Hallstatt: Archäologie am Berg

2017-08-19 10:00 - 2017-08-20 17:00
Salzberg 1-5, 4830 Hallstatt, Österreich Salzberg 1-5, 4830 Hallstatt, Österreich

Hallstatt: Archäologie am Berg

Wenn Knochen sprechen und Hightech in die archäologische Forschung einzieht

Wissenschafter/innen des NHM Wien und ihre Forschungspartner/innen stellen die aktuellen Ergebnisse zu ihren Forschungen um die prähistorischen Salzbergwerke von Hallstatt vor.
Archäozoologinnen/zoologen und Anthropologinnen/Anthropologen zeigen, wie sie Jahrtausende alten Skeletten ihre Geheimnisse entlocken und so mehr über das Leben und Arbeiten der Hallstätter Bergleute vor 3.000 Jahren erfahren. Geologinnen/Geologen führen vor, wie sie mit umfangreichem Equipment den Boden im Salzbergtal „durchleuchten“ und Archäotechniker/innen und Holzforscher/innen entführen in die Welt prähistorischer Handwerkstechniken. Im „virtuellen prähistorischen Bergwerk“ können Besucherinnen und Besucher mit den Forscherinnen/Forschern am PC eine Zeitreise ins Innere des Salzberges und durch die faszinierende Welt des historischen Betriebs erleben.

Veranstaltungsort: Salzwelten Hallstatt, rund um das Archäologische Zentrum in der Alten Schmiede (Außenstelle des NHM Wien)
Der Eintritt ist frei. Die Auffahrt mit der Standseilbahn der Salzwelten ist kostenpflichtig!

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    Von Samstag den 14.05 bis Montag den 16.05.2016 (Pfingstwochenende) findet in Radmer an der Hasel 36 (Kupferschaubergwerk Radmer) ein bronzezeitliches Verhüttungsexperiment mit lokal gewonnenen sulfidischen Kupfererz statt. Am Freitag 14.05 wird die Trockenmauer des Ofens mit Lehm versiegelt und ausgeheizt. Nebenbei wird das Erz zerkleinert und geröstet. Am Sonntag den 15.05 wird der Ofen in Betrieb genommen und zwei Ofenreisen gefahren. Am Montag den 16.05 (Pfingstmontag) wird nachbereitet und optional noch eine Ofenreise gefahren. Das Schaubergwerk bietet parallel Führungen zu einem geringen Unkostenbeitrag an. An allen Tagen wird ein Schaustand zum Thema Bronzeguss, Formbau und Kupferverhüttung in der Bronzezeit betrieben. Radmer liegt zwischen Liezen und Leoben und ist von Wien in zweieinhalb Stunden mit dem Auto erreichbar. Ab Radmer ist das Schaubergwerk gut ausgeschildert und einen Anreiseplan findet man auf http://www.kupferschaubergwerk.at Wenn Sie Fragen haben, können Sie sich gerne an uns wenden. Wir würden uns freuen, zahlreiche BesucherInnen begrüßen zu dürfen! Link
  • 2016-05-15 10:00 - 2016-05-16 10:00
    Es ist wieder soweit: am Pfingstsonntag und Pfingstmontag ist das komplette Freilichtmuseum in Betrieb. Es gibt alte Handwerkstechniken wie Glaserzeugung, Schmieden, Eisenverhüttung, Töpfern, Farbherstellung aus Mineralien, Korbflechten, Filzen, Gerben u.v.m. zu bestaunen. Für das leibliche Wohl sorgen die ortsansässigen Winzer, die Elsarner Jugend und das Germanenstüberl. Und wie immer gibt es viele Mitmachstationen für die Kleinen (und Großen). Wir freuen uns auf ihren Besuch! Beginn: jeweils 10.00 link
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    Jedes Jahr kommen die Experten der Steinbearbeitung zusammen. Das internationale Flintschläger Symposium 2016 findet vom 12.-16. Mai im MAMUZ Schloss Asparn/Zaya statt. link
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    Bessern Sie Ihre Bestände auf! Ergänzen Sie Ihre Bibliothek! Wissenschaftliche Fachpublikationen, populärwissenschaftliche Bücher und historische Romane aus Buchspenden und Nachlässen – Monographien, Zeitschriften, Reihen sowie zahlreiche Sonderdrucke, Raritäten und längst vergriffene Publikationen (Restbestände!) zu verschiedensten Themenbereichen der Archäologie, Ur- und Frühgeschichte sowie verwandter Disziplinen. Link
  • 2016-06-11 09:30 - 2016-06-11 17:00
    Thema: Heimatforschung und Archäologie in Oberösterreich Die kommenden Oberösterreichischen Landesausstellungen in Enns und am Mondsee und Attersee haben archäologische Themen zum Inhalt. Archäologie wird in den nächsten Jahren also sehr präsent sein. Und wie weit hier Heimatforschung bereits eine Rolle spielt und darüber hinaus noch spielen kann, werden uns die diesjährigen Referentinnen und Referenten des Tages der OÖ. Regional- und Heimatforschung präsentieren. Dabei wird auch die Verbindung von Heimatforschung und Museumsarbeit herausgestrichen. Die Tagung wurde in Zusammenarbeit der Arbeitsgemeinschaft für Regional- und Heimatforschung Oberösterreich mit der Gesellschaft für Archäoölogie in Oberösterreich konzipiert. Daneben informiert die Rubrik Heimatforschung aktuell im Rahmen der Tagung über laufende Projekte aus dem Bereich der Regional- und Heimatforschung. Eine Führung durch die Oberösterreichische Landesausstellung bzw. den Ausstellungsteil im Benediktinerstift Lambach zum Thema Mensch & Pferd. Kultur und Leidenschaft rundet das Tagungsprogramm ab. Nähere Information und Tagungsprogramm: Link
  • 2016-06-17 - 2016-06-19 Den ganzen Tag
    Archäologische Workshops, Vorführungen, Musik und Führungen durch die keltische Wallanlage. link
  • 2016-06-21 18:00 - 2016-06-21 21:00
    Am 21.6.2016 veranstaltet das Site Management des Kuratoriums Pfahlbauten in seinem Stammsitz im Gemeindeamt Attersee am Attersee einen Abend der Pfahlbau-Forschung. Ab 18.00 Uhr können sich Besucherinnen und Besucher informieren über einige ausgewählte Forschungen rund um die Pfahlbauten, besondere Herausforderungen in der Unterwasser-Archäologie und neueste Techniken, die vor allem in Dokumentation und Wissensvermittlung zum Einsatz kommen. Unter anderem werden das Oberösterreichische Landesmuseum, die Universität Wien, das Naturhistorische Museum Wien, die Firma Crazy Eye, das offene Technologielabor OTELO und das deutsche Forschungsprojekt „Archaeonautic“ vertreten sein. Für das leibliche Wohl ist durch ein Steinzeitbuffet bestens gesorgt. Ab 19.00 Uhr präsentiert der Unterwasser-Archäologe Henrik Pohl in seinem Vortrag "Ein Zeitensprung - Die Unterwasser-Ausgrabungen von Seewalchen und Weyregg" die Ergebnisse der Grabungs-Kampagne des Jahres 2015 in der Marktgemeinde Seewalchen am Attersee. Außerdem gibt er einen Ausblick auf die für September 2016 geplante Grabung in der Pfahlbau-Siedlung Weyregg II und erläutert, warum man sich gerade von diesem Fundort zahlreiche neue Erkenntnisse über die Pfahlbauten Oberösterreichs verspricht. Die Veranstaltung ist kostenlos. Link
  • 2016-06-21 18:30 - 2016-06-21 21:00
    Das Gebiet der ehemaligen Ortschaft Hernals, heute ein Teil des 17. Wiener Gemeindebezirks, gilt als archäologisches Hoffnungsgebiet. Die dementsprechend hohen Erwartungen wurden in den letzten Jahren durch die Ausgrabungen der Stadtarchäologie Wien mehr als erfüllt. Zu den bereits bekannten Funden und Befunden gesellten sich während der Ausgrabung in der Steinergasse 16/Geblergasse 47 zwei weitere römische Ziegelbrennöfen sowie Bestattungen aus dem 9. Jahrhundert. Nachweise der Besiedlung des Ortes kamen an der Stelle der Häuser Hernalser Hauptstraße 59–63 anlässlich einer Notgrabung zutage. Das reichhaltige Fundmaterial aus spätmittelalterlichen Gruben, darunter eine Latrine, und neuzeitlichen Kellern gibt Einblick in die Ausstattung von Küchen und Stuben. Auf dramatische Ereignisse zur Zeit der Ersten Türkenbelagerung 1529, der zahlreiche Hernalser Häuser zum Opfer fielen, ließen Brandschichten unter dem Keller des Hauses Hernalser Hauptstraße 62 schließen. Spektakuläre Funde gaben die Gräber des Friedhofs bei der Kalvarienbergkirche preis. Der Belegungszeitraum der zwei freigelegten Friedhofsareale erstreckte sich vom späten Mittelalter bis ins Jahr 1786. Die Ausgrabung auf dem Areal der ehemaligen Hernalser Brauerei rief hingegen Erinnerungen an die jüngste Vergangenheit wach. Der Band 12 der Reihe Wien Archäologisch informiert über die Ergebnisse dieser Ausgrabungen der Stadtarchäologie Wien und der damit verbundenen Archivrecherchen. Eingebettet in den historischen Kontext wird so die Geschichte von Hernals mit einem etwas anderen Blickwinkel präsentiert. Begrüßung: Trude Neuhold (Leiterin Bezirksmuseum Hernals) Einführende Worte: Mag. Karin Fischer Ausserer (Leiterin der Stadtarchäologie Wien) Zum Buch: Mag. Sylvia Sakl-Oberthaler und Mag. Heike Krause (Stadtarchäologie Wien) Die ganze Buchreihe "Wien Archäologisch" finden Sie hier: Link
  • 2016-06-23 08:00 - 2016-06-23 17:00

    Die diesjährige Sonderausstellung „Tieropfer. Töten in Kult und Religion“ des Archäologiemuseums geht der Frage nach, warum die Menschen im Altertum glaubten, dass sie durch die Opferung von Tieren die Götter für sich gewinnen können. Im Rahmen des Tages der offenen Tür am 23. Juni geben Workshops und Sonderführungen im Archäologiemuseum Einblick in Opferbräuche und Bestattungsformen der Alten Welt. Unter anderem zeigen Ihnen unsere Restauratorinnen, welche Geheimnisse in Blockbergungen aus urgeschichtlichen Gräbern verborgen sind, und erklärt unsere Anthropologin, welche Informationen menschliche Skelette beinhalten. Junge Museumsbesucher/innen können in einem Workshop kleine Opfertiere aus Salzteig formen und mit nach Hause nehmen.

  • 2016-06-23 18:30 - 2016-06-23 18:30
    Vortrag von Mag. Jakob Maurer (Universität Wien). Sogenannte „Kulturgruppen“ werden von Archäologen geliebt und gehasst. In der Archäologie der Kupferzeit sind sie bei der Datierung und Einordnung von Fundstellen allgegenwärtig und passen doch oft nur bedingt zu neu entdeckten Funden. Ist z.B. die Bezeichnung „Mondsee-Gruppe“ praktikabel? Sicherlich! Aber verstellt sie nicht vielleicht auch den Blick auf manche wesentliche Dinge? Fundstellen des 5. bis 3. Jahrtausends in Oberösterreich zeigen hochinteressante räumliche und zeitliche Unterschiede. Siedlungen im flachen Donauraum stehen steil aufragende, kleinstflächige Felsklippen in den Voralpen gegenüber, und in der Kupferzeit stechen im Fundmaterial statt der reichen Verzierung des Essgeschirrs plötzlich Waffen und Trinkgefäße ins Auge. Mit Fotos von Fundstellen und Funden – alt bekannt sowie durch Forschungen der Universität Wien gemeinsam mit dem Land Oberösterreich neu entdeckt – wird ein collagenartiger Überblick über diese Zeit zusammengestellt, die nicht zuletzt aufgrund der oberösterreichischen Landesausstellung 2020 verstärkt ins Rampenlicht geraten ist. Link
  • 2016-07-11 10:00 - 2016-08-12 16:00
    Seit 1993 führt die Prähistorische Abteilung des Naturhistorischen Museums unter Leitung von Anton Kern die modernen Untersuchungen am Gräberfeld im Hallstätter Hochtal durch. Die Neugrabungen förderten inzwischen nicht nur über 100 Bestattungen zu Tage und lieferten damit erstmals Anhaltspunkte zur ursprünglichen Belegungsdichte des Friedhofes. Sie führten auch durch die vollständige Bergung der keramischen Beigaben zu neuen Erkenntnissen über die Grabausstattungen, die den eindrucksvollen Warenaustausch zwischen den prähistorischen Hallstättern und der gesamten damals bekannten Welt belegen. Auch 2016 werden die ArchäologInnen des NHM wieder im Hallstätter Hochtal graben. BesucherInnen sind herzlichst eingeladen, sie dabei über die Schulter zu schauen. Information zu den Forschungen des NHM in Hallstatt: Link
  • 2016-07-16 10:00 - 2016-07-17 18:00
    Geschichte lebendig dargestellt mit verschiedenen Keltengruppen, Handwerkern, experimenteller Archäologie, historischer Modenschau, Kult und Kampf. Nähere Informationen folgen. Link
  • 2016-07-21 10:00 - 2016-07-23 22:00
    Im Rahmen der Kärntner Pfahlbau-Tage vom 21. bis 23. Juli 2016 treffen sich heuer erstmals im Keutschach am See internationale Experimental-Archäologinnen und -Archäologen zum gemeinsamen Experimentieren und Gedankenaustausch. Die Veranstaltung, deren Höhepunkt das UNESCO-Welterbefest am Sonntag, den 23. Juli bildet, wird ausgerichtet vom Kuratorium Pfahlbauten, der Gemeinde Keutschach am See und dem Verein „Pfahlbauten Seental Keutschach - Freunde des Welterbes“. Für Besucherinnen und Besuchern aller Altersgruppen ist der Eintritt frei. Um den Herstellungsprozess von Werkzeugen oder den Arbeitsaufwand bei der Gewinnung von Rohstoffen in der Jungsteinzeit und Bronzezeit besser nachvollziehen zu können, werden die Archäologinnen und Archäologen aus Österreich, Slowenien und der Slowakei am Donnerstag und Freitag zwischen 10 und 18 Uhr wissenschaftliche Experimente durchführen. Auf dem Programm stehen Steinschlagen und -schleifen der Jungsteinzeit, Kupfer- und Bronzegießen, Textilgewinnung in der Jungsteinzeit, Jungsteinzeitliche Küche und Keramikherstellung. Zuseherinnen und Zuseher können sich dabei auf spannende und abwechslungsreiche Weise Hintergrundwissen zum derzeit einzigen UNESCO-Welterbe auf Kärntner Boden, den prähistorischen Pfahlbau im Keutschacher See, aneignen. Den Höhepunkt der Kärntner Pfahlbau-Tage bildet das UNESCO-Welterbefest am 23. Juli 2016 in Keutschach. Auf dem Fest werden unter anderem die Ergebnisse der Experimente präsentiert. Zu sehen sein wird neben den urgeschichtlichen Handwerkstechniken Kupfergießen, Steinschlagen, Keramik- und Textilherstellung auch urgeschichtliches Kochen. Letzteres ermöglicht den Besucherinnen und Besuchern eine neue und ungewöhnliche kulinarische Erfahrung, denn es wird Speisen und Getränke aus der „Steinzeitküche“ auf dem UNESCO-Welterbefest zu verkosten geben. Für eine ganz besondere Atmosphäre wird das Ensemble ArchäoMusik Vienna sorgen, das mit originalgetreu nachgebauten Instrumenten aus der Stein- und Bronzezeit diese längst vergangenen Epochen akustisch wieder auferstehen lässt. Link
  • 2016-08-06 11:00 - 2016-08-06 23:00
    mit Einbaumtaufe durch Landeshauptmann Pühringer und internationaler Einbaumregatta. Experimental-Archäologen werden ihr Können ebenso zur Schau stellen. Ab 20:00 wird die Band Taxless auf der Seebühne für tolle Stimmung sorgen. Das Fest der 1000 Lichter wird am Abend zudem für tolle Stimmung sorgen. Die Heimatvereine der Region werden ihre Häuser auf eigenen Ständen bewerben! Programm und Anmeldeformular zur Einbaumregatta unter folgendem Link
  • 2016-08-20 10:00 - 2016-08-21 17:00
    Das Naturhistorische Museum Wien präsentiert neueste Funde und Erkenntnisse rund um die Ausgrabungsarbeiten am Hallstätter Hochtal. Die Veranstaltung zum Mitmachen, Ausprobieren und Forschen wendet sich an Familien und Interessierte aller Altersklassen. Gezeigt wird, wie Archäologinnen und Archäologen, Bio- und Geowissenschafter so wie Informatiker und Archivare gemeinsam das Umfeld des prähistorischen Bergbaus erforschen und Einblick in das Leben der Hallstätter Bergleute vor über 3.000 Jahren erhalten. Wissenschafterinnen und Wissenschafter des NHM stellen am 20. und 21. August 2016 die neuesten Ergebnisse zu Forschungen um die prähistorischen Salzbergwerke von Hallstatt vor.
    Werfen Sie einen Blick hinter die Kulissen archäologischer Arbeit. 3D-Visualisierung, Laserscan und der Einsatz von Drohnen gehören inzwischen zum Standardrepertoire archäologischer Forschung am Hallstätter Salzberg. An diesem Wochenende führen Fachkollegen durch die Hightech-Welt der Archäologie. Veranstaltungsort: "Alte Schmiede", Salzberg Hallstatt Detailprogramm und Anfahrt unter folgendem Link: Link
  • 2016-09-10 10:00 - 2016-09-11 18:00
    Auch heuer findet wieder das schon zur Tradition gewordenes Römerfest im Museumsgarten und dem Garten der evangelischen Kirche statt. Mit dabei sind wieder die Legio XIII Gemina und die Boii Pannonia sowie viele weitere Stationen für Jung und Alt. Verkostung römischer Schmankerl, Glasperlenerzeugung, Birkenpech Herstellung, Feldschmiede, uvm. Besuchen Sie uns und tauchen sie ein in die Welt der Römer und der keltoromanischen Bevölkerung Neunkirchens! Eintritt: 5 Euro Kinder und Jugendliche bis 16 frei Link
  • 2016-09-13 19:00 - 2016-09-13 21:00
    Der Dendrochronologe Michael Grabner berichtet am 13. September in der Schlossgalerie Mondsee, wie sein Fach dabei hilft, Antworten auf archäologische Fragen zu finden. Er erklärt die besonderen Herausforderungen, vor denen er bei seiner langjährigen Arbeit im Salzkammergut immer wieder steht und wird auf die Ergebnisse der letztjährigen Unterwasser-Ausgrabung in der Marktgemeinde Seewalchen am Attersee eingehen. Dipl.-Ing. Dr. Michael Grabner forscht am Institut für Holztechnologie und Nachwachsende Rohstoffe der BOKU - Universität für Bodenkultur Wien. Die Veranstaltung ist kostenfrei. Sie wird ausgerichtet von Museum Mondsee, Oberösterreichisches Landesmuseum und Pfahlbauten in Österreich. Wir danken der Gemeinde Mondsee für Ihre Unterstützung. Link
  • 2016-09-17 10:00 - 2016-09-17 15:15
    Der Verein zur Förderung der Stadtarchäologie und Stadtgeschichte in Hall i.T. veranstaltet, mittlerweile zum zehnten Mal, in Zusammenarbeit mit Chronos - Verein für Dorfgeschichte, Thaur, eine archäologische Grabung für Kinder im Alter von 6 - 12 Jahren. Wie arbeitet ein Archäologe? Wie läuft eine archäologische Ausgrabung ab? Spielerisch werden Kinder in die Arbeitsweise eines Archäologen eingeführt. Dazu wird in einer Gruppe an einer echten Fundstelle zusammen mit Archäologen des Vereins Stadtarchäologie Hall i.T. innerhalb einer Stunde eine archäologische Ausgrabung nachgestellt. Vom Auffinden der Fundstelle, dem Ausmessen des Grabungsbereiches, dem vorsichtigen Ausgraben von verschiedensten Fundobjekten, der Vermessung sowie fotografischen und schriftlichen Dokumentation wird ein Einblick in spannende Forschungen geboten und selbst aktiv daran teilgenommen. Kleine und große Schätze warten darauf entdeckt und ausgegraben zu werden ... Den Eltern wird währenddessen eine interessante und spannende Burgführung durch Mitglieder des Vereins Chronos geboten. Auch für eine Verpflegung und Getränke ist gegen einen kleinen Unkostenbeitrag gesorgt. Teilnahme nur mit Anmeldung möglich! Achtung begrenzte Teilnehmerzahl! bei Mag. Alexandra Müller-Krassnitzer E-Mail: alexandra_krassnitzer@hotmail.com oder Tel.: 0676/6804344 - Bitte Voranmeldung der Kinder mit Name, Alter, Telefonnummer, Emailadresse + Wunschtermin - Mitzunehmen sind festes Schuhwerk, wetterfeste Kleidung (Regenschutz, ...) - Kosten: 6.- Euro / Kind - Anfahrt: über die Langgasse bis zum Parkplatz „Almweg“, von dort ca. 10 Minuten zu Fuß zur Ruine ODER ca. 30 Minuten Fußweg von der Dorfmitte über Kirchgasse - Pfarrkirche - Schlossgasse - Romediuskirche zur Ruine. Link
  • 2016-09-22 13:00 - 2016-09-24 12:00
    Nach Lentia/Linz (Bäder), Iuvavum/Salzburg (Umland) und Bedaium/Seebruck (vici/Verkehrsinfrastruktur) führt uns das vierte Colloquium dieser Serie zur provinzialrömischen Forschung in den Legionsstandort Lauriacum/Enns. Im Jahr 2018 widmet sich eine Oberösterreichische Landesausstellung dem Thema „Der Donaulimes in Oberösterreich“ (Arbeitstitel), der Hauptort wird auf Grund der übergeordneten Bedeutung selbstverständlich Enns sein. Ein besonderer Fokus der neuen Präsentation im Museum Lauriacum wird auf der hier ab Ende des 2. Jahrhunderts stationierten legio II Italica liegen. Der Zuzug von 5-6000 Soldaten und unzähligen weiteren, ganz unterschiedlich motivierten Menschen brachte einen enormen wirtschaftlichen Aufschwung, nicht nur für die Siedlung, sondern für die gesamte Region mit sich. Vor diesem Hintergrund widmet sich das Colloquium Lauriacum dem Thema „Das römische Heer – Wirtschaftsfaktor und Kulturträger“. Neben Vorträgen zu neuen Forschungen zu Lauriacum/Enns selbst und zu wissenschaftlich fassbaren oder auch nur theoretisch erschließbaren Interaktionen mit dem Hinterland sind besonders Vorträge erwünscht, die vergleichbare Phänomene in anderen wichtigen Militärstützpunkten des Imperium Romanum abbilden. Eine weitere Session der Tagung soll Beiträgen und Diskussionen zu transnationalen und interdisziplinären Forschungsstrategien für den Donaulimes (mit Schwerpunkt Bayern und Österreich) gewidmet sein. Tagungsgebühr € 30,- (regulär) bzw. € 20,- (Studierende) Veranstalter: Gesellschaft für Archäologie in Oberösterreich; Museum Lauriacum; Oberösterreichisches Landesmuseum; Salzburg Museum; Universität Salzburg, FB Altertumswissenschaften Link
  • 2016-09-25 Den ganzen Tag
    Unter dem Motto „Gemeinsam unterwegs“ lädt der heurige Tag des Denkmals am 25. September zu einer kulturgeschichtlichen Reise auf historischen Wegen und Straßen Österreichs ein: Pilgerwege, Handelsstraßen und Kellergassen dokumentieren jahrhundertealte Geschichte, zahlreiche Themenwege erschließen spezifische Denkmallandschaften. Nicht zuletzt sind architektonische Meisterleistungen wie die Großglockner-Hochalpenstraße und die Semmeringbahn auch Zeugen historischer Straßen- und Schienenbaukunst. „Gemeinsam unterwegs“ steht im übertragenen Sinn aber auch für das Zusammenwirken privater Denkmaleigentümerinnen und –eigentümer, Vereinen und öffentlicher Institutionen bei der Erhaltung des Denkmalbestandes. Das ausführliche Programm finden Sie hier: Link
  • 2016-09-25 10:00 - 2016-09-25 18:00
    Am Tag der offenen Grabung sind alle Interessierten eingeladen, sich die Arbeit der Forscherinnen und Forscher in Weyregg genauer anzusehen. Neben der Besichtigung der provisorischen Werkstätten ist auch ein Blick in die Büros der Grabungsleitung möglich, von wo aus die Arbeiten an Land und im Wasser koordiniert werden. Die Grabungsleitung informiert über das Forschen und Dokumentieren unter Wasser. In der Fundreinigung dürfen die Besucherinnen und Besucher einmal selbst Hand anlegen und das frisch geborgene Fundmaterial aus der Nähe in Augenschein nehmen. Prähistorischen Originalen nachempfundene Einbäume aus Seewalchen und Mondsee laden zum Ausprobieren ein. Als modernes Wasserfahrzeug steht das Forschungsboot des Kuratoriums Pfahlbauten zur Verfügung, das die Besucherinnen und Besucher bis 15.00 Uhr zur Grabungsstelle führen wird, die vom Ufer aus nicht einsehbar ist. Eine Voranmeldung zu den kostenlosen Bootsfahrten vor Ort ist aus organisatorischen Gründen erforderlich. Das Zeitensprung-Grabungsteam freut sich auf Ihren Besuch! Achtung: TERMINÄNDERUNG! Der Tag der offenen Grabung findet nicht wie zunächst angekündigt am Samstag dem 24.9. sondern am Sonntag dem 25.9. statt! Ort: Strandbad Weyregg, Jubiläumsallee, 4852 Weyregg am Attersee Link
  • 2016-10-01 18:00 - 2016-10-02 01:00
    Am Samstag, den 1. Oktober 2016, findet die nächste „ORF-Lange Nacht der Museen“ in ganz Österreich statt. Bereits zum 17. Mal initiiert der ORF die Kulturveranstaltung. Museen und Galerien öffnen ihre Türen für kulturinteressierte Nachtschwärmer von 18.00 bis 01.00 Uhr Früh. Neben abwechslungsreichen Ausstellungen werden viele spannende Events und Sonderveranstaltungen geboten. Besucher können aus dem reichen Angebot ihre persönlichen Highlights wählen und alle teilnehmenden Häuser und Veranstaltungen mit nur einem Ticket besuchen. Neben kleinen, kuriosen und großen, renommierten Kulturinstitutionen nehmen heuer wieder viele neue Locations teil, die darauf warten, von den „Lange Nacht“-Besuchern entdeckt zu werden. Tickets und Booklets erhalten Besucher bei allen teilnehmenden Häusern im Vorverkauf (ab Anfang September 2016) sowie am Tag der Veranstaltung am „Treffpunkt Museum“, der in jeder Landeshauptstadt eingerichtet wird. Die Tickets kosten regulär € 15,– und ermäßigt € 12,– (für Schülerinnen/Schüler, Studentinnen/Studenten, Seniorinnen/Senioren, Menschen mit Behinderungen, Präsenzdiener und Ö1-Club-Mitglieder). Regionale Tickets kosten € 6,– und berechtigen zum Besuch der regionalen Museen. Freier Eintritt für Kinder bis 12 Jahre. Link
  • 2016-10-04 19:00 - 2016-10-04 21:00
    Der Unterwasser-Archäologe Henrik Pohl berichtet am 4. Oktober im Sitzungssaal des Gemeindeamtes Weyregg am Attersee über die laufende Ausgrabung der Pfahlbau-Siedlung Weyregg II. Unter anderem wird Pohl erklären, welche vorläufigen Erkenntnisse er und seine Grabungsmannschaft zur Siedlung gewonnen haben. Die Unterwasser-Ausgrabung (12. September bis 7. Oktober 2016) ist Teil der Forschungen des Projektes "Zeitensprung", das Pfahlbauten in Österreich in Kooperation mit Oberösterreichisches Landesmuseum in Vorbereitung der OÖ Landesausstellung Pfahlbauten 2020 durchführt. Mag. Henrik Pohl ist Site Manager des Kuratoriums Pfahlbauten in Oberösterreich und unter anderem für das Monitoring der österreichischen Welterbestätten des internationalen UNESCO-Welterbes Prehistoric Pile Dwellings around the Alps im Attersee, Mondsee und Keutschacher See zuständig. Die Veranstaltung ist kostenfrei und Teil eines umfangreichen Begleitprogrammes zur Ausgrabung. Sie wird ausgerichtet von der Gemeinde Weyregg, dem Kuratorium Pfahlbauten und dem Oberösterreichischen Landesmuseum. Link
  • 2016-10-26 Den ganzen Tag
    Es ist wieder soweit: am Nationalfeiertag ist das komplette Freilichtmuseum in Betrieb. Es gibt alte Handwerkstechniken wie Glaserzeugung, Schmieden, Eisenverhüttung, Töpfern, Farbherstellung aus Mineralien, Korbflechten, Filzen, Gerben u.v.m. zu bestaunen. Wie immer gibt es viele Mitmachstationen für die Kleinen (und Großen). Für das leibliche Wohl sorgen die ortsansässigen Winzer, die Elsarner Jugend und das Germanium (der Wirt im Freilichtmuseum). Link
  • 2016-11-09 14:30 - 2016-11-09 16:30
    Die Österreichische Gesellschaft für Ur- und Frühgeschichte lädt ein zum Tag der offenen ÖGUF. Vorstellung der studentischen Arbeitskreise (AK Paläolithikum; AK Neolithikum & Bronzezeit; AK Eisenzeit; AK Römische Kaiserzeit; AK Mittelalter; AK Archäologie und Öffentlichkeit; AK Experimentelle Archäologie; AK Forensische Archäologie; AK Musikarchäologie; AK Unterwasserarchäologie). Möglichkeit zur Kontaktaufnahme mit den AK-SprecherInnen! Vorstellung der Österreichischen Gesellschaft für Ur- und Frühgeschichte (Mitgliedschaft, Archäologie Österreichs, Vorträge, Tagungen, Bibliothek) Bücherstand mit verbilligten Publikationen der ÖGUF Kleines Buffet mit Getränken und Snacks Link
  • 2016-11-19 09:00 - 2016-11-19 13:00
    Anton Harrer, ehemaliger Kustos des Stadtmuseums Melk und heimatkundlicher Fachmann, gibt eine kurze Einführung in die Ur- und Frühgeschichte und informiert über die gesetzlichen Bestimmungen zu archäologischen Zufallsfunden. Es besteht die Möglichkeit, mitgebrachte Funde bestimmen zu lassen. Link
  • 2016-11-22 19:30 - 2016-11-22 22:00
    Die Rohöl-Aufsuchungs-AG ließ 2005 und 2009 in Gilgenberg eine Gasleitung errichten und archäologisch begleiten. Die dabei entdeckten Funde und vor allem die gut 3000 Jahre alte Siedlung bei Bierberg bezeugen eine intensive frühe Nutzung des Gemeindegebiets. Zu all dem liegt nun das vom Bundesdenkmalamt herausgegebene, bei der Veranstaltung vorzustellende und um € 30 erhältliche Buch vor. 19.30 Uhr Einführende Worte von Bürgermeister Franz Pemwieser und Dr. Bernhard Hebert, Leiter der Abteilung für Archäologie des Bundesdenkmalamtes. Anschließend Vortrag des Autors Dr. Robert Schumann, Universität Hamburg, zum Buch und zur bronze- und eisenzeitlichen Besiedlung im Bezirk Braunau am Inn. Eintritt frei. Eine Veranstaltung des Bundesdenkmalamtes in Kooperation mit der Gemeinde Gilgenberg am Weilhart und dem Unternehmen RAG
  • 2016-11-24 18:30 - 2016-11-24 20:00
    Vortrag von Susanne Heimel (OÖ Landesmuseum). Im Herbst 2015 läuteten das Oberösterreichische Landesmuseum und das Kuratorium Pfahlbauten mit der Unterwassergrabung im Strandbad Seewalchen/Attersee das gemeinsame Forschungsprojekt „Zeitensprung“ ein und schlugen zugleich ein neues Kapitel in der Pfahlbauforschung hierzulande auf. Über 5 Jahre sollen Pfahlbaustationen in den Oberösterreichischen Salzkammergutseen archäologisch untersucht werden, was neben neuen Erkenntnissen auch neue Herausforderungen bringt. Denn der Fund aus dem Wasser verhält sich in der Regel anders als bei Landgrabungen, insbesondere, wenn es sich um organische Materialien wie Holz handelt. Link
  • 2016-11-30 Den ganzen Tag
    Am 2. und 3. März 2017 findet in Wien die Österreichische Citizen Science Konferenz 2017 statt. Unter dem Motto "Expanding Horizons" sollen Citizen Science Projekte und Initiativen ihre Ergebnisse und Pläne, aber auch Herausforderungen und Probleme präsentieren und diskutieren. Das Kuratorium Pfahlbauten und ArchaeoPublica organisieren im Rahmen der ÖCSK 2017 eine Vortragssession zum Thema Citizen Science in den Altertumswissenschaften. In dieser Session soll anhand von ausgewählten Beispielen diskutiert werden, welche Rolle Citizen Science in den modernen Altertumswissenschaften spielen kann, und sollen erfolgreiche Beispiele der Zusammenarbeit aus dem In- und Ausland vorgestellt werden. Außerdem möchten wir diskutieren, welche Kommunikationsschwierigkeiten es auf beiden Seiten gibt und Vorschläge erarbeiten, wie man gegenseitige Vorurteile abbauen könnte. Die Session richtet sich an Citizen Scientists und WissenschaftlerInnen aller Fachrichtungen der Altertumsforschung, wie z.B. Archäologie, Alte Geschichte und Numismatik. Beiträge von HistorikerInnen und anderen Disziplinen sind ebenfalls sehr willkommen. Wir laden Sie sehr herzlich ein, bis 30. November Ihr Abstract für einen Vortrag oder ein Poster zu dieser Session einzureichen. Dazu bitten wir Sie um eine kurze Zusammenfassung (max. 1500 Zeichen inkl. Leerzeichen), die Sie über das Kontaktformular auf der Konferenzseite an uns weiterleiten können. Für einen Vortrag sind maximal zwischen 15 und 20 Minuten mit anschließender 5-minütiger Diskussion vorgesehen. Wir bitten Sie, bereits bei der Vorbereitung zu berücksichtigen, dass diese Zeit nicht überschritten werden kann. Poster können nur im Hochformat in Größe DINA0 eingereicht werden. Eine Rückmeldung über die Annahme oder Ablehnung des Beitrags erfolgt bis 15.12.2016. Ab diesem Datum sind auch die Registrierung für die Konferenz sowie Anmeldungen für die im Rahmen der ÖCSK 2017 organisierten Workshops möglich. Die Beschreibung und den Call for Abstracts zur Session "Citizen Science in den Altertumswissenschaften" finden Sie hier. Nähere Information zur österreichischen Citizen Science Konferenz 2017 und zu den übrigen Sessions und Workshops finden Sie unter https://www.ages.at/expandinghorizons/ Wir freuen uns auf zahlreiche Vorschläge und eine spannende Konferenz.
  • 2016-12-06 14:00 - 2016-12-06 18:00
    Das Bundesdenkmalamt lädt erstmals zum großen Bücherflohmarkt.
    • ältere Publikationen zu stark reduzierten Preisen
    • alle Neuerscheinungen
    • Archäologie, Bauforschung, Denkmalpflege, Kunstgeschichte
    1010 Wien, Hofburg, Säulenstiege/2. Stock, vor dem Ahnensaal
  • 2016-12-07 10:00 - 2016-12-07 17:00
    Bessern Sie Ihre Bestände auf! Ergänzen Sie Ihre Bibliothek! Wissenschaftliche Fachpublikationen, populärwissenschaftliche Bücher und historische Romane aus Buchspenden und Nachlässen – Monographien, Zeitschriften, Reihen sowie zahlreiche Sonderdrucke, Raritäten und längst vergriffene Publikationen (Restbestände!) zu verschiedensten Themenbereichen der Archäologie, Ur- und Frühgeschichte sowie verwandter Disziplinen. Wir bedanken uns sehr herzlich für die bisherigen zahlreichen Buchspenden und sind über weitere sehr erfreut! Link
  • 2016-12-17 12:00 - 2016-12-18 16:00

    12:00 Kalenderstein in Leodagger... Letzte Messung und Abschluß des Experimentes.

    13:30 Eggenburg Gasthaus Seher

    15:00 Kogelsteine - bei Sonnenschein - alternativ Wanderung durch den Rätselwald...

    Link

  • 2017-01-26 18:30 - 2017-01-26 20:00
    In den letzten Jahren hat sich das Bundesland Salzburg dank mehrerer aktueller Ausgrabungen zu einem regelrechten ›Hotspot‹ der österreichischen Frühmittelalterforschung entwickelt. Peter Höglinger und Ulli Hampel schreiben mit ihrer zusammenfassenden Darstellung des Gräberfelds von Salzburg-Liefering das neueste Kapitel dieser archäologischen Erfolgsgeschichte: Bei einer Denkmalschutzgrabung wurden zahlreiche Bestattungen mit einem aus diesem Zeitraum in Salzburg bislang unbekannten Reichtum an Beigaben ans Tageslicht gebracht. Gleich mehrere Almandinfibeln, Vogelfibeln und Silbernadeln, dazu Waffenausstattungen und farbenprächtige Glasperlen zeugen von der wirtschaftlichen Potenz der frühmittelalterlichen Bevölkerung, die von der Forschung aufgrund der spärlichen aufgefundenen Grabbeigaben bislang weitaus ärmlicher eingeschätzt wurde. Die aktuellen Grabfunde aus Liefering, die hier erstmals auch ausführlich mit Abbildungen vorgestellt werden, stellen die Frühmittelalterforschung in Salzburg – und darüber hinaus – auf eine völlig neue Datenbasis.
  • 2017-01-26 19:00 - 2017-01-26 20:00
    Vortrag von Stefan Traxler (Oberösterreichisches Landesmuseum, ArchaeoPublica). In Lauriacum/Enns wurde 2008 die bislang größte römische Kalkbrennofenbatterie in den Rhein-Donau-Provinzen entdeckt. 2016 begann die Freilegung des am besten erhaltenen Ofens als Vorprojekt zur OÖ. Landesausstellung 2018. Dr. Stefan Traxler, OÖ Landesmuseum, präsentiert die ersten Ergebnisse dieser Grabungskampagne und die spektakulärsten Funde. Deep Space LIVE: Hochaufgelöste Bildwelten im Format von 16 x 9 Metern treffen auf fachkundigen Kommentar. Deep Space LIVE steht für aufschlussreiche Unterhaltung inmitten beeindruckender Bilder. Eintritt 3 € pro Person oder gültiges Museumsticket. Reservierung unter 0732.7272.51 oder center@aec.at empfohlen. Link  
  • 2017-02-23 18:30 - 2017-02-23 20:00
    Vortrag von Dr. Kerstin Kowarik (Universität Wien) Ab dem 14. Jh. v. Chr. ist hier im Hallstätter Salzbergtal untertägiger Salzbergbau nachgewiesen. Die besonderen Erhaltungsbedingungen im Salzberg, der Reichtum an Funden und Befunden ober- und untertage sowie die Komplexität der Fundstellen erlauben weltweit nahezu einzigartige Einblicke in frühe Lebens- und Arbeitswelten. Die Größe der Abbaureviere, die schiere Menge an Fundmaterialien aus den Bergwerken sowie deren Qualität, die eindeutigen Hinweise auf stark strukturierte, segmentierte Arbeitsabläufe und eine effiziente Organisation setzen diesen Bergbau von zeitgenössischen Produktionsformen ab.
    Im Laufe der letzten fünf Jahre wurde ein beträchtlicher Teil der Forschungen um den Hallstätter Salzberg auf zwei Fragen fokussiert: Welchen Versorgungsbedarf hatten die bronze- und ältereisenzeitlichen Salzbergbaue Hallstatts? In welcher Beziehung standen die bronze- und ältereisenzeitlichen Salzbergbaue zu ihrer Umgebung? Neueste Forschungserkenntnisse geben spannende Einblicke in diese Themenfelder. Link
  • 2017-04-07 16:00 - 2017-04-08 17:00
    Workshop Programm Am Freitag 7. und Samstag 8. April veranstaltet ArchaeoPublica in Zusammenarbeit mit dem bayerischen Landesamt für Denkmalpflege einen Workshop zur archäologischen Feld- und Geländebegehung. Der Workshop richtet sich sowohl an erfahrene Heimatforscher und Sammler als auch an Interessierte mit weniger Praxiserfahrung. Der Workshop gilt auch als Vorbereitung auf ein konkretes Surveyprojekt, das wir diesen Sommer in Enns durchführen werden. In diesem Workshop wird unter anderen auf die gesetzlichen Bestimmungen, Methoden der Feld- und Geländebegehung in der Archäologie und vermessungskundliche Grundlagen eingegangen. Der Workshop beginnt Freitag um 16:00 und endet Samstag um ca. 17:00. Das genaue Programm wird in Kürze bekanntgegeben. Die Teilnahme am Workshop ist für Mitglieder von ArchaeoPublica kostenlos. Wir bitten jedoch um Verständnis, dass die Teilnehmerzahl begrenzt ist. Es ist auch möglich, nur an einem der beiden Tagen teilzunehmen. Wir bitten um Anmeldung unter office@archaeopublica.eu. Um den Inhalt möglichst gut auf die Teilnehmende abzustimmen, möchten wir Sie bitten, bei Ihrer Anmeldung kurz Ihre bisherigen Erfahrungen im Bereich archäologischer Begehung zu skizzieren. Der Workshop findet in der Außenstelle des oberösterreichischen Landesmuseums in der Welser Straße 20, 4060 Linz-Leonding statt.
  • 2017-04-07 18:30 - 2017-04-07 20:00
    Am Freitag 7. April ab 18:30 findet die Jahreshauptversammlung des Vereins ArchaeoPublica statt. Da wir die Gelegenheit zum Austausch mit den vielen neuen Mitgliedern nutzen möchten, würde es uns freuen, möglichst viele Mitglieder bei der Jahreshauptversammlung begrüßen zu dürfen. Die Tagesordnung der Jahreshauptversammlung wird noch bekanntgegeben. Aus organisatorischen Gründen bitten wir um Anmeldung unter office@archaeopublica.eu. Nach dem Workshop und der Jahreshauptversammlung werden wir den Abend gemeinsam ausklingen lassen. Die Jahreshauptversammlung findet in der Außenstelle des oberösterreichischen Landesmuseums in der Welser Straße 20, 4060 Linz-Leonding statt.
  • 2017-04-07 19:00 - 2017-04-07 20:30
    Vortrag von Dr. Andreas G. Heiss (Österreichisches Archäologisches Institut) im Rahmen des Begleitprogramms zur Unterwassergrabung in Weyregg, OÖ. In Vorbereitung der oberösterreichischen Landesausstellung zum Thema "Pfahlbauten" wird das Oberösterreichische Landesmuseum in Kooperation mit dem Kuratorium Pfahlbauten im April und Mai 2017 in der Pfahlbau-Siedlung Weyregg im Attersee ausgraben. Das Team um Grabungsleiter Henrik Pohl setzt damit die Forschungen des Jahres 2016 fort. Rund um die Unterwasser-Ausgrabung gibt es wieder ein umfangreiches und kostenfreies Begleitprogramm mit Vorträgen, Ausstellungen und Führungen. Link
  • 2017-04-10 - 2017-05-05 Den ganzen Tag
    In Vorbereitung der oberösterreichischen Landesausstellung zum Thema "Pfahlbauten" wird das Oberösterreichische Landesmuseum in Kooperation mit dem Kuratorium Pfahlbauten im April und Mai 2017 in der Pfahlbau-Siedlung Weyregg im Attersee ausgraben. Das Team um Grabungsleiter Henrik Pohl setzt damit die Forschungen des Jahres 2016 fort. Rund um die Unterwasser-Ausgrabung gibt es wieder ein umfangreiches und kostenfreies Begleitprogramm mit Vorträgen, Ausstellungen und Führungen. In Schule, Bank und Gemeindeamt der Gemeinde Weyregg sind kleine Ausstellungen aufgebaut. Themenschwerpunkt des Jahres 2017 ist Archäobotanik - eine wissenschaftliche Disziplin, die anhand gefundener Pflanzenreste die Vegetations- und Agrargeschichte erforscht. Die Pfahlbau-Siedlungen von Weyregg Ort: Gemeindeamt Weyregg, Weyregger Straße 69, 4852 Weyregg am Attersee Zeit: Montag 10.4. - Freitag 5.5.2017, Mo-Fr 8 -12Uhr, Do 13-17Uhr Die Pflanzenwelt zur Pfahlbau-Zeit Ort: Naturparkschule VS Weyregg, Römergasse 11, 4852 Weyregg am Attersee Zeit: Montag 10.4. bis Freitag 5.5.2017, Mo-Do 8-15 Uhr, Fr. 8.00-12.00Uhr Holz und Holzbearbeitung in der Pfahlbau-Zeit Ort: Foyer Raiffeisenbank Attersee-Nord, Weyregger Str. 67, 4852 Weyregg am Attersee Zeit: Montag, 10.4.- Freitag 5.5.2017, ganztägig 0-24Uhr Link
  • 2017-04-13 19:30 - 2017-04-13 21:30
    Die Vereine „Initiative Denkmalschutz – Zweigstelle Wels“ und der „Römerweg Ovilava“ haben Herrn Mag. Tarek Leitner zu einem Vortrag mit anschließender Podiumsdiskussion nach Wels eingeladen. Unter dem Titel „Mut zur Schönheit - Aspekte zur Welser Stadtbildgestaltung“, soll die Bezugnahme zum Kulturerbe bei den durch Neubauten zerstörten historischen Häusern und römischen Bodendenkmälern in Wels thematisiert werden. "Was lassen wir uns eigentlich an Hässlichkeiten in unserer Umgebung alles gefallen? Seine These lautet: Im Namen der „Wirtschaftlichkeit“ akzeptieren wir vielfach, dass der Raum, in dem wir unser alltägliches Leben verbringen, verunstaltet wird." Unsere Forderungen leiten sich von den Verpflichtungen der Republik Österreich aus dem „Rahmenübereinkommen des Europarates über den Wert des Kulturerbes für die Gesellschaft“ und dem „Europäischen Übereinkommen zum Schutz des archäologischen Erbes“ ab. Öffentliche Veranstaltung, freier Eintritt!  
  • 2017-04-20 15:00 - 2017-04-20 17:00
    In Vorbereitung der oberösterreichischen Landesausstellung zum Thema "Pfahlbauten" wird das Oberösterreichische Landesmuseum in Kooperation mit dem Kuratorium Pfahlbauten im April und Mai 2017 in der Pfahlbau-Siedlung Weyregg im Attersee ausgraben. Das Team um Grabungsleiter Henrik Pohl setzt damit die Forschungen des Jahres 2016 fort. Rund um die Unterwasser-Ausgrabung gibt es wieder ein umfangreiches und kostenfreies Begleitprogramm mit Vorträgen, Ausstellungen und Führungen. In Zusammenarbeit mit dem Heimatbund Mondseeland wird das Team von Zeitensprung auch in diesem Jahr wieder regelmäßige Führungen anbieten. Dabei gibt es zunächst in der Ausstellung in der Volksschule Weyregg eine allgemeine Einführung in die Welt der Pfahlbauten. Anschließend führen die Guides die Gruppe zum sechs Gehminuten entfernten Strandbad Weyregg. Dort sind die provisorischen Werkstätten der Ausgrabung eingerichtet und die Expertinnen und Experten der Grabungsmannschaft werden über ihre tägliche Arbeit berichten. Dabei erklären sie auch, welche Bedeutung insbesondere die archäobotanischen Reste für die archäologische Forschung haben. Termine: Donnerstag, 20.4.2017, und Freitag, 28.4.2017, jeweils um 15 Uhr. Beginn in der Volksschule Weyregg, Römergasse 11, 4852 Weyregg am Attersee. Abschluss im Strandbad Weyregg, Jubiläumsallee, 4852 Weyregg am Attersee. Link
  • 2017-04-21 19:00 - 2017-04-21 21:00
    Der Verein Pfahlbau am Attersee ist bekannt für die Organisation von Events, die in Erinnerung bleiben. Am 21. April können die „Pfahlis“ mit einem Highlight aufwarten: Angelika Fleckinger, Leiterin des „Ötzi-Museums“, kommt zu einem Gastvortag in den Raiffeisensaal nach Seewalchen. Informationen aus erster Hand Ötzi lebte zur selben Zeit wie die Pfahlbauer in der Atterseeregion. Die Erkenntnisse aus seinen sterblichen Überresten kann man in weiten Teilen auf das Leben unserer einheimischen Urvorfahren umlegen. Angela Fleckinger befasst sich seit ihrer Studienzeit intensiv mit Ötzi und seiner Geschichte. Aus erster Hand berichtet sie Details aus seinem Leben, begleitet von persönlichen Erinnerungen, Anekdoten und spannenden neuen Erkenntnissen. Modisch on top „Ötzi war zu seiner Zeit ein wichtiger Mann. Das zeigt zB seine wertvolle Lederkleidung, während sich unsere Pfahlbauern in Leinen hüllten. Wir freuen uns sehr, dass wir mit Angelika Fleckinger eine weitere prominente Expertin gewinnen konnten, die uns Einblicke in das Leben unserer Vorfahren gibt“, so Organisator Gerald Egger, vom Verein Pfahlbau am Attersee. Der Vortrag beginnt um 19:00 Uhr. Achtung – begrenzte Sitzplätze! Der Verein Pfahlbau empfiehlt eine zeitgerechte Anreise. Über die Referentin: Dr. Angelika Fleckinger, geboren 1970, ist Archäologin und seit 2005 Direktorin des Südtiroler Archäologiemuseums, das den Mann aus dem Eis konserviert und die wissenschaftliche Arbeit an ihm koordiniert. Sie hat verschiedene Bücher und Beiträge zum Thema Ötzi publiziert. Link
  • 2017-04-22 10:00 - 2017-04-22 18:00
    In Vorbereitung der oberösterreichischen Landesausstellung zum Thema "Pfahlbauten" wird das Oberösterreichische Landesmuseum in Kooperation mit dem Kuratorium Pfahlbauten im April und Mai 2017 in der Pfahlbau-Siedlung Weyregg im Attersee ausgraben. Das Team um Grabungsleiter Henrik Pohl setzt damit die Forschungen des Jahres 2016 fort. Rund um die Unterwasser-Ausgrabung gibt es wieder ein umfangreiches und kostenfreies Begleitprogramm mit Vorträgen, Ausstellungen und Führungen. Am Tag der offenen Grabung stehen die provisorischen Werkstätten allen Interessierten offen. Die Wissenschaftlerinnen werden multimedial unter anderem über das Forschen unter Wasser und Herausforderungen für den Denkmalschutz informieren sowie Licht ins Dunkel rund um die geheime Welt der prähistorischen Pflanzen bringen. Link
  • 2017-04-28 15:00 - 2017-04-28 17:00
    In Vorbereitung der oberösterreichischen Landesausstellung zum Thema "Pfahlbauten" wird das Oberösterreichische Landesmuseum in Kooperation mit dem Kuratorium Pfahlbauten im April und Mai 2017 in der Pfahlbau-Siedlung Weyregg im Attersee ausgraben. Das Team um Grabungsleiter Henrik Pohl setzt damit die Forschungen des Jahres 2016 fort. Rund um die Unterwasser-Ausgrabung gibt es wieder ein umfangreiches und kostenfreies Begleitprogramm mit Vorträgen, Ausstellungen und Führungen. In Zusammenarbeit mit dem Heimatbund Mondseeland wird das Team von Zeitensprung auch in diesem Jahr wieder regelmäßige Führungen anbieten. Dabei gibt es zunächst in der Ausstellung in der Volksschule Weyregg eine allgemeine Einführung in die Welt der Pfahlbauten. Anschließend führen die Guides die Gruppe zum sechs Gehminuten entfernten Strandbad Weyregg. Dort sind die provisorischen Werkstätten der Ausgrabung eingerichtet und die Expertinnen und Experten der Grabungsmannschaft werden über ihre tägliche Arbeit berichten. Dabei erklären sie auch, welche Bedeutung insbesondere die archäobotanischen Reste für die archäologische Forschung haben. Termine: Donnerstag, 20.4.2017, und Freitag, 28.4.2017, jeweils um 15 Uhr. Beginn in der Volksschule Weyregg, Römergasse 11, 4852 Weyregg am Attersee. Abschluss im Strandbad Weyregg, Jubiläumsallee, 4852 Weyregg am Attersee. Link
  • 2017-04-28 18:00 - 2017-04-28 19:00
    Die sanft hügelige Landschaft des Weinviertels weist im Vergleich zu vielen anderen Landschaften Österreichs eine dichte ur- und frühgeschichtliche Besiedelung auf. Ursache dafür sind die günstigen klimatischen Verhältnisse und die gute Beschaffenheit der Böden, die Ackerbau ab dem 6. Jahrtausend begünstigten. Diese Landschaft zwischen Thaya und Donau liegt im Kreuzungsbereich der Bernsteinstraße und des Donauweges und damit förmlich am Schnittpunkt der Kulturen Europas. Ernst Lauermann dokumentiert in diesem Buch in Wort und Bild die archäologische Landschaft des Weinviertels und skizziert diese Region – vom ersten Auftreten des Menschen im Paläolithikum an der March bis zu den keltischen Siedlern der letzten Jahrhunderte vor Christus. Themen seines Buches sind die Steinzeitjäger, die ersten Bauern (Niederhollabrunn und Kleinhadersdorf), die große Zahl rätselhafter Kreisgrabenanlagen (Steinabrunn, Michelstetten, Hornsburg), die Kupferzeit und die Urnenfelderzeit genauso wie die Höhensiedlungen am Michelberg, am Oberleiserberg und in Stillfried sowie die imposanten „Pyramiden“ des Weinviertels, deren bekannteste in Großmugl zu finden ist. Schließlich berichtet der Autor von der großen Zahl an Keltensiedlungen im Weinviertel, von den Funden keltischer Münzen und keltischem Kunsthandwerk. Der Autor: Dr. Ernst Lauermann, geboren 1952, lebt seit seiner Geburt in Stockerau. Der ausgebildete Hauptschullehrer für Deutsch und Leibeserziehung studierte neben seiner schulischen Tätigkeit Ur- und Frühgeschichte sowie mittelalterliche Geschichte. 1992 konnte er sein Hobby zum Beruf machen, er wurde in den niederösterreichischen Landesdienst als Archäologe aufgenommen. Das Urgeschichte Museum in Asparn/Zaya (MAMUZ) wurde seine Dienststelle. Zahlreiche wissenschaftliche Publikationen in Form von Monographien und Artikeln in wissenschaftlichen Fachzeitschriften geben Einblick in seine wissenschaftliche Arbeit, die ihn als Landesarchäologen für Ur-, Frühgeschichte und Mittelalterarchäologie auszeichnet. Ernst Lauermann. Archäologie des Weinviertels. Von den Steinzeitjägern bis zu den Kelten. Unter Mitarbeit von Volker Lindinger. 23,5 x 20 cm. Ca. 132 Seiten mit zahlreichen Abbildungen. € 19,90 ISBN 978-3-9504274-5-5 Link
  • 2017-05-01 10:00 - 2017-05-01 17:00
    Am 1. Mai präsentiert das Ludwig Boltzmann Institut für Virtuelle Archäologie und archäologische Prospektion eine Leistungsschau der Extraklasse. Wenn HighTech auf Archäologie trifft werden Gebäude und Landschaften sichtbar, wie sie vor Jahrtausenden erlebt wurden. Auch wenn diese schon vor tausenden Jahren dem Erdboden gleich gemacht wurden, können mit modernster Technologie heute noch Rückschlüsse auf historische Anlagen geschlossen werden, die mit dem freien Auge längst nicht mehr sichtbar sind. Die Archäologie profitiert von den technologischen Entwicklungen der letzten Jahre und kann Gebäude und Monumentalbauten wieder voll Leben erstrahlen lassen. Virtuelle Realität ist ein Begriff, der in Hollywood und in Computerspielen schon längst nicht mehr wegzudenken ist. In der Archäologie werden die technischen Fortschritte der letzten Jahre immer wieder eingesetzt um zu forschen, aber auch das Erforschte zu präsentieren. Mit „VIRTUELLE WELTEN. Archäologie und Hightech“ zeigt das MAMUZ im Zuge der Ausstellung „Stonehenge. Verborgene Landschaft“, was Archäologie kann. Mit VR-Brille, 3D-Projektor, 3D-Drucker und 3D-Scanner tauchen die Gäste ein und erleben die Welt der Archäologie von der modernsten Seite. Zu sehen sind neben den virtuellen Darstellungen rund um Stonehenge auch Darstellungen von Fundstellen der Wikinger, der Römer und aus der Bronzezeit. „In der virtuellen Welt werden die bedeutendsten archäologischen Stätten, die seit Jahrtausenden im Untergrund schlummern, wieder sichtbar und erfahrbar gemacht“, erzählt Dr. Wolfgang Neubauer vom Ludwig Boltzmann Institut – Kurator der Stonehenge-Ausstellung und Wissenschafter des Jahres 2015. Seit 2010 wird im Zuge des Stonehenge Hidden Landscape Projects, eine Zusammenarbeit des Ludwig Boltzmann Instituts für archäologische Prospektion und virtuelle Archäologie und der University of Birmingham, die Gegend um Stonehenge untersucht. Dabei kommen Hightech-Methoden zum Einsatz, die die Archäologie revolutioniert haben: Laserscanner, Bodenradarmessungen und Messungen des Erdmagnetfeldes. Durch das Scannen des Bodens erhalten die Wissenschaftler strukturierte Bilder des Untergrunds, die einen Blick in den Boden ermöglichen. So werden Überreste von Gebäuden oder Eingriffe in die Landschaft sichtbar. Ausgewertet entstehen dann 3D-Modelle von Gebäuden und Landschaften, wie sie das letzte Mal vor tausenden Jahren bestanden. Neben der Leistungsschau werden stündlich Führungen durch die Ausstellungen „Stonehenge. Verborgene Landschaft“ und die neu eröffnete Ausstellung „Alles Stonehenge oder was!“ angeboten. Link
  • 2017-05-03 19:00 - 2017-05-03 20:30
    Vortrag von Mag. Henrik Pohl (Kuratorium Pfahlbauten) im Rahmen des Begleitprogramms zur Unterwassergrabung in Weyregg, OÖ. In Vorbereitung der oberösterreichischen Landesausstellung zum Thema "Pfahlbauten" wird das Oberösterreichische Landesmuseum in Kooperation mit dem Kuratorium Pfahlbauten im April und Mai 2017 in der Pfahlbau-Siedlung Weyregg im Attersee ausgraben. Das Team um Grabungsleiter Henrik Pohl setzt damit die Forschungen des Jahres 2016 fort. Rund um die Unterwasser-Ausgrabung gibt es wieder ein umfangreiches und kostenfreies Begleitprogramm mit Vorträgen, Ausstellungen und Führungen. Link
  • 2017-05-13 - 2017-05-21 Den ganzen Tag
    Museen und Sammlungen in ganz Oberösterreich laden ein! Seit 1978 macht der Internationale Museumstag, der vom Internationalen Museumsrat ICOM initiiert wurde, alljährlich auf das breite Spektrum der Museumsarbeit und die thematische Vielfalt der Museen und Sammlungen in aller Welt aufmerksam. Der Internationale Museumstag, der sich heuer zum 40. Mal jährt, findet im deutschsprachigen Raum am Sonntag, 21. Mai 2017 unter dem Motto Spurensuche. Mut zur Verantwortung! statt. Mitveranstaltet wird der Tag von ICOM Österreich, der größten Organisation der Museen und Museumsfachleute in Österreich. In Oberösterreich führen wir vonseiten des Verbundes Oberösterreichischer Museen rund um den Internationalen Museumstag von Samstag, 13. Mai bis Sonntag, 21. Mai 2017 die Aktionswoche [INTERNATIONALER MUSEUMSTAG IN OÖ] durch, bei sich heuer mehr als 50 Museen und Sammlungen in Oberösterreich mit über 80 besonderen Programmpunkten einbringen. Den Auftakt zur Aktionswoche macht am Samstag, 13. Mai 2017 der Tag der OÖ. Museen im Schlossmuseum Linz bei dem sich bei 35 Stationen insgesamt 45 Museen aus ganz Oberösterreich mit spannenden Vermittlungsangeboten ganz besonders für Familien präsentieren. Der Tag der OÖ. Museen ist auch Teil des Rahmenprogramms zur aktuellen Sonderausstellung Wir sind Oberösterreich! Entdecken, Staunen, Mitmachen, die zur Zeit im Linzer Schlossmuseum läuft. Eine Übersicht zum gesamten Angebot der Aktionswoche [INTERNATIONALER MUSEUMSTAG IN OÖ] vom 13. bis 21. Mai 2017 bieten ein gedruckter Programmfolder, der beim Verbund Oberösterreichischer Museen (office@ooemuseumsverbund.at) kostenlos bestellt werden kann, sowie unser Online-Veranstaltungskalender und eine eigene digitale Karte bei DORIS.
  • 2017-05-20 - 2017-05-21 Den ganzen Tag
    1 Wochenende, 100 Museen, Programme zum Staunen, verlockende Angebote: Niederösterreichs Museen laden am 20. und 21. Mai 2017 zum Museumsfrühling Niederösterreich.

    Anlässlich des Internationalen Museumstags unter dem Motto „Spurensuche. Mut zur Verantwortung!“ bieten viele Museen abwechslungsreiche Programme: von Ausstellungseröffnungen bis zu Spezialführungen, von Kinder-Workshops bis zu Einblicken in Sammlungen. Entdecken Sie die Vielfalt unserer Museen!

    Link
  • 2017-05-21 Den ganzen Tag
    Museen und Sammlungen in ganz Österreich laden ein! Seit 1978 macht der Internationale Museumstag, der vom Internationalen Museumsrat ICOM initiiert wurde, alljährlich auf das breite Spektrum der Museumsarbeit und die thematische Vielfalt der Museen und Sammlungen in aller Welt aufmerksam. Der Internationale Museumstag, der sich heuer zum 40. Mal jährt, findet im deutschsprachigen Raum am Sonntag, 21. Mai 2017 unter dem Motto Spurensuche. Mut zur Verantwortung! statt. Mitveranstaltet wird der Tag von ICOM Österreich, der größten Organisation der Museen und Museumsfachleute in Österreich. Eine Übersicht aller teilnehmenden Museen finden Sie hier.
  • 2017-05-31 18:00 - 2017-05-31 21:00
    Im Rahmen des Iron-Age-Danube Projektes findet in Strettweg & Großklein von April bis Juni das Archäologie-Camp Austria 2017 statt. Eine bunte Reihe von öffentlich zugänglichen Veranstaltungen erwarten die interessierten Besucher in Strettweg, Großklein, Graz, Judenburg und Leibnitz: Vorträge vermitteln einen umfassenden Einblick in die vielfältigen Techniken, Bereiche und Aspekte der archäologischen Forschung. An den Tagen der offenen Grabung werden neueste Entdeckungen zu den aktuellen Untersuchungen vorgestellt. Die Ausgrabung in Strettweg (Leitung: Mag. Dr. Georg Tiefengraber, Institut für Bronze- und Eisenzeitforschung ISBE) wird im Bereich eines abgekommenen hallstattzeitlichen Hügelgrabes stattfinden. Experimentalarchäologische Workshops zur Eisenverhüttung, Metall-, Textil- und Keramikbearbeitung geben einen umfassenden Einblick in prähistorische Handwerkstechniken. Ein spezielles Kinder- und Jugendprogramm lädt zum Mitmachen und Ausprobieren ein. Das Thema Archäologie als Tourismusmagnet der Zukunft und eine Präsentation aller Partnerregionen in Großklein runden den Reigen der Veranstaltungen ab. Programm Eröffnungsfeier:
    • Begrüßung durch H. Dolleschall (Bürgermeister von Judenburg), P. Scherrer (Vizerektor der Karl-Franzens-Universität Graz), W. Muchitsch (Direktor des Universalmuseums Joanneum)
    • 13 Jahre Strettweg-Forschungen–eine Zwischenbilanz (G. Tiefengraber, Graz)
    • Kleidung und Identität in der Bronze- und Eisenzeit in Mitteleuropa. Eine Kultur-und Sozialgeschichte zu dem, was uns täglich umgibt (K. Grömer,Wien)
    • Modeschau: Bronze-und Eisenzeit
    • im Anschluss Buffet und gemütlicher Ausklang
    Für die Teilnahme ist eine Voranmeldung erforderlich! Link
  • 2017-06-16 09:00 - 2017-06-16 17:00
    Im Rahmen des Iron-Age-Danube Projektes findet in Strettweg & Großklein von April bis Juni das Archäologie-Camp Austria 2017 statt. Eine bunte Reihe von öffentlich zugänglichen Veranstaltungen erwarten die interessierten Besucher in Strettweg, Großklein, Graz, Judenburg und Leibnitz: Vorträge vermitteln einen umfassenden Einblick in die vielfältigen Techniken, Bereiche und Aspekte der archäologischen Forschung. An den Tagen der offenen Grabung werden neueste Entdeckungen zu den aktuellen Untersuchungen vorgestellt. Die Ausgrabung in Strettweg (Leitung: Mag. Dr. Georg Tiefengraber, Institut für Bronze- und Eisenzeitforschung ISBE) wird im Bereich eines abgekommenen hallstattzeitlichen Hügelgrabes stattfinden. Experimentalarchäologische Workshops zur Eisenverhüttung, Metall-, Textil- und Keramikbearbeitung geben einen umfassenden Einblick in prähistorische Handwerkstechniken. Ein spezielles Kinder- und Jugendprogramm lädt zum Mitmachen und Ausprobieren ein. Das Thema Archäologie als Tourismusmagnet der Zukunft und eine Präsentation aller Partnerregionen in Großklein runden den Reigen der Veranstaltungen ab. Link
  • 2017-07-07 14:00 - 2017-07-07 18:00
    Archäologie fasziniert. Das Suchen, das Graben, das Finden. Nicht nur Archäologinnen und Archäologen, auch viele Laien sind dieser Faszination verfallen. Mit ihren Metalldetektoren durchstreifen sie die Landschaft. Doch wenn sie in Österreich zu graben beginnen, machen sie sich strafbar nach dem Denkmalschutzgesetz. 1996 hat das englische Parlament ein Gesetz – den „Treasure Act“ – verabschiedet, das viele Metalldetektoristen und Forscher in Österreich und in Europa als Meilenstein im Umgang mit dieser Thematik sehen. Die Laienforscher werden einbezogen, das Suchen ist unter bestimmten Voraussetzungen legal, die Funde und Ergebnisse werden von Fachleuten gesichtet und bearbeitet. Die Ergebnisse werden allgemein zugänglich über das „Portable Antiquities Scheme“ (www.finds.uk.org) für alle sichtbar und nachvollziehbar gemacht. Dadurch wird die Geschichte reicher und bunter, engagierte Bürger und Bürgerinnen können ihr Hobby legal ausüben und werden in die Forschungen einbezogen. Kann dieses Modell auch in Österreich in Zukunft eine Vorbildwirkung haben? Mit Michael Lewis und Anni Byard sind zwei Archäologen aus England in Keutschach in Kärnten zu Gast, die dieses Modell aus ihrer Praxis vorstellen. Die Archäologin Renate Jernej beleuchtet die Thematik anhand eines aktuellen Falles vom Kathreinkogel. Christoph Baumgartner, der sich seit Jahren für eine Verbesserung des Verhältnisses zwischen „Sondengängern“ und Archäologen einsetzt, berichtet seine Sicht. Michael Waldher erläutert seine Erfahrungen in England und Österreich. Cyrill Dworsky gibt einen Impuls zu der Thematik aus der Sicht der Unterwasserforschung. Im Anschluss an die Veranstaltung wird das „1. Keutschacher Fundbüro“ eröffnet. Alle Interessierten sind eingeladen, ihre alten Schätze von zu Hause mitzubringen und anschauen zu lassen. Die Teilnahme ist kostenlos. Kontaktadresse: kathreinkogel.kaernten@gmail.com
  • 2017-07-08 11:00 - 2017-07-08 21:00
    Heuer findet das UNESCO-Welterbefest am 8. Juli 2017 ab 11 Uhr erstmals direkt am Keutschacher See in Gerti's Strandbad statt. Mit dem Fest wird das derzeit einzige UNESCO-Welterbe Kärntens gefeiert - die 6000 Jahre alte Pfahlbausiedlung im Keutschacher See.
    Heuer steht das Fest, das sich an die ganze Familie richtet, unter dem Thema „Fischerei“. Zu sehen gibt es urgeschichtliche Handwerkstechniken zum Fischen, eine kleine Ausstellung mit archäologischen Funden aus dem Keutschacher See und dem Ossiacher See zur Fischerei und natürlich auch Informationen zur UNESCO- Welterbestätte selbst. Da das Pfahlbauten-Welterbe ein internationales ist, werden auch heuer wieder Gäste aus Slowenien und Italien in Keutschach am See erwartet. Die jüngsten Besucherinnen und Besucher können einfache Musikinstrumente selber herstellen oder sich an der Herstellung von Gefäßen aus Ton versuchen. Für das leibliche Wohl wird mit „steinzeitlich“ inspirierten Gerichten und Getränken gesorgt. Zu verkosten gibt es z. B. Bier, das aus Zutaten hergestellt wurde, die bereits in der Steinzeit bekannt waren. Für ein ganz besonderes musikalisches Erlebnis sorgt das Ensemble ArchäoMusikVienna. Die Musikerinnen und Musiker spielen auf originalgetreu nachgebauten Instrumenten der Stein- und Bronzezeit. Zu Gast beim UNESCO-Welterbefest am Keutschacher See ist heuer auch Ljoba Jenče vom „HIŠA IZROČILA“ aus Cerknica in Slowenien. Sie singt Lieder und erzählt Geschichten vom Zirknitzer See (Cerkniško jezero).
    Ab 19.30 Uhr gibt es jazzige Musik mit dem Swing Trio Villach beim UNESCO- Welterbefest am Keutschacher See. Eintritt frei! Wir freuen uns auf Ihren Besuch! Link
  • 2017-08-01 09:00 - 2017-08-01 18:00
    Forschungs-Schloss Hanfelden in Unterzeiring: Fortsetzung der archäologischen und bauhistorischen Untersuchungen Vom 10. Juli bis 4. August 2017 werden im Schloss Hanfelden die 2016 vom Institut für Urgeschichte und Historische Archäologie der Universität Wien begonnenen Untersuchungen in einem 17-köpfigen Team unter der Leitung von Frau Prof. Dr. Claudia Theune fortgeführt. Mit dem Schloss Hanfelden hat sich aufgrund der geringen Veränderungen in den letzten Jahrhunderten ein Objekt erhalten, das einen sehr guten Eindruck des ursprünglichen bzw. unverfälschten Aussehens eines Renaissanceschlosses gibt und für die Steiermark bzw. ganz Österreich einen besonderen Glücksfall darstellt. Die Geschichte des Schlosses ist bisher nur in groben Zügen bekannt, doch erlauben zahlreiche vor Ort verbliebene Gegenstände sowie viele Graffitis der ehemaligen Bewohner, Nutzer und Besucher einen detaillierten Einblick in das einstige Leben im Schloss vom späten Mittelalter bis in die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts. Bauarchäologische Forschungen geben Auskunft über die genaue Entwicklung des Baukomplexes in den letzten 500 Jahren und bilden auch eine Basis für die notwendigen konservatorischen Maßnahmen. Die Mitarbeit von interessierten freiwilligen Helfern ist ab dem 17.7. möglich, Besucher sind täglich ab 15:00 willkommen. Tag der offenen Tür Am Dienstag dem 1. August 2017 besteht von 9:00 - 18:00 bei freiem Eintritt für Interessierte die Möglichkeit, von den anwesenden Archäologen einen Einblick in die Ergebnisse der laufenden Forschungen zu erhalten und an Führungen im Schloss teilzunehmen.
  • 2017-08-04 15:00 - 2017-08-04 17:00
    Das Grabungsteam der Universität Wien lädt zum „Tag der offenen Ausgrabung“ am Freitag 4. August 2017 auf der Fundstelle Buchberg am Attersee ein. Im Vorfeld der oberösterreichischen Landesausstellung 2020, die sich den UNESCO Weltkulturerbestätten am Attersee widmet, untersucht die Universität Wien die urgeschichtlichen Befestigungsanlagen am Buchberg. Die Ausgrabungen werden von der Universität Wien in Kooperation mit der Kulturabteilung des Landes Oberösterreichs, der Gemeinde Attersee am Attersee und der Familie Mayr-Melnhof durchgeführt. Programm -          Empfang durch die Gemeinde Attersee (Bürgermeister Walter Kastinger) . -          Führung über die archäologischen Ausgrabungsplätze und Befestigungsanlagen auf dem Buchberg (Univ.-Prof. Timothy Taylor).  Zeit und Ort -          Freitag, 4. August 2017, um 15:00 vor dem „Jägerstüberl“ auf dem Buchberg Anreise: -          Wanderung zu Fuß (ca. 1 Stunde), ausgehend von der Gemeinde Attersee oder von der Gemeinde Berg im Attergau (ca. 30 Minuten, Parkmöglichkeit vor dem Wald). -          Shuttle-Service (beschränkte Platzzahl). Für Personen mit eingeschränkter Mobilität oder ohne eigenen PKW. Laufende Abholung zwischen 13:45 bis 14:30 vor der Atterseehalle in der Kirchenstraße 1 in 4861 Attersee am Attersee. Die Zahl an Plätzen ist begrenzt, daher bitte möglichst frühzeitig kommen. Wir freuen uns auf Ihren Besuch! Flyer und Anfahrtsplan
  • 2017-08-05 10:00 - 2017-08-05 23:00
    Aufgrund des großen Interesses und riesen Erfolgs 2016 wird auch heuer ein Pfahlbau-Seefest auf der Promenade Seewalchen am Attersee veranstaltet. Auch eine Neuauflage der ÖSTERREICHISCHEN EINBAUMREGATTA 2017 wird es geben! Wir freuen uns auf ein ebenso buntes und schönes Seewalchener Familienfest auf der Promenade Seewalchen wie 2016! Auch für Kinder wird es heuer etwas besonderes geben! Wir würden uns freuen euch beim Fest willkommen heißen zu können - vielleicht ja sogar am Start der Einbaumregatta mit einem eigenen Team! Nähere Information und Anmeldung für den Einbaumregatta unter http://www.pfahlbau.at/
  • 2017-08-24 09:00 - 2017-08-24 17:00
    Das Bundesdenkmalamt, Abteilung für Archäologie lädt zum 36. Fachgespräch Archäologie zum Thema „Archäologie in der Umweltverträglichkeitsprüfung. Wege zum Erkenntnisgewinn?“ ein. Programm:
    • 9.00 UHR Begrüßung (Bernd Euler-Rolle, BDA, Fachdirektor) Zwischen denkmalfachlicher Vorbereitung und wissenschaftlicher Synthese
    • 9.10 UHR Einführung (Bernhard Hebert, BDA, Abteilung für Archäologie)
    • 9.30 UHR Fachbeitrag ad acta? Zur nachhaltigen Nutzung von UVE-Daten für die archäologische Landesaufnahme (Andreas Picker, BDA, Abteilung für Archäologie) 10.10 UHR Kaffeepause
    • UVP als Auslöser für Grundlagenforschung/Inventarisierung
    • 10.30 UHR Die UVP-pflichtige Erweiterung des Kraftwerks Kirchbichl oder ein neuer Blick auf den „Erholungsgau“ TirolVorarlberg (Barbara Pöll, monumentGUT)
    • 11.10 UHR Die UVP von Großprojekten – eine Chance für die Hochgebirgs-Archäologie? (Burkhard Weishäupl) 12.00 UHR Mittagspause UVP als Grundlage für wissenschaftliche Synthesen/Publikationen
    • 13.30 UHR Die Situation in Slowenien (N.N.)
    • 14.10 UHR Koralmbahn, Weststeiermark (Gerald Fuchs, ARGIS) 14.50 UHR Kaffeepause UVP als Grundlage für breitenwirksame Vermittlung/Dissemination
    • 15.10 UHR Das Unterste nach Oben – Archäologie-Präsentationen bei UVP-Projekten in Niederösterreich und Wien (Christoph Blesl, Martin Krenn, BDA, Abteilung für Archäologie)
    • 15.50 UHR Populärwissenschaftliche Publikationen zu Grabungen auf der Trasse der A 6 (Franz Sauer, BDA, Abteilung für Archäologie)
    • 16.30 UHR Abschlussdiskussion Auf die maximal 30-minütigen Referate folgt jeweils eine kurze Diskussion. Moderation: Eva Steigberger (BDA, Abteilung für Archäologie)
    Anmeldung erbeten bis 11.08.2017 an claudia.volgger@bda.gv.at, T 0676 88325 369 (BDA, Abteilung für Archäologie, 1010 Wien, Hofburg, Säulenstiege)