Ausstellung: Neue Straßen auf alten Pfaden. Archäologie und Straßenbau im Burgenland

2018-02-23 - 2018-11-04 Den ganzen Tag
Landesmuseum Burgenland, Museumgasse, Eisenstadt, Österreich Landesmuseum Burgenland, Museumgasse, Eisenstadt, Österreich

Wenn neue Straßen gebaut werden, bergen Archäologen eilig die Zeugnisse versunkener Welten, bevor die Baumaschinen auffahren – wie jüngst bei der Nord-Umfahrung Schützen und der B61a im Bezirk Oberpullendorf. So gelangten die spektakulärsten, archäologischen Funde der letzten Jahre in die Arbeitsräume der burgenländischen Landesarchäologie.

Beide Straßenbauprojekte deckten bis zu 7000 Jahre alte Spuren menschlichen Lebens auf: Häuser, Werkstätten, Sakralbauten und Friedhöfe. Einzigartige und vergleichslose Fundstücke aus der Steinzeit, der Bronzezeit, der Zeit der Römer und des zweiten Weltkrieges erhellen unser Geschichtsbild. Unter den Artefakten finden sich die Überreste einer steinzeitlichen Göttinnenfigur, das überreich ausgestattete Grab eines römischen Militäroffiziers und der Inhalt eines 3000 Jahre alten Lebensmittelspeichers.

KuratorInnen: Mag. Dr. Hannes Herdits, Manuela Thurner, Verein PannArch

Ausstellungseröffnung
Donnerstag, 22. Februar 2018 | 19:00 Uhr
Eintritt frei

Themenführung
zur Sonderausstellung „Neue Straßen auf alten Pfaden“
für BesucherInnengruppen gegen Voranmeldung
Führungszuschlag: € 29,– pro geführte Gruppe

Kuratorenführung
Sonntag, 25. Februar 2018, 15:00 Uhr
Preis: € 5,50

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  • 2017-01-17 - 2017-04-17 Den ganzen Tag
    Zum Schutz der Vorstädte Wiens und als abschreckende Maßnahme gegen die immer wieder in Niederösterreich einfallenden aufständischen Ungarn (Kuruzzen) wurde 1704 der sog. Linienwall errichtet. Der Verlauf dieses zweiten Befestigungsrings um Wien orientierte sich an den äußersten Vorstadtbebauungen und schloss auch einen Teil der Felder mit ein. Tatsächlich musste der Wall als militärische Einrichtung nur ein einziges Mal dem Angriff der Kuruzzen standhalten. Nachdem weder eine ständige, lückenlose Bewachung noch die Erhaltungskosten des Bauwerks gesichert waren, wurde die Linie schließlich zu einer Steuergrenze umgewandelt. Diese Funktion hatte sie bis zu ihrem Abbruch, der am Ende des 19. Jahrhunderts erfolgte. Die Beseitigung des Linienwalls ermöglichte schließlich die Vollendung des Gürtels und die Errichtung der Stadtbahntrasse. Die Stadtarchäologie Wien hatte zwischen 1989 und 2012 mehrmals die Gelegenheit, den Verlauf und den Aufbau des Linienwalls zu dokumentieren. Die Ausstellung „Der Wiener Linienwall“ und das sie begleitende Buch stellen diese Ausgrabungen vor. Sie geben auch einen Überblick über die Baugeschichte, Nachfolgeprojekte und die erhaltenen Reste. Eine Ausstellung der Stadtarchäologie Wien in Kooperation mit dem Bezirksmuseum Wieden. Ort: Bezirksmuseum Wieden 1040 Wien, Klagbaumgasse 4 Ausstellungsdauer: 13. Januar bis 13. April 2017 Öffnungszeiten: Dienstag von 10 bis 12 Uhr und Donnerstag von 18 bis 20 Uhr (in den Schulferien geschlossen) Führungen nach vorheriger Anmeldung auch außerhalb der Öffnungszeiten Eintritt: frei Infos: Tel. (+43) 01 – 581 78 11, bm1040@bezirksmuseum.at Zum Thema der Ausstellung ist auch das Buch "Der Wiener Linienwall. Vom Schutzbau zur Steuergrenze" erschienen. („Wien Archäologisch 9“, Wien 2012. 80 Seiten mit zahlreichen farbigen Abbildungen. EUR 15,90. ISBN 978-3-85161-064-2) Infos auch unter folgendem Link
  • 2017-02-19 10:00 - 2017-12-05 17:00
    Die Ausstellung „Stonehenge. Verborgene Landschaft“ im MAMUZ Museum Mistelbach wird aufgrund des großen Erfolgs um ein Jahr verlängert – mit mehr Inhalten, mehr Aktivstationen und der Sonderausstellung „Alles Stonehenge oder was!“, die Stonehenge als Bestseller zeigt. Stonehenge fasziniert und begeistert weltweit. Viele Sagen und Legenden ranken sich um das 4.000 Jahre alte Stein-Monument. Zahlreiche Forscher machen sich jedes Jahr daran, das Rätsel um Stonehenge zu lösen. Und tatsächlich können immer wieder neue Erkenntnisse gewonnen werden, die uns dem Geheimnis des berühmten Steinkreises näher bringen. Die weltweit erste Ausstellung zu Stonehenge im MAMUZ Museum Mistelbach wird mit den neuesten Grabungsergebnissen des Jahres 2016 ergänzt und ist noch bis 3. Dezember 2017 zu sehen. Die Ergebnisse der Forschungen am Superhenge Durrington Walls und weitere sensationelle Entdeckungen des Ludwig Boltzmann Instituts für Archäologische Prospektion und Virtuelle Archäologie, das seit 2010 die Landschaft rund um Stonehenge mit nicht-invasiven Techniken untersucht, lassen die Besucher in der Verlängerung der Ausstellung ein neues Erlebnis zuteil werden. „Neue Aktivstationen führen Groß und Klein spielerisch in die modernste Technik der Forscher ein, die den Blick in den Boden und in die Landschaft von Stonehenge erst möglich gemacht hat“, erzählt Wolfgang Neubauer vom Ludwig Boltzmann Institut – Kurator der Ausstellung und Wissenschafter des Jahres 2015. Eines der Highlights der Ausstellung 2017 ist die über 4000 Jahre alte goldene Sonnenscheibe aus dem Grabhügel von Mere nördlich von Stonehenge  in Wiltshire. Die sensationelle Grabbeigabe ist ein einzigartiger Fund, der ein neues Licht auf die Bedeutung von Stonehenge und die Menschen, die den Bau des Monuments mit eigenen Augen gesehen haben, wirft. Die Sonnenscheibe ist nur einer der Originalfunde, die die Britischen Inseln für diese Ausstellung das erste Mal verlassen. Die Steine von Stonehenge sind Giganten - welch enorme Dimension sie haben, wird bei den 1:1-Modellen in der Ausstellung deutlich. Neben den Steinen in Originalgröße lassen originale Bluestones und Sarsens, wie sie für den Bau der Kultanlage verwendet wurden, Stonehenge greifbar werden. Darüber hinaus versetzt eine erstmalig erstellte digitale Animation zur umgebenden Landschaft die Besucher in die mystische Welt unserer Vorfahren vor mehr als 4.000 Jahren - als stünde man direkt inmitten des Steinkreises. Stonehenge ist der berühmteste prähistorische Kultplatz weltweit. Was viele jedoch nicht wissen, lange bevor in Stonehenge die ersten Steine aufgerichtet wurden, erschienen am Kontinent die ersten Monumentalbauten Mitteleuropas - die Kreisgrabenanlagen. Die imposanten Befunde dieser Kreisgrabenanlagen, die ihren Verbreitungsschwerpunkt in Niederösterreich und besonders im Weinviertel haben, zeigen, dass auch die Menschen in Europa ihre gigantischen Kultanlagen aus Holz hatten, die uns staunen lassen! Dienstag – Sonntag: 10 – 17 Uhr (An Feiertagen auch montags geöffnet) Letzter Einlass: 16:30 Uhr Eintritt: Erwachsene: 10 Euro, Ermäßigt: 8 Euro, Kinder (11 – 14 Jahre): 3 Euro. Das Ticket gilt für das gesamte Urgeschichtemuseum MAMUZ - Schloss Asparn/Zaya, Museum Mistelbach - in der Saison 2017. link
  • 2017-02-19 10:00 - 2017-12-05 17:00
    Was hat Stonehenge mit Mode oder Musik zu tun? Oder mit Mickey Mouse? Nichts und vieles ist die Antwort, denn Stonehenge ist ein Bestseller auch auf Tassen, Briefmarken, in Comics, auf Schallplatten oder T-Shirts. Kurioses und Lustiges vereint in der Sonderausstellung „Alles Stonehenge oder was!“ wirft ein Licht auf Objekte zum Stonehenge-Kult. Stonehenge kann durchaus als globale Ikone bezeichnet werden, die die Menschheit seit tausenden von Jahren in den Bann zieht. Auch heute noch ist es schwer, sich dem geheimnisvollen Zauber dieses Monuments zu entziehen. Jährlich besuchen rund 1,2 Millionen Menschen Stonehenge, bestaunen die tonnenschweren Steine und zücken ihre Kameras und Smartphones, um Erinnerungsfotos zu machen. Ebenso stellt Stonehenge für viele Künstler eine Quelle der Inspiration dar. Seit Jahrhunderten dienen die Steine als Motiv zahlreicher Zeichnungen und Gemälde, in jüngerer Zeit auch Fotografien. In der Musikszene ist der Steinkreis ebenfalls ein begehrtes Motiv für Cover und selbst für Songtexte. Die US Comedy Rockband Spinal Tab produzierte sogar eine Schallplatte in Form eines Trilithen, den typischen Steinformationen Stonehenges. Menschen mit unterschiedlichen Hintergründen erzählen in der Ausstellung „Alles Stonehenge oder was!“ ihre Geschichten. So plaudert ein Busfahrer, der täglich Touristen zum Steinkreis fährt, was diese ihn am häufigsten fragen. Auch Wissenschaftler erzählen über ihre Beweggründe, warum Stonehenge eine derartige Faszination auf die Menschen ausübt und welchen Bezug sie selbst dazu haben. Die Ausstellung zeigt die lebhafte und zugleich kuriose Welt, die sich mit dem berühmten Monument der Vorzeit beschäftigt. Die Besucherinnen und Besucher des MAMUZ erfahren, auf welch unterschiedliche Weise der Steinkreis eingesetzt wurde, um CDs, Schallplatten, Teller, Häferl, Ohrringe und vieles mehr zu einem Verkaufsschlager zu machen. Kunterbunte Souvenirs und Stonehenge-Merchandising zeugen von den vielfältigen Möglichkeiten, die berühmten Steine zu präsentieren. In der Ausstellung lässt es sich eintauchen in die Märchen und Sagen rund um Stonehenge in die musikalische Welt, in die literarische und auch in die spielerische Welt. „Alles Stonehenge oder was!“ ergänzt die Hauptausstellung „Stonehenge. Verborgene Landschaft“, die ebenfalls noch bis 3. Dezember 2017 im MAMUZ Museum Mistelbach zu sehen ist. Dienstag – Sonntag: 10 – 17 Uhr. (An Feiertagen auch montags geöffnet) Letzter Einlass: 16:30 Uhr ACHTUNG: Die Ausstellung „Alles Stonehenge oder was!" ist an folgenden Tagen aufgrund der Vermietung der Räumlichkeiten nicht zu besichtigen: 19. April, 5. Mai, 9. Juni, 10. Juni, 16.-18. Juni, 9. September, 10.-13. Oktober, 8.-11. November 2017. Eintritt: Erwachsene 10 €, ermäßigt 8 €, Kinder (11-14 Jahre) 3 €. Das Ticket gilt für das gesamte Urgeschichtemuseum MAMUZ - Schloss Asparn/Zaya, Museum Mistelbach - in der Saison 2017. Link
  • 2017-03-19 10:00 - 2017-12-04 17:00
    Archäologische Funde sind mehr als Scherben, Knochen und Metallklumpen - hinter jedem dieser Objekte verbirgt sich eine längst vergangene Welt, in die wir durch diese Objekte auch ansatzweise blicken können. Jedes dieser Objekte erzählt seine eigene Geschichte, wie bedeutend oder unscheinbar sie auch sein mag. Bei archäologischen Grabungen werden jedes Jahr in Niederösterreich viele davon freigelegt. Die spektakulärsten Geschichten aus den Jahren 2013 bis 2015 sind vom 18. März bis 3. Dezember im MAMUZ Schloss Asparn/Zaya in der Ausstellung „NEWS FROM THE PAST. Niederösterreich. Archäologie. Aktuell“ zu sehen.  Mit der Ausstellung „NEWS FROM THE PAST“, die im Jahr 2014 und 2015 im St. Pöltener Stadtmuseum zu sehen war, hat das Stadtmuseum einen Ausstellungszyklus gestartet, der eine Leistungsschau der Archäologie Niederösterreichs ist. Nun geht die Schau im MAMUZ Schloss Asparn/Zaya in die zweite Runde – das Konzept ist gleich, die Geschichten sind neu! Jährlich finden mehr als 350 archäologische Grabungen in Niederösterreich statt - teils geplante Grabungen vom Land Niederösterreich, teils aber auch Rettungsgrabungen, aufgrund des Baus von Autobahnen, Gebäuden oder Windrädern. Die Funde, die bei diesen Grabungen zum Vorschein kommen, verschwinden oftmals in Depots und warten vergeblich auf eine Präsentation. So wissen viele Niederösterreicher und Niederösterreicherinnen viel zu wenig über ihre unmittelbare Umgebung und die großartigen kulturellen Hinterlassenschaften früherer Zeiten. Jeder einzelne Fund, der in der Ausstellung „News from the Past“ zu sehen ist, ist ein Highlight. Skurrile, witzige und außergewöhnliche Objekte sind es, die ausgewählt wurden und die der Ausstellung Kraft verleihen. Skurril ist ein Idol aus der Bronzezeit, das bei der Grabung an der S3 gefunden wurde, dem Kopf und Beine fehlen, das jedoch als Zwitter-Wesen dargestellt ist . Entstand es als Zeitvertreib am Lagerfeuer? Witzig sind die Ideen, die nicht-reitaffine Personen zu einem Teil eines Zaumzeugs aus der Bronzezeit haben, das bei einer Grabung im Stift Melk entdeckt wurde. Es sind zwei Knochen mit jeweils drei länglichen Durchlöcherungen. Wie wurde es verwendet? Ein besonderer Fund ist das Grab einer Dame aus Berndorf, die aus der Römerzeit stammt, jedoch Objekte aus der Steinzeit bei sich hatte. War sie die erste Archäologin? Als Erlebnismuseum und Wissenszentrum ist es dem MAMUZ besonders wichtig, die Wissenschaft erlebnisreich zu präsentieren. Dies gelingt durch zahlreiche interaktive Elemente, die die Objekte in der Ausstellung ergänzen, so etwa ein Magnetpuzzle oder ein Fotopoint durch eine Ofenkachel, die die kopflose Geschichte von Judith und Holofernes zeigt. Die Ausstellung „NEWS FROM THE PAST. Niederösterreich. Archäologie. Aktuell“ findet in Zusammenarbeit mit dem Bundesdenkmalamt, dem Stadtmuseum St. Pölten, den no-mad-designers und den Landessammlungen Niederösterreichs statt. Zusammen wurden die außergewöhnlichsten Funde ausgewählt, Geschichten werden dazu erzählt und sie werden in einer bemerkenswerten und besonderen Art im Rahmen der Ausstellung präsentiert. Dienstag – Sonntag: 10 – 17 Uhr (an Feiertagen auch montags geöffnet) Letzter Einlass: 16:30 Uhr Eintritt: Erwachsene 10 €, ermäßigt 8 €, Kinder (11-14 Jahre) 3 €. Das Ticket gilt für das gesamte Urgeschichtemuseum MAMUZ - Schloss Asparn/Zaya, Museum Mistelbach - in der Saison 2017. Link
  • 2017-04-10 - 2017-05-05 Den ganzen Tag
    In Vorbereitung der oberösterreichischen Landesausstellung zum Thema "Pfahlbauten" wird das Oberösterreichische Landesmuseum in Kooperation mit dem Kuratorium Pfahlbauten im April und Mai 2017 in der Pfahlbau-Siedlung Weyregg im Attersee ausgraben. Das Team um Grabungsleiter Henrik Pohl setzt damit die Forschungen des Jahres 2016 fort. Rund um die Unterwasser-Ausgrabung gibt es wieder ein umfangreiches und kostenfreies Begleitprogramm mit Vorträgen, Ausstellungen und Führungen. In Schule, Bank und Gemeindeamt der Gemeinde Weyregg sind kleine Ausstellungen aufgebaut. Themenschwerpunkt des Jahres 2017 ist Archäobotanik - eine wissenschaftliche Disziplin, die anhand gefundener Pflanzenreste die Vegetations- und Agrargeschichte erforscht. Die Pfahlbau-Siedlungen von Weyregg Ort: Gemeindeamt Weyregg, Weyregger Straße 69, 4852 Weyregg am Attersee Zeit: Montag 10.4. - Freitag 5.5.2017, Mo-Fr 8 -12Uhr, Do 13-17Uhr Die Pflanzenwelt zur Pfahlbau-Zeit Ort: Naturparkschule VS Weyregg, Römergasse 11, 4852 Weyregg am Attersee Zeit: Montag 10.4. bis Freitag 5.5.2017, Mo-Do 8-15 Uhr, Fr. 8.00-12.00Uhr Holz und Holzbearbeitung in der Pfahlbau-Zeit Ort: Foyer Raiffeisenbank Attersee-Nord, Weyregger Str. 67, 4852 Weyregg am Attersee Zeit: Montag, 10.4.- Freitag 5.5.2017, ganztägig 0-24Uhr Link
  • 2017-04-29 - 2018-11-06 Den ganzen Tag
    500 Jahre lang prägte das Römische Reich unser Land und hat dabei bleibende Spuren hinterlassen. Die Landesausstellung 2018 lädt ein, diese zu erforschen und zu erleben. Mit Schaugrabungen, eindrucksvollen Originalfunden, Forschungs-Abenteuern für Nachwuchs-ArchäologInnen, interaktiven Apps und virtuellen Welten gibt die Landesausstellung von 27. April bis 04. November 2018 einen vielschichtigen Einblick in das Leben der Römer vor 1.800 Jahren. Hauptstandort der Landesausstellung ist Enns, die älteste Stadt Österreichs. Weitere Schauplätze sind Schlögen und Oberranna im Oberen Donautal.
    Enns war einer der größten und wichtigsten Handels- und Militär-Stützpunkte an der Nordgrenze des Römischen Reiches. Seine Bedeutung erlangte es durch die 2. Italische Legion, die hier an der Wende vom 2. zum 3. Jahrhundert n. Chr. ihr Lager errichtete. Die neu gestaltete Ausstellung im Museum Lauriacum zeigt mit kostbaren Originalfunden, aufwändigen Rekonstruktionen, interaktiven Stationen und einem eigens für die Landesausstellung produzierten Film, dass die Legionäre weit mehr als nur Krieger waren. Das Publikum der Landesausstellung erlebt, wie diese Pioniere, Baumeister und Handwerker gearbeitet und mit ihren Familien gelebt haben. Eine faszinierende Zeitreise durch die Baugeschichte von der römischen Antike bis zur Gotik bietet der Besuch in der Basilika St. Laurenz. Hervorragend erhaltene Baureste in der Unterkirche zeugen von einer römischen Stadtvilla und einer frühchristlichen Kirche aus der Zeit des heiligen Severin. Alle Schauplätze in Enns sind über einen Rundweg miteinander verbunden und bequem erreichbar. Entlang der alten römischen Straßen lassen Stereoskope die Siedlung zur Zeit der Römer virtuell wiederauferstehen.

    Archäologie hautnah

    Wer schon immer einmal hautnah bei einer Ausgrabung dabei sein wollte, kann sich diesen Traum bei der Landesausstellung 2018 endlich erfüllen. Bei Schaugrabungen kann das Publikum die Arbeit der ArchäologInnen aus nächster Nähe beobachten und im Gespräch mit den ForscherInnen mehr über die Ausgrabungsstätten und die aktuellen Funde erfahren.

    Schlögen und Oberranna

    Eine kleine, aber ganz besondere Befestigungsanlage gibt es in Oberranna in der Gemeinde Engelhartszell zu besichtigen. Rund um das massive Gebäude mit seinen runden Ecktürmen sind noch viele Fragen ungelöst. In Schlögen lädt ein außergewöhnlich gut erhaltenes römisches Bad zum Eintauchen in die antike Welt von Architektur, Technik und Lebensfreude ein. Erfühlen, erfahren, mit allen Sinnen wahrnehmen – interaktiv, anschaulich und unterhaltsam – die Landesausstellung 2018 macht Geschichte erlebbar.
    Link
  • 2017-05-01 10:00 - 2017-05-01 17:00
    Am 1. Mai präsentiert das Ludwig Boltzmann Institut für Virtuelle Archäologie und archäologische Prospektion eine Leistungsschau der Extraklasse. Wenn HighTech auf Archäologie trifft werden Gebäude und Landschaften sichtbar, wie sie vor Jahrtausenden erlebt wurden. Auch wenn diese schon vor tausenden Jahren dem Erdboden gleich gemacht wurden, können mit modernster Technologie heute noch Rückschlüsse auf historische Anlagen geschlossen werden, die mit dem freien Auge längst nicht mehr sichtbar sind. Die Archäologie profitiert von den technologischen Entwicklungen der letzten Jahre und kann Gebäude und Monumentalbauten wieder voll Leben erstrahlen lassen. Virtuelle Realität ist ein Begriff, der in Hollywood und in Computerspielen schon längst nicht mehr wegzudenken ist. In der Archäologie werden die technischen Fortschritte der letzten Jahre immer wieder eingesetzt um zu forschen, aber auch das Erforschte zu präsentieren. Mit „VIRTUELLE WELTEN. Archäologie und Hightech“ zeigt das MAMUZ im Zuge der Ausstellung „Stonehenge. Verborgene Landschaft“, was Archäologie kann. Mit VR-Brille, 3D-Projektor, 3D-Drucker und 3D-Scanner tauchen die Gäste ein und erleben die Welt der Archäologie von der modernsten Seite. Zu sehen sind neben den virtuellen Darstellungen rund um Stonehenge auch Darstellungen von Fundstellen der Wikinger, der Römer und aus der Bronzezeit. „In der virtuellen Welt werden die bedeutendsten archäologischen Stätten, die seit Jahrtausenden im Untergrund schlummern, wieder sichtbar und erfahrbar gemacht“, erzählt Dr. Wolfgang Neubauer vom Ludwig Boltzmann Institut – Kurator der Stonehenge-Ausstellung und Wissenschafter des Jahres 2015. Seit 2010 wird im Zuge des Stonehenge Hidden Landscape Projects, eine Zusammenarbeit des Ludwig Boltzmann Instituts für archäologische Prospektion und virtuelle Archäologie und der University of Birmingham, die Gegend um Stonehenge untersucht. Dabei kommen Hightech-Methoden zum Einsatz, die die Archäologie revolutioniert haben: Laserscanner, Bodenradarmessungen und Messungen des Erdmagnetfeldes. Durch das Scannen des Bodens erhalten die Wissenschaftler strukturierte Bilder des Untergrunds, die einen Blick in den Boden ermöglichen. So werden Überreste von Gebäuden oder Eingriffe in die Landschaft sichtbar. Ausgewertet entstehen dann 3D-Modelle von Gebäuden und Landschaften, wie sie das letzte Mal vor tausenden Jahren bestanden. Neben der Leistungsschau werden stündlich Führungen durch die Ausstellungen „Stonehenge. Verborgene Landschaft“ und die neu eröffnete Ausstellung „Alles Stonehenge oder was!“ angeboten. Link
  • 2017-05-13 - 2017-05-21 Den ganzen Tag
    Museen und Sammlungen in ganz Oberösterreich laden ein! Seit 1978 macht der Internationale Museumstag, der vom Internationalen Museumsrat ICOM initiiert wurde, alljährlich auf das breite Spektrum der Museumsarbeit und die thematische Vielfalt der Museen und Sammlungen in aller Welt aufmerksam. Der Internationale Museumstag, der sich heuer zum 40. Mal jährt, findet im deutschsprachigen Raum am Sonntag, 21. Mai 2017 unter dem Motto Spurensuche. Mut zur Verantwortung! statt. Mitveranstaltet wird der Tag von ICOM Österreich, der größten Organisation der Museen und Museumsfachleute in Österreich. In Oberösterreich führen wir vonseiten des Verbundes Oberösterreichischer Museen rund um den Internationalen Museumstag von Samstag, 13. Mai bis Sonntag, 21. Mai 2017 die Aktionswoche [INTERNATIONALER MUSEUMSTAG IN OÖ] durch, bei sich heuer mehr als 50 Museen und Sammlungen in Oberösterreich mit über 80 besonderen Programmpunkten einbringen. Den Auftakt zur Aktionswoche macht am Samstag, 13. Mai 2017 der Tag der OÖ. Museen im Schlossmuseum Linz bei dem sich bei 35 Stationen insgesamt 45 Museen aus ganz Oberösterreich mit spannenden Vermittlungsangeboten ganz besonders für Familien präsentieren. Der Tag der OÖ. Museen ist auch Teil des Rahmenprogramms zur aktuellen Sonderausstellung Wir sind Oberösterreich! Entdecken, Staunen, Mitmachen, die zur Zeit im Linzer Schlossmuseum läuft. Eine Übersicht zum gesamten Angebot der Aktionswoche [INTERNATIONALER MUSEUMSTAG IN OÖ] vom 13. bis 21. Mai 2017 bieten ein gedruckter Programmfolder, der beim Verbund Oberösterreichischer Museen (office@ooemuseumsverbund.at) kostenlos bestellt werden kann, sowie unser Online-Veranstaltungskalender und eine eigene digitale Karte bei DORIS.
  • 2017-05-20 - 2017-05-21 Den ganzen Tag
    1 Wochenende, 100 Museen, Programme zum Staunen, verlockende Angebote: Niederösterreichs Museen laden am 20. und 21. Mai 2017 zum Museumsfrühling Niederösterreich.

    Anlässlich des Internationalen Museumstags unter dem Motto „Spurensuche. Mut zur Verantwortung!“ bieten viele Museen abwechslungsreiche Programme: von Ausstellungseröffnungen bis zu Spezialführungen, von Kinder-Workshops bis zu Einblicken in Sammlungen. Entdecken Sie die Vielfalt unserer Museen!

    Link
  • 2017-05-21 Den ganzen Tag
    Museen und Sammlungen in ganz Österreich laden ein! Seit 1978 macht der Internationale Museumstag, der vom Internationalen Museumsrat ICOM initiiert wurde, alljährlich auf das breite Spektrum der Museumsarbeit und die thematische Vielfalt der Museen und Sammlungen in aller Welt aufmerksam. Der Internationale Museumstag, der sich heuer zum 40. Mal jährt, findet im deutschsprachigen Raum am Sonntag, 21. Mai 2017 unter dem Motto Spurensuche. Mut zur Verantwortung! statt. Mitveranstaltet wird der Tag von ICOM Österreich, der größten Organisation der Museen und Museumsfachleute in Österreich. Eine Übersicht aller teilnehmenden Museen finden Sie hier.
  • 2017-06-29 10:00 - 2017-06-29 12:00

    In den Jahren 2008 bis 2016 konnte von der Stadtarchäologie Wien das Entstehen der Aspern Seestadt archäologisch begleitet werden. Im Zuge von acht Grabungskampagnen wurden unter anderem Bestattungen, die mit der Schlacht von Aspern und Essling in Zusammenhang stehen, aufgedeckt.

    In der Ausstellung und einer Publikation werden die Grabungen der Stadtarchäologie Wien in der Seestadt aspern erstmals zusammenfassend mit einer Analyse der geborgenen Uniformreste und der anthropologischen Auswertung im Kontext von Zeitgeschehen und Heerwesen präsentiert.

    Schlacht von Aspern und Essling

    Die Französische Revolution und der Aufstieg Napoleon I. Bonaparte (1769 bis1821) destabilisierten die europäischen Machtverhältnisse. In der Folge kam es ab 1792 zu kriegerischen Auseinandersetzungen zwischen Frankreich und wechselnden europäischen Bündnispartnern. Am 9. Mai 1809 forderte Österreich erneut Napoleon zum Kampf heraus, der 5. Koalitionskrieg hatte begonnen.

    Zwei der bedeutendsten Schlachten dieses Krieges fanden in unmittelbarer Nähe Wiens statt. Die Wahl des Aufmarschgebietes fiel auf das Marchfeld im Bereich der beiden Dörfer Aspern und Essling. Die Kämpfe begannen am 21. Mai 1809, erreichten am 22. Mai ihren Höhepunkt und endeten mit dem Rückzug Napoleons auf die Insel Lobau. Diese wurde in der Folge von den Franzosen zu einem befestigten Waffenplatz ausgebaut, der ihnen als Ausgangspunkt für die Schlacht von Deutsch-Wagram, in der die Österreicher vernichtend geschlagen wurden, diente.
    Programm:
    • Begrüßung Ing. Karl Dwulit (Direktor der Volkshochschule Meidling)
    • Einführende Worte Mag. Karin Fischer Ausserer (Leiterin der Stadtarchäologie Wien)
    • Zur Ausstellung: Mag. Martin Penz und Mag. Christine Ranseder (Stadtarchäologie Wien)
    Ausstellungsdauer: 30. Juni 2017 bis 31. Januar 2018 Ort: Volkshochschule Meidling, 12., Längenfeldgasse 13-15, 2. Stock Öffnungszeiten: Montag bis Freitag, von 8 bis 20 Uhr In den Schulferien: Infos zu den Öffnungszeiten unter der Telefonnummer +43 1 891 74-112 000 Eintritt frei! Die Ausstellung der Stadtarchäologie Wien findet in Kooperation mit der Volkshochschule Meidling statt.
    Publikation
    Die Ergebnisse der Grabungskampagnen werden in dieser Publikation präsentiert: Christine Ranseder/Sylvia Sakl-Oberthaler/Martin Penz/Michaela Binder/Sigrid Czeika Napoleon in Aspern. Archäologische Spuren der Schlacht 1809. Wien Archäologisch 13 (Wien 2017) 22 x 14 cm. Broschur. 152 Seiten mit zahlreichen Abbildungen EUR 21,90. ISBN 978-3-85161-170-0 Link
  • 2017-07-03 - 2018-02-03 Den ganzen Tag

    In den Jahren 2008 bis 2016 konnte von der Stadtarchäologie Wien das Entstehen der Aspern Seestadt archäologisch begleitet werden. Im Zuge von acht Grabungskampagnen wurden unter anderem Bestattungen, die mit der Schlacht von Aspern und Essling in Zusammenhang stehen, aufgedeckt.

    In der Ausstellung und einer Publikation werden die Grabungen der Stadtarchäologie Wien in der Seestadt aspern erstmals zusammenfassend mit einer Analyse der geborgenen Uniformreste und der anthropologischen Auswertung im Kontext von Zeitgeschehen und Heerwesen präsentiert.

    Schlacht von Aspern und Essling

    Die Französische Revolution und der Aufstieg Napoleon I. Bonaparte (1769 bis1821) destabilisierten die europäischen Machtverhältnisse. In der Folge kam es ab 1792 zu kriegerischen Auseinandersetzungen zwischen Frankreich und wechselnden europäischen Bündnispartnern. Am 9. Mai 1809 forderte Österreich erneut Napoleon zum Kampf heraus, der 5. Koalitionskrieg hatte begonnen.

    Zwei der bedeutendsten Schlachten dieses Krieges fanden in unmittelbarer Nähe Wiens statt. Die Wahl des Aufmarschgebietes fiel auf das Marchfeld im Bereich der beiden Dörfer Aspern und Essling. Die Kämpfe begannen am 21. Mai 1809, erreichten am 22. Mai ihren Höhepunkt und endeten mit dem Rückzug Napoleons auf die Insel Lobau. Diese wurde in der Folge von den Franzosen zu einem befestigten Waffenplatz ausgebaut, der ihnen als Ausgangspunkt für die Schlacht von Deutsch-Wagram, in der die Österreicher vernichtend geschlagen wurden, diente. Ausstellungsdauer: 30. Juni 2017 bis 31. Januar 2018 Ort: Volkshochschule Meidling, 12., Längenfeldgasse 13-15, 2. Stock Öffnungszeiten: Montag bis Freitag, von 8 bis 20 Uhr In den Schulferien: Infos zu den Öffnungszeiten unter der Telefonnummer +43 1 891 74-112 000 Eintritt frei! Die Ausstellung der Stadtarchäologie Wien findet in Kooperation mit der Volkshochschule Meidling statt. Publikation Die Ergebnisse der Grabungskampagnen werden in einer Publikation präsentiert: Napoleon in Aspern. Archäologische Spuren der Schlacht 1809 - Publikationsreihe "Wien Archäologisch" Link
  • 2017-09-24 Den ganzen Tag
    Am Tag des Denkmals am 24. September 2017 laden wir Sie ein auf eine kulturgeschichtliche Reise durch die Denkmallandschaft Österreichs: Zahlreiche denkmalgeschützte Objekte öffnen bei freiem Eintritt ihre Tore, spezielle Programmpunkte und Führungen ermöglichen einen ganz besonderen Blick auf unser kulturelles Erbe und machen Denkmalschutz und Denkmalpflege erlebbar!

    Der Tag des Denkmals ist der österreichische Beitrag zu den European Heritage Days (EHD). Er wird vom Bundesdenkmalamt organisiert und durchgeführt und findet alljährlich am letzten Sonntag im September statt.

    Jedes Jahr steht der Tag des  Denkmals unter einem anderen Thema, das neue und oft ungewöhnliche Blickpunkte auf das österreichische Kulturerbe eröffnet. 2017 läutet das Thema 'Heimat großer Töchter - 300. Geburtstag Maria Theresia'. Auch

    gibt es dieses Jahr einen Archäologie-Schwerpunkt. Die Stadtarchäologie Wien stellt zum Beispiel die Frauen des römischen Vindobona in den Mittelpunkt, während das MAMUZ in Asparn a/d Zaya in einer Spezialführung der Rolle der Frau von der Steinzeit bis ins Mittelalter nachgeht.

    Eine Übersicht der zahlreichen Veranstaltungen in allen Bundesländern finden Sie unter folgendem Link [caption id="attachment_3633" align="alignnone" width="1280"] „Römerinnen“ beim Stand der Stadtarchäologie Wien.
    Copyright: Stadtarchäologie Wien[/caption]  
  • 2017-11-25 - 2018-04-12 Den ganzen Tag
    Im Jahr 2000 wurden im Vorfeld eines Parkplatzbaues in Lorch bei Enns in Oberösterreich im Rahmen einer archäologischen Notgrabung römische Wandmalereifragmente entdeckt und geborgen. Fünf große Blöcke und mehr als 60 Holzkisten voll mit einzelnen Fragmentteilen brachten den bislang wohl umfangreichsten und bedeutendsten Fund an provinzialrömischer Wandmalerei in Österreich zutage. Die Malereien waren Teil einer gewölbten Decke mit dazugehörigen Wanddekorationen und erweitern die Kenntnis um diese Kunstgattung im römischen Österreich wesentlich. Bisher waren kaum Malereikomplexe bekannt, bei denen die Ausstattung mehrerer zusammengehöriger Räume erhalten sind. Bis zu vier übereinanderliegende Putzschichten aus mehreren dekorativen Ausstattungsphasen zeigen prachtvolle figurale und dekorative Elemente. Der Erhaltungszustand der aus dem 3. Jhdt. stammenden Wandmalereien ist außergewöhnlich gut. 2012 begann in einer Zusammenarbeit zwischen den Fachbereichen Archäologie und Konservierung-Restaurierung des Bundesdenkmalamtes die Bearbeitung dieses Fundkomplexes. Eine besondere Herausforderung stellte dabei das Finden und Wiederzusammenfügen der aus einer Vielzahl an Einzelteilen bestehenden Fragmente dar. In der Ausstellung werden die verschiedenen Phasen dokumentiert und die antike Werktechnik vorgestellt. Neben dem archäologischen Befund des Hauses steht auch die Arbeit bei der Bergung und Restaurierung der Malereien im Vordergrund. Link
  • 2018-03-08 19:00 - 2018-03-08 22:00
    Die freiberufliche Archäologin und wissenschaftliche Beirätin des NGÖ, Frau Dr. Dorothea Talaa hält einen spannenden Vortrag über die Ausgrabungen 2010 bis 2017 im awarischen Gräberfeld in Mattersburg Riede Stückl. Eintritt frei. Link
  • 2018-04-27 19:00 - 2018-04-27 22:00
    Einladung zur Eröffnung der Sonderausstellung "Auf den Spuren der frühen Mühlviertler -  Zwei eiszeitliche Jägerstationen in Perg/ Weinzierl" Ort: Heimathaus-Stadtmuseum Perg