Fachgespräch Archäologie: Archäologie in der Umweltverträglichkeitsprüfung. Wege zum Erkenntnisgewinn?

2017-08-24 09:00 - 2017-08-24 17:00
Kartause Mauerbach, Kartäuserplatz 2, Mauerbach, Österreich Kartause Mauerbach, Kartäuserplatz 2, Mauerbach, Österreich

Das Bundesdenkmalamt, Abteilung für Archäologie lädt zum 36. Fachgespräch Archäologie zum Thema „Archäologie in der Umweltverträglichkeitsprüfung. Wege zum Erkenntnisgewinn?“ ein.

Programm:

  • 9.00 UHR Begrüßung (Bernd Euler-Rolle, BDA, Fachdirektor)
    Zwischen denkmalfachlicher Vorbereitung und wissenschaftlicher
    Synthese
  • 9.10 UHR Einführung (Bernhard Hebert, BDA, Abteilung für
    Archäologie)
  • 9.30 UHR Fachbeitrag ad acta? Zur nachhaltigen Nutzung von
    UVE-Daten für die archäologische Landesaufnahme (Andreas Picker, BDA, Abteilung für Archäologie)
    10.10 UHR Kaffeepause
  • UVP als Auslöser für Grundlagenforschung/Inventarisierung
  • 10.30 UHR Die UVP-pflichtige Erweiterung des Kraftwerks Kirchbichl oder ein neuer Blick auf den „Erholungsgau“ TirolVorarlberg (Barbara Pöll, monumentGUT)
  • 11.10 UHR Die UVP von Großprojekten – eine Chance für die Hochgebirgs-Archäologie? (Burkhard Weishäupl)
    12.00 UHR Mittagspause
    UVP als Grundlage für wissenschaftliche Synthesen/Publikationen
  • 13.30 UHR Die Situation in Slowenien (N.N.)
  • 14.10 UHR Koralmbahn, Weststeiermark (Gerald Fuchs, ARGIS)
    14.50 UHR Kaffeepause
    UVP als Grundlage für breitenwirksame Vermittlung/Dissemination
  • 15.10 UHR Das Unterste nach Oben – Archäologie-Präsentationen
    bei UVP-Projekten in Niederösterreich und Wien (Christoph Blesl, Martin Krenn, BDA, Abteilung für Archäologie)
  • 15.50 UHR Populärwissenschaftliche Publikationen zu Grabungen auf der Trasse der A 6 (Franz Sauer, BDA, Abteilung für Archäologie)
  • 16.30 UHR Abschlussdiskussion
    Auf die maximal 30-minütigen Referate folgt jeweils eine kurze Diskussion.
    Moderation: Eva Steigberger (BDA, Abteilung für Archäologie)

Anmeldung erbeten bis 11.08.2017 an , T 0676 88325 369
(BDA, Abteilung für Archäologie, 1010 Wien, Hofburg, Säulenstiege)

Ähnliche Veranstaltungen

  • 2017-01-18 18:30 - 2017-01-18 20:00
    Vortrag von PD Dr. Albert Zink (Molekularbiologe und Paläopathologe, Leiter des EURAC-Instituts für Mumien und den Iceman, in Bozen). Im September 1991 entdeckten Wanderer in den Ötztaler Alpen einen mumifizierten Leichnam. Bald zeigte sich, dass der Tote, der als «Ötzi» bekannt wurde, einen für die Archäologie wie Anthropologie einmaligen Fund repräsentiert: Die vor 5.500 Jahren von Schnee und Eis eingeschlossen und nun vom Gletscher wieder freigegebenen körperlichen Reste eines ca. 45-jährigen Mannes und seine Ausrüstungsgegenstände geben uns einen Einblick in das kupferzeitliche Alltagsleben und sie informieren uns über sein Erscheinungsbild, seine Krankheiten und die Todesumstände. Albert Zink gibt in seinem Vortrag einen Überblick über die Lebensweise des Gletschermannes und erläutert die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse, welche auch Erbgutanalysen einschließen. Gemeinsame Veranstaltung der Anthropologischen Gesellschaft, den Freunden des Naturhistorischen Museums und dem NHM-Wien Link
  • 2017-01-19 18:00 - 2017-01-19 20:00
    Vortrag von Claudia-Maria Behling (Wien). Seit den ersten Ausgrabungen in Carnuntum sind immer wieder Malereifragmente zu Tage getreten. Nur wenige Stücke dieser Altgrabungen wurden dokumentiert, bearbeitet bzw. aufbewahrt. Das Wissen über die Raumausstattung der Carnuntiner Häuser lag daher lange Zeit im Dunkeln. Im Laufe der letzten 10 Jahre konnten an mehreren Stellen der Zivilstadt Carnuntums große Mengen an Malereien geborgen und einer umfassenden Auswertung unterzogen werden. Infolgedessen wurden zahlreiche Bildfelder rekonstruiert und in Teilbereichen sogar mit Raumkomplexen und zweifelsfreien Datierungen verknüpft. Besonders ergiebig waren dabei die Grabungen in der villa urbana, in welcher nicht nur Wand-, sondern auch Deckenmalereien fassbar waren, welche sogar Rückschlüsse auf den Besitzer und seine Selbstdarstellung erlaubten. Link
  • 2017-01-19 18:00 - 2017-01-19 20:00
    ACHTUNG: TERMINVERSCHIEBUNG! Vortrag von Przemysław Urbańczyk (Polish Academy of Sciences). Monumental architecture arrived to Poland together with Christianity as an element of a cultural “package” adapted by the first historical ruler Mieszko I (before 963–992) who turned his state towards Latin/ West Europe. This affiliation found strong support by his son Bolesław Chrobry (992–1025) who extensively invested in material symbols of Christian monarchy. Most of the masonry buildings raised during their rules were, obviously, churches but they had also residences comparable to the seats of their western neighbors. These buildings represent a specific combination of civic architecture integrally combined with ecclesiastic annexes. Four of these so-called palatia have been uncovered in Poznań, Giecz, Przemyśl and on the island Ostrów Lednicki. Apart from the first one, they represent a very uniform architectural design and are all dated to the rule of Bolesław Chrobry. The Poznań palatium was inhabited already by Mieszko I but its construction date is still controversial. Lively discussion regarding precise chronology, functions and sources of architectural inspirations for these residences has never been concluded with uncontested result. Therefore, historians, archaeologists and art historians promote their hypotheses which challenge each other.

    Zur Person

    Prof. Dr. Przemysław Urbańczyk, Polnische Akademie der Wissenschaften, Institute of Archaeology and Ethnology. Studium in Warschau, Abschluss 1974 mit einer Magisterarbeit über „Frühmittelalterliche scharfe Waffen in der preußischen Kultur“. 1980 Erlangung des Doktortitels mit einer Disseration  über die „Die Bildung und Struktur von vielschichtigen archäologischen Fundorten; 1992 erfolgreich abschlossene PhD mit einem Buch über das „Mittelalterliche arktische Norwegen“. Seit 2001 trägt er den Titel eines Professors aufgrund der Veröffentlichung des Buches „Macht und Politik im Mittelalter“. Seine Forschungsschwerpunkte liegen bei der Archäologie der polnischen Piasten, dem frühmittelalterlichen Polen im Kontext von Mitteleuropa und Skandinavien, Urbanisierungsprozessen, der Christianisierung, geopolitischen Beziehungen, Strukturen von profanen und sakralen Bauten sowie der Besiedlung von Inseln im Nordatlantik. Link
  • 2017-01-23 10:00 - 2017-01-23 12:00
    Vortrag von Mag. Heike Krause über die mittelalterlichen Vorstädte von Wien. Einzelkarte € 6,– pro Vortrag oder Semester-Vortragskarte Link
  • 2017-01-25 17:15 - 2017-01-25 19:00
    Vortrag von Prof. Dr. Sitta von Reden (Universität Freiburg). Der Münz- und Geldwechsel entstand mehr oder weniger gleichzeitig mit der Ausbreitung des Münzwesens im Ägäisraum. Die Motivationen des Münzwechsels, die auch mit der Frage nach der Rolle von lokalen Währungen, geschlossenen Währungssystemen und imperialer Münzpolitik zusammen hängen, waren jedoch vielfältig und sind in der Forschung sehr kontrovers diskutiert worden. Dieser Vortrag wird der Frage nach den Motivationen und Folgen von Münzwechsel systematisch nachgehen und argumentieren, dass er ein Mittel lokaler Geldpolitik war, mit dem mehrere, auch kurzfristige Ziele verbunden sein konnten. Link
  • 2017-01-26 18:30 - 2017-01-26 20:00
    In den letzten Jahren hat sich das Bundesland Salzburg dank mehrerer aktueller Ausgrabungen zu einem regelrechten ›Hotspot‹ der österreichischen Frühmittelalterforschung entwickelt. Peter Höglinger und Ulli Hampel schreiben mit ihrer zusammenfassenden Darstellung des Gräberfelds von Salzburg-Liefering das neueste Kapitel dieser archäologischen Erfolgsgeschichte: Bei einer Denkmalschutzgrabung wurden zahlreiche Bestattungen mit einem aus diesem Zeitraum in Salzburg bislang unbekannten Reichtum an Beigaben ans Tageslicht gebracht. Gleich mehrere Almandinfibeln, Vogelfibeln und Silbernadeln, dazu Waffenausstattungen und farbenprächtige Glasperlen zeugen von der wirtschaftlichen Potenz der frühmittelalterlichen Bevölkerung, die von der Forschung aufgrund der spärlichen aufgefundenen Grabbeigaben bislang weitaus ärmlicher eingeschätzt wurde. Die aktuellen Grabfunde aus Liefering, die hier erstmals auch ausführlich mit Abbildungen vorgestellt werden, stellen die Frühmittelalterforschung in Salzburg – und darüber hinaus – auf eine völlig neue Datenbasis.
  • 2017-01-26 19:00 - 2017-01-26 20:00
    Vortrag von Stefan Traxler (Oberösterreichisches Landesmuseum, ArchaeoPublica). In Lauriacum/Enns wurde 2008 die bislang größte römische Kalkbrennofenbatterie in den Rhein-Donau-Provinzen entdeckt. 2016 begann die Freilegung des am besten erhaltenen Ofens als Vorprojekt zur OÖ. Landesausstellung 2018. Dr. Stefan Traxler, OÖ Landesmuseum, präsentiert die ersten Ergebnisse dieser Grabungskampagne und die spektakulärsten Funde. Deep Space LIVE: Hochaufgelöste Bildwelten im Format von 16 x 9 Metern treffen auf fachkundigen Kommentar. Deep Space LIVE steht für aufschlussreiche Unterhaltung inmitten beeindruckender Bilder. Eintritt 3 € pro Person oder gültiges Museumsticket. Reservierung unter 0732.7272.51 oder center@aec.at empfohlen. Link  
  • 2017-01-28 14:00 - 2017-01-28 17:00
    Kulturhistorische Winterwanderung zu den Resten der Hagenstein in Kilb (NÖ) mit dem Historiker Dr. Gerhard Floßmann. Auch bei winterlichen Verhältnissen kann man Mittelalterliches erwandern, vor allem, wenn das versunkene Schloss gar nicht dort ist, wo es immer kolportiert und vermutet wird, sondern nur ein paar Schritte weiter im Wald! Information und Anmeldung unter Link
  • 2017-01-31 18:00 - 2017-01-31 20:00

    Vortrag von Ass.-Prof. Mag. Dr. Alexandra Krenn-Leeb (Institut für Urgeschichte und Historische Archäologie der Universität Wien)

    Der Brand eines Hauses bedeutete für seine Bewohnerinnen und Bewohner immer eine Katastrophe – selbstverständlich auch in der Kupferzeit um 3.000 v.  Chr .! Denn meistens brannte dann nicht nur ein Haus, sondern gleich die gesamte Siedlung ab. Das komplette Hab und Gut wurde verbrannt, zerstört oder beschädigt und durch das einstürzende Haus verschüttet. Dadurch gerieten die Brandreste in Vergessenheit... Doch nun gelingt es Archäologinnen und Archäologen der Universität Wien –  quasi  wie in einer Momentaufnahme – die wenigen Stunden vor der Brandkatastrophe zu rekonstruieren. Sie ermitteln den Lebensalltag und die Gewohnheiten der damaligen  Siedlerinnen und Siedler – zumeist Bauern und Handwerker. Wie haben sie gelebt? Wie haben sie sich ernährt? Welche Aktivitäten und Arbeiten verrichteten  sie? Die Archäologin Alexandra Krenn-Leeb gibt Einblick in eine spannende Epoche, beantwortet Ihre Fragen und lässt die 5.000 Jahre alten Artefakte zu Ihnen „sprechen“! Ass.-Prof. Mag. Dr. Alexandra Krenn-Leeb: Archäologin und Prähistorikerin am Institut für Urgeschichte und Historische Archäologie der Universität Wien (Forschungs - und Lehrbereiche: Neolithikum, Kupferzeit und Bronzezeit; Vize-studienprogrammleiterin). Forschungsgrabung am Kleinen Anzingerberg in Meidling/Unterwölbling in Niederösterreich seit 1999. Forschungsschwerpunkte (Auswahl): Humanökologie der Kupferzeit / Identität, Mobilität und Tradition bronzezeitlicher Populationen / Deponierungen im Kontext Raum und Ritual.

    Begrüßung: wHR Mag. Dr. Willibald Rosner, Direktor des NÖ Landesarchivs und Generalsekretär des Vereins für Landeskunde von Niederösterreich

    Ort: Lesesaal der Niederösterreichischen Landesbibliothek, Kulturbezirk 3, 3109 St. Pölten

    Im Anschluss wird zum Imbiss geladen.

    Anmeldung: post.k2veranstaltungen@noel.gv.at, unter 02742/9005-12835 oder unter folgendem Link

  • 2017-02-01 10:00 - 2017-02-01 16:30
    Denkmalschutzgrabungen und Prospektionen 2016 – Chancen für die Forschung Programm: 9.30 UHR Einlass 10.00 UHR Begrüßung durch Bernhard Hebert, BDA 10:10 UHR Archäologie im Grazer Franziskanerkloster (Johanna Kraschitzer) Steiermark 10:40 UHR Ein Verlust ist manchmal auch ein Gewinn: Beobachtungen zur Grazer Stadtbefestigung beim ehemaligen Kommodhaus (Levente Horvath) Steiermark 11:00 UHR Kaffeepause 11:30 UHR Burgruine Aichelberg – denkmalgerechte Sanierung und archäologisch-bauhistorische Begleituntersuchungen (Astrid Steinegger) Kärnten 11:50 UHR Schloss Seggau – Wehranlagen im Süden der erzbischöflich-salzburgischen Burg Leibnitz (Stephan Karl) Steiermark 12:15 UHR Mittagspause 13:45UHR Luftbildarchäologie im Seewinkel (Franz Sauer) Burgenland 14:10 UHR Die paläolithische Freilandstation Grubgraben (Thomas Einwögerer) Niederösterreich 14:30 UHR Mit lachendem und weinendem Auge – Oberbodenabtragung in der sogenannten Stadtgörz bei Feistritz an der Drau (Georg Tiefengraber) Kärnten 14:50 UHR Kaffeepause 15:20 UHR Der Burgbichl von Irschen (Barbara Kainrath) Kärnten 15:40 UHR Frühmittelalter im zentralen Waldviertel? – Neue Einblicke aus dem Altstadtbereich von Zwettl (Martin Obenaus) Niederösterreich 16:00 UHR Die Gräber der sowjetischen Armee von Welten (Nikolaus Franz) Burgenland  
  • 2017-02-02 10:00 - 2017-02-02 17:00
    Denkmalschutzgrabungen und Prospektionen 2016 – Chancen für die Forschung Programm: 10.00 UHR Begrüßung: Bernhard Hebert 10:10 UHR Zum Projekt Salzburger Wehrmauern (Eva Hody) Salzburg 10:30 UHR Archäologie im Salzburger Sternbräu (Peter Höglinger) Salzburg 10:50 UHR Kaffeepause 11:20 UHR Der Burgstall von Straßfried (Karsten Wink) Tirol 11:40 UHR Baubegleitende Archäologie im Bereich Porta Claudia/B 177 - Umfahrung Scharnitz (Claus Holdermann) Tirol 12:00 UHR Hofburg und Heldenplatz – eine Baustelle (Paul Mitchell) Wien 12:30 UHR Mittagspause 14:00 UHR Neue Forschungen im bronzezeitlichen Kupfererzbergbaurevier (Georg Tiefengraber) Salzburg 14:20 UHR Wie aus der frühmittelalterlichen „via barbaresca“ eine eisenzeitliche Siedlung wurde. Ausgrabungen in der Montfortstraße in Rankweil (Johannes Pöll) Vorarlberg 14:40 UHR Traun/Neubau – Schätze und Scherben(Jutta Leskovar) Oberösterreich 15:00 UHR Kaffeepause 15:30 UHR Die römerzeitlichen Fundplätze von Oberaustall und Wipfling (Alarich Langendorf und Dominik Hagmann) Oberösterreich 15:50 UHR Zum Stand der Ausgrabungen im Forumsarsenal von Brigantium/Bregenz: Ein Modellfall für forschungsgeleitete archäologische Maßnahmen? (Karl Oberhofer) Vorarlberg 16:10 UHR Die Toten am Sportplatz (Wolfgang Klimesch) Oberösterreich 16:30 UHR Neues aus der römischen Getreidegasse (Ulli Hampel) Salzburg
  • 2017-02-13 10:00 - 2017-02-13 12:00
    Vortrag von Janos Rudas über die Sarmathen. Einzelkarte € 6,– pro Vortrag oder Semester-Vortragskarte Link
  • 2017-02-15 18:30 - 2017-02-15 20:00
    Vortrag von Norbert F. J. Tischelmayer (Weinjournalist & Event-Manager, Autor der weltweit umfangreichsten Weinwissens-Datenbank) Wein wird schon seit zumindest 6.000 Jahren produziert. Seitdem ist die Kultivierung der Weinrebe zu einer Wissenschaft geworden. Der Vortrag behandelt mit vielen historischen Hintergrundinformationen die Taxonomie, die Top-Rebsorten, berühmte Weine und deren Produzenten, wichtigste Herstellungsverfahren sowie wein-gesetzliche Belange. Link
  • 2017-02-19 10:00 - 2017-12-05 17:00
    Die Ausstellung „Stonehenge. Verborgene Landschaft“ im MAMUZ Museum Mistelbach wird aufgrund des großen Erfolgs um ein Jahr verlängert – mit mehr Inhalten, mehr Aktivstationen und der Sonderausstellung „Alles Stonehenge oder was!“, die Stonehenge als Bestseller zeigt. Stonehenge fasziniert und begeistert weltweit. Viele Sagen und Legenden ranken sich um das 4.000 Jahre alte Stein-Monument. Zahlreiche Forscher machen sich jedes Jahr daran, das Rätsel um Stonehenge zu lösen. Und tatsächlich können immer wieder neue Erkenntnisse gewonnen werden, die uns dem Geheimnis des berühmten Steinkreises näher bringen. Die weltweit erste Ausstellung zu Stonehenge im MAMUZ Museum Mistelbach wird mit den neuesten Grabungsergebnissen des Jahres 2016 ergänzt und ist noch bis 3. Dezember 2017 zu sehen. Die Ergebnisse der Forschungen am Superhenge Durrington Walls und weitere sensationelle Entdeckungen des Ludwig Boltzmann Instituts für Archäologische Prospektion und Virtuelle Archäologie, das seit 2010 die Landschaft rund um Stonehenge mit nicht-invasiven Techniken untersucht, lassen die Besucher in der Verlängerung der Ausstellung ein neues Erlebnis zuteil werden. „Neue Aktivstationen führen Groß und Klein spielerisch in die modernste Technik der Forscher ein, die den Blick in den Boden und in die Landschaft von Stonehenge erst möglich gemacht hat“, erzählt Wolfgang Neubauer vom Ludwig Boltzmann Institut – Kurator der Ausstellung und Wissenschafter des Jahres 2015. Eines der Highlights der Ausstellung 2017 ist die über 4000 Jahre alte goldene Sonnenscheibe aus dem Grabhügel von Mere nördlich von Stonehenge  in Wiltshire. Die sensationelle Grabbeigabe ist ein einzigartiger Fund, der ein neues Licht auf die Bedeutung von Stonehenge und die Menschen, die den Bau des Monuments mit eigenen Augen gesehen haben, wirft. Die Sonnenscheibe ist nur einer der Originalfunde, die die Britischen Inseln für diese Ausstellung das erste Mal verlassen. Die Steine von Stonehenge sind Giganten - welch enorme Dimension sie haben, wird bei den 1:1-Modellen in der Ausstellung deutlich. Neben den Steinen in Originalgröße lassen originale Bluestones und Sarsens, wie sie für den Bau der Kultanlage verwendet wurden, Stonehenge greifbar werden. Darüber hinaus versetzt eine erstmalig erstellte digitale Animation zur umgebenden Landschaft die Besucher in die mystische Welt unserer Vorfahren vor mehr als 4.000 Jahren - als stünde man direkt inmitten des Steinkreises. Stonehenge ist der berühmteste prähistorische Kultplatz weltweit. Was viele jedoch nicht wissen, lange bevor in Stonehenge die ersten Steine aufgerichtet wurden, erschienen am Kontinent die ersten Monumentalbauten Mitteleuropas - die Kreisgrabenanlagen. Die imposanten Befunde dieser Kreisgrabenanlagen, die ihren Verbreitungsschwerpunkt in Niederösterreich und besonders im Weinviertel haben, zeigen, dass auch die Menschen in Europa ihre gigantischen Kultanlagen aus Holz hatten, die uns staunen lassen! Dienstag – Sonntag: 10 – 17 Uhr (An Feiertagen auch montags geöffnet) Letzter Einlass: 16:30 Uhr Eintritt: Erwachsene: 10 Euro, Ermäßigt: 8 Euro, Kinder (11 – 14 Jahre): 3 Euro. Das Ticket gilt für das gesamte Urgeschichtemuseum MAMUZ - Schloss Asparn/Zaya, Museum Mistelbach - in der Saison 2017. link
  • 2017-02-19 10:00 - 2017-12-05 17:00
    Was hat Stonehenge mit Mode oder Musik zu tun? Oder mit Mickey Mouse? Nichts und vieles ist die Antwort, denn Stonehenge ist ein Bestseller auch auf Tassen, Briefmarken, in Comics, auf Schallplatten oder T-Shirts. Kurioses und Lustiges vereint in der Sonderausstellung „Alles Stonehenge oder was!“ wirft ein Licht auf Objekte zum Stonehenge-Kult. Stonehenge kann durchaus als globale Ikone bezeichnet werden, die die Menschheit seit tausenden von Jahren in den Bann zieht. Auch heute noch ist es schwer, sich dem geheimnisvollen Zauber dieses Monuments zu entziehen. Jährlich besuchen rund 1,2 Millionen Menschen Stonehenge, bestaunen die tonnenschweren Steine und zücken ihre Kameras und Smartphones, um Erinnerungsfotos zu machen. Ebenso stellt Stonehenge für viele Künstler eine Quelle der Inspiration dar. Seit Jahrhunderten dienen die Steine als Motiv zahlreicher Zeichnungen und Gemälde, in jüngerer Zeit auch Fotografien. In der Musikszene ist der Steinkreis ebenfalls ein begehrtes Motiv für Cover und selbst für Songtexte. Die US Comedy Rockband Spinal Tab produzierte sogar eine Schallplatte in Form eines Trilithen, den typischen Steinformationen Stonehenges. Menschen mit unterschiedlichen Hintergründen erzählen in der Ausstellung „Alles Stonehenge oder was!“ ihre Geschichten. So plaudert ein Busfahrer, der täglich Touristen zum Steinkreis fährt, was diese ihn am häufigsten fragen. Auch Wissenschaftler erzählen über ihre Beweggründe, warum Stonehenge eine derartige Faszination auf die Menschen ausübt und welchen Bezug sie selbst dazu haben. Die Ausstellung zeigt die lebhafte und zugleich kuriose Welt, die sich mit dem berühmten Monument der Vorzeit beschäftigt. Die Besucherinnen und Besucher des MAMUZ erfahren, auf welch unterschiedliche Weise der Steinkreis eingesetzt wurde, um CDs, Schallplatten, Teller, Häferl, Ohrringe und vieles mehr zu einem Verkaufsschlager zu machen. Kunterbunte Souvenirs und Stonehenge-Merchandising zeugen von den vielfältigen Möglichkeiten, die berühmten Steine zu präsentieren. In der Ausstellung lässt es sich eintauchen in die Märchen und Sagen rund um Stonehenge in die musikalische Welt, in die literarische und auch in die spielerische Welt. „Alles Stonehenge oder was!“ ergänzt die Hauptausstellung „Stonehenge. Verborgene Landschaft“, die ebenfalls noch bis 3. Dezember 2017 im MAMUZ Museum Mistelbach zu sehen ist. Dienstag – Sonntag: 10 – 17 Uhr. (An Feiertagen auch montags geöffnet) Letzter Einlass: 16:30 Uhr ACHTUNG: Die Ausstellung „Alles Stonehenge oder was!" ist an folgenden Tagen aufgrund der Vermietung der Räumlichkeiten nicht zu besichtigen: 19. April, 5. Mai, 9. Juni, 10. Juni, 16.-18. Juni, 9. September, 10.-13. Oktober, 8.-11. November 2017. Eintritt: Erwachsene 10 €, ermäßigt 8 €, Kinder (11-14 Jahre) 3 €. Das Ticket gilt für das gesamte Urgeschichtemuseum MAMUZ - Schloss Asparn/Zaya, Museum Mistelbach - in der Saison 2017. Link
  • 2017-02-23 18:30 - 2017-02-23 20:00
    Vortrag von Dr. Kerstin Kowarik (Universität Wien) Ab dem 14. Jh. v. Chr. ist hier im Hallstätter Salzbergtal untertägiger Salzbergbau nachgewiesen. Die besonderen Erhaltungsbedingungen im Salzberg, der Reichtum an Funden und Befunden ober- und untertage sowie die Komplexität der Fundstellen erlauben weltweit nahezu einzigartige Einblicke in frühe Lebens- und Arbeitswelten. Die Größe der Abbaureviere, die schiere Menge an Fundmaterialien aus den Bergwerken sowie deren Qualität, die eindeutigen Hinweise auf stark strukturierte, segmentierte Arbeitsabläufe und eine effiziente Organisation setzen diesen Bergbau von zeitgenössischen Produktionsformen ab.
    Im Laufe der letzten fünf Jahre wurde ein beträchtlicher Teil der Forschungen um den Hallstätter Salzberg auf zwei Fragen fokussiert: Welchen Versorgungsbedarf hatten die bronze- und ältereisenzeitlichen Salzbergbaue Hallstatts? In welcher Beziehung standen die bronze- und ältereisenzeitlichen Salzbergbaue zu ihrer Umgebung? Neueste Forschungserkenntnisse geben spannende Einblicke in diese Themenfelder. Link
  • 2017-03-02 - 2017-03-03 Den ganzen Tag

    Unter dem Motto “Expanding Horizons” sollen Citizen Science Projekte und Initiativen ihre Ergebnisse und Pläne, aber auch Herausforderungen und Probleme präsentieren und diskutieren. Dabei wird auch das Thema "Citizen Science in den Altertumswissenschaften" in einer eigenen, von ArchaeoPublica und dem Kuratorium Pfahlbauten organisierten Vortragssession beleuchtet.

    Veranstalter der Österreichischen Citizen Science Konferenz 2017 sind die Plattform Österreich forscht, die AGES (Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit) sowie der FWF (Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung).

    Die Anmeldung ist ab 15.12.2016 möglich. Die Teilnahmegebühr beträgt regulär 60 EUR, für Studierende 40 EUR. Diese beinhaltet die Teilnahme an der Konferenz, sowie die Verpflegung tagsüber.

    Programm und Anmeldung unter https://www.ages.at/expandinghorizons/

  • 2017-03-02 18:00 - 2017-03-02 21:00
    Wie österreichische und internationale Strafverfolgungsbehörden gegen Verbrechen an Kulturgut vorgehen sowie die Verantwortung des Antiquitätenhandels und der Sammler im Kulturgutschutz. Beim 4. ICOM Palmyra-Gespräch zeigen wir auf, wie österreichische und internationale Strafverfolgungsbehörden gegen Verbrechen an Kulturgut vorgehen und präsentieren den neuen Folder „Kultur unter Schutz“, der gemeinsam von Bundesministerium für Inneres / Bundeskriminalamt, Bundeskanzleramt Österreich, Bundesdenkmalamt,  Bundesministerium für Finanzen, Wirtschaftskammer Österreich, Österreichische UNESCO-Kommission, Österreichisches Nationalkomitee Blue Shield und ICOM Österreich herausgegeben wird. Gleichzeitig betonen wir die Verantwortung des Antiquitätenhandels und der Sammler im Kulturgutschutz und stellen den „Ethikkodex für den österreichischen Kunst- und Antiquitätenhandel“ vor, der basierend auf dem „UNESCO Code of Ethics for Dealers in Cultural Property“ in Abstimmung mit der Wirtschaftskammer Österreich ausgearbeitet wurde. Raubgrabungen, Plünderungen, Diebstahl und illegaler Handel mit Kulturgütern sind weltweit eine der größten Bedrohungen für den Erhalt und den Schutz des kulturellen Erbes. Sie vernichten Kenntnisse über die Geschichte der Menschheit und zerstören Teile der kulturellen Identitäten und Würde vieler Menschen. Kulturgut aus Ländern in Krisen ist dabei besonders gefährdet. Unsachgemäße Ausgrabungen machen es unmöglich, die wichtigen Fakten der Menschheitsgeschichte zu rekonstruieren. Die Zentren für den illegalen Handel mit diesen Kulturgütern liegen in Europa, Nordamerika und Asien. Wir setzen uns gemeinsam dafür ein, das öffentliche Bewusstsein für den wichtigen Kampf gegen den illegalen Handel mit Kulturgütern zu stärken. Programm: Begrüßung: Dr. Franz Pichorner, stellvertretender Generaldirektor, Kunsthistorisches Museum Wien und Mag. Brigitta Schmid, Generalsekretärin, ICOM Österreich Keynotes:
    • „Wie trägt INTERPOL zum Kampf gegen den illegalen Handel mit Kulturgut bei?“ Francoise Bortolotti, Works of Art Unit, INTERPOL
    • „Kulturgutfahndung in Österreich”: Präsentation des neuen Folders „Kultur unter Schutz“. MinRätin Mag. Anita Gach, MA, BMI / Bundeskriminalamt, Abt. Kulturgutfahndung
    • Ethikkodex für den Kunst- und Antiquitätenhandel in Österreich“. Prof. Dr. Friedrich Schipper, Blue Shield Österreich
    Anmeldung und Programm unter folgendem Link
  • 2017-03-10 19:30 - 2017-03-10 21:00
    Vortrag von Dipl.-Ing. Dr. Georg Zotti (Ludwig Boltzmann Institut für Archäologische Prospektion und Virtuelle Archäologie) Archäoastronomie beschäftigt sich mit Spuren systematischer Himmelsbeobachtung in den Hinterlassenschaften früherer Kulturen. Ein wichtiger Teilbereich betrifft die Orientierung von Kultbauten, die häufig mit Sonnwendauf- oder –untergängen, gelegentlich auch mit hellen Sternen in Verbindung gebracht werden. Im Rahmen eines Forschungsprojektes konnte der Vortragende vor kurzem in Zusammenarbeit mit Studenten der TU Wien eine Erweiterung zum populären freien Planetariumsprogramm Stellarium entwickeln, mit der man virtuelle dreidimensionale Modelle unter den ebenfalls genauer gewordenen Himmel von Stellarium bringen und so untersuchen kann. Stellarium ist auch ein wichtiges Werkzeug in der großen Stonehenge-Ausstellung im MAMUZ Museum Mistelbach. In dem Vortrag werden auch weitere neuere Entwicklungen von Stellarium vorgestellt werden. Georg Zotti ist Informatiker und Astronom mit Interessenschwerpunkt „Kulturelle Astronomie“. Seit 2010 ist er Mitentwickler von Stellarium. Er ist Zweiter Vorsitzender der Gesellschaft für Archäoastronomie und Vizepräsident der Europäischen Gesellschaft für Kulturelle Astronomie SEAC. Der Verein ANTARES NOE AMATEURASTRONOMEN veranstaltet jeden zweiten Freitag im Monat seinen monatlichen Vereinsabend. Ein Vortrag mit einem astronomischen Thema, gemütliches Beisammensein, Erfahrungsaustausch und die PRÄSENTATION von ASTROFOTOS unserer Mitglieder sind fester Bestandteil dieser Vereinsabende. BESUCHER sind HERZLICH WILLKOMMEN! EINTRITT FREI!!! Gasthof Leo GRAF Bahnhofplatz Süd – 7 3100 St. Pölten Link
  • 2017-03-13 10:00 - 2017-03-13 12:00
    Vortrag von Dr. Kristina Adler-Wölfl über die Spätlatènezeit in Mitteleuropa. Einzelkarte € 6,– pro Vortrag oder Semester-Vortragskarte Link
  • 2017-03-16 18:00 - 2017-03-16 19:30
    Vortrag von Dr. Ernst Lauermann (MAMUZ) Auch heute noch zeugen die gewaltigen Grabhügel der Hallstattkultur von einstiger Macht und Größe. Im Weinviertel steht der höchste Grabhügel der gesamten Hallstattkultur, der 14 m hohe Tumulus von Großmugl. Die Bestattungssitten sind in der Hallstattzeit sehr unterschiedlich, die Toten wurden körper- oder brandbestattet und sowohl in Flachgräbern als auch in Hügeln zur Ruhe gebettet. Über diese Bestattungsbräuche und über die zahlreichen Denkmäler, die „Pyramiden des Weinviertels“ erfahren sie in diesem Vortrag.   Wir bitten um Anmeldung unter anmeldung@mamuz.at Link
  • 2017-03-19 10:00 - 2017-12-04 17:00
    Archäologische Funde sind mehr als Scherben, Knochen und Metallklumpen - hinter jedem dieser Objekte verbirgt sich eine längst vergangene Welt, in die wir durch diese Objekte auch ansatzweise blicken können. Jedes dieser Objekte erzählt seine eigene Geschichte, wie bedeutend oder unscheinbar sie auch sein mag. Bei archäologischen Grabungen werden jedes Jahr in Niederösterreich viele davon freigelegt. Die spektakulärsten Geschichten aus den Jahren 2013 bis 2015 sind vom 18. März bis 3. Dezember im MAMUZ Schloss Asparn/Zaya in der Ausstellung „NEWS FROM THE PAST. Niederösterreich. Archäologie. Aktuell“ zu sehen.  Mit der Ausstellung „NEWS FROM THE PAST“, die im Jahr 2014 und 2015 im St. Pöltener Stadtmuseum zu sehen war, hat das Stadtmuseum einen Ausstellungszyklus gestartet, der eine Leistungsschau der Archäologie Niederösterreichs ist. Nun geht die Schau im MAMUZ Schloss Asparn/Zaya in die zweite Runde – das Konzept ist gleich, die Geschichten sind neu! Jährlich finden mehr als 350 archäologische Grabungen in Niederösterreich statt - teils geplante Grabungen vom Land Niederösterreich, teils aber auch Rettungsgrabungen, aufgrund des Baus von Autobahnen, Gebäuden oder Windrädern. Die Funde, die bei diesen Grabungen zum Vorschein kommen, verschwinden oftmals in Depots und warten vergeblich auf eine Präsentation. So wissen viele Niederösterreicher und Niederösterreicherinnen viel zu wenig über ihre unmittelbare Umgebung und die großartigen kulturellen Hinterlassenschaften früherer Zeiten. Jeder einzelne Fund, der in der Ausstellung „News from the Past“ zu sehen ist, ist ein Highlight. Skurrile, witzige und außergewöhnliche Objekte sind es, die ausgewählt wurden und die der Ausstellung Kraft verleihen. Skurril ist ein Idol aus der Bronzezeit, das bei der Grabung an der S3 gefunden wurde, dem Kopf und Beine fehlen, das jedoch als Zwitter-Wesen dargestellt ist . Entstand es als Zeitvertreib am Lagerfeuer? Witzig sind die Ideen, die nicht-reitaffine Personen zu einem Teil eines Zaumzeugs aus der Bronzezeit haben, das bei einer Grabung im Stift Melk entdeckt wurde. Es sind zwei Knochen mit jeweils drei länglichen Durchlöcherungen. Wie wurde es verwendet? Ein besonderer Fund ist das Grab einer Dame aus Berndorf, die aus der Römerzeit stammt, jedoch Objekte aus der Steinzeit bei sich hatte. War sie die erste Archäologin? Als Erlebnismuseum und Wissenszentrum ist es dem MAMUZ besonders wichtig, die Wissenschaft erlebnisreich zu präsentieren. Dies gelingt durch zahlreiche interaktive Elemente, die die Objekte in der Ausstellung ergänzen, so etwa ein Magnetpuzzle oder ein Fotopoint durch eine Ofenkachel, die die kopflose Geschichte von Judith und Holofernes zeigt. Die Ausstellung „NEWS FROM THE PAST. Niederösterreich. Archäologie. Aktuell“ findet in Zusammenarbeit mit dem Bundesdenkmalamt, dem Stadtmuseum St. Pölten, den no-mad-designers und den Landessammlungen Niederösterreichs statt. Zusammen wurden die außergewöhnlichsten Funde ausgewählt, Geschichten werden dazu erzählt und sie werden in einer bemerkenswerten und besonderen Art im Rahmen der Ausstellung präsentiert. Dienstag – Sonntag: 10 – 17 Uhr (an Feiertagen auch montags geöffnet) Letzter Einlass: 16:30 Uhr Eintritt: Erwachsene 10 €, ermäßigt 8 €, Kinder (11-14 Jahre) 3 €. Das Ticket gilt für das gesamte Urgeschichtemuseum MAMUZ - Schloss Asparn/Zaya, Museum Mistelbach - in der Saison 2017. Link
  • 2017-03-21 18:15 - 2017-03-21 20:00
    Vortrag von Dr. Wolfgang Breibert (Donau-Universität Krems) Der Fundort des bekanntesten und bisher größten frühmittelalterlichen Gräberfeldes der Steiermark liegt im „Steierischen Salzkammergut“, eingebettet in den Kalkhochalpen in einem inneralpinen Seitental des Ennstals. Politisch ist Krungl eine Katastralgemeinde der MG Bad Mitterndorf (GKZ 61226), politischer Bezirk Liezen im Nordwesten der Steiermark. Die Zahl der seit dem 19. Jahrhundert ausgegrabenen und bekannten Gräber beträgt fast 300, das Gräberfeld ist aber noch nicht vollständig ausgegraben. In Krungl fehlen archäologische Indizien für eine Kirche, die mit dem Gräberfeld in Verbindung stehen könnte. Wir haben aber den im Ostalpenraum seltenen Fall eines durchgehend vom achten bis zum zehnten Jahrhundert belegten Gräberfeldes vor uns, die Belegung dauert ungebrochen durch die historischen Ereignisse an. Die zugehörige(n) Siedlung(en) konnte(n) bis heute noch nicht lokalisiert werden. Karantanien, das sich im 7./8. Jh. einige Zeit zwischen den Baiern und Awaren eigenständig halten konnte, muß über wirtschaftliche Grundlagen verfügt haben. Diese setzten eine Rohstoffbasis voraus. Salz ist ein lebensnotwendiges Bergbauprodukt, archäologisch aber kaum nachzuweisen. Die urkundliche Überlieferung enthält einige Nachrichten über Solequellen und deren Nutzung im Frühmittelalter. Karantanien entfaltete sich auf antikem Kulturboden, Reste der römischen Verkehrsinfrastruktur waren zumindest zum Teil noch vorhanden. Betrachten wir die Verbreitungskarte, die immer nur ein Ausschnitt und ein Abbild des Forschungsstandes sein kann, so fällt die Häufung der frühmittelalterlichen Fundstellen in der Gegend der Pürgg im heutigen Bezirk Liezen auf. Die Sicherung der Straße um das Bergmassiv des Grimming Richtung Pürgg gehörte zu den Aufgaben der im Mitterndorfer Becken Siedelnden. Möglicherweise können wir hier ein Herrschaftsgebiet an der Peripherie Karantaniens fassen, das sich im Ennstal zwischen Pürgg und Lassing befand, sich vielleicht auch noch hinter den Grimming bis in die Gegend von Altaussee erstreckte. Link
  • 2017-03-23 18:00 - 2017-03-23 19:30
    Vortrag von Mag. Dr. Peter Trebsche (Zentrum für Museale Sammlungswissenschaften, Donau-Universität Krems) Das latènezeitliche Siedlungszentrum von Haselbach in Niederösterreich: Erste Ergebnisse der französisch-österreichischen Forschungsgrabung 2015-2016 Während in Ostösterreich im 20. Jahrhundert die befestigten Höhensiedlungen im Zentrum des Forschungsinteresses standen, rücken seit Beginn des 21. Jahrhunderts vor allem die Flachlandsiedlungen der Latènezeit in den Fokus. Durch großflächige Magnetprospektionen konnten mehrere Siedlungszentren vollständig erfasst werden. Die Auswertung der Prospektionsdaten mithilfe Geographischer Informationssysteme liefert bisher unbekannte Einblicke in die Siedlungsstruktur und in Prozesse der Siedlungsplanung während der Latènezeit. Es existieren mindestens fünf Größenklassen von Siedlungen, die eine komplexere Hierarchie bilden als bislang angenommen. Unter den prospektierten Siedlungszentren wurde die Fundstelle in Haselbach (Gemeinde Niederhollabrunn, Bezirk Korneuburg) etwa 30 km westlich von Wien ausgewählt, um in einem internationalen Projekt genauer untersucht zu werden. Die Forschungen werden von der Donau-Universität Krems (Peter Trebsche) und von der Universität Strasbourg (Stephan Fichtl) gemeinsam durchgeführt. Französische und österreichische Studenten gruben in den ersten beiden Grabungskampagnen 2015 und 2016 zwei Bereiche im Norden und im Süden der Siedlung aus. Die zwei Grabungsflächen unterscheiden sich, was die Bebauungsstruktur, das Fundspektrum und die nachweisbaren Aktivitäten betrifft. Im Vortrag werden die ersten Ergebnisse zur Wirtschaftsstruktur und zur Funktion der Grubenhäuser präsentiert. Wir bitten um Anmeldung unter anmeldung@mamuz.at Link
  • 2017-03-23 19:00 - 2017-03-23 20:30
    Mit dem Abendvortrag "Fazination Unterwasser-Archäologie. Neues zur österreichischen Pfahlbauforschung" berichtet Henrik Pohl, Site Manager des Kuratoriums Pfahlbauten für Oberösterreich, über die laufenden Unterwasser-Forschungen in Österreich. Er leitet die Unterwasser-Ausgrabungen des Projektes "Zeitensprung". Seit 2015 werden an den jungsteinzeitlichen Pfahlbaustationen der oberösterreichischen Seen Attersee und Mondsee Untersuchungen durchgeführt. Die Projektleitung wird vom Oberösterreichischen Landesmuseum Linz übernommen. Zudem ist Henrik Pohl beim Kuratorium Pfahlbauten für die Monitoringskampagnen an den UNESCO-Welterbestätten der "Prähsitorischen Pfahlbauten um die Alpen" in Österreich verantwortlich. So kommt er auch immer wieder nach Kärnten zum Keutschacher See, wo sich eine dieser Welterbestationen befindet. Wir freuen uns über einen spannenden Vortrag und laden Sie herzlich ein mit uns abzutauchen! Eintritt 5 € Link
  • 2017-03-27 10:00 - 2017-03-27 12:00
    Vortrag von Mag. Cyril Dworsky über Unterwasserarchäologie und Pfahlbautensiedlungen. Einzelkarte € 6,– pro Vortrag oder Semester-Vortragskarte Link
  • 2017-03-29 18:00 - 2017-03-29 20:00
    Vortrag von Univ.-Prof. Dr. Claudia Theune (Universität Wien) Die Geschichte des 20. Jahrhunderts wurde lange ausschließlich von Historikern betrieben. Seit knapp 30 Jahren finden auch archäologische Untersuchungen an Tatorten des nationalsozialistischen Terrors statt. In jüngster Zeit werden auch bildliche Darstellungen verstärkt unter kunsthistorischen Aspekten untersucht. Damit steht einer geschichtlichen Auseinandersetzung mit dem 20. Jahrhunderts ein enorm großes Quellenmaterial zur Verfügung. Ähnlich wie bei anderen Fundplätzen der Neuzeit müssen alle Quellen mit einbezogen werden, um das volle Aussagepotential aus den Quellen auszuschöpfen. Dabei ist es immer wieder interessant zu beobachten, dass in den wortbasierten, bildbasierten und objektbasierten Quellen unterschiedliche Aspekte und Themen schwerpunktmäßig abgebildet werden und wir sicherlich nicht alle Informationen zum Terror der Nationalsozialisten und den Überlebensstrategien der Häftlinge aus den Schriftquellen oder Zeitzeugenberichte kennen. In dem Vortrag sollen anhand von Fallbeispielen das Aussagepotential der unterschiedlichen Quellen Gattungen beleuchtet werden und insbesondere das Aussagepotential der Objekte vorgestellt werden, um die Wirkungsfähigkeit archäologischer Untersuchungen auch an jüngeren Fundorten darzulegen.

    Zur Person

    Claudia Theune, Universität Wien, Professorin am Institut für Urgeschichte und Historische Archäologie mit einem Schwerpunkt in der Historischen Archäologie, hat sich zunächst mit früh- und spätmittelalterlichen Forschungsthemen auseinandergesetzt. Seit über 10 Jahren forscht sie zusätzlich an Fundplätzen des 20. Jahrhunderts, in erster Linie an historischen Orten von ehemaligen Konzentrationslagern der Nationalsozialisten, insbesondere in Sachsenhausen nördlich von Berlin und in Mauthausen in Oberösterreich sowie den Nebenlagern und anderen Internierungslagern. In einem Buch wurde 2014 bzw. 2016 eine Zusammenschau der Ergebnisse einer breiteren Öffentlichkeit vorgestellt. Link
  • 2017-03-30 18:00 - 2017-03-30 19:30
    Vortrag von Dr. Veronika Holzer (NHM Wien) Seit 2002 gräbt das Naturhistorische Museum Wien in Roseldorf eine keltische Zentralsiedlung aus. Im Laufe der Jahre wurden mehrere heilige Bezirke untersucht. Die Bedeutung der entdeckten Heiligtümer von Roseldorf  kann als archäologische Sensation angesehen werden, da bislang die Anlagen einzigartig in Mitteleuropa sind. Ähnliche Vergleichsfunde finden sich vor allem in Frankreich. In diesem Vortrag werden spannende Einblicke in die religiösen Vorstellungswelten der Kelten geboten. Wir bitten um Anmeldung unter anmeldung@mamuz.at Link
  • 2017-04-03 10:00 - 2017-04-03 12:00
    Vortrag von Mag. Eleni Eleftheriadou über naturwissenschaftliche Untersuchungen an römischer Keramik Einzelkarte € 6,– pro Vortrag oder Semester-Vortragskarte Link
  • 2017-04-06 18:15 - 2017-04-06 20:00
    Vortrag von Hubert Steiner (Amt für Bodendenkmäler in Südtirol) Gletscherarchäologie ist auch oder besonders 25 Jahre nach der Auffindung von Ötzi ein Gebot der Stunde. Aufgrund der Klimaerwärmung und der in Folge abschmelzenden Gletscher und Schneefelder eröffnet sich ein neues Aufgabenfeld für die Archäologie. Optimale Erhaltungsbedingungen für organische Funde erlauben neue und detaillierte Einblicke in die Vorgeschichte. Seit einigen Jahren wird durch das Amt für Bodendenkmäler ein kupfer-, bronze- und römerzeitlicher Fundplatz am Langgrubenjoch (3017 m) im Schnalstal untersucht. Unter dem Fundmaterial sind vor allem Leder- und Fellreste, ein hölzerner Gürtelhaken der Kupferzeit sowie bronzezeitliche Dachschindeln hervorzuheben. Die starke Frequentierung des Alpenhauptkammes seit der Vorgeschichte dokumentiert ein hölzerner Schneereifen aus der späten Jungsteinzeit vom Gurgler Eisjoch (3134 m) im Schnalstal. Gletscherarchäologie umfasst auch jüngere Epochen, im Raum Südtirol vor allem die Relikte aus dem Ersten Weltkrieg. Die Kriegsfront verlief zum Teil über das vergletscherte Hochgebirge, wobei auch die höchsten Gipfel wie der Ortler (3905 m) und die Königspitze (3851 m) besetzt und verteidigt wurden. Link
  • 2017-04-07 18:30 - 2017-04-07 20:00
    Am Freitag 7. April ab 18:30 findet die Jahreshauptversammlung des Vereins ArchaeoPublica statt. Da wir die Gelegenheit zum Austausch mit den vielen neuen Mitgliedern nutzen möchten, würde es uns freuen, möglichst viele Mitglieder bei der Jahreshauptversammlung begrüßen zu dürfen. Die Tagesordnung der Jahreshauptversammlung wird noch bekanntgegeben. Aus organisatorischen Gründen bitten wir um Anmeldung unter office@archaeopublica.eu. Nach dem Workshop und der Jahreshauptversammlung werden wir den Abend gemeinsam ausklingen lassen. Die Jahreshauptversammlung findet in der Außenstelle des oberösterreichischen Landesmuseums in der Welser Straße 20, 4060 Linz-Leonding statt.
  • 2017-04-07 19:00 - 2017-04-07 20:30
    Vortrag von Dr. Andreas G. Heiss (Österreichisches Archäologisches Institut) im Rahmen des Begleitprogramms zur Unterwassergrabung in Weyregg, OÖ. In Vorbereitung der oberösterreichischen Landesausstellung zum Thema "Pfahlbauten" wird das Oberösterreichische Landesmuseum in Kooperation mit dem Kuratorium Pfahlbauten im April und Mai 2017 in der Pfahlbau-Siedlung Weyregg im Attersee ausgraben. Das Team um Grabungsleiter Henrik Pohl setzt damit die Forschungen des Jahres 2016 fort. Rund um die Unterwasser-Ausgrabung gibt es wieder ein umfangreiches und kostenfreies Begleitprogramm mit Vorträgen, Ausstellungen und Führungen. Link
  • 2017-04-13 19:30 - 2017-04-13 21:30
    Die Vereine „Initiative Denkmalschutz – Zweigstelle Wels“ und der „Römerweg Ovilava“ haben Herrn Mag. Tarek Leitner zu einem Vortrag mit anschließender Podiumsdiskussion nach Wels eingeladen. Unter dem Titel „Mut zur Schönheit - Aspekte zur Welser Stadtbildgestaltung“, soll die Bezugnahme zum Kulturerbe bei den durch Neubauten zerstörten historischen Häusern und römischen Bodendenkmälern in Wels thematisiert werden. "Was lassen wir uns eigentlich an Hässlichkeiten in unserer Umgebung alles gefallen? Seine These lautet: Im Namen der „Wirtschaftlichkeit“ akzeptieren wir vielfach, dass der Raum, in dem wir unser alltägliches Leben verbringen, verunstaltet wird." Unsere Forderungen leiten sich von den Verpflichtungen der Republik Österreich aus dem „Rahmenübereinkommen des Europarates über den Wert des Kulturerbes für die Gesellschaft“ und dem „Europäischen Übereinkommen zum Schutz des archäologischen Erbes“ ab. Öffentliche Veranstaltung, freier Eintritt!  
  • 2017-04-19 18:30 - 2017-04-19 20:00
    Vortrag von PD Mag. Dr. Sabine Ladstätter (Direktorin - Leiterin der Grabung Ephesos, Österreichisches Archäologisches Institut) Die Grabung Ephesos gehört zu den wissenschaftlichen Großprojekten Österreichs und versteht sich als Plattform für archäologische Grundlagenforschung. Interdisziplinarität, in Form einer Verschmelzung natur- und geisteswissenschaftlicher Fragestellungen unter Anwendung neuester technischer Methoden, ist gelebte Realität, in die ein Einblick gegeben werden soll. Link
  • 2017-04-21 19:00 - 2017-04-21 21:00
    Der Verein Pfahlbau am Attersee ist bekannt für die Organisation von Events, die in Erinnerung bleiben. Am 21. April können die „Pfahlis“ mit einem Highlight aufwarten: Angelika Fleckinger, Leiterin des „Ötzi-Museums“, kommt zu einem Gastvortag in den Raiffeisensaal nach Seewalchen. Informationen aus erster Hand Ötzi lebte zur selben Zeit wie die Pfahlbauer in der Atterseeregion. Die Erkenntnisse aus seinen sterblichen Überresten kann man in weiten Teilen auf das Leben unserer einheimischen Urvorfahren umlegen. Angela Fleckinger befasst sich seit ihrer Studienzeit intensiv mit Ötzi und seiner Geschichte. Aus erster Hand berichtet sie Details aus seinem Leben, begleitet von persönlichen Erinnerungen, Anekdoten und spannenden neuen Erkenntnissen. Modisch on top „Ötzi war zu seiner Zeit ein wichtiger Mann. Das zeigt zB seine wertvolle Lederkleidung, während sich unsere Pfahlbauern in Leinen hüllten. Wir freuen uns sehr, dass wir mit Angelika Fleckinger eine weitere prominente Expertin gewinnen konnten, die uns Einblicke in das Leben unserer Vorfahren gibt“, so Organisator Gerald Egger, vom Verein Pfahlbau am Attersee. Der Vortrag beginnt um 19:00 Uhr. Achtung – begrenzte Sitzplätze! Der Verein Pfahlbau empfiehlt eine zeitgerechte Anreise. Über die Referentin: Dr. Angelika Fleckinger, geboren 1970, ist Archäologin und seit 2005 Direktorin des Südtiroler Archäologiemuseums, das den Mann aus dem Eis konserviert und die wissenschaftliche Arbeit an ihm koordiniert. Sie hat verschiedene Bücher und Beiträge zum Thema Ötzi publiziert. Link
  • 2017-04-24 10:00 - 2017-04-24 12:00
    Vortrag von Janos Rudas über die ungarische Landnahme Einzelkarte € 6,– pro Vortrag oder Semester-Vortragskarte Link
  • 2017-04-26 18:00 - 2017-04-26 20:00
    Jahreshauptversammlung der österreichischen Gesellschaft für Mittelalterarchäologie mit anschließendem Vortrag von Konstantina Salaria (Wien): Möglichkeiten und Perspektiven der archäozoologischen Interpretation anhand des Fundmaterials von der Burg Sand. Weitere Informationen werden noch bekanntgegeben. Link
  • 2017-04-28 18:00 - 2017-04-28 19:00
    Die sanft hügelige Landschaft des Weinviertels weist im Vergleich zu vielen anderen Landschaften Österreichs eine dichte ur- und frühgeschichtliche Besiedelung auf. Ursache dafür sind die günstigen klimatischen Verhältnisse und die gute Beschaffenheit der Böden, die Ackerbau ab dem 6. Jahrtausend begünstigten. Diese Landschaft zwischen Thaya und Donau liegt im Kreuzungsbereich der Bernsteinstraße und des Donauweges und damit förmlich am Schnittpunkt der Kulturen Europas. Ernst Lauermann dokumentiert in diesem Buch in Wort und Bild die archäologische Landschaft des Weinviertels und skizziert diese Region – vom ersten Auftreten des Menschen im Paläolithikum an der March bis zu den keltischen Siedlern der letzten Jahrhunderte vor Christus. Themen seines Buches sind die Steinzeitjäger, die ersten Bauern (Niederhollabrunn und Kleinhadersdorf), die große Zahl rätselhafter Kreisgrabenanlagen (Steinabrunn, Michelstetten, Hornsburg), die Kupferzeit und die Urnenfelderzeit genauso wie die Höhensiedlungen am Michelberg, am Oberleiserberg und in Stillfried sowie die imposanten „Pyramiden“ des Weinviertels, deren bekannteste in Großmugl zu finden ist. Schließlich berichtet der Autor von der großen Zahl an Keltensiedlungen im Weinviertel, von den Funden keltischer Münzen und keltischem Kunsthandwerk. Der Autor: Dr. Ernst Lauermann, geboren 1952, lebt seit seiner Geburt in Stockerau. Der ausgebildete Hauptschullehrer für Deutsch und Leibeserziehung studierte neben seiner schulischen Tätigkeit Ur- und Frühgeschichte sowie mittelalterliche Geschichte. 1992 konnte er sein Hobby zum Beruf machen, er wurde in den niederösterreichischen Landesdienst als Archäologe aufgenommen. Das Urgeschichte Museum in Asparn/Zaya (MAMUZ) wurde seine Dienststelle. Zahlreiche wissenschaftliche Publikationen in Form von Monographien und Artikeln in wissenschaftlichen Fachzeitschriften geben Einblick in seine wissenschaftliche Arbeit, die ihn als Landesarchäologen für Ur-, Frühgeschichte und Mittelalterarchäologie auszeichnet. Ernst Lauermann. Archäologie des Weinviertels. Von den Steinzeitjägern bis zu den Kelten. Unter Mitarbeit von Volker Lindinger. 23,5 x 20 cm. Ca. 132 Seiten mit zahlreichen Abbildungen. € 19,90 ISBN 978-3-9504274-5-5 Link
  • 2017-05-01 10:00 - 2017-05-01 17:00
    Am 1. Mai präsentiert das Ludwig Boltzmann Institut für Virtuelle Archäologie und archäologische Prospektion eine Leistungsschau der Extraklasse. Wenn HighTech auf Archäologie trifft werden Gebäude und Landschaften sichtbar, wie sie vor Jahrtausenden erlebt wurden. Auch wenn diese schon vor tausenden Jahren dem Erdboden gleich gemacht wurden, können mit modernster Technologie heute noch Rückschlüsse auf historische Anlagen geschlossen werden, die mit dem freien Auge längst nicht mehr sichtbar sind. Die Archäologie profitiert von den technologischen Entwicklungen der letzten Jahre und kann Gebäude und Monumentalbauten wieder voll Leben erstrahlen lassen. Virtuelle Realität ist ein Begriff, der in Hollywood und in Computerspielen schon längst nicht mehr wegzudenken ist. In der Archäologie werden die technischen Fortschritte der letzten Jahre immer wieder eingesetzt um zu forschen, aber auch das Erforschte zu präsentieren. Mit „VIRTUELLE WELTEN. Archäologie und Hightech“ zeigt das MAMUZ im Zuge der Ausstellung „Stonehenge. Verborgene Landschaft“, was Archäologie kann. Mit VR-Brille, 3D-Projektor, 3D-Drucker und 3D-Scanner tauchen die Gäste ein und erleben die Welt der Archäologie von der modernsten Seite. Zu sehen sind neben den virtuellen Darstellungen rund um Stonehenge auch Darstellungen von Fundstellen der Wikinger, der Römer und aus der Bronzezeit. „In der virtuellen Welt werden die bedeutendsten archäologischen Stätten, die seit Jahrtausenden im Untergrund schlummern, wieder sichtbar und erfahrbar gemacht“, erzählt Dr. Wolfgang Neubauer vom Ludwig Boltzmann Institut – Kurator der Stonehenge-Ausstellung und Wissenschafter des Jahres 2015. Seit 2010 wird im Zuge des Stonehenge Hidden Landscape Projects, eine Zusammenarbeit des Ludwig Boltzmann Instituts für archäologische Prospektion und virtuelle Archäologie und der University of Birmingham, die Gegend um Stonehenge untersucht. Dabei kommen Hightech-Methoden zum Einsatz, die die Archäologie revolutioniert haben: Laserscanner, Bodenradarmessungen und Messungen des Erdmagnetfeldes. Durch das Scannen des Bodens erhalten die Wissenschaftler strukturierte Bilder des Untergrunds, die einen Blick in den Boden ermöglichen. So werden Überreste von Gebäuden oder Eingriffe in die Landschaft sichtbar. Ausgewertet entstehen dann 3D-Modelle von Gebäuden und Landschaften, wie sie das letzte Mal vor tausenden Jahren bestanden. Neben der Leistungsschau werden stündlich Führungen durch die Ausstellungen „Stonehenge. Verborgene Landschaft“ und die neu eröffnete Ausstellung „Alles Stonehenge oder was!“ angeboten. Link
  • 2017-05-03 19:00 - 2017-05-03 20:30
    Vortrag von Mag. Henrik Pohl (Kuratorium Pfahlbauten) im Rahmen des Begleitprogramms zur Unterwassergrabung in Weyregg, OÖ. In Vorbereitung der oberösterreichischen Landesausstellung zum Thema "Pfahlbauten" wird das Oberösterreichische Landesmuseum in Kooperation mit dem Kuratorium Pfahlbauten im April und Mai 2017 in der Pfahlbau-Siedlung Weyregg im Attersee ausgraben. Das Team um Grabungsleiter Henrik Pohl setzt damit die Forschungen des Jahres 2016 fort. Rund um die Unterwasser-Ausgrabung gibt es wieder ein umfangreiches und kostenfreies Begleitprogramm mit Vorträgen, Ausstellungen und Führungen. Link
  • 2017-05-05 11:15 - 2017-05-05 13:00
    Seminarvortrag von Ernst Pernicka (Curt-Engelhorn-Zentrum Archäometrie gGmbH, Universität Heidelberg) am Institut für Mineralogie und Kristallographie der Universität Wien. Ort: UZA 2, Althanstraße 14, Hörsaal 2 (2A122)
  • 2017-05-08 10:00 - 2017-05-08 12:00
    Grabungsdokumentation – Theorie und praktische Übungen (Tachymeter u. a.) Vortragende: Dr. Ursula Eisenmenger-Klug / DI Susanne Uhlirz Einzelkarte € 6,– pro Vortrag oder Semester-Vortragskarte Link
  • 2017-05-08 19:00 - 2017-05-08 20:00
    Vortrag von Dr. Ernst Pernicka (Institut für Geowissenschaften, Universität Heidelberg und Curt-Engelhorn-Zentrum Archäometrie GmbH) Die Magie des Goldes ist in der derzeitigen Sonderausstellung »Das erste Gold« allerorten spürbar. Der Faszination dieses Metalls geht Ernst Pernicka in seinem Vortrag nach: warum taucht Gold erst vergleichsweise spät nach Kupfer und Blei in der jüngeren Menschheitsgeschichte auf? Und was wissen wir heute über Goldgewinnung und Erzabbau im Altertum? Die derzeit frühesten bekannten Goldfunde aus Varna (Bulgarien) und ihre Herstellungstechniken werden vorgestellt und anschließend die Möglichkeiten der Herkunftsbestimmung und Echtheitsprüfung von Gold diskutiert und an Beispielen erläutert. Der Wiener Ernst Pernicka, einer der führenden Experten auf dem Feld der naturwissenschaftlichen Archäologie, ist Professor für Archäometrie im Institut für Geowissenschaften an der Universität Heidelberg sowie wissenschaftlicher Direktor und Geschäftsführer des Curt-Engelhorn-Zentrums Archäometrie in Mannheim. Ernst Pernicka leitete über Jahre die Ausgrabungen von Troia und bewies als Spezialist für Archäometallurgie die Echtheit der Himmelsscheibe von Nebra. Der studierte Chemiker verwendet und entwickelt naturwissenschaftliche Methoden zur Lösung kulturhistorischer Fragen.
    In Kooperation mit Dorotheum Anmeldung unter altemeister@khm.at

    Treffpunkt: Vortragsraum, 2. Stock

     
  • 2017-05-09 18:15 - 2017-05-09 20:00
    Vortrag von Peter Trebsche (Donau-Universität Krems) Während in Ostösterreich im 20. Jahrhundert die befestigten Höhensiedlungen im Zentrum des Forschungsinteresses standen, rücken seit Beginn des 21. Jahrhunderts vor allem die Flachlandsiedlungen der Latènezeit in den Fokus. Durch großflächige Magnetprospektionen konnten mehrere Siedlungszentren vollständig erfasst werden. Die Auswertung der Prospektionsdaten mithilfe Geographischer Informationssysteme liefert bisher unbekannte Einblicke in die Siedlungsstruktur und in Prozesse der Siedlungsplanung während der Latènezeit. Es existieren mindestens fünf Größenklassen von Siedlungen, die eine komplexere Hierarchie bilden als bislang angenommen. Unter den prospektierten Siedlungszentren wurde die Fundstelle in Haselbach (Gemeinde Niederhollabrunn, Bezirk Korneuburg) etwa 30 km westlich von Wien ausgewählt, um in einem internationalen Projekt genauer untersucht zu werden. Die Forschungen werden von der Donau-Universität Krems (Peter Trebsche) und von der Universität Strasbourg (Stephan Fichtl) gemeinsam durchgeführt. Französische und österreichische Studenten gruben in den ersten beiden Grabungskampagnen 2015 und 2016 zwei Bereiche im Norden und im Süden der Siedlung aus. Die zwei Grabungsflächen unterscheiden sich, was die Bebauungsstruktur, das Fundspektrum und die nachweisbaren Aktivitäten betrifft. Im Vortrag werden die ersten Ergebnisse zur Wirtschaftsstruktur und zur Funktion der Grubenhäuser präsentiert. Link
  • 2017-05-11 18:30 - 2017-05-11 20:00
    Im Rahmen des Iron-Age-Danube Projektes findet in Strettweg & Großklein von April bis Juni das Archäologie-Camp Austria 2017 statt. Eine bunte Reihe von öffentlich zugänglichen Veranstaltungen erwarten die interessierten Besucher in Strettweg, Großklein, Graz, Judenburg und Leibnitz: Vorträge vermitteln einen umfassenden Einblick in die vielfältigen Techniken, Bereiche und Aspekte der archäologischen Forschung. An den Tagen der offenen Grabung werden neueste Entdeckungen zu den aktuellen Untersuchungen vorgestellt. Die Ausgrabung in Strettweg (Leitung: Mag. Dr. Georg Tiefengraber, Institut für Bronze- und Eisenzeitforschung ISBE) wird im Bereich eines abgekommenen hallstattzeitlichen Hügelgrabes stattfinden. Experimentalarchäologische Workshops zur Eisenverhüttung, Metall-, Textil- und Keramikbearbeitung geben einen umfassenden Einblick in prähistorische Handwerkstechniken. Ein spezielles Kinder- und Jugendprogramm lädt zum Mitmachen und Ausprobieren ein. Das Thema Archäologie als Tourismusmagnet der Zukunft und eine Präsentation aller Partnerregionen in Großklein runden den Reigen der Veranstaltungen ab. Link
  • 2017-05-13 - 2017-05-21 Den ganzen Tag
    Museen und Sammlungen in ganz Oberösterreich laden ein! Seit 1978 macht der Internationale Museumstag, der vom Internationalen Museumsrat ICOM initiiert wurde, alljährlich auf das breite Spektrum der Museumsarbeit und die thematische Vielfalt der Museen und Sammlungen in aller Welt aufmerksam. Der Internationale Museumstag, der sich heuer zum 40. Mal jährt, findet im deutschsprachigen Raum am Sonntag, 21. Mai 2017 unter dem Motto Spurensuche. Mut zur Verantwortung! statt. Mitveranstaltet wird der Tag von ICOM Österreich, der größten Organisation der Museen und Museumsfachleute in Österreich. In Oberösterreich führen wir vonseiten des Verbundes Oberösterreichischer Museen rund um den Internationalen Museumstag von Samstag, 13. Mai bis Sonntag, 21. Mai 2017 die Aktionswoche [INTERNATIONALER MUSEUMSTAG IN OÖ] durch, bei sich heuer mehr als 50 Museen und Sammlungen in Oberösterreich mit über 80 besonderen Programmpunkten einbringen. Den Auftakt zur Aktionswoche macht am Samstag, 13. Mai 2017 der Tag der OÖ. Museen im Schlossmuseum Linz bei dem sich bei 35 Stationen insgesamt 45 Museen aus ganz Oberösterreich mit spannenden Vermittlungsangeboten ganz besonders für Familien präsentieren. Der Tag der OÖ. Museen ist auch Teil des Rahmenprogramms zur aktuellen Sonderausstellung Wir sind Oberösterreich! Entdecken, Staunen, Mitmachen, die zur Zeit im Linzer Schlossmuseum läuft. Eine Übersicht zum gesamten Angebot der Aktionswoche [INTERNATIONALER MUSEUMSTAG IN OÖ] vom 13. bis 21. Mai 2017 bieten ein gedruckter Programmfolder, der beim Verbund Oberösterreichischer Museen (office@ooemuseumsverbund.at) kostenlos bestellt werden kann, sowie unser Online-Veranstaltungskalender und eine eigene digitale Karte bei DORIS.
  • 2017-05-17 16:00 - 2017-05-17 17:30

    Vortrag von Dipl.-Ing. (FH) Daniel Musall M.A. (TU Berlin) im Rahmen der Vortragsreihe "News aus Ephesos – Aktuelle Forschungsergebnisse".

    Die Teilnahme ist frei mit gültigem Museumsticket.

    Link

  • 2017-05-18 18:15 - 2017-05-18 20:00
    Im Rahmen des Studierenforums stellen junge Absolventinnen und Absolventen der Universtität Wien ihre Abschlussarbeiten vor. Doris Jetzinger: Das Fundmaterial der frühmittelalterlichen Gräberfelder von Sinzing-Ostermiething, Linz-Wegscheid und Bad Goisern Im Rahmen meiner zweiten Bachelorarbeit habe ich das Fundmaterial der drei altgegrabenen frühmittelalterlichen Gräbergruppen von Sinzing-Ostermiething, Linz-Wegscheid und Bad Goisern aus Oberösterreich bearbeitet. Das Material repräsentiert eine große Bandbreite an Objektkategorien, von Schmuck- und Trachtelementen über Waffen bis hin zu Werkzeug und Alltagsgerät. Im Zuge der Arbeit wurde die teils nur bruchstückhaft dokumentierte Forschungsgeschichte der Gräberfelder aufgearbeitet, das Fundmaterial katalogisiert, gezeichnet und ausgewertet sowie eine Datierung der Gräbergruppen erstellt. Stefanie Juch: Die Zeiselburg: Zur Sachkultur mittelalterlicher Burgen im Ostalpenraum am Übergang vom Hoch- zum Spätmittelalter In dieser Arbeit geht es um die materiellen Überreste der Zeiselburg in Kärnten, die ihren Namen durch die dort ansässige Familie im 13. Jahrhundert erhalten hat. Zentrale Fragen beziehen sich auf die durch die Ausgräber bereits angestellten Überlegungen zur Nutzung und Datierung der Anlage, sowie auf die Untersuchungen im Bereich der Vorburg. Durch die Kombination der schriftlichen, archäologischen und baulichen Quellen konnte für die Zeiselburg ein klassisches, homogenes Bild einer mittelalterlichen Burg, die am Übergang vom Hoch- zum Spätmittelalter bestanden hat, rekonstruiert werden. Melanie Zeller: Die mittelalterliche Rauchküche des Pfarrhofs in Laa an der Thaya Die wechselvolle Baugeschichte des Laaer Pfarrhofs und seiner Rauchküche wird im Rahmen meiner Masterarbeit rekonstruiert. Hierzu werden die Auswertungen, sowohl schriftlicher und bildlicher Quellen als auch archäologischer Funde und Befunde, mit den Erkenntnissen aus einer bauarchäologischen Untersuchung des Gebäudes kombiniert. Der Vortrag enthält die ersten Ergebnisse der Untersuchungen zu diesem spannenden baugeschichtlichen Denkmal. Link
  • 2017-05-18 18:45 - 2017-05-18 20:00
    Vortrag von Branko Mušič (Universität Ljubljana) im Rahmen des Archäologie-Camps Austria 2017. Achtung: Vortrag in englischer Sprache! Im Rahmen des Iron-Age-Danube Projektes findet in Strettweg & Großklein von April bis Juni das Archäologie-Camp Austria 2017 statt. Eine bunte Reihe von öffentlich zugänglichen Veranstaltungen erwarten die interessierten Besucher in Strettweg, Großklein, Graz, Judenburg und Leibnitz: Vorträge vermitteln einen umfassenden Einblick in die vielfältigen Techniken, Bereiche und Aspekte der archäologischen Forschung. An den Tagen der offenen Grabung werden neueste Entdeckungen zu den aktuellen Untersuchungen vorgestellt. Die Ausgrabung in Strettweg (Leitung: Mag. Dr. Georg Tiefengraber, Institut für Bronze- und Eisenzeitforschung ISBE) wird im Bereich eines abgekommenen hallstattzeitlichen Hügelgrabes stattfinden. Experimentalarchäologische Workshops zur Eisenverhüttung, Metall-, Textil- und Keramikbearbeitung geben einen umfassenden Einblick in prähistorische Handwerkstechniken. Ein spezielles Kinder- und Jugendprogramm lädt zum Mitmachen und Ausprobieren ein. Das Thema Archäologie als Tourismusmagnet der Zukunft und eine Präsentation aller Partnerregionen in Großklein runden den Reigen der Veranstaltungen ab. Link
  • 2017-05-20 - 2017-05-21 Den ganzen Tag
    1 Wochenende, 100 Museen, Programme zum Staunen, verlockende Angebote: Niederösterreichs Museen laden am 20. und 21. Mai 2017 zum Museumsfrühling Niederösterreich.

    Anlässlich des Internationalen Museumstags unter dem Motto „Spurensuche. Mut zur Verantwortung!“ bieten viele Museen abwechslungsreiche Programme: von Ausstellungseröffnungen bis zu Spezialführungen, von Kinder-Workshops bis zu Einblicken in Sammlungen. Entdecken Sie die Vielfalt unserer Museen!

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  • 2017-05-21 Den ganzen Tag
    Museen und Sammlungen in ganz Österreich laden ein! Seit 1978 macht der Internationale Museumstag, der vom Internationalen Museumsrat ICOM initiiert wurde, alljährlich auf das breite Spektrum der Museumsarbeit und die thematische Vielfalt der Museen und Sammlungen in aller Welt aufmerksam. Der Internationale Museumstag, der sich heuer zum 40. Mal jährt, findet im deutschsprachigen Raum am Sonntag, 21. Mai 2017 unter dem Motto Spurensuche. Mut zur Verantwortung! statt. Mitveranstaltet wird der Tag von ICOM Österreich, der größten Organisation der Museen und Museumsfachleute in Österreich. Eine Übersicht aller teilnehmenden Museen finden Sie hier.
  • 2017-05-29 10:00 - 2017-05-29 12:00
    Vortrag: „Späte Zeiten“ – Highlights aus Wiens spätrömischer Vergangenheit Vortragende: Dr. Ursula Eisenmenger   Einzelkarte € 6,– pro Vortrag oder Semester-Vortragskarte Link
  • 2017-05-30 18:15 - 2017-05-30 20:00
    Vortrag von Michael Praxmarer (Innsbruck) Der Referent wird der Frage nachgehen, wann und wie sich symbolisches Denken, Sprache und Musik entwickelten und einen Bogen spannen von den ersten (mutmaßlich symbolischen) Artefakten bis zum "Urknall der Künste" im europäischen Jungpaläolithikum. Neben der bildlichen Präsentation der Funde werden Replika vorgeführt. Abschließend wird gefragt, ob es einen "ältesten Weltmusik-Stil" geben kann, und ob es universelle Eigenschaften gibt, die jeder Musik innewohnen. Michael Praxmarer M. A. beschäftigt sich seit 2010 mit der Musikarchäologie der Altsteinzeit und tritt damit in zahlreichen Workshops, mit Musikerauftritten und Vorträgen an die Öffentlichkeit. Link
  • 2017-05-31 16:00 - 2017-05-31 17:30

    Vortrag von ao. Univ.-Prof. Dr. Hans Täuber (Univ. Wien) im Rahmen der Vortragsreihe "News aus Ephesos – Aktuelle Forschungsergebnisse".

    Die Teilnahme ist frei mit gültigem Museumsticket.

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  • 2017-05-31 18:00 - 2017-05-31 21:00
    Im Rahmen des Iron-Age-Danube Projektes findet in Strettweg & Großklein von April bis Juni das Archäologie-Camp Austria 2017 statt. Eine bunte Reihe von öffentlich zugänglichen Veranstaltungen erwarten die interessierten Besucher in Strettweg, Großklein, Graz, Judenburg und Leibnitz: Vorträge vermitteln einen umfassenden Einblick in die vielfältigen Techniken, Bereiche und Aspekte der archäologischen Forschung. An den Tagen der offenen Grabung werden neueste Entdeckungen zu den aktuellen Untersuchungen vorgestellt. Die Ausgrabung in Strettweg (Leitung: Mag. Dr. Georg Tiefengraber, Institut für Bronze- und Eisenzeitforschung ISBE) wird im Bereich eines abgekommenen hallstattzeitlichen Hügelgrabes stattfinden. Experimentalarchäologische Workshops zur Eisenverhüttung, Metall-, Textil- und Keramikbearbeitung geben einen umfassenden Einblick in prähistorische Handwerkstechniken. Ein spezielles Kinder- und Jugendprogramm lädt zum Mitmachen und Ausprobieren ein. Das Thema Archäologie als Tourismusmagnet der Zukunft und eine Präsentation aller Partnerregionen in Großklein runden den Reigen der Veranstaltungen ab. Programm Eröffnungsfeier:
    • Begrüßung durch H. Dolleschall (Bürgermeister von Judenburg), P. Scherrer (Vizerektor der Karl-Franzens-Universität Graz), W. Muchitsch (Direktor des Universalmuseums Joanneum)
    • 13 Jahre Strettweg-Forschungen–eine Zwischenbilanz (G. Tiefengraber, Graz)
    • Kleidung und Identität in der Bronze- und Eisenzeit in Mitteleuropa. Eine Kultur-und Sozialgeschichte zu dem, was uns täglich umgibt (K. Grömer,Wien)
    • Modeschau: Bronze-und Eisenzeit
    • im Anschluss Buffet und gemütlicher Ausklang
    Für die Teilnahme ist eine Voranmeldung erforderlich! Link
  • 2017-06-07 10:00 - 2017-06-07 17:00
    Wissenschaftliche Fachpublikationen, populärwissenschaftliche Bücher und historische Romane aus Buchspenden und Nachlässen – Monographien, Zeitschriften, Reihen sowie zahlreiche Sonderdrucke, Raritäten und längst vergriffene Publikationen (Restbestände!) zu verschiedensten Themenbereichen der Archäologie, Ur- und Frühgeschichte sowie verwandter Disziplinen. Wir bedanken uns sehr herzlich für die bisherigen zahlreichen Buchspenden und sind über weitere sehr erfreut! Link
  • 2017-06-07 18:00 - 2017-06-07 20:00
    Vortrag von Mag. Christina Schmid (Linz). Weitere Informationen werden noch bekanntgegeben. Link
  • 2017-06-08 18:00 - 2017-06-08 19:00
    Vortrag von Dr. Hendrik Mäkeler (Universität Uppsala, Münzkabinett)
    Ein Vortrag der Österreichischen Numismatischen Gesellschaft in Kooperation mit dem Kunsthistorischen Museum

    Treffpunkt: Vortragsraum, 2. Stock

  • 2017-06-09 - 2017-06-10 Den ganzen Tag
    Archäologische Ausgrabungen sind die Puzzle-Steine, die unser Bild über die Vergangenheit prägen. Jeder Fund, egal wie unscheinbar, kann den Experten viel über das Leben der Menschen aus vergangenen Zeiten erzählen. An den Tagen der Niederösterreichischen Landesarchäologie, von 9. bis 10. Juni im MAMUZ Museum Mistelbach, werden die archäologischen Forschungsergebnisse des letzten Jahres präsentiert. Link
  • 2017-06-12 10:00 - 2017-06-12 12:00
    Vortrag: Xenophobie in der Antike? Thraker-Darstellungen in der vorrömischen Kunst Vortragende: Dr. Ingrid Mader   Einzelkarte € 6,– pro Vortrag oder Semester-Vortragskarte Link
  • 2017-06-13 16:15 - 2017-06-13 17:15
    Vortrag von Doz. Dr. Hristo Popov (NAIM Sofia) im Rahmen der Ausstellung "Das erste Gold" im KHM Wien. Treffpunkt: Vortragsraum, 2. Stock Vortrag frei mit gültigem Museumsticket.
  • 2017-06-16 09:00 - 2017-06-16 17:00
    Im Rahmen des Iron-Age-Danube Projektes findet in Strettweg & Großklein von April bis Juni das Archäologie-Camp Austria 2017 statt. Eine bunte Reihe von öffentlich zugänglichen Veranstaltungen erwarten die interessierten Besucher in Strettweg, Großklein, Graz, Judenburg und Leibnitz: Vorträge vermitteln einen umfassenden Einblick in die vielfältigen Techniken, Bereiche und Aspekte der archäologischen Forschung. An den Tagen der offenen Grabung werden neueste Entdeckungen zu den aktuellen Untersuchungen vorgestellt. Die Ausgrabung in Strettweg (Leitung: Mag. Dr. Georg Tiefengraber, Institut für Bronze- und Eisenzeitforschung ISBE) wird im Bereich eines abgekommenen hallstattzeitlichen Hügelgrabes stattfinden. Experimentalarchäologische Workshops zur Eisenverhüttung, Metall-, Textil- und Keramikbearbeitung geben einen umfassenden Einblick in prähistorische Handwerkstechniken. Ein spezielles Kinder- und Jugendprogramm lädt zum Mitmachen und Ausprobieren ein. Das Thema Archäologie als Tourismusmagnet der Zukunft und eine Präsentation aller Partnerregionen in Großklein runden den Reigen der Veranstaltungen ab. Link
  • 2017-06-19 10:00 - 2017-06-19 12:00
    Ausgrabung und Auswertung. Einige Beispiele Vortragende: Mag. Michaela Müller   Einzelkarte € 6,– pro Vortrag oder Semester-Vortragskarte Link
  • 2017-06-20 18:00 - 2017-06-20 20:00

    Vortrag von Prof. DI Dr. Erwin Reidinger. Nähere Informationen werden noch bekanntgegeben.

    Link

  • 2017-06-20 18:00 - 2017-06-20 20:00
    Vortrag von Univ.-Prof. Dr. Markus Egg (Römisch-Germanisches Zentralmuseum Mainz) und Mag. Dr. Daniela Kern (Wien) im Rahmen des Archäologie-Camps Austria 2017. Im Rahmen des Iron-Age-Danube Projektes findet in Strettweg & Großklein von April bis Juni das Archäologie-Camp Austria 2017 statt. Eine bunte Reihe von öffentlich zugänglichen Veranstaltungen erwarten die interessierten Besucher in Strettweg, Großklein, Graz, Judenburg und Leibnitz: Vorträge vermitteln einen umfassenden Einblick in die vielfältigen Techniken, Bereiche und Aspekte der archäologischen Forschung. An den Tagen der offenen Grabung werden neueste Entdeckungen zu den aktuellen Untersuchungen vorgestellt. Die Ausgrabung in Strettweg (Leitung: Mag. Dr. Georg Tiefengraber, Institut für Bronze- und Eisenzeitforschung ISBE) wird im Bereich eines abgekommenen hallstattzeitlichen Hügelgrabes stattfinden. Experimentalarchäologische Workshops zur Eisenverhüttung, Metall-, Textil- und Keramikbearbeitung geben einen umfassenden Einblick in prähistorische Handwerkstechniken. Ein spezielles Kinder- und Jugendprogramm lädt zum Mitmachen und Ausprobieren ein. Das Thema Archäologie als Tourismusmagnet der Zukunft und eine Präsentation aller Partnerregionen in Großklein runden den Reigen der Veranstaltungen ab. Link
  • 2017-06-22 18:15 - 2017-06-22 20:00
    Vortrag von Maria Marschler (NHM Wien) In den letzten Jahren konnten mehrere systematische anthropologische Analysen römerzeitlicher Gräberfelder Österreichs den Kenntnisstand über das Leben der Menschen zu dieser Zeit stark erweitern. Erstmals ist es möglich, in einem größeren Rahmen Lebensumstände, Bevölkerungsstruktur, Ernährung und Krankheitsbelastung näher zu beleuchten. Vergleichende Ergebnisse von Populationen aus dem urbanen Raum (Wien/Albertina, Enns) und jenen aus dem eher ländlich geprägten Umfeld (Steinhaus/Wels, Halbturn) sollen in dem Vortrag präsentiert werden. Link
  • 2017-07-07 14:00 - 2017-07-07 18:00
    Archäologie fasziniert. Das Suchen, das Graben, das Finden. Nicht nur Archäologinnen und Archäologen, auch viele Laien sind dieser Faszination verfallen. Mit ihren Metalldetektoren durchstreifen sie die Landschaft. Doch wenn sie in Österreich zu graben beginnen, machen sie sich strafbar nach dem Denkmalschutzgesetz. 1996 hat das englische Parlament ein Gesetz – den „Treasure Act“ – verabschiedet, das viele Metalldetektoristen und Forscher in Österreich und in Europa als Meilenstein im Umgang mit dieser Thematik sehen. Die Laienforscher werden einbezogen, das Suchen ist unter bestimmten Voraussetzungen legal, die Funde und Ergebnisse werden von Fachleuten gesichtet und bearbeitet. Die Ergebnisse werden allgemein zugänglich über das „Portable Antiquities Scheme“ (www.finds.uk.org) für alle sichtbar und nachvollziehbar gemacht. Dadurch wird die Geschichte reicher und bunter, engagierte Bürger und Bürgerinnen können ihr Hobby legal ausüben und werden in die Forschungen einbezogen. Kann dieses Modell auch in Österreich in Zukunft eine Vorbildwirkung haben? Mit Michael Lewis und Anni Byard sind zwei Archäologen aus England in Keutschach in Kärnten zu Gast, die dieses Modell aus ihrer Praxis vorstellen. Die Archäologin Renate Jernej beleuchtet die Thematik anhand eines aktuellen Falles vom Kathreinkogel. Christoph Baumgartner, der sich seit Jahren für eine Verbesserung des Verhältnisses zwischen „Sondengängern“ und Archäologen einsetzt, berichtet seine Sicht. Michael Waldher erläutert seine Erfahrungen in England und Österreich. Cyrill Dworsky gibt einen Impuls zu der Thematik aus der Sicht der Unterwasserforschung. Im Anschluss an die Veranstaltung wird das „1. Keutschacher Fundbüro“ eröffnet. Alle Interessierten sind eingeladen, ihre alten Schätze von zu Hause mitzubringen und anschauen zu lassen. Die Teilnahme ist kostenlos. Kontaktadresse: kathreinkogel.kaernten@gmail.com
  • 2017-07-08 11:00 - 2017-07-08 21:00
    Heuer findet das UNESCO-Welterbefest am 8. Juli 2017 ab 11 Uhr erstmals direkt am Keutschacher See in Gerti's Strandbad statt. Mit dem Fest wird das derzeit einzige UNESCO-Welterbe Kärntens gefeiert - die 6000 Jahre alte Pfahlbausiedlung im Keutschacher See.
    Heuer steht das Fest, das sich an die ganze Familie richtet, unter dem Thema „Fischerei“. Zu sehen gibt es urgeschichtliche Handwerkstechniken zum Fischen, eine kleine Ausstellung mit archäologischen Funden aus dem Keutschacher See und dem Ossiacher See zur Fischerei und natürlich auch Informationen zur UNESCO- Welterbestätte selbst. Da das Pfahlbauten-Welterbe ein internationales ist, werden auch heuer wieder Gäste aus Slowenien und Italien in Keutschach am See erwartet. Die jüngsten Besucherinnen und Besucher können einfache Musikinstrumente selber herstellen oder sich an der Herstellung von Gefäßen aus Ton versuchen. Für das leibliche Wohl wird mit „steinzeitlich“ inspirierten Gerichten und Getränken gesorgt. Zu verkosten gibt es z. B. Bier, das aus Zutaten hergestellt wurde, die bereits in der Steinzeit bekannt waren. Für ein ganz besonderes musikalisches Erlebnis sorgt das Ensemble ArchäoMusikVienna. Die Musikerinnen und Musiker spielen auf originalgetreu nachgebauten Instrumenten der Stein- und Bronzezeit. Zu Gast beim UNESCO-Welterbefest am Keutschacher See ist heuer auch Ljoba Jenče vom „HIŠA IZROČILA“ aus Cerknica in Slowenien. Sie singt Lieder und erzählt Geschichten vom Zirknitzer See (Cerkniško jezero).
    Ab 19.30 Uhr gibt es jazzige Musik mit dem Swing Trio Villach beim UNESCO- Welterbefest am Keutschacher See. Eintritt frei! Wir freuen uns auf Ihren Besuch! Link
  • 2017-08-05 10:00 - 2017-08-05 23:00
    Aufgrund des großen Interesses und riesen Erfolgs 2016 wird auch heuer ein Pfahlbau-Seefest auf der Promenade Seewalchen am Attersee veranstaltet. Auch eine Neuauflage der ÖSTERREICHISCHEN EINBAUMREGATTA 2017 wird es geben! Wir freuen uns auf ein ebenso buntes und schönes Seewalchener Familienfest auf der Promenade Seewalchen wie 2016! Auch für Kinder wird es heuer etwas besonderes geben! Wir würden uns freuen euch beim Fest willkommen heißen zu können - vielleicht ja sogar am Start der Einbaumregatta mit einem eigenen Team! Nähere Information und Anmeldung für den Einbaumregatta unter http://www.pfahlbau.at/
  • 2017-08-19 10:00 - 2017-08-20 17:00
    Hallstatt: Archäologie am Berg Wenn Knochen sprechen und Hightech in die archäologische Forschung einzieht Wissenschafter/innen des NHM Wien und ihre Forschungspartner/innen stellen die aktuellen Ergebnisse zu ihren Forschungen um die prähistorischen Salzbergwerke von Hallstatt vor. Archäozoologinnen/zoologen und Anthropologinnen/Anthropologen zeigen, wie sie Jahrtausende alten Skeletten ihre Geheimnisse entlocken und so mehr über das Leben und Arbeiten der Hallstätter Bergleute vor 3.000 Jahren erfahren. Geologinnen/Geologen führen vor, wie sie mit umfangreichem Equipment den Boden im Salzbergtal „durchleuchten“ und Archäotechniker/innen und Holzforscher/innen entführen in die Welt prähistorischer Handwerkstechniken. Im „virtuellen prähistorischen Bergwerk“ können Besucherinnen und Besucher mit den Forscherinnen/Forschern am PC eine Zeitreise ins Innere des Salzberges und durch die faszinierende Welt des historischen Betriebs erleben. Veranstaltungsort: Salzwelten Hallstatt, rund um das Archäologische Zentrum in der Alten Schmiede (Außenstelle des NHM Wien) Der Eintritt ist frei. Die Auffahrt mit der Standseilbahn der Salzwelten ist kostenpflichtig!
  • 2017-09-24 Den ganzen Tag
    Am Tag des Denkmals am 24. September 2017 laden wir Sie ein auf eine kulturgeschichtliche Reise durch die Denkmallandschaft Österreichs: Zahlreiche denkmalgeschützte Objekte öffnen bei freiem Eintritt ihre Tore, spezielle Programmpunkte und Führungen ermöglichen einen ganz besonderen Blick auf unser kulturelles Erbe und machen Denkmalschutz und Denkmalpflege erlebbar!

    Der Tag des Denkmals ist der österreichische Beitrag zu den European Heritage Days (EHD). Er wird vom Bundesdenkmalamt organisiert und durchgeführt und findet alljährlich am letzten Sonntag im September statt.

    Jedes Jahr steht der Tag des  Denkmals unter einem anderen Thema, das neue und oft ungewöhnliche Blickpunkte auf das österreichische Kulturerbe eröffnet. 2017 läutet das Thema 'Heimat großer Töchter - 300. Geburtstag Maria Theresia'. Auch

    gibt es dieses Jahr einen Archäologie-Schwerpunkt. Die Stadtarchäologie Wien stellt zum Beispiel die Frauen des römischen Vindobona in den Mittelpunkt, während das MAMUZ in Asparn a/d Zaya in einer Spezialführung der Rolle der Frau von der Steinzeit bis ins Mittelalter nachgeht.

    Eine Übersicht der zahlreichen Veranstaltungen in allen Bundesländern finden Sie unter folgendem Link [caption id="attachment_3633" align="alignnone" width="1280"] „Römerinnen“ beim Stand der Stadtarchäologie Wien.
    Copyright: Stadtarchäologie Wien[/caption]  
  • 2017-09-25 10:00 - 2017-09-25 12:00
    Workshop unter der Leitung von Dr. Ursula Eisenmenger-Klug und DI Susanne Uhlirz im Rahmen der Vortragsreihe der Stadtarchäologie Wien in der VHS Meidling. Anmeldung und weitere Infos unter Tel. +43 1 891 74 – 112 000 Einzelkarte € 6,– pro Vortrag oder Semester-Vortragskarte.
  • 2017-09-28 18:30 - 2017-09-28 20:00
    Vortrag von Mag. Maria Marschler (Naturhistorisches Museum Wien) über die aktuelle Forschung zu römischen Skelettresten aus Enns im Vorfeld der OÖ Landesausstellung 2018. Für die OÖ Landesausstellung 2018 mit dem Titel „Die Rückkehr der Legion. Römisches Erbe in Oberösterreich“ werden im Vorfeld umfangreiche archäologische und bioarchäologische Untersuchungen durchgeführt. Im Zuge dieses Projekts werden auch Skelettreste aus dem römerzeitlichen Enns/Lauriacum anthropologisch bearbeitet. Zentrale Fragestellung ist dabei die Rekonstruktion der Lebensbedingungen der damals lebenden Menschen. In dem Vortrag wird das Gräberfeld Enns/Steinpass vorgestellt, das in das 2. bis 4. Jahrhundert n. Chr. datiert und insgesamt 381 Brand- und Körpergräber umfasst. Es werden Bevölkerungsstruktur, Ernährung, Gesundheitszustand bzw. Krankheitsbelastung sowie Traumata näher beleuchtet und zu anderen zeitgleichen Gräberfeldern am Donaulimes in Kontext gesetzt. Link  
  • 2017-09-29 18:00 - 2017-09-29 20:00
    Einführende Worte Mag. Karin Fischer Ausserer (Leiterin der Stadtarchäologie Wien)  Zum Buch Mag. Michaela Binder, PhD (Österr. Archäologisches Institut) Mag. Martin Penz (Stadtarchäologie Wien) In den Jahren 2008 bis 2016 konnte von der Stadtarchäologie Wien das Entstehen der Seestadt Aspern archäologisch begleitet werden. Im Zuge von acht Grabungskampagnen wurden unter anderem Bestattungen, die mit der Schlacht von Aspern und Essling in Zusammenhang stehen, aufgedeckt. Die französische Revolution und der Aufstieg Napoleon I. Bonaparte (1769–1821) destabilisierten die europäischen Machtverhältnisse. In der Folge kam es ab 1792 zu kriegerischen Auseinandersetzungen zwischen Frankreich und wechselnden europäischen Bündnispartnern. Am 9. Mai 1809 forderte Österreich erneut Napoleon zum Kampf heraus, der 5. Koalitionskrieg hatte begonnen. Zwei der bedeutendsten Schlachten dieses Krieges fanden in unmittelbarer Nähe Wiens statt. Die Wahl des Aufmarschgebietes fiel auf das Marchfeld im Bereich der beiden Dörfer Aspern und Essling. Die Kämpfe begannen am 21. Mai 1809, erreichten am 22. Mai ihren Höhepunkt und endeten mit dem Rückzug Napoleons auf die Insel Lobau. Diese wurde in der Folge von den Franzosen zu einem befestigten Waffenplatz ausgebaut, der ihnen als Ausgangspunkt für die Schlacht von Deutsch-Wagram, in der die Österreicher vernichtend geschlagen wurden, diente. In dem Buch werden die Grabungen der Stadtarchäologie Wien in der Seestadt Aspern erstmals zusammenfassend mit einer Analyse der geborgenen Uniformreste und der anthropologischen Auswertung im Kontext von Zeitgeschehen und Heerwesen präsentiert. Infos zum Buch Christine Ranseder/Sylvia Sakl-Oberthaler/Martin Penz/Michaela Binder/Sigrid Czeika: Napoleon in Aspern. Archäologische Spuren der Schlacht 1809. Wien Archäologisch 13 (Wien 2017). 22 x 14 cm. Broschur. 152 Seiten mit zahlreichen Abbildungen. EUR 21,90. ISBN 978-3-85161-170-0 www.wien.at/archaeologie
  • 2017-10-02 10:00 - 2017-10-02 12:00
    Vortrag von Dr. Kinga Tarcsay im Rahmen der Vortragsreihe der Stadtarchäologie Wien in der VHS Meidling. Anmeldung und weitere Infos unter Tel. +43 1 891 74 – 112 000 Einzelkarte € 6,– pro Vortrag oder Semester-Vortragskarte.
  • 2017-10-09 10:00 - 2017-10-09 12:00
    Vortrag von Janos Rudas im Rahmen der Vortragsreihe der Stadtarchäologie Wien in der VHS Meidling. Anmeldung und weitere Infos unter Tel. +43 1 891 74 – 112 000 Einzelkarte € 6,– pro Vortrag oder Semester-Vortragskarte.
  • 2017-10-16 10:00 - 2017-10-16 12:00
    Vortrag von Mag. Michaela Binder PhD und Mag. Martin Penz im Rahmen der Vortragsreihe der Stadtarchäologie Wien in der VHS Meidling. Anmeldung und weitere Infos unter Tel. +43 1 891 74 – 112 000 Einzelkarte € 6,– pro Vortrag oder Semester-Vortragskarte.
  • 2017-10-19 18:30 - 2017-10-21 20:00
    Vortrag von Mag. Gudrun Bajc (Wien) über Besteckfunde von der Burgruine Alt-Scharnstein. Link
  • 2017-10-20 11:00 - 2017-10-21 17:00
    Endlich ist es soweit: Das erste von ArchaeoPublica organisierte Forschungsprojekt startet am 20./21. Oktober 2017*. Wir gehen mittels systematischen Feldbegehungen sowie mit Hilfe von Geomagnetik und Georadar einer höchst interessanten römerzeitlichen Fundstelle – im wahrsten Sinne des Wortes – auf den Grund. Das Projekt führt uns nach Stein/St. Pantaleon** im westlichen Niederösterreich. Es sei nur noch so viel verraten: Erfolg ist garantiert – lasst euch überraschen! Es ist von Vorteil, wenn du am Workshop „Archäologische Feld- und Geländebegehungen“ im April in Leonding teilgenommen hast, es ist jedoch kein Ausschlussgrund, wenn du nicht dabei gewesen bist. Wir freuen uns auf zahlreiche TeilnehmerInnen! Wenn ihr tatsächlich Zeit und Lust habt, dann tragt euch bitte unter dem folgenden Doodle-Link ein (Mehrfachnennungen sind natürlich möglich). Die Teilnahme erfolgt auf eigenes Risiko. * Ausweichtermin (oder auch ergänzender Termin): Fr. 3./Sa. 4. November 2017 ** Der genaue Treffpunkt wird nach Anmeldung bekanntgegeben. Für Nicht-Autofahrer können wir bei Bedarf einen  Shuttle-Dienst von/zum Bahnhof St. Valentin organisieren. Für nähere Information: office@archaeopublica.eu
  • 2017-10-20 14:00 - 2017-10-20 17:00

    Die Antikensammlung lädt zu einem Nachmittag, der im Rahmen des Forschungsschwerpunkts „Griechische und römische Skulptur“ steht. Aktuelle Projekte der Sammlung werden in Vorträgen ebenso vorgestellt und diskutiert wie die Ergebnisse internationaler Fachkollegen.

    Freitag, 20. Oktober 2017, 14 Uhr Vortragsraum KHM 2. Stock Teilnahme frei mit gültigem Museumsticket Mit Unterstützung des Vereins der Freunde des Kunsthistorischen Museums

    Programm 14 Uhr Begrüßung und Einleitung (Dir. Dr. Georg Plattner, Antikensammlung)

    14.15 Uhr „Über Zustände antiker Büsten und die mögliche Herkunft einiger Skulpturen aus der Sammlung des Tommaso Obizzi“ (Dr. Manuela Laubenberger, Antikensammlung)

    14.45 Uhr “Nicht nur eine Fassade. Die Beziehung zwischen Skulptur und Architektur im römischen Kleinasien“ (Univ.-Prof. Dr. Jane Fejfer, Univ. Kopenhagen)

    15.30 Uhr Kaffeepause

    16 Uhr „Nicht abnehmbare Ergänzungen. Bearbeitung von Oberflächen antiker Skulpturen im 16. Jahrhundert“ (Dr. Ulrike Müller-Kaspar, Projektmitarbeiterin Antikensammlung)

    16.30 Uhr „Halbierte Köpfe?“ (em. Univ.-Prof. Dr. Klaus Fittschen, Univ. Göttingen)

    Link
  • 2017-10-23 10:00 - 2017-10-23 12:00
    Vortrag von Mag. Constance Litschauer im Rahmen der Vortragsreihe der Stadtarchäologie Wien in der VHS Meidling. Anmeldung und weitere Infos unter Tel. +43 1 891 74 – 112 000 Einzelkarte € 6,– pro Vortrag oder Semester-Vortragskarte.
  • 2017-11-13 10:00 - 2017-11-13 12:00
    Vortrag von Mag. Sabine Jäger-Wersonig im Rahmen der Vortragsreihe der Stadtarchäologie Wien in der VHS Meidling. Anmeldung und weitere Infos unter Tel. +43 1 891 74 – 112 000 Einzelkarte € 6,– pro Vortrag oder Semester-Vortragskarte.
  • 2018-01-15 10:00 - 2018-01-15 12:00
    Vortrag von Janos Rudas im Rahmen der Vortragsreihe der Stadtarchäologie Wien in der VHS Meidling. Anmeldung und weitere Infos unter Tel. +43 1 891 74 – 112 000 Einzelkarte € 6,– pro Vortrag oder Semester-Vortragskarte.
  • 2018-01-22 10:00 - 2018-01-22 12:00
    Vortrag von Mag. Sabine Jäger-Wersonig, Mag. Ingeborg Gaisbauer im Rahmen der Vortragsreihe der Stadtarchäologie Wien in der VHS Meidling. Anmeldung und weitere Infos unter Tel. +43 1 891 74 – 112 000 Einzelkarte € 6,– pro Vortrag oder Semester-Vortragskarte.
  • 2018-01-29 10:00 - 2018-01-29 12:00
    Vortrag von Mag. Heike Krause im Rahmen der Vortragsreihe der Stadtarchäologie Wien in der VHS Meidling. Anmeldung und weitere Infos unter Tel. +43 1 891 74 – 112 000 Einzelkarte € 6,– pro Vortrag oder Semester-Vortragskarte.
  • 2018-02-12 10:00 - 2018-02-12 12:00
    Vortrag von Mag. Rita Chinelli im Rahmen der Vortragsreihe der Stadtarchäologie Wien in der VHS Meidling. Anmeldung und weitere Infos unter Tel. +43 1 891 74 – 112 000 Einzelkarte € 6,– pro Vortrag oder Semester-Vortragskarte.
  • 2018-02-26 10:00 - 2018-02-26 12:00
    Vortrag von Mag. Eleni Eleftheriadou im Rahmen der Vortragsreihe der Stadtarchäologie Wien in der VHS Meidling. Anmeldung und weitere Infos unter Tel. +43 1 891 74 – 112 000 Einzelkarte € 6,– pro Vortrag oder Semester-Vortragskarte.
  • 2018-03-19 10:00 - 2018-03-19 12:00
    Vortrag von Dr. Ingrid Mader im Rahmen der Vortragsreihe der Stadtarchäologie Wien in der VHS Meidling. Anmeldung und weitere Infos unter Tel. +43 1 891 74 – 112 000 Einzelkarte € 6,– pro Vortrag oder Semester-Vortragskarte.
  • 2018-04-16 10:00 - 2018-04-16 12:00
    Vortrag von Janos Rudas im Rahmen der Vortragsreihe der Stadtarchäologie Wien in der VHS Meidling. Anmeldung und weitere Infos unter Tel. +43 1 891 74 – 112 000 Einzelkarte € 6,– pro Vortrag oder Semester-Vortragskarte.