinzeit bekannt waren. Für ein ganz besonderes musikalisches Erlebnis sorgt das Ensemble ArchäoMusikVienna. Die Musikerinnen und Musiker spielen auf originalgetreu nachgebauten Instrumenten der Stein- und Bronzezeit. Zu Gast beim UNESCO-Welterbefest am Keutschacher See ist heuer auch Ljoba Jenče vom „HIŠA IZROČILA“ aus Cerknica in Slowenien. Sie singt Lieder und erzählt Geschichten vom Zirknitzer See (Cerkniško jezero).
    Ab 19.30 Uhr gibt es jazzige Musik mit dem Swing Trio Villach beim UNESCO- Welterbefest am Keutschacher See. Eintritt frei! Wir freuen uns auf Ihren Besuch! Link
  • 2017-08-05 10:00 - 2017-08-05 23:00
    Aufgrund des großen Interesses und riesen Erfolgs 2016 wird auch heuer ein Pfahlbau-Seefest auf der Promenade Seewalchen am Attersee veranstaltet. Auch eine Neuauflage der ÖSTERREICHISCHEN EINBAUMREGATTA 2017 wird es geben! Wir freuen uns auf ein ebenso buntes und schönes Seewalchener Familienfest auf der Promenade Seewalchen wie 2016! Auch für Kinder wird es heuer etwas besonderes geben! Wir würden uns freuen euch beim Fest willkommen heißen zu können - vielleicht ja sogar am Start der Einbaumregatta mit einem eigenen Team! Nähere Information und Anmeldung für den Einbaumregatta unter http://www.pfahlbau.at/
  • 2017-08-19 10:00 - 2017-08-20 17:00
    Hallstatt: Archäologie am Berg Wenn Knochen sprechen und Hightech in die archäologische Forschung einzieht Wissenschafter/innen des NHM Wien und ihre Forschungspartner/innen stellen die aktuellen Ergebnisse zu ihren Forschungen um die prähistorischen Salzbergwerke von Hallstatt vor. Archäozoologinnen/zoologen und Anthropologinnen/Anthropologen zeigen, wie sie Jahrtausende alten Skeletten ihre Geheimnisse entlocken und so mehr über das Leben und Arbeiten der Hallstätter Bergleute vor 3.000 Jahren erfahren. Geologinnen/Geologen führen vor, wie sie mit umfangreichem Equipment den Boden im Salzbergtal „durchleuchten“ und Archäotechniker/innen und Holzforscher/innen entführen in die Welt prähistorischer Handwerkstechniken. Im „virtuellen prähistorischen Bergwerk“ können Besucherinnen und Besucher mit den Forscherinnen/Forschern am PC eine Zeitreise ins Innere des Salzberges und durch die faszinierende Welt des historischen Betriebs erleben. Veranstaltungsort: Salzwelten Hallstatt, rund um das Archäologische Zentrum in der Alten Schmiede (Außenstelle des NHM Wien) Der Eintritt ist frei. Die Auffahrt mit der Standseilbahn der Salzwelten ist kostenpflichtig!
  • 2017-08-24 09:00 - 2017-08-24 17:00
    Das Bundesdenkmalamt, Abteilung für Archäologie lädt zum 36. Fachgespräch Archäologie zum Thema „Archäologie in der Umweltverträglichkeitsprüfung. Wege zum Erkenntnisgewinn?“ ein. Programm:
    • 9.00 UHR Begrüßung (Bernd Euler-Rolle, BDA, Fachdirektor) Zwischen denkmalfachlicher Vorbereitung und wissenschaftlicher Synthese
    • 9.10 UHR Einführung (Bernhard Hebert, BDA, Abteilung für Archäologie)
    • 9.30 UHR Fachbeitrag ad acta? Zur nachhaltigen Nutzung von UVE-Daten für die archäologische Landesaufnahme (Andreas Picker, BDA, Abteilung für Archäologie) 10.10 UHR Kaffeepause
    • UVP als Auslöser für Grundlagenforschung/Inventarisierung
    • 10.30 UHR Die UVP-pflichtige Erweiterung des Kraftwerks Kirchbichl oder ein neuer Blick auf den „Erholungsgau“ TirolVorarlberg (Barbara Pöll, monumentGUT)
    • 11.10 UHR Die UVP von Großprojekten – eine Chance für die Hochgebirgs-Archäologie? (Burkhard Weishäupl) 12.00 UHR Mittagspause UVP als Grundlage für wissenschaftliche Synthesen/Publikationen
    • 13.30 UHR Die Situation in Slowenien (N.N.)
    • 14.10 UHR Koralmbahn, Weststeiermark (Gerald Fuchs, ARGIS) 14.50 UHR Kaffeepause UVP als Grundlage für breitenwirksame Vermittlung/Dissemination
    • 15.10 UHR Das Unterste nach Oben – Archäologie-Präsentationen bei UVP-Projekten in Niederösterreich und Wien (Christoph Blesl, Martin Krenn, BDA, Abteilung für Archäologie)
    • 15.50 UHR Populärwissenschaftliche Publikationen zu Grabungen auf der Trasse der A 6 (Franz Sauer, BDA, Abteilung für Archäologie)
    • 16.30 UHR Abschlussdiskussion Auf die maximal 30-minütigen Referate folgt jeweils eine kurze Diskussion. Moderation: Eva Steigberger (BDA, Abteilung für Archäologie)
    Anmeldung erbeten bis 11.08.2017 an claudia.volgger@bda.gv.at, T 0676 88325 369 (BDA, Abteilung für Archäologie, 1010 Wien, Hofburg, Säulenstiege)
  • 2017-09-24 Den ganzen Tag
    Am Tag des Denkmals am 24. September 2017 laden wir Sie ein auf eine kulturgeschichtliche Reise durch die Denkmallandschaft Österreichs: Zahlreiche denkmalgeschützte Objekte öffnen bei freiem Eintritt ihre Tore, spezielle Programmpunkte und Führungen ermöglichen einen ganz besonderen Blick auf unser kulturelles Erbe und machen Denkmalschutz und Denkmalpflege erlebbar!

    Der Tag des Denkmals ist der österreichische Beitrag zu den European Heritage Days (EHD). Er wird vom Bundesdenkmalamt organisiert und durchgeführt und findet alljährlich am letzten Sonntag im September statt.

    Jedes Jahr steht der Tag des  Denkmals unter einem anderen Thema, das neue und oft ungewöhnliche Blickpunkte auf das österreichische Kulturerbe eröffnet. 2017 läutet das Thema 'Heimat großer Töchter - 300. Geburtstag Maria Theresia'. Auch

    gibt es dieses Jahr einen Archäologie-Schwerpunkt. Die Stadtarchäologie Wien stellt zum Beispiel die Frauen des römischen Vindobona in den Mittelpunkt, während das MAMUZ in Asparn a/d Zaya in einer Spezialführung der Rolle der Frau von der Steinzeit bis ins Mittelalter nachgeht.

    Eine Übersicht der zahlreichen Veranstaltungen in allen Bundesländern finden Sie unter folgendem Link [caption id="attachment_3633" align="alignnone" width="1280"] „Römerinnen“ beim Stand der Stadtarchäologie Wien.
    Copyright: Stadtarchäologie Wien[/caption]  
  • 2017-09-29 18:00 - 2017-09-29 20:00
    Einführende Worte Mag. Karin Fischer Ausserer (Leiterin der Stadtarchäologie Wien)  Zum Buch Mag. Michaela Binder, PhD (Österr. Archäologisches Institut) Mag. Martin Penz (Stadtarchäologie Wien) In den Jahren 2008 bis 2016 konnte von der Stadtarchäologie Wien das Entstehen der Seestadt Aspern archäologisch begleitet werden. Im Zuge von acht Grabungskampagnen wurden unter anderem Bestattungen, die mit der Schlacht von Aspern und Essling in Zusammenhang stehen, aufgedeckt. Die französische Revolution und der Aufstieg Napoleon I. Bonaparte (1769–1821) destabilisierten die europäischen Machtverhältnisse. In der Folge kam es ab 1792 zu kriegerischen Auseinandersetzungen zwischen Frankreich und wechselnden europäischen Bündnispartnern. Am 9. Mai 1809 forderte Österreich erneut Napoleon zum Kampf heraus, der 5. Koalitionskrieg hatte begonnen. Zwei der bedeutendsten Schlachten dieses Krieges fanden in unmittelbarer Nähe Wiens statt. Die Wahl des Aufmarschgebietes fiel auf das Marchfeld im Bereich der beiden Dörfer Aspern und Essling. Die Kämpfe begannen am 21. Mai 1809, erreichten am 22. Mai ihren Höhepunkt und endeten mit dem Rückzug Napoleons auf die Insel Lobau. Diese wurde in der Folge von den Franzosen zu einem befestigten Waffenplatz ausgebaut, der ihnen als Ausgangspunkt für die Schlacht von Deutsch-Wagram, in der die Österreicher vernichtend geschlagen wurden, diente. In dem Buch werden die Grabungen der Stadtarchäologie Wien in der Seestadt Aspern erstmals zusammenfassend mit einer Analyse der geborgenen Uniformreste und der anthropologischen Auswertung im Kontext von Zeitgeschehen und Heerwesen präsentiert. Infos zum Buch Christine Ranseder/Sylvia Sakl-Oberthaler/Martin Penz/Michaela Binder/Sigrid Czeika: Napoleon in Aspern. Archäologische Spuren der Schlacht 1809. Wien Archäologisch 13 (Wien 2017). 22 x 14 cm. Broschur. 152 Seiten mit zahlreichen Abbildungen. EUR 21,90. ISBN 978-3-85161-170-0 www.wien.at/archaeologie