Hallstatt: Archäologie am Berg

2017-08-19 10:00 - 2017-08-20 17:00
Salzberg 1-5, 4830 Hallstatt, Österreich Salzberg 1-5, 4830 Hallstatt, Österreich

Hallstatt: Archäologie am Berg

Wenn Knochen sprechen und Hightech in die archäologische Forschung einzieht

Wissenschafter/innen des NHM Wien und ihre Forschungspartner/innen stellen die aktuellen Ergebnisse zu ihren Forschungen um die prähistorischen Salzbergwerke von Hallstatt vor.
Archäozoologinnen/zoologen und Anthropologinnen/Anthropologen zeigen, wie sie Jahrtausende alten Skeletten ihre Geheimnisse entlocken und so mehr über das Leben und Arbeiten der Hallstätter Bergleute vor 3.000 Jahren erfahren. Geologinnen/Geologen führen vor, wie sie mit umfangreichem Equipment den Boden im Salzbergtal „durchleuchten“ und Archäotechniker/innen und Holzforscher/innen entführen in die Welt prähistorischer Handwerkstechniken. Im „virtuellen prähistorischen Bergwerk“ können Besucherinnen und Besucher mit den Forscherinnen/Forschern am PC eine Zeitreise ins Innere des Salzberges und durch die faszinierende Welt des historischen Betriebs erleben.

Veranstaltungsort: Salzwelten Hallstatt, rund um das Archäologische Zentrum in der Alten Schmiede (Außenstelle des NHM Wien)
Der Eintritt ist frei. Die Auffahrt mit der Standseilbahn der Salzwelten ist kostenpflichtig!

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  • 2017-01-26 18:30 - 2017-01-26 20:00
    In den letzten Jahren hat sich das Bundesland Salzburg dank mehrerer aktueller Ausgrabungen zu einem regelrechten ›Hotspot‹ der österreichischen Frühmittelalterforschung entwickelt. Peter Höglinger und Ulli Hampel schreiben mit ihrer zusammenfassenden Darstellung des Gräberfelds von Salzburg-Liefering das neueste Kapitel dieser archäologischen Erfolgsgeschichte: Bei einer Denkmalschutzgrabung wurden zahlreiche Bestattungen mit einem aus diesem Zeitraum in Salzburg bislang unbekannten Reichtum an Beigaben ans Tageslicht gebracht. Gleich mehrere Almandinfibeln, Vogelfibeln und Silbernadeln, dazu Waffenausstattungen und farbenprächtige Glasperlen zeugen von der wirtschaftlichen Potenz der frühmittelalterlichen Bevölkerung, die von der Forschung aufgrund der spärlichen aufgefundenen Grabbeigaben bislang weitaus ärmlicher eingeschätzt wurde. Die aktuellen Grabfunde aus Liefering, die hier erstmals auch ausführlich mit Abbildungen vorgestellt werden, stellen die Frühmittelalterforschung in Salzburg – und darüber hinaus – auf eine völlig neue Datenbasis.
  • 2017-01-26 19:00 - 2017-01-26 20:00
    Vortrag von Stefan Traxler (Oberösterreichisches Landesmuseum, ArchaeoPublica). In Lauriacum/Enns wurde 2008 die bislang größte römische Kalkbrennofenbatterie in den Rhein-Donau-Provinzen entdeckt. 2016 begann die Freilegung des am besten erhaltenen Ofens als Vorprojekt zur OÖ. Landesausstellung 2018. Dr. Stefan Traxler, OÖ Landesmuseum, präsentiert die ersten Ergebnisse dieser Grabungskampagne und die spektakulärsten Funde. Deep Space LIVE: Hochaufgelöste Bildwelten im Format von 16 x 9 Metern treffen auf fachkundigen Kommentar. Deep Space LIVE steht für aufschlussreiche Unterhaltung inmitten beeindruckender Bilder. Eintritt 3 € pro Person oder gültiges Museumsticket. Reservierung unter 0732.7272.51 oder center@aec.at empfohlen. Link  
  • 2017-02-23 18:30 - 2017-02-23 20:00
    Vortrag von Dr. Kerstin Kowarik (Universität Wien) Ab dem 14. Jh. v. Chr. ist hier im Hallstätter Salzbergtal untertägiger Salzbergbau nachgewiesen. Die besonderen Erhaltungsbedingungen im Salzberg, der Reichtum an Funden und Befunden ober- und untertage sowie die Komplexität der Fundstellen erlauben weltweit nahezu einzigartige Einblicke in frühe Lebens- und Arbeitswelten. Die Größe der Abbaureviere, die schiere Menge an Fundmaterialien aus den Bergwerken sowie deren Qualität, die eindeutigen Hinweise auf stark strukturierte, segmentierte Arbeitsabläufe und eine effiziente Organisation setzen diesen Bergbau von zeitgenössischen Produktionsformen ab.
    Im Laufe der letzten fünf Jahre wurde ein beträchtlicher Teil der Forschungen um den Hallstätter Salzberg auf zwei Fragen fokussiert: Welchen Versorgungsbedarf hatten die bronze- und ältereisenzeitlichen Salzbergbaue Hallstatts? In welcher Beziehung standen die bronze- und ältereisenzeitlichen Salzbergbaue zu ihrer Umgebung? Neueste Forschungserkenntnisse geben spannende Einblicke in diese Themenfelder. Link
  • 2017-04-07 16:00 - 2017-04-08 17:00
    Workshop Programm Am Freitag 7. und Samstag 8. April veranstaltet ArchaeoPublica in Zusammenarbeit mit dem bayerischen Landesamt für Denkmalpflege einen Workshop zur archäologischen Feld- und Geländebegehung. Der Workshop richtet sich sowohl an erfahrene Heimatforscher und Sammler als auch an Interessierte mit weniger Praxiserfahrung. Der Workshop gilt auch als Vorbereitung auf ein konkretes Surveyprojekt, das wir diesen Sommer in Enns durchführen werden. In diesem Workshop wird unter anderen auf die gesetzlichen Bestimmungen, Methoden der Feld- und Geländebegehung in der Archäologie und vermessungskundliche Grundlagen eingegangen. Der Workshop beginnt Freitag um 16:00 und endet Samstag um ca. 17:00. Das genaue Programm wird in Kürze bekanntgegeben. Die Teilnahme am Workshop ist für Mitglieder von ArchaeoPublica kostenlos. Wir bitten jedoch um Verständnis, dass die Teilnehmerzahl begrenzt ist. Es ist auch möglich, nur an einem der beiden Tagen teilzunehmen. Wir bitten um Anmeldung unter office@archaeopublica.eu. Um den Inhalt möglichst gut auf die Teilnehmende abzustimmen, möchten wir Sie bitten, bei Ihrer Anmeldung kurz Ihre bisherigen Erfahrungen im Bereich archäologischer Begehung zu skizzieren. Der Workshop findet in der Außenstelle des oberösterreichischen Landesmuseums in der Welser Straße 20, 4060 Linz-Leonding statt.
  • 2017-04-07 18:30 - 2017-04-07 20:00
    Am Freitag 7. April ab 18:30 findet die Jahreshauptversammlung des Vereins ArchaeoPublica statt. Da wir die Gelegenheit zum Austausch mit den vielen neuen Mitgliedern nutzen möchten, würde es uns freuen, möglichst viele Mitglieder bei der Jahreshauptversammlung begrüßen zu dürfen. Die Tagesordnung der Jahreshauptversammlung wird noch bekanntgegeben. Aus organisatorischen Gründen bitten wir um Anmeldung unter office@archaeopublica.eu. Nach dem Workshop und der Jahreshauptversammlung werden wir den Abend gemeinsam ausklingen lassen. Die Jahreshauptversammlung findet in der Außenstelle des oberösterreichischen Landesmuseums in der Welser Straße 20, 4060 Linz-Leonding statt.
  • 2017-04-07 19:00 - 2017-04-07 20:30
    Vortrag von Dr. Andreas G. Heiss (Österreichisches Archäologisches Institut) im Rahmen des Begleitprogramms zur Unterwassergrabung in Weyregg, OÖ. In Vorbereitung der oberösterreichischen Landesausstellung zum Thema "Pfahlbauten" wird das Oberösterreichische Landesmuseum in Kooperation mit dem Kuratorium Pfahlbauten im April und Mai 2017 in der Pfahlbau-Siedlung Weyregg im Attersee ausgraben. Das Team um Grabungsleiter Henrik Pohl setzt damit die Forschungen des Jahres 2016 fort. Rund um die Unterwasser-Ausgrabung gibt es wieder ein umfangreiches und kostenfreies Begleitprogramm mit Vorträgen, Ausstellungen und Führungen. Link
  • 2017-04-10 - 2017-05-05 Den ganzen Tag
    In Vorbereitung der oberösterreichischen Landesausstellung zum Thema "Pfahlbauten" wird das Oberösterreichische Landesmuseum in Kooperation mit dem Kuratorium Pfahlbauten im April und Mai 2017 in der Pfahlbau-Siedlung Weyregg im Attersee ausgraben. Das Team um Grabungsleiter Henrik Pohl setzt damit die Forschungen des Jahres 2016 fort. Rund um die Unterwasser-Ausgrabung gibt es wieder ein umfangreiches und kostenfreies Begleitprogramm mit Vorträgen, Ausstellungen und Führungen. In Schule, Bank und Gemeindeamt der Gemeinde Weyregg sind kleine Ausstellungen aufgebaut. Themenschwerpunkt des Jahres 2017 ist Archäobotanik - eine wissenschaftliche Disziplin, die anhand gefundener Pflanzenreste die Vegetations- und Agrargeschichte erforscht. Die Pfahlbau-Siedlungen von Weyregg Ort: Gemeindeamt Weyregg, Weyregger Straße 69, 4852 Weyregg am Attersee Zeit: Montag 10.4. - Freitag 5.5.2017, Mo-Fr 8 -12Uhr, Do 13-17Uhr Die Pflanzenwelt zur Pfahlbau-Zeit Ort: Naturparkschule VS Weyregg, Römergasse 11, 4852 Weyregg am Attersee Zeit: Montag 10.4. bis Freitag 5.5.2017, Mo-Do 8-15 Uhr, Fr. 8.00-12.00Uhr Holz und Holzbearbeitung in der Pfahlbau-Zeit Ort: Foyer Raiffeisenbank Attersee-Nord, Weyregger Str. 67, 4852 Weyregg am Attersee Zeit: Montag, 10.4.- Freitag 5.5.2017, ganztägig 0-24Uhr Link
  • 2017-04-13 19:30 - 2017-04-13 21:30
    Die Vereine „Initiative Denkmalschutz – Zweigstelle Wels“ und der „Römerweg Ovilava“ haben Herrn Mag. Tarek Leitner zu einem Vortrag mit anschließender Podiumsdiskussion nach Wels eingeladen. Unter dem Titel „Mut zur Schönheit - Aspekte zur Welser Stadtbildgestaltung“, soll die Bezugnahme zum Kulturerbe bei den durch Neubauten zerstörten historischen Häusern und römischen Bodendenkmälern in Wels thematisiert werden. "Was lassen wir uns eigentlich an Hässlichkeiten in unserer Umgebung alles gefallen? Seine These lautet: Im Namen der „Wirtschaftlichkeit“ akzeptieren wir vielfach, dass der Raum, in dem wir unser alltägliches Leben verbringen, verunstaltet wird." Unsere Forderungen leiten sich von den Verpflichtungen der Republik Österreich aus dem „Rahmenübereinkommen des Europarates über den Wert des Kulturerbes für die Gesellschaft“ und dem „Europäischen Übereinkommen zum Schutz des archäologischen Erbes“ ab. Öffentliche Veranstaltung, freier Eintritt!  
  • 2017-04-20 15:00 - 2017-04-20 17:00
    In Vorbereitung der oberösterreichischen Landesausstellung zum Thema "Pfahlbauten" wird das Oberösterreichische Landesmuseum in Kooperation mit dem Kuratorium Pfahlbauten im April und Mai 2017 in der Pfahlbau-Siedlung Weyregg im Attersee ausgraben. Das Team um Grabungsleiter Henrik Pohl setzt damit die Forschungen des Jahres 2016 fort. Rund um die Unterwasser-Ausgrabung gibt es wieder ein umfangreiches und kostenfreies Begleitprogramm mit Vorträgen, Ausstellungen und Führungen. In Zusammenarbeit mit dem Heimatbund Mondseeland wird das Team von Zeitensprung auch in diesem Jahr wieder regelmäßige Führungen anbieten. Dabei gibt es zunächst in der Ausstellung in der Volksschule Weyregg eine allgemeine Einführung in die Welt der Pfahlbauten. Anschließend führen die Guides die Gruppe zum sechs Gehminuten entfernten Strandbad Weyregg. Dort sind die provisorischen Werkstätten der Ausgrabung eingerichtet und die Expertinnen und Experten der Grabungsmannschaft werden über ihre tägliche Arbeit berichten. Dabei erklären sie auch, welche Bedeutung insbesondere die archäobotanischen Reste für die archäologische Forschung haben. Termine: Donnerstag, 20.4.2017, und Freitag, 28.4.2017, jeweils um 15 Uhr. Beginn in der Volksschule Weyregg, Römergasse 11, 4852 Weyregg am Attersee. Abschluss im Strandbad Weyregg, Jubiläumsallee, 4852 Weyregg am Attersee. Link
  • 2017-04-21 19:00 - 2017-04-21 21:00
    Der Verein Pfahlbau am Attersee ist bekannt für die Organisation von Events, die in Erinnerung bleiben. Am 21. April können die „Pfahlis“ mit einem Highlight aufwarten: Angelika Fleckinger, Leiterin des „Ötzi-Museums“, kommt zu einem Gastvortag in den Raiffeisensaal nach Seewalchen. Informationen aus erster Hand Ötzi lebte zur selben Zeit wie die Pfahlbauer in der Atterseeregion. Die Erkenntnisse aus seinen sterblichen Überresten kann man in weiten Teilen auf das Leben unserer einheimischen Urvorfahren umlegen. Angela Fleckinger befasst sich seit ihrer Studienzeit intensiv mit Ötzi und seiner Geschichte. Aus erster Hand berichtet sie Details aus seinem Leben, begleitet von persönlichen Erinnerungen, Anekdoten und spannenden neuen Erkenntnissen. Modisch on top „Ötzi war zu seiner Zeit ein wichtiger Mann. Das zeigt zB seine wertvolle Lederkleidung, während sich unsere Pfahlbauern in Leinen hüllten. Wir freuen uns sehr, dass wir mit Angelika Fleckinger eine weitere prominente Expertin gewinnen konnten, die uns Einblicke in das Leben unserer Vorfahren gibt“, so Organisator Gerald Egger, vom Verein Pfahlbau am Attersee. Der Vortrag beginnt um 19:00 Uhr. Achtung – begrenzte Sitzplätze! Der Verein Pfahlbau empfiehlt eine zeitgerechte Anreise. Über die Referentin: Dr. Angelika Fleckinger, geboren 1970, ist Archäologin und seit 2005 Direktorin des Südtiroler Archäologiemuseums, das den Mann aus dem Eis konserviert und die wissenschaftliche Arbeit an ihm koordiniert. Sie hat verschiedene Bücher und Beiträge zum Thema Ötzi publiziert. Link
  • 2017-04-22 10:00 - 2017-04-22 18:00
    In Vorbereitung der oberösterreichischen Landesausstellung zum Thema "Pfahlbauten" wird das Oberösterreichische Landesmuseum in Kooperation mit dem Kuratorium Pfahlbauten im April und Mai 2017 in der Pfahlbau-Siedlung Weyregg im Attersee ausgraben. Das Team um Grabungsleiter Henrik Pohl setzt damit die Forschungen des Jahres 2016 fort. Rund um die Unterwasser-Ausgrabung gibt es wieder ein umfangreiches und kostenfreies Begleitprogramm mit Vorträgen, Ausstellungen und Führungen. Am Tag der offenen Grabung stehen die provisorischen Werkstätten allen Interessierten offen. Die Wissenschaftlerinnen werden multimedial unter anderem über das Forschen unter Wasser und Herausforderungen für den Denkmalschutz informieren sowie Licht ins Dunkel rund um die geheime Welt der prähistorischen Pflanzen bringen. Link
  • 2017-04-28 15:00 - 2017-04-28 17:00
    In Vorbereitung der oberösterreichischen Landesausstellung zum Thema "Pfahlbauten" wird das Oberösterreichische Landesmuseum in Kooperation mit dem Kuratorium Pfahlbauten im April und Mai 2017 in der Pfahlbau-Siedlung Weyregg im Attersee ausgraben. Das Team um Grabungsleiter Henrik Pohl setzt damit die Forschungen des Jahres 2016 fort. Rund um die Unterwasser-Ausgrabung gibt es wieder ein umfangreiches und kostenfreies Begleitprogramm mit Vorträgen, Ausstellungen und Führungen. In Zusammenarbeit mit dem Heimatbund Mondseeland wird das Team von Zeitensprung auch in diesem Jahr wieder regelmäßige Führungen anbieten. Dabei gibt es zunächst in der Ausstellung in der Volksschule Weyregg eine allgemeine Einführung in die Welt der Pfahlbauten. Anschließend führen die Guides die Gruppe zum sechs Gehminuten entfernten Strandbad Weyregg. Dort sind die provisorischen Werkstätten der Ausgrabung eingerichtet und die Expertinnen und Experten der Grabungsmannschaft werden über ihre tägliche Arbeit berichten. Dabei erklären sie auch, welche Bedeutung insbesondere die archäobotanischen Reste für die archäologische Forschung haben. Termine: Donnerstag, 20.4.2017, und Freitag, 28.4.2017, jeweils um 15 Uhr. Beginn in der Volksschule Weyregg, Römergasse 11, 4852 Weyregg am Attersee. Abschluss im Strandbad Weyregg, Jubiläumsallee, 4852 Weyregg am Attersee. Link
  • 2017-04-28 18:00 - 2017-04-28 19:00
    Die sanft hügelige Landschaft des Weinviertels weist im Vergleich zu vielen anderen Landschaften Österreichs eine dichte ur- und frühgeschichtliche Besiedelung auf. Ursache dafür sind die günstigen klimatischen Verhältnisse und die gute Beschaffenheit der Böden, die Ackerbau ab dem 6. Jahrtausend begünstigten. Diese Landschaft zwischen Thaya und Donau liegt im Kreuzungsbereich der Bernsteinstraße und des Donauweges und damit förmlich am Schnittpunkt der Kulturen Europas. Ernst Lauermann dokumentiert in diesem Buch in Wort und Bild die archäologische Landschaft des Weinviertels und skizziert diese Region – vom ersten Auftreten des Menschen im Paläolithikum an der March bis zu den keltischen Siedlern der letzten Jahrhunderte vor Christus. Themen seines Buches sind die Steinzeitjäger, die ersten Bauern (Niederhollabrunn und Kleinhadersdorf), die große Zahl rätselhafter Kreisgrabenanlagen (Steinabrunn, Michelstetten, Hornsburg), die Kupferzeit und die Urnenfelderzeit genauso wie die Höhensiedlungen am Michelberg, am Oberleiserberg und in Stillfried sowie die imposanten „Pyramiden“ des Weinviertels, deren bekannteste in Großmugl zu finden ist. Schließlich berichtet der Autor von der großen Zahl an Keltensiedlungen im Weinviertel, von den Funden keltischer Münzen und keltischem Kunsthandwerk. Der Autor: Dr. Ernst Lauermann, geboren 1952, lebt seit seiner Geburt in Stockerau. Der ausgebildete Hauptschullehrer für Deutsch und Leibeserziehung studierte neben seiner schulischen Tätigkeit Ur- und Frühgeschichte sowie mittelalterliche Geschichte. 1992 konnte er sein Hobby zum Beruf machen, er wurde in den niederösterreichischen Landesdienst als Archäologe aufgenommen. Das Urgeschichte Museum in Asparn/Zaya (MAMUZ) wurde seine Dienststelle. Zahlreiche wissenschaftliche Publikationen in Form von Monographien und Artikeln in wissenschaftlichen Fachzeitschriften geben Einblick in seine wissenschaftliche Arbeit, die ihn als Landesarchäologen für Ur-, Frühgeschichte und Mittelalterarchäologie auszeichnet. Ernst Lauermann. Archäologie des Weinviertels. Von den Steinzeitjägern bis zu den Kelten. Unter Mitarbeit von Volker Lindinger. 23,5 x 20 cm. Ca. 132 Seiten mit zahlreichen Abbildungen. € 19,90 ISBN 978-3-9504274-5-5 Link
  • 2017-05-01 10:00 - 2017-05-01 17:00
    Am 1. Mai präsentiert das Ludwig Boltzmann Institut für Virtuelle Archäologie und archäologische Prospektion eine Leistungsschau der Extraklasse. Wenn HighTech auf Archäologie trifft werden Gebäude und Landschaften sichtbar, wie sie vor Jahrtausenden erlebt wurden. Auch wenn diese schon vor tausenden Jahren dem Erdboden gleich gemacht wurden, können mit modernster Technologie heute noch Rückschlüsse auf historische Anlagen geschlossen werden, die mit dem freien Auge längst nicht mehr sichtbar sind. Die Archäologie profitiert von den technologischen Entwicklungen der letzten Jahre und kann Gebäude und Monumentalbauten wieder voll Leben erstrahlen lassen. Virtuelle Realität ist ein Begriff, der in Hollywood und in Computerspielen schon längst nicht mehr wegzudenken ist. In der Archäologie werden die technischen Fortschritte der letzten Jahre immer wieder eingesetzt um zu forschen, aber auch das Erforschte zu präsentieren. Mit „VIRTUELLE WELTEN. Archäologie und Hightech“ zeigt das MAMUZ im Zuge der Ausstellung „Stonehenge. Verborgene Landschaft“, was Archäologie kann. Mit VR-Brille, 3D-Projektor, 3D-Drucker und 3D-Scanner tauchen die Gäste ein und erleben die Welt der Archäologie von der modernsten Seite. Zu sehen sind neben den virtuellen Darstellungen rund um Stonehenge auch Darstellungen von Fundstellen der Wikinger, der Römer und aus der Bronzezeit. „In der virtuellen Welt werden die bedeutendsten archäologischen Stätten, die seit Jahrtausenden im Untergrund schlummern, wieder sichtbar und erfahrbar gemacht“, erzählt Dr. Wolfgang Neubauer vom Ludwig Boltzmann Institut – Kurator der Stonehenge-Ausstellung und Wissenschafter des Jahres 2015. Seit 2010 wird im Zuge des Stonehenge Hidden Landscape Projects, eine Zusammenarbeit des Ludwig Boltzmann Instituts für archäologische Prospektion und virtuelle Archäologie und der University of Birmingham, die Gegend um Stonehenge untersucht. Dabei kommen Hightech-Methoden zum Einsatz, die die Archäologie revolutioniert haben: Laserscanner, Bodenradarmessungen und Messungen des Erdmagnetfeldes. Durch das Scannen des Bodens erhalten die Wissenschaftler strukturierte Bilder des Untergrunds, die einen Blick in den Boden ermöglichen. So werden Überreste von Gebäuden oder Eingriffe in die Landschaft sichtbar. Ausgewertet entstehen dann 3D-Modelle von Gebäuden und Landschaften, wie sie das letzte Mal vor tausenden Jahren bestanden. Neben der Leistungsschau werden stündlich Führungen durch die Ausstellungen „Stonehenge. Verborgene Landschaft“ und die neu eröffnete Ausstellung „Alles Stonehenge oder was!“ angeboten. Link
  • 2017-05-03 19:00 - 2017-05-03 20:30
    Vortrag von Mag. Henrik Pohl (Kuratorium Pfahlbauten) im Rahmen des Begleitprogramms zur Unterwassergrabung in Weyregg, OÖ. In Vorbereitung der oberösterreichischen Landesausstellung zum Thema "Pfahlbauten" wird das Oberösterreichische Landesmuseum in Kooperation mit dem Kuratorium Pfahlbauten im April und Mai 2017 in der Pfahlbau-Siedlung Weyregg im Attersee ausgraben. Das Team um Grabungsleiter Henrik Pohl setzt damit die Forschungen des Jahres 2016 fort. Rund um die Unterwasser-Ausgrabung gibt es wieder ein umfangreiches und kostenfreies Begleitprogramm mit Vorträgen, Ausstellungen und Führungen. Link
  • 2017-05-13 - 2017-05-21 Den ganzen Tag
    Museen und Sammlungen in ganz Oberösterreich laden ein! Seit 1978 macht der Internationale Museumstag, der vom Internationalen Museumsrat ICOM initiiert wurde, alljährlich auf das breite Spektrum der Museumsarbeit und die thematische Vielfalt der Museen und Sammlungen in aller Welt aufmerksam. Der Internationale Museumstag, der sich heuer zum 40. Mal jährt, findet im deutschsprachigen Raum am Sonntag, 21. Mai 2017 unter dem Motto Spurensuche. Mut zur Verantwortung! statt. Mitveranstaltet wird der Tag von ICOM Österreich, der größten Organisation der Museen und Museumsfachleute in Österreich. In Oberösterreich führen wir vonseiten des Verbundes Oberösterreichischer Museen rund um den Internationalen Museumstag von Samstag, 13. Mai bis Sonntag, 21. Mai 2017 die Aktionswoche [INTERNATIONALER MUSEUMSTAG IN OÖ] durch, bei sich heuer mehr als 50 Museen und Sammlungen in Oberösterreich mit über 80 besonderen Programmpunkten einbringen. Den Auftakt zur Aktionswoche macht am Samstag, 13. Mai 2017 der Tag der OÖ. Museen im Schlossmuseum Linz bei dem sich bei 35 Stationen insgesamt 45 Museen aus ganz Oberösterreich mit spannenden Vermittlungsangeboten ganz besonders für Familien präsentieren. Der Tag der OÖ. Museen ist auch Teil des Rahmenprogramms zur aktuellen Sonderausstellung Wir sind Oberösterreich! Entdecken, Staunen, Mitmachen, die zur Zeit im Linzer Schlossmuseum läuft. Eine Übersicht zum gesamten Angebot der Aktionswoche [INTERNATIONALER MUSEUMSTAG IN OÖ] vom 13. bis 21. Mai 2017 bieten ein gedruckter Programmfolder, der beim Verbund Oberösterreichischer Museen (office@ooemuseumsverbund.at) kostenlos bestellt werden kann, sowie unser Online-Veranstaltungskalender und eine eigene digitale Karte bei DORIS.
  • 2017-05-20 - 2017-05-21 Den ganzen Tag
    1 Wochenende, 100 Museen, Programme zum Staunen, verlockende Angebote: Niederösterreichs Museen laden am 20. und 21. Mai 2017 zum Museumsfrühling Niederösterreich.

    Anlässlich des Internationalen Museumstags unter dem Motto „Spurensuche. Mut zur Verantwortung!“ bieten viele Museen abwechslungsreiche Programme: von Ausstellungseröffnungen bis zu Spezialführungen, von Kinder-Workshops bis zu Einblicken in Sammlungen. Entdecken Sie die Vielfalt unserer Museen!

    Link
  • 2017-05-21 Den ganzen Tag
    Museen und Sammlungen in ganz Österreich laden ein! Seit 1978 macht der Internationale Museumstag, der vom Internationalen Museumsrat ICOM initiiert wurde, alljährlich auf das breite Spektrum der Museumsarbeit und die thematische Vielfalt der Museen und Sammlungen in aller Welt aufmerksam. Der Internationale Museumstag, der sich heuer zum 40. Mal jährt, findet im deutschsprachigen Raum am Sonntag, 21. Mai 2017 unter dem Motto Spurensuche. Mut zur Verantwortung! statt. Mitveranstaltet wird der Tag von ICOM Österreich, der größten Organisation der Museen und Museumsfachleute in Österreich. Eine Übersicht aller teilnehmenden Museen finden Sie hier.
  • 2017-05-31 18:00 - 2017-05-31 21:00
    Im Rahmen des Iron-Age-Danube Projektes findet in Strettweg & Großklein von April bis Juni das Archäologie-Camp Austria 2017 statt. Eine bunte Reihe von öffentlich zugänglichen Veranstaltungen erwarten die interessierten Besucher in Strettweg, Großklein, Graz, Judenburg und Leibnitz: Vorträge vermitteln einen umfassenden Einblick in die vielfältigen Techniken, Bereiche und Aspekte der archäologischen Forschung. An den Tagen der offenen Grabung werden neueste Entdeckungen zu den aktuellen Untersuchungen vorgestellt. Die Ausgrabung in Strettweg (Leitung: Mag. Dr. Georg Tiefengraber, Institut für Bronze- und Eisenzeitforschung ISBE) wird im Bereich eines abgekommenen hallstattzeitlichen Hügelgrabes stattfinden. Experimentalarchäologische Workshops zur Eisenverhüttung, Metall-, Textil- und Keramikbearbeitung geben einen umfassenden Einblick in prähistorische Handwerkstechniken. Ein spezielles Kinder- und Jugendprogramm lädt zum Mitmachen und Ausprobieren ein. Das Thema Archäologie als Tourismusmagnet der Zukunft und eine Präsentation aller Partnerregionen in Großklein runden den Reigen der Veranstaltungen ab. Programm Eröffnungsfeier:
    • Begrüßung durch H. Dolleschall (Bürgermeister von Judenburg), P. Scherrer (Vizerektor der Karl-Franzens-Universität Graz), W. Muchitsch (Direktor des Universalmuseums Joanneum)
    • 13 Jahre Strettweg-Forschungen–eine Zwischenbilanz (G. Tiefengraber, Graz)
    • Kleidung und Identität in der Bronze- und Eisenzeit in Mitteleuropa. Eine Kultur-und Sozialgeschichte zu dem, was uns täglich umgibt (K. Grömer,Wien)
    • Modeschau: Bronze-und Eisenzeit
    • im Anschluss Buffet und gemütlicher Ausklang
    Für die Teilnahme ist eine Voranmeldung erforderlich! Link
  • 2017-06-16 09:00 - 2017-06-16 17:00
    Im Rahmen des Iron-Age-Danube Projektes findet in Strettweg & Großklein von April bis Juni das Archäologie-Camp Austria 2017 statt. Eine bunte Reihe von öffentlich zugänglichen Veranstaltungen erwarten die interessierten Besucher in Strettweg, Großklein, Graz, Judenburg und Leibnitz: Vorträge vermitteln einen umfassenden Einblick in die vielfältigen Techniken, Bereiche und Aspekte der archäologischen Forschung. An den Tagen der offenen Grabung werden neueste Entdeckungen zu den aktuellen Untersuchungen vorgestellt. Die Ausgrabung in Strettweg (Leitung: Mag. Dr. Georg Tiefengraber, Institut für Bronze- und Eisenzeitforschung ISBE) wird im Bereich eines abgekommenen hallstattzeitlichen Hügelgrabes stattfinden. Experimentalarchäologische Workshops zur Eisenverhüttung, Metall-, Textil- und Keramikbearbeitung geben einen umfassenden Einblick in prähistorische Handwerkstechniken. Ein spezielles Kinder- und Jugendprogramm lädt zum Mitmachen und Ausprobieren ein. Das Thema Archäologie als Tourismusmagnet der Zukunft und eine Präsentation aller Partnerregionen in Großklein runden den Reigen der Veranstaltungen ab. Link
  • 2017-07-07 14:00 - 2017-07-07 18:00
    Archäologie fasziniert. Das Suchen, das Graben, das Finden. Nicht nur Archäologinnen und Archäologen, auch viele Laien sind dieser Faszination verfallen. Mit ihren Metalldetektoren durchstreifen sie die Landschaft. Doch wenn sie in Österreich zu graben beginnen, machen sie sich strafbar nach dem Denkmalschutzgesetz. 1996 hat das englische Parlament ein Gesetz – den „Treasure Act“ – verabschiedet, das viele Metalldetektoristen und Forscher in Österreich und in Europa als Meilenstein im Umgang mit dieser Thematik sehen. Die Laienforscher werden einbezogen, das Suchen ist unter bestimmten Voraussetzungen legal, die Funde und Ergebnisse werden von Fachleuten gesichtet und bearbeitet. Die Ergebnisse werden allgemein zugänglich über das „Portable Antiquities Scheme“ (www.finds.uk.org) für alle sichtbar und nachvollziehbar gemacht. Dadurch wird die Geschichte reicher und bunter, engagierte Bürger und Bürgerinnen können ihr Hobby legal ausüben und werden in die Forschungen einbezogen. Kann dieses Modell auch in Österreich in Zukunft eine Vorbildwirkung haben? Mit Michael Lewis und Anni Byard sind zwei Archäologen aus England in Keutschach in Kärnten zu Gast, die dieses Modell aus ihrer Praxis vorstellen. Die Archäologin Renate Jernej beleuchtet die Thematik anhand eines aktuellen Falles vom Kathreinkogel. Christoph Baumgartner, der sich seit Jahren für eine Verbesserung des Verhältnisses zwischen „Sondengängern“ und Archäologen einsetzt, berichtet seine Sicht. Michael Waldher erläutert seine Erfahrungen in England und Österreich. Cyrill Dworsky gibt einen Impuls zu der Thematik aus der Sicht der Unterwasserforschung. Im Anschluss an die Veranstaltung wird das „1. Keutschacher Fundbüro“ eröffnet. Alle Interessierten sind eingeladen, ihre alten Schätze von zu Hause mitzubringen und anschauen zu lassen. Die Teilnahme ist kostenlos. Kontaktadresse: kathreinkogel.kaernten@gmail.com
  • 2017-07-08 11:00 - 2017-07-08 21:00
    Heuer findet das UNESCO-Welterbefest am 8. Juli 2017 ab 11 Uhr erstmals direkt am Keutschacher See in Gerti's Strandbad statt. Mit dem Fest wird das derzeit einzige UNESCO-Welterbe Kärntens gefeiert - die 6000 Jahre alte Pfahlbausiedlung im Keutschacher See.
    Heuer steht das Fest, das sich an die ganze Familie richtet, unter dem Thema „Fischerei“. Zu sehen gibt es urgeschichtliche Handwerkstechniken zum Fischen, eine kleine Ausstellung mit archäologischen Funden aus dem Keutschacher See und dem Ossiacher See zur Fischerei und natürlich auch Informationen zur UNESCO- Welterbestätte selbst. Da das Pfahlbauten-Welterbe ein internationales ist, werden auch heuer wieder Gäste aus Slowenien und Italien in Keutschach am See erwartet. Die jüngsten Besucherinnen und Besucher können einfache Musikinstrumente selber herstellen oder sich an der Herstellung von Gefäßen aus Ton versuchen. Für das leibliche Wohl wird mit „steinzeitlich“ inspirierten Gerichten und Getränken gesorgt. Zu verkosten gibt es z. B. Bier, das aus Zutaten hergestellt wurde, die bereits in der Steinzeit bekannt waren. Für ein ganz besonderes musikalisches Erlebnis sorgt das Ensemble ArchäoMusikVienna. Die Musikerinnen und Musiker spielen auf originalgetreu nachgebauten Instrumenten der Stein- und Bronzezeit. Zu Gast beim UNESCO-Welterbefest am Keutschacher See ist heuer auch Ljoba Jenče vom „HIŠA IZROČILA“ aus Cerknica in Slowenien. Sie singt Lieder und erzählt Geschichten vom Zirknitzer See (Cerkniško jezero).
    Ab 19.30 Uhr gibt es jazzige Musik mit dem Swing Trio Villach beim UNESCO- Welterbefest am Keutschacher See. Eintritt frei! Wir freuen uns auf Ihren Besuch! Link
  • 2017-08-01 09:00 - 2017-08-01 18:00
    Forschungs-Schloss Hanfelden in Unterzeiring: Fortsetzung der archäologischen und bauhistorischen Untersuchungen Vom 10. Juli bis 4. August 2017 werden im Schloss Hanfelden die 2016 vom Institut für Urgeschichte und Historische Archäologie der Universität Wien begonnenen Untersuchungen in einem 17-köpfigen Team unter der Leitung von Frau Prof. Dr. Claudia Theune fortgeführt. Mit dem Schloss Hanfelden hat sich aufgrund der geringen Veränderungen in den letzten Jahrhunderten ein Objekt erhalten, das einen sehr guten Eindruck des ursprünglichen bzw. unverfälschten Aussehens eines Renaissanceschlosses gibt und für die Steiermark bzw. ganz Österreich einen besonderen Glücksfall darstellt. Die Geschichte des Schlosses ist bisher nur in groben Zügen bekannt, doch erlauben zahlreiche vor Ort verbliebene Gegenstände sowie viele Graffitis der ehemaligen Bewohner, Nutzer und Besucher einen detaillierten Einblick in das einstige Leben im Schloss vom späten Mittelalter bis in die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts. Bauarchäologische Forschungen geben Auskunft über die genaue Entwicklung des Baukomplexes in den letzten 500 Jahren und bilden auch eine Basis für die notwendigen konservatorischen Maßnahmen. Die Mitarbeit von interessierten freiwilligen Helfern ist ab dem 17.7. möglich, Besucher sind täglich ab 15:00 willkommen. Tag der offenen Tür Am Dienstag dem 1. August 2017 besteht von 9:00 - 18:00 bei freiem Eintritt für Interessierte die Möglichkeit, von den anwesenden Archäologen einen Einblick in die Ergebnisse der laufenden Forschungen zu erhalten und an Führungen im Schloss teilzunehmen.
  • 2017-08-04 15:00 - 2017-08-04 17:00
    Das Grabungsteam der Universität Wien lädt zum „Tag der offenen Ausgrabung“ am Freitag 4. August 2017 auf der Fundstelle Buchberg am Attersee ein. Im Vorfeld der oberösterreichischen Landesausstellung 2020, die sich den UNESCO Weltkulturerbestätten am Attersee widmet, untersucht die Universität Wien die urgeschichtlichen Befestigungsanlagen am Buchberg. Die Ausgrabungen werden von der Universität Wien in Kooperation mit der Kulturabteilung des Landes Oberösterreichs, der Gemeinde Attersee am Attersee und der Familie Mayr-Melnhof durchgeführt. Programm -          Empfang durch die Gemeinde Attersee (Bürgermeister Walter Kastinger) . -          Führung über die archäologischen Ausgrabungsplätze und Befestigungsanlagen auf dem Buchberg (Univ.-Prof. Timothy Taylor).  Zeit und Ort -          Freitag, 4. August 2017, um 15:00 vor dem „Jägerstüberl“ auf dem Buchberg Anreise: -          Wanderung zu Fuß (ca. 1 Stunde), ausgehend von der Gemeinde Attersee oder von der Gemeinde Berg im Attergau (ca. 30 Minuten, Parkmöglichkeit vor dem Wald). -          Shuttle-Service (beschränkte Platzzahl). Für Personen mit eingeschränkter Mobilität oder ohne eigenen PKW. Laufende Abholung zwischen 13:45 bis 14:30 vor der Atterseehalle in der Kirchenstraße 1 in 4861 Attersee am Attersee. Die Zahl an Plätzen ist begrenzt, daher bitte möglichst frühzeitig kommen. Wir freuen uns auf Ihren Besuch! Flyer und Anfahrtsplan
  • 2017-08-05 10:00 - 2017-08-05 23:00
    Aufgrund des großen Interesses und riesen Erfolgs 2016 wird auch heuer ein Pfahlbau-Seefest auf der Promenade Seewalchen am Attersee veranstaltet. Auch eine Neuauflage der ÖSTERREICHISCHEN EINBAUMREGATTA 2017 wird es geben! Wir freuen uns auf ein ebenso buntes und schönes Seewalchener Familienfest auf der Promenade Seewalchen wie 2016! Auch für Kinder wird es heuer etwas besonderes geben! Wir würden uns freuen euch beim Fest willkommen heißen zu können - vielleicht ja sogar am Start der Einbaumregatta mit einem eigenen Team! Nähere Information und Anmeldung für den Einbaumregatta unter http://www.pfahlbau.at/
  • 2017-08-24 09:00 - 2017-08-24 17:00
    Das Bundesdenkmalamt, Abteilung für Archäologie lädt zum 36. Fachgespräch Archäologie zum Thema „Archäologie in der Umweltverträglichkeitsprüfung. Wege zum Erkenntnisgewinn?“ ein. Programm:
    • 9.00 UHR Begrüßung (Bernd Euler-Rolle, BDA, Fachdirektor) Zwischen denkmalfachlicher Vorbereitung und wissenschaftlicher Synthese
    • 9.10 UHR Einführung (Bernhard Hebert, BDA, Abteilung für Archäologie)
    • 9.30 UHR Fachbeitrag ad acta? Zur nachhaltigen Nutzung von UVE-Daten für die archäologische Landesaufnahme (Andreas Picker, BDA, Abteilung für Archäologie) 10.10 UHR Kaffeepause
    • UVP als Auslöser für Grundlagenforschung/Inventarisierung
    • 10.30 UHR Die UVP-pflichtige Erweiterung des Kraftwerks Kirchbichl oder ein neuer Blick auf den „Erholungsgau“ TirolVorarlberg (Barbara Pöll, monumentGUT)
    • 11.10 UHR Die UVP von Großprojekten – eine Chance für die Hochgebirgs-Archäologie? (Burkhard Weishäupl) 12.00 UHR Mittagspause UVP als Grundlage für wissenschaftliche Synthesen/Publikationen
    • 13.30 UHR Die Situation in Slowenien (N.N.)
    • 14.10 UHR Koralmbahn, Weststeiermark (Gerald Fuchs, ARGIS) 14.50 UHR Kaffeepause UVP als Grundlage für breitenwirksame Vermittlung/Dissemination
    • 15.10 UHR Das Unterste nach Oben – Archäologie-Präsentationen bei UVP-Projekten in Niederösterreich und Wien (Christoph Blesl, Martin Krenn, BDA, Abteilung für Archäologie)
    • 15.50 UHR Populärwissenschaftliche Publikationen zu Grabungen auf der Trasse der A 6 (Franz Sauer, BDA, Abteilung für Archäologie)
    • 16.30 UHR Abschlussdiskussion Auf die maximal 30-minütigen Referate folgt jeweils eine kurze Diskussion. Moderation: Eva Steigberger (BDA, Abteilung für Archäologie)
    Anmeldung erbeten bis 11.08.2017 an claudia.volgger@bda.gv.at, T 0676 88325 369 (BDA, Abteilung für Archäologie, 1010 Wien, Hofburg, Säulenstiege)
  • 2017-09-24 Den ganzen Tag
    Am Tag des Denkmals am 24. September 2017 laden wir Sie ein auf eine kulturgeschichtliche Reise durch die Denkmallandschaft Österreichs: Zahlreiche denkmalgeschützte Objekte öffnen bei freiem Eintritt ihre Tore, spezielle Programmpunkte und Führungen ermöglichen einen ganz besonderen Blick auf unser kulturelles Erbe und machen Denkmalschutz und Denkmalpflege erlebbar!

    Der Tag des Denkmals ist der österreichische Beitrag zu den European Heritage Days (EHD). Er wird vom Bundesdenkmalamt organisiert und durchgeführt und findet alljährlich am letzten Sonntag im September statt.

    Jedes Jahr steht der Tag des  Denkmals unter einem anderen Thema, das neue und oft ungewöhnliche Blickpunkte auf das österreichische Kulturerbe eröffnet. 2017 läutet das Thema 'Heimat großer Töchter - 300. Geburtstag Maria Theresia'. Auch

    gibt es dieses Jahr einen Archäologie-Schwerpunkt. Die Stadtarchäologie Wien stellt zum Beispiel die Frauen des römischen Vindobona in den Mittelpunkt, während das MAMUZ in Asparn a/d Zaya in einer Spezialführung der Rolle der Frau von der Steinzeit bis ins Mittelalter nachgeht.

    Eine Übersicht der zahlreichen Veranstaltungen in allen Bundesländern finden Sie unter folgendem Link [caption id="attachment_3633" align="alignnone" width="1280"] „Römerinnen“ beim Stand der Stadtarchäologie Wien.
    Copyright: Stadtarchäologie Wien[/caption]  
  • 2017-09-28 18:30 - 2017-09-28 20:00
    Vortrag von Mag. Maria Marschler (Naturhistorisches Museum Wien) über die aktuelle Forschung zu römischen Skelettresten aus Enns im Vorfeld der OÖ Landesausstellung 2018. Für die OÖ Landesausstellung 2018 mit dem Titel „Die Rückkehr der Legion. Römisches Erbe in Oberösterreich“ werden im Vorfeld umfangreiche archäologische und bioarchäologische Untersuchungen durchgeführt. Im Zuge dieses Projekts werden auch Skelettreste aus dem römerzeitlichen Enns/Lauriacum anthropologisch bearbeitet. Zentrale Fragestellung ist dabei die Rekonstruktion der Lebensbedingungen der damals lebenden Menschen. In dem Vortrag wird das Gräberfeld Enns/Steinpass vorgestellt, das in das 2. bis 4. Jahrhundert n. Chr. datiert und insgesamt 381 Brand- und Körpergräber umfasst. Es werden Bevölkerungsstruktur, Ernährung, Gesundheitszustand bzw. Krankheitsbelastung sowie Traumata näher beleuchtet und zu anderen zeitgleichen Gräberfeldern am Donaulimes in Kontext gesetzt. Link  
  • 2017-09-29 18:00 - 2017-09-29 20:00
    Einführende Worte Mag. Karin Fischer Ausserer (Leiterin der Stadtarchäologie Wien)  Zum Buch Mag. Michaela Binder, PhD (Österr. Archäologisches Institut) Mag. Martin Penz (Stadtarchäologie Wien) In den Jahren 2008 bis 2016 konnte von der Stadtarchäologie Wien das Entstehen der Seestadt Aspern archäologisch begleitet werden. Im Zuge von acht Grabungskampagnen wurden unter anderem Bestattungen, die mit der Schlacht von Aspern und Essling in Zusammenhang stehen, aufgedeckt. Die französische Revolution und der Aufstieg Napoleon I. Bonaparte (1769–1821) destabilisierten die europäischen Machtverhältnisse. In der Folge kam es ab 1792 zu kriegerischen Auseinandersetzungen zwischen Frankreich und wechselnden europäischen Bündnispartnern. Am 9. Mai 1809 forderte Österreich erneut Napoleon zum Kampf heraus, der 5. Koalitionskrieg hatte begonnen. Zwei der bedeutendsten Schlachten dieses Krieges fanden in unmittelbarer Nähe Wiens statt. Die Wahl des Aufmarschgebietes fiel auf das Marchfeld im Bereich der beiden Dörfer Aspern und Essling. Die Kämpfe begannen am 21. Mai 1809, erreichten am 22. Mai ihren Höhepunkt und endeten mit dem Rückzug Napoleons auf die Insel Lobau. Diese wurde in der Folge von den Franzosen zu einem befestigten Waffenplatz ausgebaut, der ihnen als Ausgangspunkt für die Schlacht von Deutsch-Wagram, in der die Österreicher vernichtend geschlagen wurden, diente. In dem Buch werden die Grabungen der Stadtarchäologie Wien in der Seestadt Aspern erstmals zusammenfassend mit einer Analyse der geborgenen Uniformreste und der anthropologischen Auswertung im Kontext von Zeitgeschehen und Heerwesen präsentiert. Infos zum Buch Christine Ranseder/Sylvia Sakl-Oberthaler/Martin Penz/Michaela Binder/Sigrid Czeika: Napoleon in Aspern. Archäologische Spuren der Schlacht 1809. Wien Archäologisch 13 (Wien 2017). 22 x 14 cm. Broschur. 152 Seiten mit zahlreichen Abbildungen. EUR 21,90. ISBN 978-3-85161-170-0 www.wien.at/archaeologie
  • 2017-10-19 18:30 - 2017-10-21 20:00
    Vortrag von Mag. Gudrun Bajc (Wien) über Besteckfunde von der Burgruine Alt-Scharnstein. Link
  • 2017-10-20 11:00 - 2017-10-21 17:00
    Endlich ist es soweit: Das erste von ArchaeoPublica organisierte Forschungsprojekt startet am 20./21. Oktober 2017*. Wir gehen mittels systematischen Feldbegehungen sowie mit Hilfe von Geomagnetik und Georadar einer höchst interessanten römerzeitlichen Fundstelle – im wahrsten Sinne des Wortes – auf den Grund. Das Projekt führt uns nach Stein/St. Pantaleon** im westlichen Niederösterreich. Es sei nur noch so viel verraten: Erfolg ist garantiert – lasst euch überraschen! Es ist von Vorteil, wenn du am Workshop „Archäologische Feld- und Geländebegehungen“ im April in Leonding teilgenommen hast, es ist jedoch kein Ausschlussgrund, wenn du nicht dabei gewesen bist. Wir freuen uns auf zahlreiche TeilnehmerInnen! Wenn ihr tatsächlich Zeit und Lust habt, dann tragt euch bitte unter dem folgenden Doodle-Link ein (Mehrfachnennungen sind natürlich möglich). Die Teilnahme erfolgt auf eigenes Risiko. * Ausweichtermin (oder auch ergänzender Termin): Fr. 3./Sa. 4. November 2017 ** Der genaue Treffpunkt wird nach Anmeldung bekanntgegeben. Für Nicht-Autofahrer können wir bei Bedarf einen  Shuttle-Dienst von/zum Bahnhof St. Valentin organisieren. Für nähere Information: office@archaeopublica.eu