Vortrag: Leben und Sterben am Donaulimes – Anthropologische Untersuchungen römerzeitlicher Gräberfelder aus Österreich

2017-06-22 18:15 - 2017-06-22 20:00
Universität Wien, Institut für Urgeschichte und historische Archäologie, Hörsaal 7 (3. Stock), Franz-Klein-Gasse 1 1190 Wien, Österreich Universität Wien, Institut für Urgeschichte und historische Archäologie, Hörsaal 7 (3. Stock), Franz-Klein-Gasse 1 1190 Wien, Österreich

Vortrag von Maria Marschler (NHM Wien)

In den letzten Jahren konnten mehrere systematische anthropologische Analysen römerzeitlicher Gräberfelder Österreichs den Kenntnisstand über das Leben der Menschen zu dieser Zeit stark erweitern. Erstmals ist es möglich, in einem größeren Rahmen Lebensumstände, Bevölkerungsstruktur, Ernährung und Krankheitsbelastung näher zu beleuchten. Vergleichende Ergebnisse von Populationen aus dem urbanen Raum (Wien/Albertina, Enns) und jenen aus dem eher ländlich geprägten Umfeld (Steinhaus/Wels, Halbturn) sollen in dem Vortrag präsentiert werden.

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    Grabungen am Rochusmarkt, die 2014/15 stattfanden, lieferten neueste Erkenntnisse zur Geschichte der Stadt. Mit einem frühneolithischen Langhaus konnte der bisher älteste Siedlungsplatz auf Wiener Boden nachgewiesen werden („Linearbandkeramische Kultur“: 5500 bis 5000 v. Chr.). An der gleichen Stelle entstand im 1. Jahrhundert v. Chr. ein keltisches Handwerksareal, wo Münzrohlinge, Schmuckperlen aus Bernstein, Bronzeguss und Keramik hergestellt wurden. Dass man in dieser Siedlung auch auf römische Artefakte gestoßen ist, darf als kleine Sensation bezeichnet werden: Erstmals wird das direkte Aufeinandertreffen von Römern und Kelten in unseren Breiten konkret fassbar. Mehrere Schreibgriffel und eine Siegelkapsel liefern darüber hinaus den Beleg für den ersten „Briefverkehr“ nach Wien. Weitere Gegenstände aus den unterschiedlichsten Regionen Europas liefern zusätzlich Raum für Interpretationen: Kamen solch exotische Waren durch Handel nach Wien? Oder waren kriegerische Anlässe, Versklavung oder diplomatische Beziehungen dafür verantwortlich? Die archäologischen Untersuchungen am Rochusmarkt eröffnen auch ein Fenster ins späte Mittelalter: Erstmals konnte der mächtige Graben, der im 15. Jahrhundert als Teil der Vorstadtbefestigung das Areal durchschnitt, dokumentiert werden.
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    Vortrag von Natalie Mesensky. Venusfigurinen gehören in der Archäologie zu den bedeutendsten Kleinkunstfunden des Jungpaläolithikums. Die Forscher sehen in den meist fettleibigen, gesichtslosen Frauendarstellungen ein Symbol der Fruchtbarkeit, aber auch die Abbildung des Göttlichen. Zu den wichtigsten Fundorten gehört auch Stratzing in der niederösterreichischen Wachau, wo man 1988 bei Ausgrabungen die »Venus vom Galgenberg« fand. In Natalie Mesenskys neuem Kriminalroman »Im Namen der Venus« steht ein Venusfund in unmittelbarem Zusammenhang mit einem Mordfall. Eine weitere verstümmelte Leiche weist auf keltische Ritualmorde hin, die die Archäologin Anna Grass gemeinsam mit der Polizei untersuchen soll. Dabei merkt sie zu spät, dass ihr erster Fall bis in ihr eigenes Privatleben reicht. Mit fundierten wissenschaftlichen Hintergründen und einer literarischen Schreibe lässt die Autorin ein eindrucksvolles Bild der aktuellen Forschungsarbeit entstehen, das sie mit einer intelligent konstruierten Kriminalhandlung verknüpft. Zudem erwartet den Leser ein Nachwort von Christine Neugebauer-Maresch, die am Fund der Venus von Galgenberg beteiligt war. Ein Mord nach einem keltischen Ritual. Ein Toter mit einer steinzeitlichen Venus in der Hand. Besteht eine Verbindung zwischen den beiden Fällen? Anna Grass, Archäologin und Beraterin des Bundeskriminalamts, gerät auf ihrer Suche nach der Wahrheit nicht nur emotional zwischen die Fronten. Verliebt in einen Verdächtigen riskiert sie alles – Reputation, Freundschaft und ihr Leben. Natalie Mesensky, Jahrgang 1964, studierte Biologie an der Universität Wien. 1988 war sie Teil des archäologischen Grabungsteams, das in der Wachau die älteste Venusstatuette der Welt fand, die Venus vom Galgenberg. Auf dieses Schlüsselerlebnis folgte der Umstieg auf das Studium der Ur- und Frühgeschichte. Die Autorin war aktives Mitglied der Arbeitsgemeinschaft für Experimentelle Archäologie, arbeitete viele Jahre für Museen, auf archäologischen Ausgrabungen und publizierte wissenschaftliche Arbeiten. Nach der Gründung eines Büros für Öffentlichkeitsarbeit begann der Wechsel in die Softwarebranche. Heute lebt sie in Wien und im Salzkammergut und arbeitet an weiteren Krimis mit Anna Grass. Besuchen Sie die Autorin auf ihrer Homepage www.mesensky.eu Link
  • 2016-06-08 10:00 - 2016-06-08 17:00
    Bessern Sie Ihre Bestände auf! Ergänzen Sie Ihre Bibliothek! Wissenschaftliche Fachpublikationen, populärwissenschaftliche Bücher und historische Romane aus Buchspenden und Nachlässen – Monographien, Zeitschriften, Reihen sowie zahlreiche Sonderdrucke, Raritäten und längst vergriffene Publikationen (Restbestände!) zu verschiedensten Themenbereichen der Archäologie, Ur- und Frühgeschichte sowie verwandter Disziplinen. Link
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    Am 11. Juni findet heuer zum 7. Mal der Tag der NÖ Landesarchäologie statt. Dieser Tag ist für die Landesarchäologie bereits zur Tradition geworden, es werden neue Ergebnisse von diversen Forschungs- und Grabungsprojekten vorgestellt. Archäologische Ausgrabungen sind die Puzzle-Steine, die unser Bild über die Vergangenheit prägen.  Jeder Fund, egal wie unscheinbar, kann den Experten viel über das Leben der Menschen aus vergangenen Zeiten erzählen. Am Tag der Niederösterreichischen Landesarchäologie, am 11. Juni im MAMUZ Museum Mistelbach, werden die archäologischen Forschungsergebnisse des letzten Jahres präsentiert. Programm und Anmeldung unter link
  • 2016-06-11 09:30 - 2016-06-11 17:00
    Thema: Heimatforschung und Archäologie in Oberösterreich Die kommenden Oberösterreichischen Landesausstellungen in Enns und am Mondsee und Attersee haben archäologische Themen zum Inhalt. Archäologie wird in den nächsten Jahren also sehr präsent sein. Und wie weit hier Heimatforschung bereits eine Rolle spielt und darüber hinaus noch spielen kann, werden uns die diesjährigen Referentinnen und Referenten des Tages der OÖ. Regional- und Heimatforschung präsentieren. Dabei wird auch die Verbindung von Heimatforschung und Museumsarbeit herausgestrichen. Die Tagung wurde in Zusammenarbeit der Arbeitsgemeinschaft für Regional- und Heimatforschung Oberösterreich mit der Gesellschaft für Archäoölogie in Oberösterreich konzipiert. Daneben informiert die Rubrik Heimatforschung aktuell im Rahmen der Tagung über laufende Projekte aus dem Bereich der Regional- und Heimatforschung. Eine Führung durch die Oberösterreichische Landesausstellung bzw. den Ausstellungsteil im Benediktinerstift Lambach zum Thema Mensch & Pferd. Kultur und Leidenschaft rundet das Tagungsprogramm ab. Nähere Information und Tagungsprogramm: Link
  • 2016-06-18 12:30 - 2016-06-18 22:00
    Bei der Jahrestagung des Vereins Sonn-Wend-Stein wird u.a. ArchaeoPublica vorgestellt. Programm: 12.30- Kalenderstein in Leodagger – Experiment 14:00- Krahuletzmuseum Begrüßung durch Hausherrn Dir. Johannes Tuzar 14:30- Alfred Kappl - Neue Geheimnisse der Feenhaube seit 2001 15.30- Herta Puschnik - Das Zeichensystem von Göbekli Tepe nach L. Morenz 16:30- Gabriela Lukacs – Die Felsgravuren von Val Camonica 17:15- Joris Coolen – ArchaeoPublica (Citizen Science) 18:00- Karl Aigner und Gerhard Fritz – Das Kalenderstein Experiment 19:00- Kogelsteine – SommerSonnenWende bei den Menhiren (Bild) mit Picknick und Videovernetzung Link
  • 2016-06-21 18:00 - 2016-06-21 21:00
    Am 21.6.2016 veranstaltet das Site Management des Kuratoriums Pfahlbauten in seinem Stammsitz im Gemeindeamt Attersee am Attersee einen Abend der Pfahlbau-Forschung. Ab 18.00 Uhr können sich Besucherinnen und Besucher informieren über einige ausgewählte Forschungen rund um die Pfahlbauten, besondere Herausforderungen in der Unterwasser-Archäologie und neueste Techniken, die vor allem in Dokumentation und Wissensvermittlung zum Einsatz kommen. Unter anderem werden das Oberösterreichische Landesmuseum, die Universität Wien, das Naturhistorische Museum Wien, die Firma Crazy Eye, das offene Technologielabor OTELO und das deutsche Forschungsprojekt „Archaeonautic“ vertreten sein. Für das leibliche Wohl ist durch ein Steinzeitbuffet bestens gesorgt. Ab 19.00 Uhr präsentiert der Unterwasser-Archäologe Henrik Pohl in seinem Vortrag "Ein Zeitensprung - Die Unterwasser-Ausgrabungen von Seewalchen und Weyregg" die Ergebnisse der Grabungs-Kampagne des Jahres 2015 in der Marktgemeinde Seewalchen am Attersee. Außerdem gibt er einen Ausblick auf die für September 2016 geplante Grabung in der Pfahlbau-Siedlung Weyregg II und erläutert, warum man sich gerade von diesem Fundort zahlreiche neue Erkenntnisse über die Pfahlbauten Oberösterreichs verspricht. Die Veranstaltung ist kostenlos. Link
  • 2016-06-21 18:30 - 2016-06-21 21:00
    Das Gebiet der ehemaligen Ortschaft Hernals, heute ein Teil des 17. Wiener Gemeindebezirks, gilt als archäologisches Hoffnungsgebiet. Die dementsprechend hohen Erwartungen wurden in den letzten Jahren durch die Ausgrabungen der Stadtarchäologie Wien mehr als erfüllt. Zu den bereits bekannten Funden und Befunden gesellten sich während der Ausgrabung in der Steinergasse 16/Geblergasse 47 zwei weitere römische Ziegelbrennöfen sowie Bestattungen aus dem 9. Jahrhundert. Nachweise der Besiedlung des Ortes kamen an der Stelle der Häuser Hernalser Hauptstraße 59–63 anlässlich einer Notgrabung zutage. Das reichhaltige Fundmaterial aus spätmittelalterlichen Gruben, darunter eine Latrine, und neuzeitlichen Kellern gibt Einblick in die Ausstattung von Küchen und Stuben. Auf dramatische Ereignisse zur Zeit der Ersten Türkenbelagerung 1529, der zahlreiche Hernalser Häuser zum Opfer fielen, ließen Brandschichten unter dem Keller des Hauses Hernalser Hauptstraße 62 schließen. Spektakuläre Funde gaben die Gräber des Friedhofs bei der Kalvarienbergkirche preis. Der Belegungszeitraum der zwei freigelegten Friedhofsareale erstreckte sich vom späten Mittelalter bis ins Jahr 1786. Die Ausgrabung auf dem Areal der ehemaligen Hernalser Brauerei rief hingegen Erinnerungen an die jüngste Vergangenheit wach. Der Band 12 der Reihe Wien Archäologisch informiert über die Ergebnisse dieser Ausgrabungen der Stadtarchäologie Wien und der damit verbundenen Archivrecherchen. Eingebettet in den historischen Kontext wird so die Geschichte von Hernals mit einem etwas anderen Blickwinkel präsentiert. Begrüßung: Trude Neuhold (Leiterin Bezirksmuseum Hernals) Einführende Worte: Mag. Karin Fischer Ausserer (Leiterin der Stadtarchäologie Wien) Zum Buch: Mag. Sylvia Sakl-Oberthaler und Mag. Heike Krause (Stadtarchäologie Wien) Die ganze Buchreihe "Wien Archäologisch" finden Sie hier: Link
  • 2016-06-22 18:00 - 2016-06-22 20:00
    Vortrag von Dr. Thomas Kühtreiber (Universität Salzburg, Institut für Realienkunde). Während dank der archäologischen Wüstungsforschung seit den 1970er Jahren mittlerweile zumindest für Einzelregionen Ostösterreichs gute Daten für das Verständnis der Genese von mittelalterlichen Haus-, Hof- und Dorfstrukturen vorliegen, ist das Wissen über die nachmittelalterlichen Weiterentwicklungen außerordentlich dürftig. Dies liegt vor allem darin begründet, dass dies lange Zeit ein Thema der historischen Volkskunde war, die aber in Österreich kaum mehr betrieben wird. Gleichzeitig ist der Verlust an traditioneller, ländlicher Bausubstanz in den letzten Jahrzehnten aufgrund der wirtschaftlichen und sozialen Umbrüche so enorm, dass ein Schließen der „Entwicklungslücke“ zwischen den einfachen Haus- und Hofgrundrissen des Spätmittelalters und der enormen regionalen Vielfalt ab dem 18./19. Jahrhundert immer schwieriger wird. Der Vortrag möchte am Beispiel von drei Kooperationsprojekten zwischen dem Bundesdenkmalamt und dem Institut für Realienkunde, Universität Salzburg, aufzeigen, was mit heutigem bauarchäologischem Methodenspektrum trotz der schwierigen Überlieferungslage an Kenntnissen zu Veränderungen im ländlichen Siedlungsraum nach 1500 gewonnen werden kann. Dies ist gleichzeitig ein Plädoyer für die Dokumentation und Rettung letzter Zeugnisse bäuerlicher vormoderner Lebenswelten „mit vereinten Kräften“. Link
  • 2016-06-23 18:15 - 2016-06-23 20:00
    Vortrag von Dominik Hagmann und Alarich Langendorf (Universität Wien). Im Vortrag wird ein seit 2012 betriebenes, experimentalarchäologisches Projekt vorgestellt, das die Rekonstruktion des römischen "Nationalgerichtes" puls zum Ziel hat. Hierbei handelt es sich um einen schleimigen Getreidebrei, in seiner Konsistenz etwa mit dem englischen porridge vergleichbar. Aufgrund der laufenden Analyse der antiken Schriftquellen, der Untersuchung archäologischer Funde und Befunde, sowie der Auswertung zweier Umfragen können erste Ergebnisse hinsichtlich des Rezeptes, der Herstellung und des Geschmacks der puls präsentiert werden. link
  • 2016-06-23 18:30 - 2016-06-23 18:30
    Vortrag von Mag. Jakob Maurer (Universität Wien). Sogenannte „Kulturgruppen“ werden von Archäologen geliebt und gehasst. In der Archäologie der Kupferzeit sind sie bei der Datierung und Einordnung von Fundstellen allgegenwärtig und passen doch oft nur bedingt zu neu entdeckten Funden. Ist z.B. die Bezeichnung „Mondsee-Gruppe“ praktikabel? Sicherlich! Aber verstellt sie nicht vielleicht auch den Blick auf manche wesentliche Dinge? Fundstellen des 5. bis 3. Jahrtausends in Oberösterreich zeigen hochinteressante räumliche und zeitliche Unterschiede. Siedlungen im flachen Donauraum stehen steil aufragende, kleinstflächige Felsklippen in den Voralpen gegenüber, und in der Kupferzeit stechen im Fundmaterial statt der reichen Verzierung des Essgeschirrs plötzlich Waffen und Trinkgefäße ins Auge. Mit Fotos von Fundstellen und Funden – alt bekannt sowie durch Forschungen der Universität Wien gemeinsam mit dem Land Oberösterreich neu entdeckt – wird ein collagenartiger Überblick über diese Zeit zusammengestellt, die nicht zuletzt aufgrund der oberösterreichischen Landesausstellung 2020 verstärkt ins Rampenlicht geraten ist. Link
  • 2016-09-12 15:00 - 2016-09-15 13:00
    Netzwerk Denkmale in der Kulturlandschaft - Tagung des Bundesdenkmalamtes. Denkmale prägen Raum und brauchen Raum. In der historischen Kulturlandschaft bilden sie die Knotenpunkte eines dreidimensionalen Beziehungsgeflechts. Die dokumentarischen Hinterlassenschaften der historischen Lebenswelten schließen sich dort mit dem Naturraum zum Phänomen der Kulturlandschaft zusammen. Eine solche historische Kulturlandschaft besitzt größtmögliche identitätsstiftende Kraft, weil sie die Vorstellungen vom Ursprünglichen nicht nur in der Natur, sondern gleichzeitig auch in der Geschichte spiegeln kann. So wertvoll diese Beziehungen für eine Gesellschaft sein mögen, so schwierig ist der Schutz dieser Werte. Diesem Thema möchte sich die Tagung widmen. Link
  • 2016-09-13 19:00 - 2016-09-13 21:00
    Der Dendrochronologe Michael Grabner berichtet am 13. September in der Schlossgalerie Mondsee, wie sein Fach dabei hilft, Antworten auf archäologische Fragen zu finden. Er erklärt die besonderen Herausforderungen, vor denen er bei seiner langjährigen Arbeit im Salzkammergut immer wieder steht und wird auf die Ergebnisse der letztjährigen Unterwasser-Ausgrabung in der Marktgemeinde Seewalchen am Attersee eingehen. Dipl.-Ing. Dr. Michael Grabner forscht am Institut für Holztechnologie und Nachwachsende Rohstoffe der BOKU - Universität für Bodenkultur Wien. Die Veranstaltung ist kostenfrei. Sie wird ausgerichtet von Museum Mondsee, Oberösterreichisches Landesmuseum und Pfahlbauten in Österreich. Wir danken der Gemeinde Mondsee für Ihre Unterstützung. Link
  • 2016-09-22 13:00 - 2016-09-24 12:00
    Nach Lentia/Linz (Bäder), Iuvavum/Salzburg (Umland) und Bedaium/Seebruck (vici/Verkehrsinfrastruktur) führt uns das vierte Colloquium dieser Serie zur provinzialrömischen Forschung in den Legionsstandort Lauriacum/Enns. Im Jahr 2018 widmet sich eine Oberösterreichische Landesausstellung dem Thema „Der Donaulimes in Oberösterreich“ (Arbeitstitel), der Hauptort wird auf Grund der übergeordneten Bedeutung selbstverständlich Enns sein. Ein besonderer Fokus der neuen Präsentation im Museum Lauriacum wird auf der hier ab Ende des 2. Jahrhunderts stationierten legio II Italica liegen. Der Zuzug von 5-6000 Soldaten und unzähligen weiteren, ganz unterschiedlich motivierten Menschen brachte einen enormen wirtschaftlichen Aufschwung, nicht nur für die Siedlung, sondern für die gesamte Region mit sich. Vor diesem Hintergrund widmet sich das Colloquium Lauriacum dem Thema „Das römische Heer – Wirtschaftsfaktor und Kulturträger“. Neben Vorträgen zu neuen Forschungen zu Lauriacum/Enns selbst und zu wissenschaftlich fassbaren oder auch nur theoretisch erschließbaren Interaktionen mit dem Hinterland sind besonders Vorträge erwünscht, die vergleichbare Phänomene in anderen wichtigen Militärstützpunkten des Imperium Romanum abbilden. Eine weitere Session der Tagung soll Beiträgen und Diskussionen zu transnationalen und interdisziplinären Forschungsstrategien für den Donaulimes (mit Schwerpunkt Bayern und Österreich) gewidmet sein. Tagungsgebühr € 30,- (regulär) bzw. € 20,- (Studierende) Veranstalter: Gesellschaft für Archäologie in Oberösterreich; Museum Lauriacum; Oberösterreichisches Landesmuseum; Salzburg Museum; Universität Salzburg, FB Altertumswissenschaften Link
  • 2016-09-25 Den ganzen Tag
    Unter dem Motto „Gemeinsam unterwegs“ lädt der heurige Tag des Denkmals am 25. September zu einer kulturgeschichtlichen Reise auf historischen Wegen und Straßen Österreichs ein: Pilgerwege, Handelsstraßen und Kellergassen dokumentieren jahrhundertealte Geschichte, zahlreiche Themenwege erschließen spezifische Denkmallandschaften. Nicht zuletzt sind architektonische Meisterleistungen wie die Großglockner-Hochalpenstraße und die Semmeringbahn auch Zeugen historischer Straßen- und Schienenbaukunst. „Gemeinsam unterwegs“ steht im übertragenen Sinn aber auch für das Zusammenwirken privater Denkmaleigentümerinnen und –eigentümer, Vereinen und öffentlicher Institutionen bei der Erhaltung des Denkmalbestandes. Das ausführliche Programm finden Sie hier: Link
  • 2016-09-29 14:15 - 2016-10-02 13:00
    Unter dem Titel "Landschaft und Himmel - vom Bodenbefund zu den Sternen" findet heuer die Jahrestagung der Gesellschaft für Archäoastronomie in Wien statt. Archäologie blickt in den Boden, die Astronomie vom Boden himmelwärts. Die Archäoastronomie versucht, die strenge Disziplinentrennung zu überwinden und ohne Scheuklappen beide Blickrichtungen zu einem umfassenderen Bild zu verknüpfen. Belege für fortwährendes Interesse am Himmel und seinen Erscheinungen finden sich in Vergangenheit und Gegenwart weltweit in Natur, Kultur und Religion. Verraten uns Spuren im Boden, wie frühere Kulturen „den Himmel“ in ihr Leben eingebunden haben? Welche Schlüsse sind zulässig? Anmeldung und detailliertes Tagungsprogramm unter folgendem Link
  • 2016-10-01 18:00 - 2016-10-02 01:00
    Am Samstag, den 1. Oktober 2016, findet die nächste „ORF-Lange Nacht der Museen“ in ganz Österreich statt. Bereits zum 17. Mal initiiert der ORF die Kulturveranstaltung. Museen und Galerien öffnen ihre Türen für kulturinteressierte Nachtschwärmer von 18.00 bis 01.00 Uhr Früh. Neben abwechslungsreichen Ausstellungen werden viele spannende Events und Sonderveranstaltungen geboten. Besucher können aus dem reichen Angebot ihre persönlichen Highlights wählen und alle teilnehmenden Häuser und Veranstaltungen mit nur einem Ticket besuchen. Neben kleinen, kuriosen und großen, renommierten Kulturinstitutionen nehmen heuer wieder viele neue Locations teil, die darauf warten, von den „Lange Nacht“-Besuchern entdeckt zu werden. Tickets und Booklets erhalten Besucher bei allen teilnehmenden Häusern im Vorverkauf (ab Anfang September 2016) sowie am Tag der Veranstaltung am „Treffpunkt Museum“, der in jeder Landeshauptstadt eingerichtet wird. Die Tickets kosten regulär € 15,– und ermäßigt € 12,– (für Schülerinnen/Schüler, Studentinnen/Studenten, Seniorinnen/Senioren, Menschen mit Behinderungen, Präsenzdiener und Ö1-Club-Mitglieder). Regionale Tickets kosten € 6,– und berechtigen zum Besuch der regionalen Museen. Freier Eintritt für Kinder bis 12 Jahre. Link
  • 2016-10-04 19:00 - 2016-10-04 21:00
    Der Unterwasser-Archäologe Henrik Pohl berichtet am 4. Oktober im Sitzungssaal des Gemeindeamtes Weyregg am Attersee über die laufende Ausgrabung der Pfahlbau-Siedlung Weyregg II. Unter anderem wird Pohl erklären, welche vorläufigen Erkenntnisse er und seine Grabungsmannschaft zur Siedlung gewonnen haben. Die Unterwasser-Ausgrabung (12. September bis 7. Oktober 2016) ist Teil der Forschungen des Projektes "Zeitensprung", das Pfahlbauten in Österreich in Kooperation mit Oberösterreichisches Landesmuseum in Vorbereitung der OÖ Landesausstellung Pfahlbauten 2020 durchführt. Mag. Henrik Pohl ist Site Manager des Kuratoriums Pfahlbauten in Oberösterreich und unter anderem für das Monitoring der österreichischen Welterbestätten des internationalen UNESCO-Welterbes Prehistoric Pile Dwellings around the Alps im Attersee, Mondsee und Keutschacher See zuständig. Die Veranstaltung ist kostenfrei und Teil eines umfangreichen Begleitprogrammes zur Ausgrabung. Sie wird ausgerichtet von der Gemeinde Weyregg, dem Kuratorium Pfahlbauten und dem Oberösterreichischen Landesmuseum. Link
  • 2016-10-11 18:00 - 2016-10-11 20:00
    Vortrag von Phillipp Grassel (Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, AMLA). Die Hanse als wirtschaftliche Interessengemeinschaft prägte die hoch- und spätmittelalterliche Geschichte vieler „deutscher“ Städte. Noch heute ist in vielen, vor allem norddeutschen Städten, das Erbe dieser Zeit, hauptsächlich architektonisch im Stadtbild erhalten geblieben. Die Hanse war jedoch weder eine strukturierte Einheit, gleich einer Handelskompanie, noch ein politisch agierender Verbund. Die verbindenden Elemente der einzelnen Mitglieder waren rein ökonomischer Natur und die wirtschaftliche Zusammenarbeit wurde nur solange gepflegt wie sie städtischen Eigeninteressen nicht entgegen stand. Dennoch existierte dieser Handelsbund zwischen dem 12. und 17. Jahrhundert und seine Verbindungen reichten von Island bis nach Spanien und von England bis nach Russland. Ein Warenaustausch über solch große Distanzen konnte vor der Erfindung des Automobils, der Eisenbahn und des Flugzeuges nur per Schiff erfolgen. Einem Forschungsobjekt also, das in der Geschichtswissenschaft schon umfangreich betrachtet wurde. Zeitgenössische Bezeichnungen für Hochsee-, Küsten- und Binnenschiffe sind besonders für die Hansezeit reichlich überliefert und das heutige Bild der hansezeitlichen Schifffahrt ist durchaus sehr detailliert. Dieses Bild verliert jedoch rasch an Schärfe, wenn man es archäologisch zu überprüfen versucht. Der Vortrag möchte daher einen kritischen Blick auf die Seefahrtsgeschichte der Hansezeit und speziell auf einige maritim-archäologische Befunde dieser Zeit werfen. Hierbei wird jedoch der Fokus auf dem Seehandel und nicht auf der Binnenschifffahrt liegen. Link
  • 2016-10-19 18:00 - 2016-10-19 20:00
    Vortrag von Paul Mitchell B.A. Weitere Informationen werden noch bekanntgegeben.
  • 2016-10-24 - 2017-01-22 Den ganzen Tag
    Die Posterausstellung zeigt vom 18. Oktober 2016 bis 16. Januar 2017 die Ergebnisse der Ausgrabung auf dem einstigen Bestattungsplatz um die Kalvarienbergkirche und setzt sie in Beziehung zur Ortsgeschichte von Hernals. Für die Neugestaltung des im 17. Wiener Gemeindebezirk (Hernals) gelegenen St.-Bartholomäus-Platzes musste im Herbst 2009 die bisherige Oberfläche abgetragen werden. Bereits unmittelbar unter der Asphaltdecke traten erste Bestattungen zutage. Die Stadtarchäologie Wien legte daraufhin in sieben Wochen mehr als 300 frühneuzeitliche Gräber frei. Diese gehörten zum ehemaligen Friedhof der Pfarre Hernals, der vom späten Mittelalter bis 1786 genutzt wurde. Aus den Gräbern konnten zahlreiche Trachtbestandteile sowie Beigaben geborgen werden, die Rückschlüsse auf die Begräbnispraxis sowie auf Glaube und Aberglaube der Verstorbenen erlauben. Eine Sonderstellung unter den Funden nehmen aufwändig gestaltete Gürtel und Knöpfe ein. Eine Ausstellung der Stadtarchäologie Wien in Kooperation mit dem Bezirksmuseum Hernals. Öffnungszeiten: Montag von 16 bis 20 Uhr sowie jeden ersten und dritten Sonntag im Monat von 10 bis 12 Uhr (in den Schulferien und an Feiertagen geschlossen). Eintritt frei. Link
  • 2016-10-27 - 2016-10-30 Den ganzen Tag
    Kulturraum als Bestandteil eines Landschaftsraumes generiert sich aus den sozialen, ökonomischen und politischen Interaktionen der dort lebenden Populationsgemeinschaften in engem Zusammenspiel mit den raumspezifischen ökologischen Gegebenheiten. Identitäten- und Mentalitätengemeinschaften entwickeln sich. Sie äußern sich in der Folge in signifikanten kulturell vergleichbaren Handlungen und Praktiken, die wiederum natürlich auch die materiellen Hinterlassenschaften beeinflussen. Rückschlüsse auf die agierenden Personen und Gruppen werden möglich. Grundlegendes Phänomen der Entstehung eines definierbaren Kulturraumes ist die Mobilität ihrer Bewohner. Erst durch die Mobilität werden traditionelle Praktiken mit anderen verglichen und auch hinterfragt. Neue Technologien, Strategien, Vorgehensweisen und auch Rituale werden wahrgenommen, überprüft, angenommen oder aber auch abgelehnt. Innovation resultiert daher immanent aus der Mobilität der Bewohner der einzelnen Kulturräume. Austausch und auch Ablehnung bzw. Abgrenzung werden erst durch den Vergleich von Kulturräumen innerhalb der Landschaften möglich und deutlich inszeniert. Austausch und Abgrenzung erzeugen daher auch jene Spannungsfelder in der raumübergreifenden Kommunikation, die nuanciert von einer Toleranz gegenüber anderen Praktiken bis hin zur Entstehung von Konflikten geprägt sind. Wechselnde ökologische, ökonomische und vor allem soziale Faktoren lassen gesellschaftlich akzeptierte Parameter als Grundlage der Identitäten- und Mentalitätengemeinschaften entstehen. Tagungsprogramm und Anmeldung unter Link
  • 2016-11-03 19:30 - 2016-11-03 21:00
    Vortrag von PD DI DDr. Peter Stadler (Naturhistorisches Museum) und Mag. Dr. Beate Maria Pomberger (Universität Wien). Birgit Fluch – Flöte Gertraud Hlavka – Oboe, Englischhorn Werke: Gordon P. S. Jacob, Franz Anton Hoffmeister, Andreas Ebert, Akos Banlaky, L. v. Beethoven, N. A. Rimsky-Korsakov Die Siedlung, die im Zentrum der Untersuchungen der Prähistorischen Abteilung stand, erstreckte sich über eine Länge von 1,24 km und eine Breite von etwa 500 m. Ergraben wurden bislang über 80 Langhäuser, in denen die Menschen in der Zeit von 5700 bis 5100 v. Chr. lebten und wirtschafteten. Es ist davon auszugehen, dass ursprünglich insgesamt etwa 200 Häuser dazugehört haben dürften. Neueste Untersuchungen erbrachten, daß die Bauern auch Imkerei betrieben, die sie vermutlich aus Anatolien mitgebracht, denn von dort kamen die damaligen Siedler. Gefäßflöten dürften im religiösen Leben eine wichtige Rolle gespielt haben. Veranstaltungsort : Stadtarchäologie, Festsaal, Obere Augartenstraße 26-28, 1020 Wien Karten an der Abendkasse zu € 15,–, Studenten € 10,–, Schüler € 5,– Freier Eintritt für Kulturpassbesitzer „hungeraufkunstundkultur“ Reservierungen unter: met.arch2000(at)gmail.com oder 0681/10716307
  • 2016-11-08 18:00 - 2016-11-08 20:00
    Vortrag von Khaled Hakami (Institut für Kultur- und Sozialanthropologie der Universität Wien). Die Menschheit hat rund 95% ihrer Geschichte als Jäger und Sammler zugebracht - ein alter, allgemeiner Satz der Jäger- und Sammlerforschung. Im Kontext seiner Entstehung betrachtet, impliziert er aber weit mehr als nur die Behauptung selbst oder eine Methode der Rekonstruktion - er beinhaltet eine generalisierende Wissenschaft von Sozialer Evolution. Anhand von Feldforschungen bei einer der letzten noch existierenden Jäger- und Sammlergesellschaften und ihrer soziokulturellen Eigenschaften, werden die analytischen Vorzüge einer makrosoziologischen Herangehenweise dargelegt. Link
  • 2016-11-09 14:30 - 2016-11-09 16:30
    Die Österreichische Gesellschaft für Ur- und Frühgeschichte lädt ein zum Tag der offenen ÖGUF. Vorstellung der studentischen Arbeitskreise (AK Paläolithikum; AK Neolithikum & Bronzezeit; AK Eisenzeit; AK Römische Kaiserzeit; AK Mittelalter; AK Archäologie und Öffentlichkeit; AK Experimentelle Archäologie; AK Forensische Archäologie; AK Musikarchäologie; AK Unterwasserarchäologie). Möglichkeit zur Kontaktaufnahme mit den AK-SprecherInnen! Vorstellung der Österreichischen Gesellschaft für Ur- und Frühgeschichte (Mitgliedschaft, Archäologie Österreichs, Vorträge, Tagungen, Bibliothek) Bücherstand mit verbilligten Publikationen der ÖGUF Kleines Buffet mit Getränken und Snacks Link
  • 2016-11-14 10:00 - 2016-11-14 12:00
    Vortrag von Mag. Constance Litschauer über die Ergebnisse der Ausgrabung im Haus Rabensteig 3. Einzelkarte € 6,– pro Vortrag oder Semester-Vortragskarte Link
  • 2016-11-15 19:30 - 2016-11-15 21:00
    Mag. Ingeborg Gaisbauer (Stadtarchäologie Wien) – wissenschaftlicher Vortrag Ensemble Ars Serena (Beate Maria Pomberger – Alt; Julia Auer – Harfe, Flöte, Gemshorn; Ingrid Wagner-Kraft – Rebec/Fidel, Gemshorn; Bernhard Winkler – Perkussion). Werke: Melker Marienlied, Der Litschauer, Tannhäuser (+1265), Pseudotannhäuser, Neidhart von Reuental, Gale Brulé (1159 – 1212), Blondel de Neslé (ca. 1155 – ca. 1200), Oswald von Wolkenstein (Es taget in Österreich), Glogauer Liederbuch (Es liegt ein Schloß in Österreich), Carmina burana Von Wiens dunklen Anfängen mit der Legende vom Fürsten im Berghof bis zu der sehr realen Lebensgeschichte des reichen Tuchhändlers Michel Menschein: Stadgeschichte und Stadtentwicklung kann man aus vielen verschiedenen Perspektiven betrachten. Einige dieser Beispiele, wo Archäologie, Geschichte und „Geschichten“ des mittelalterlichen Wiens eng mit einander verwoben sind, sollen hier präsentiert werden. Lieder und Instrumentalstücke deutschsprachiger Minnesänger und französischer Troubadours sowie unbekannter Dichtersänger verführen in die mittelalterliche Klangwelt. Veranstaltungsort : Stadtarchäologie, Festsaal, Obere Augartenstraße 26-28, 1020 Wien Karten an der Abendkasse zu € 15,–, Studenten € 10,–, Schüler € 5,– Freier Eintritt für Kulturpassbesitzer „hungeraufkunstundkultur“ Reservierungen unter: met.arch2000(at)gmail.com oder 0681/10716307
  • 2016-11-19 09:00 - 2016-11-19 13:00
    Anton Harrer, ehemaliger Kustos des Stadtmuseums Melk und heimatkundlicher Fachmann, gibt eine kurze Einführung in die Ur- und Frühgeschichte und informiert über die gesetzlichen Bestimmungen zu archäologischen Zufallsfunden. Es besteht die Möglichkeit, mitgebrachte Funde bestimmen zu lassen. Link
  • 2016-11-21 10:00 - 2016-11-21 12:00
    Vortrag von Dr. Christoph Öllerer über die Geschichte des Römischen Wien. Einzelkarte € 6,– pro Vortrag oder Semester-Vortragskarte Link
  • 2016-11-22 18:00 - 2016-11-22 20:00
    Vortrag von Deborah Zarnke (Landschaftsverband Westfalen-Lippe, Altertumskommission für Westfalen). Die Region Westfalen bildet im wahrsten Sinne das Herzstück des Bundeslandes Nordrhein-Westfalen im Nordwesten Deutschlands. Unter anderem geprägt von der Westfälischen Bucht, einem Teil der Norddeutschen Tiefebene, galt es dort, wo es an natürlichen Steigungen fehlte, zum Schutz künstliche Hindernisse in der Landschaft zu errichten. Bei den sogenannten Landwehren handelt es sich um Wall-Graben-Anlagen, die der Markierung und Sicherung von Grenzen einzelner Territorien, Städte oder Kirchspiele dienten. Ursprünglich im ausgehenden Mittelalter entstanden, ist für viele von ihnen eine Nachnutzung bis in die Frühe Neuzeit hinein belegt. Die Landwehren schützten Bauern und Bürger vor Viehdiebstahl, Überfällen und Vandalismus. Mit dornigen Hecken und Bäumen bepflanzt, bildeten sie unüberwindbare Hindernisse mit nur wenigen Durchlässen. Diese, vor allem an den Hauptverkehrsstraßen gelegen, waren mit Schlagbäumen abgesichert und ermöglichten eine Kontrolle darüber, wer sich einer Stadt oder Region näherte. An besonders gefährdeten Punkten wurden zusätzlich sogenannte Warttürme erbaut. Westfalen war von einem regelrechten Netz aus besagten Landwehren überzogen, von den großen politischen Grenzen wie der Grenze zu den Niederlanden, bis hin zu kleinen Einfriedungen einzelner Bauerschaften. 2016 hat die Altertumskommission für Westfalen, ansässig beim Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL), ein neues Projekt ins Leben gerufen, dessen Ziel es ist, das umfassende Landwehrnetz von einst durch das Bündeln aller zur Verfügung stehenden Methoden zu rekonstruieren und in einem nächsten Schritt zu visualisieren sowie langfristig geeignete Stellen für die Öffentlichkeit aufzubereiten. Die einzelnen Puzzleteile aus erhaltenen Landwehrstücken, Flurnamen, Altkarten, Digitalen Geländemodellen, urkundlichen Überlieferungen, Erzählungen und archäologischen Maßnahmen sollen in einer georeferenzierten Westfalenkarte zusammengefügt und in ihrer Gesamtheit grafisch veranschaulicht werden. Zum Einstieg hat man sich hierbei für die Verwendung von GoogleEarthPro entschieden. Link
  • 2016-11-22 19:30 - 2016-11-22 22:00
    Die Rohöl-Aufsuchungs-AG ließ 2005 und 2009 in Gilgenberg eine Gasleitung errichten und archäologisch begleiten. Die dabei entdeckten Funde und vor allem die gut 3000 Jahre alte Siedlung bei Bierberg bezeugen eine intensive frühe Nutzung des Gemeindegebiets. Zu all dem liegt nun das vom Bundesdenkmalamt herausgegebene, bei der Veranstaltung vorzustellende und um € 30 erhältliche Buch vor. 19.30 Uhr Einführende Worte von Bürgermeister Franz Pemwieser und Dr. Bernhard Hebert, Leiter der Abteilung für Archäologie des Bundesdenkmalamtes. Anschließend Vortrag des Autors Dr. Robert Schumann, Universität Hamburg, zum Buch und zur bronze- und eisenzeitlichen Besiedlung im Bezirk Braunau am Inn. Eintritt frei. Eine Veranstaltung des Bundesdenkmalamtes in Kooperation mit der Gemeinde Gilgenberg am Weilhart und dem Unternehmen RAG
  • 2016-11-24 18:30 - 2016-11-24 20:00
    Vortrag von Susanne Heimel (OÖ Landesmuseum). Im Herbst 2015 läuteten das Oberösterreichische Landesmuseum und das Kuratorium Pfahlbauten mit der Unterwassergrabung im Strandbad Seewalchen/Attersee das gemeinsame Forschungsprojekt „Zeitensprung“ ein und schlugen zugleich ein neues Kapitel in der Pfahlbauforschung hierzulande auf. Über 5 Jahre sollen Pfahlbaustationen in den Oberösterreichischen Salzkammergutseen archäologisch untersucht werden, was neben neuen Erkenntnissen auch neue Herausforderungen bringt. Denn der Fund aus dem Wasser verhält sich in der Regel anders als bei Landgrabungen, insbesondere, wenn es sich um organische Materialien wie Holz handelt. Link
  • 2016-11-29 18:00 - 2016-11-29 20:00
    Vortrag von Gernot Rabeder (Institut für Paläontologie, Universität Wien) Link
  • 2016-11-30 Den ganzen Tag
    Am 2. und 3. März 2017 findet in Wien die Österreichische Citizen Science Konferenz 2017 statt. Unter dem Motto "Expanding Horizons" sollen Citizen Science Projekte und Initiativen ihre Ergebnisse und Pläne, aber auch Herausforderungen und Probleme präsentieren und diskutieren. Das Kuratorium Pfahlbauten und ArchaeoPublica organisieren im Rahmen der ÖCSK 2017 eine Vortragssession zum Thema Citizen Science in den Altertumswissenschaften. In dieser Session soll anhand von ausgewählten Beispielen diskutiert werden, welche Rolle Citizen Science in den modernen Altertumswissenschaften spielen kann, und sollen erfolgreiche Beispiele der Zusammenarbeit aus dem In- und Ausland vorgestellt werden. Außerdem möchten wir diskutieren, welche Kommunikationsschwierigkeiten es auf beiden Seiten gibt und Vorschläge erarbeiten, wie man gegenseitige Vorurteile abbauen könnte. Die Session richtet sich an Citizen Scientists und WissenschaftlerInnen aller Fachrichtungen der Altertumsforschung, wie z.B. Archäologie, Alte Geschichte und Numismatik. Beiträge von HistorikerInnen und anderen Disziplinen sind ebenfalls sehr willkommen. Wir laden Sie sehr herzlich ein, bis 30. November Ihr Abstract für einen Vortrag oder ein Poster zu dieser Session einzureichen. Dazu bitten wir Sie um eine kurze Zusammenfassung (max. 1500 Zeichen inkl. Leerzeichen), die Sie über das Kontaktformular auf der Konferenzseite an uns weiterleiten können. Für einen Vortrag sind maximal zwischen 15 und 20 Minuten mit anschließender 5-minütiger Diskussion vorgesehen. Wir bitten Sie, bereits bei der Vorbereitung zu berücksichtigen, dass diese Zeit nicht überschritten werden kann. Poster können nur im Hochformat in Größe DINA0 eingereicht werden. Eine Rückmeldung über die Annahme oder Ablehnung des Beitrags erfolgt bis 15.12.2016. Ab diesem Datum sind auch die Registrierung für die Konferenz sowie Anmeldungen für die im Rahmen der ÖCSK 2017 organisierten Workshops möglich. Die Beschreibung und den Call for Abstracts zur Session "Citizen Science in den Altertumswissenschaften" finden Sie hier. Nähere Information zur österreichischen Citizen Science Konferenz 2017 und zu den übrigen Sessions und Workshops finden Sie unter https://www.ages.at/expandinghorizons/ Wir freuen uns auf zahlreiche Vorschläge und eine spannende Konferenz.
  • 2016-12-01 18:00 - 2016-12-01 20:00
    Vortrag von Stefan Flindt (Landkreis Osterode). In der Lichtensteinhöhle bei Osterode am Harz wurden zwischen 1993 und 2012 mehr als 4000 Knochen von insgesamt 61 Menschen sowie ein reichhaltiges urnenfelderzeitliches Fundinventar vorwiegend aus dem kulturellen Umfeld der thüringischen Unstrutgruppe ausgegraben. Ging man zu Beginn der Grabungen noch von einer Menschenopferstätte aus, belegen umfangreiche DNA-Analysen und weitere Untersuchungsergebnisse heute zweifelsfrei, dass die Mehrzahl dieser Menschen miteinander verwandt war und zu einer Großfamilie gehörte, die einen Teil ihrer Verstorbenen über mindestens fünf Generationen hinweg in der Lichtensteinhöhle zur letzten Ruhe bettete. Hierbei handelte es sich aber fast durchweg nicht um Bestattungen intakter Leichname, sondern vielmehr um Sekundärbestattungen – ein für die Urnenfelderzeit eher ungewöhnliches Bestattungsritual. Link
  • 2016-12-01 19:30 - 2016-12-01 21:00
    em. Univ.-Prof. Dr. Helmut Birkhan (Universität Wien) – wissenschaftlicher Vortrag Ingrid Wagner-Kraft – Gamben, Tin Whistle Eva Neunhäuserer – Gamben Julia Auer – Harfe, Tin Whistle Patrizia Sieweck – Fiddle Werke: R. Hinterdorfer, F. Keil, Th. Morley, T. O’Carolan, Irische Traditionals Daß wir den Kelten ein reiches kulturelles Erbe verdanken, ist eine unbestrittene Tatsache, die sich schon herumgesprochen hat. Abgesehen von den Stoffen aus dem Bereich der Arthur- und Tristansage, wie man bereits an den Salzburger Festspielen von Henry Purcell bis Harisson Birtwistle erkennen kann, sondern auch unter den musikalischen Formen bestimmter Tänze, die seit der Barockzeit gang und gäbe waren. Besonders bemerkenswert ist aber die inselkeltische Volksmusik, die besonders heute wieder rezipiert wird: Harfe, Fiedel, Tinwhistle, Dudelsack sind die wichtigsten Instrumente, die den insulären Sound, insbesondere Irlands, kennzeichnen. Oft sind die bis heute populären Tonstücke durch archaische Kirchentonalität gekennzeichnet. Der Vortrag des Keltologen H. Birkhan wird versuchen, möglichst viele Facetten dieser reichen Kulturbeziehungen aufzuzeigen. Veranstaltungsort : Stadtarchäologie, Festsaal, Obere Augartenstraße 26-28, 1020 Wien Karten an der Abendkasse zu € 15,–, Studenten € 10,–, Schüler € 5,– Freier Eintritt für Kulturpassbesitzer „hungeraufkunstundkultur“ Reservierungen unter: met.arch2000(at)gmail.com oder 0681/10716307
  • 2016-12-06 14:00 - 2016-12-06 18:00
    Das Bundesdenkmalamt lädt erstmals zum großen Bücherflohmarkt.
    • ältere Publikationen zu stark reduzierten Preisen
    • alle Neuerscheinungen
    • Archäologie, Bauforschung, Denkmalpflege, Kunstgeschichte
    1010 Wien, Hofburg, Säulenstiege/2. Stock, vor dem Ahnensaal
  • 2016-12-07 10:00 - 2016-12-07 17:00
    Bessern Sie Ihre Bestände auf! Ergänzen Sie Ihre Bibliothek! Wissenschaftliche Fachpublikationen, populärwissenschaftliche Bücher und historische Romane aus Buchspenden und Nachlässen – Monographien, Zeitschriften, Reihen sowie zahlreiche Sonderdrucke, Raritäten und längst vergriffene Publikationen (Restbestände!) zu verschiedensten Themenbereichen der Archäologie, Ur- und Frühgeschichte sowie verwandter Disziplinen. Wir bedanken uns sehr herzlich für die bisherigen zahlreichen Buchspenden und sind über weitere sehr erfreut! Link
  • 2016-12-07 18:00 - 2016-12-07 20:00
    Die Prager Burg zur Zeit der ersten Habsburger Könige. Die Grabung im Vladislavsaal in den Jahren 2008–2009 Vortrag von Jan Frolík (Institute of Archaeology of the CAS, Prague, v.v.i.) Der Alte Königspalast bildet das zentrale Objekt der Prager Burg, der darüber errichtete Vladislavsaal ist ein 1490–1502 errichteter Prunksaal und dient der Repräsentation. Das Alltagsleben in diesem Saal wird sehr gut durch die archäologische Grabung der Schichten unter dem Boden aus dem Jahr 1678/1679 beleuchtet. Das trockene Milieu der Verfüllungen über dem Gewölbe hat eine Vielzahl an Funden aus organischem Material erhalten (Drucke, Texte, Textilien und Holz). Außerordentliche Erkenntnisse erbrachten die paläobotanischen Funde zusammen mit Importen aus Asien und Amerika. Der Vladislavsaal erscheint als ein Ort, an dem die Gesellschaft der Burgbewohner mit Neuigkeiten aus dem Ausland in Kontakt kam. Von hier aus haben sich verschiedene Neuerungen in Böhmen und anderen Ländern der Böhmischen Krone verbreitet. PhDr. Jan Frolík, CSc. (*1956) ist stellvertretender Direktor des Archäologischen Instituts Prag und Leiter der dortigen Abteilung für Rettungsgrabungen (seit 2007), 1992–2007 war er Leiter der Abteilung Prager Burg. Er beschäftigt sich vorwiegend mit der Archäologie der Prager Burg und den Anfängen der mittelalterlichen Stadt (Český Brod, Chrudim, Kutná Hora). Er hat in mehr als 20 mittelalterlichen Kirchen Rettungsgrabungen durchgeführt (Kutná Hora-Sedlec, Lažany, Podlažice, Žabonosy). Ferner interessiert er sich für die Theorie der archäologischen Grabungen, neue archäologische Grabungsmethoden und ihre Interpretation (Harris-Diagramm). Er hält einen Kurs zur Archäologie des Mittelalters am Institut für historische Wissenschaften der Universität Pardubice (seit 2008). Link
  • 2016-12-12 10:00 - 2016-12-12 12:00
    Vortrag von Janos Rudas über die Amazonen. Einzelkarte € 6,– pro Vortrag oder Semester-Vortragskarte Link
  • 2016-12-13 09:30 - 2016-12-13 18:30
    Tag der Altertumswissenschaften, Abguss-Sammlung SR E.33 (Residenzplatz 1) anschließend Winckelmannvortrag von Frau Dr. Sabine Ladstätter: " Archäologie in Österreich. Eine Wissenschaftsdisziplin zwischen Bildungsbürgertum und nationaler Identität" 19.30 Uhr im Unipark, Thomas-Bernhard-Saal (Erzabt-Klotzstr. 1) Link
  • 2016-12-13 19:30 - 2016-12-13 21:00
    Tag der Altertumswissenschaften, Abguss-Sammlung SR E.33 (Residenzplatz 1) anschließend Winckelmannvortrag von Frau Dr. Sabine Ladstätter: " Archäologie in Österreich. Eine Wissenschaftsdisziplin zwischen Bildungsbürgertum und nationaler Identität" 19.30 Uhr im Unipark, Thomas-Bernhard-Saal (Erzabt-Klotzstr. 1) Link
  • 2016-12-14 09:00 - 2016-12-14 17:00
    Fachvorträge zu Kult und (religiöser) Ritus in der frühägäischen Archäologie, Ägina und provinzialrömischer Archäologie. Aktuelles Programm
  • 2017-01-17 - 2017-04-17 Den ganzen Tag
    Zum Schutz der Vorstädte Wiens und als abschreckende Maßnahme gegen die immer wieder in Niederösterreich einfallenden aufständischen Ungarn (Kuruzzen) wurde 1704 der sog. Linienwall errichtet. Der Verlauf dieses zweiten Befestigungsrings um Wien orientierte sich an den äußersten Vorstadtbebauungen und schloss auch einen Teil der Felder mit ein. Tatsächlich musste der Wall als militärische Einrichtung nur ein einziges Mal dem Angriff der Kuruzzen standhalten. Nachdem weder eine ständige, lückenlose Bewachung noch die Erhaltungskosten des Bauwerks gesichert waren, wurde die Linie schließlich zu einer Steuergrenze umgewandelt. Diese Funktion hatte sie bis zu ihrem Abbruch, der am Ende des 19. Jahrhunderts erfolgte. Die Beseitigung des Linienwalls ermöglichte schließlich die Vollendung des Gürtels und die Errichtung der Stadtbahntrasse. Die Stadtarchäologie Wien hatte zwischen 1989 und 2012 mehrmals die Gelegenheit, den Verlauf und den Aufbau des Linienwalls zu dokumentieren. Die Ausstellung „Der Wiener Linienwall“ und das sie begleitende Buch stellen diese Ausgrabungen vor. Sie geben auch einen Überblick über die Baugeschichte, Nachfolgeprojekte und die erhaltenen Reste. Eine Ausstellung der Stadtarchäologie Wien in Kooperation mit dem Bezirksmuseum Wieden. Ort: Bezirksmuseum Wieden 1040 Wien, Klagbaumgasse 4 Ausstellungsdauer: 13. Januar bis 13. April 2017 Öffnungszeiten: Dienstag von 10 bis 12 Uhr und Donnerstag von 18 bis 20 Uhr (in den Schulferien geschlossen) Führungen nach vorheriger Anmeldung auch außerhalb der Öffnungszeiten Eintritt: frei Infos: Tel. (+43) 01 – 581 78 11, bm1040@bezirksmuseum.at Zum Thema der Ausstellung ist auch das Buch "Der Wiener Linienwall. Vom Schutzbau zur Steuergrenze" erschienen. („Wien Archäologisch 9“, Wien 2012. 80 Seiten mit zahlreichen farbigen Abbildungen. EUR 15,90. ISBN 978-3-85161-064-2) Infos auch unter folgendem Link
  • 2017-01-18 18:30 - 2017-01-18 20:00
    Vortrag von PD Dr. Albert Zink (Molekularbiologe und Paläopathologe, Leiter des EURAC-Instituts für Mumien und den Iceman, in Bozen). Im September 1991 entdeckten Wanderer in den Ötztaler Alpen einen mumifizierten Leichnam. Bald zeigte sich, dass der Tote, der als «Ötzi» bekannt wurde, einen für die Archäologie wie Anthropologie einmaligen Fund repräsentiert: Die vor 5.500 Jahren von Schnee und Eis eingeschlossen und nun vom Gletscher wieder freigegebenen körperlichen Reste eines ca. 45-jährigen Mannes und seine Ausrüstungsgegenstände geben uns einen Einblick in das kupferzeitliche Alltagsleben und sie informieren uns über sein Erscheinungsbild, seine Krankheiten und die Todesumstände. Albert Zink gibt in seinem Vortrag einen Überblick über die Lebensweise des Gletschermannes und erläutert die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse, welche auch Erbgutanalysen einschließen. Gemeinsame Veranstaltung der Anthropologischen Gesellschaft, den Freunden des Naturhistorischen Museums und dem NHM-Wien Link
  • 2017-01-19 18:00 - 2017-01-19 20:00
    ACHTUNG: TERMINVERSCHIEBUNG! Vortrag von Przemysław Urbańczyk (Polish Academy of Sciences). Monumental architecture arrived to Poland together with Christianity as an element of a cultural “package” adapted by the first historical ruler Mieszko I (before 963–992) who turned his state towards Latin/ West Europe. This affiliation found strong support by his son Bolesław Chrobry (992–1025) who extensively invested in material symbols of Christian monarchy. Most of the masonry buildings raised during their rules were, obviously, churches but they had also residences comparable to the seats of their western neighbors. These buildings represent a specific combination of civic architecture integrally combined with ecclesiastic annexes. Four of these so-called palatia have been uncovered in Poznań, Giecz, Przemyśl and on the island Ostrów Lednicki. Apart from the first one, they represent a very uniform architectural design and are all dated to the rule of Bolesław Chrobry. The Poznań palatium was inhabited already by Mieszko I but its construction date is still controversial. Lively discussion regarding precise chronology, functions and sources of architectural inspirations for these residences has never been concluded with uncontested result. Therefore, historians, archaeologists and art historians promote their hypotheses which challenge each other.

    Zur Person

    Prof. Dr. Przemysław Urbańczyk, Polnische Akademie der Wissenschaften, Institute of Archaeology and Ethnology. Studium in Warschau, Abschluss 1974 mit einer Magisterarbeit über „Frühmittelalterliche scharfe Waffen in der preußischen Kultur“. 1980 Erlangung des Doktortitels mit einer Disseration  über die „Die Bildung und Struktur von vielschichtigen archäologischen Fundorten; 1992 erfolgreich abschlossene PhD mit einem Buch über das „Mittelalterliche arktische Norwegen“. Seit 2001 trägt er den Titel eines Professors aufgrund der Veröffentlichung des Buches „Macht und Politik im Mittelalter“. Seine Forschungsschwerpunkte liegen bei der Archäologie der polnischen Piasten, dem frühmittelalterlichen Polen im Kontext von Mitteleuropa und Skandinavien, Urbanisierungsprozessen, der Christianisierung, geopolitischen Beziehungen, Strukturen von profanen und sakralen Bauten sowie der Besiedlung von Inseln im Nordatlantik. Link
  • 2017-01-19 18:00 - 2017-01-19 20:00
    Vortrag von Claudia-Maria Behling (Wien). Seit den ersten Ausgrabungen in Carnuntum sind immer wieder Malereifragmente zu Tage getreten. Nur wenige Stücke dieser Altgrabungen wurden dokumentiert, bearbeitet bzw. aufbewahrt. Das Wissen über die Raumausstattung der Carnuntiner Häuser lag daher lange Zeit im Dunkeln. Im Laufe der letzten 10 Jahre konnten an mehreren Stellen der Zivilstadt Carnuntums große Mengen an Malereien geborgen und einer umfassenden Auswertung unterzogen werden. Infolgedessen wurden zahlreiche Bildfelder rekonstruiert und in Teilbereichen sogar mit Raumkomplexen und zweifelsfreien Datierungen verknüpft. Besonders ergiebig waren dabei die Grabungen in der villa urbana, in welcher nicht nur Wand-, sondern auch Deckenmalereien fassbar waren, welche sogar Rückschlüsse auf den Besitzer und seine Selbstdarstellung erlaubten. Link
  • 2017-01-23 10:00 - 2017-01-23 12:00
    Vortrag von Mag. Heike Krause über die mittelalterlichen Vorstädte von Wien. Einzelkarte € 6,– pro Vortrag oder Semester-Vortragskarte Link
  • 2017-01-25 17:15 - 2017-01-25 19:00
    Vortrag von Prof. Dr. Sitta von Reden (Universität Freiburg). Der Münz- und Geldwechsel entstand mehr oder weniger gleichzeitig mit der Ausbreitung des Münzwesens im Ägäisraum. Die Motivationen des Münzwechsels, die auch mit der Frage nach der Rolle von lokalen Währungen, geschlossenen Währungssystemen und imperialer Münzpolitik zusammen hängen, waren jedoch vielfältig und sind in der Forschung sehr kontrovers diskutiert worden. Dieser Vortrag wird der Frage nach den Motivationen und Folgen von Münzwechsel systematisch nachgehen und argumentieren, dass er ein Mittel lokaler Geldpolitik war, mit dem mehrere, auch kurzfristige Ziele verbunden sein konnten. Link
  • 2017-01-26 18:30 - 2017-01-26 20:00
    In den letzten Jahren hat sich das Bundesland Salzburg dank mehrerer aktueller Ausgrabungen zu einem regelrechten ›Hotspot‹ der österreichischen Frühmittelalterforschung entwickelt. Peter Höglinger und Ulli Hampel schreiben mit ihrer zusammenfassenden Darstellung des Gräberfelds von Salzburg-Liefering das neueste Kapitel dieser archäologischen Erfolgsgeschichte: Bei einer Denkmalschutzgrabung wurden zahlreiche Bestattungen mit einem aus diesem Zeitraum in Salzburg bislang unbekannten Reichtum an Beigaben ans Tageslicht gebracht. Gleich mehrere Almandinfibeln, Vogelfibeln und Silbernadeln, dazu Waffenausstattungen und farbenprächtige Glasperlen zeugen von der wirtschaftlichen Potenz der frühmittelalterlichen Bevölkerung, die von der Forschung aufgrund der spärlichen aufgefundenen Grabbeigaben bislang weitaus ärmlicher eingeschätzt wurde. Die aktuellen Grabfunde aus Liefering, die hier erstmals auch ausführlich mit Abbildungen vorgestellt werden, stellen die Frühmittelalterforschung in Salzburg – und darüber hinaus – auf eine völlig neue Datenbasis.
  • 2017-01-26 19:00 - 2017-01-26 20:00
    Vortrag von Stefan Traxler (Oberösterreichisches Landesmuseum, ArchaeoPublica). In Lauriacum/Enns wurde 2008 die bislang größte römische Kalkbrennofenbatterie in den Rhein-Donau-Provinzen entdeckt. 2016 begann die Freilegung des am besten erhaltenen Ofens als Vorprojekt zur OÖ. Landesausstellung 2018. Dr. Stefan Traxler, OÖ Landesmuseum, präsentiert die ersten Ergebnisse dieser Grabungskampagne und die spektakulärsten Funde. Deep Space LIVE: Hochaufgelöste Bildwelten im Format von 16 x 9 Metern treffen auf fachkundigen Kommentar. Deep Space LIVE steht für aufschlussreiche Unterhaltung inmitten beeindruckender Bilder. Eintritt 3 € pro Person oder gültiges Museumsticket. Reservierung unter 0732.7272.51 oder center@aec.at empfohlen. Link  
  • 2017-01-31 18:00 - 2017-01-31 20:00

    Vortrag von Ass.-Prof. Mag. Dr. Alexandra Krenn-Leeb (Institut für Urgeschichte und Historische Archäologie der Universität Wien)

    Der Brand eines Hauses bedeutete für seine Bewohnerinnen und Bewohner immer eine Katastrophe – selbstverständlich auch in der Kupferzeit um 3.000 v.  Chr .! Denn meistens brannte dann nicht nur ein Haus, sondern gleich die gesamte Siedlung ab. Das komplette Hab und Gut wurde verbrannt, zerstört oder beschädigt und durch das einstürzende Haus verschüttet. Dadurch gerieten die Brandreste in Vergessenheit... Doch nun gelingt es Archäologinnen und Archäologen der Universität Wien –  quasi  wie in einer Momentaufnahme – die wenigen Stunden vor der Brandkatastrophe zu rekonstruieren. Sie ermitteln den Lebensalltag und die Gewohnheiten der damaligen  Siedlerinnen und Siedler – zumeist Bauern und Handwerker. Wie haben sie gelebt? Wie haben sie sich ernährt? Welche Aktivitäten und Arbeiten verrichteten  sie? Die Archäologin Alexandra Krenn-Leeb gibt Einblick in eine spannende Epoche, beantwortet Ihre Fragen und lässt die 5.000 Jahre alten Artefakte zu Ihnen „sprechen“! Ass.-Prof. Mag. Dr. Alexandra Krenn-Leeb: Archäologin und Prähistorikerin am Institut für Urgeschichte und Historische Archäologie der Universität Wien (Forschungs - und Lehrbereiche: Neolithikum, Kupferzeit und Bronzezeit; Vize-studienprogrammleiterin). Forschungsgrabung am Kleinen Anzingerberg in Meidling/Unterwölbling in Niederösterreich seit 1999. Forschungsschwerpunkte (Auswahl): Humanökologie der Kupferzeit / Identität, Mobilität und Tradition bronzezeitlicher Populationen / Deponierungen im Kontext Raum und Ritual.

    Begrüßung: wHR Mag. Dr. Willibald Rosner, Direktor des NÖ Landesarchivs und Generalsekretär des Vereins für Landeskunde von Niederösterreich

    Ort: Lesesaal der Niederösterreichischen Landesbibliothek, Kulturbezirk 3, 3109 St. Pölten

    Im Anschluss wird zum Imbiss geladen.

    Anmeldung: post.k2veranstaltungen@noel.gv.at, unter 02742/9005-12835 oder unter folgendem Link

  • 2017-02-01 10:00 - 2017-02-01 16:30
    Denkmalschutzgrabungen und Prospektionen 2016 – Chancen für die Forschung Programm: 9.30 UHR Einlass 10.00 UHR Begrüßung durch Bernhard Hebert, BDA 10:10 UHR Archäologie im Grazer Franziskanerkloster (Johanna Kraschitzer) Steiermark 10:40 UHR Ein Verlust ist manchmal auch ein Gewinn: Beobachtungen zur Grazer Stadtbefestigung beim ehemaligen Kommodhaus (Levente Horvath) Steiermark 11:00 UHR Kaffeepause 11:30 UHR Burgruine Aichelberg – denkmalgerechte Sanierung und archäologisch-bauhistorische Begleituntersuchungen (Astrid Steinegger) Kärnten 11:50 UHR Schloss Seggau – Wehranlagen im Süden der erzbischöflich-salzburgischen Burg Leibnitz (Stephan Karl) Steiermark 12:15 UHR Mittagspause 13:45UHR Luftbildarchäologie im Seewinkel (Franz Sauer) Burgenland 14:10 UHR Die paläolithische Freilandstation Grubgraben (Thomas Einwögerer) Niederösterreich 14:30 UHR Mit lachendem und weinendem Auge – Oberbodenabtragung in der sogenannten Stadtgörz bei Feistritz an der Drau (Georg Tiefengraber) Kärnten 14:50 UHR Kaffeepause 15:20 UHR Der Burgbichl von Irschen (Barbara Kainrath) Kärnten 15:40 UHR Frühmittelalter im zentralen Waldviertel? – Neue Einblicke aus dem Altstadtbereich von Zwettl (Martin Obenaus) Niederösterreich 16:00 UHR Die Gräber der sowjetischen Armee von Welten (Nikolaus Franz) Burgenland  
  • 2017-02-02 10:00 - 2017-02-02 17:00
    Denkmalschutzgrabungen und Prospektionen 2016 – Chancen für die Forschung Programm: 10.00 UHR Begrüßung: Bernhard Hebert 10:10 UHR Zum Projekt Salzburger Wehrmauern (Eva Hody) Salzburg 10:30 UHR Archäologie im Salzburger Sternbräu (Peter Höglinger) Salzburg 10:50 UHR Kaffeepause 11:20 UHR Der Burgstall von Straßfried (Karsten Wink) Tirol 11:40 UHR Baubegleitende Archäologie im Bereich Porta Claudia/B 177 - Umfahrung Scharnitz (Claus Holdermann) Tirol 12:00 UHR Hofburg und Heldenplatz – eine Baustelle (Paul Mitchell) Wien 12:30 UHR Mittagspause 14:00 UHR Neue Forschungen im bronzezeitlichen Kupfererzbergbaurevier (Georg Tiefengraber) Salzburg 14:20 UHR Wie aus der frühmittelalterlichen „via barbaresca“ eine eisenzeitliche Siedlung wurde. Ausgrabungen in der Montfortstraße in Rankweil (Johannes Pöll) Vorarlberg 14:40 UHR Traun/Neubau – Schätze und Scherben(Jutta Leskovar) Oberösterreich 15:00 UHR Kaffeepause 15:30 UHR Die römerzeitlichen Fundplätze von Oberaustall und Wipfling (Alarich Langendorf und Dominik Hagmann) Oberösterreich 15:50 UHR Zum Stand der Ausgrabungen im Forumsarsenal von Brigantium/Bregenz: Ein Modellfall für forschungsgeleitete archäologische Maßnahmen? (Karl Oberhofer) Vorarlberg 16:10 UHR Die Toten am Sportplatz (Wolfgang Klimesch) Oberösterreich 16:30 UHR Neues aus der römischen Getreidegasse (Ulli Hampel) Salzburg
  • 2017-02-13 10:00 - 2017-02-13 12:00
    Vortrag von Janos Rudas über die Sarmathen. Einzelkarte € 6,– pro Vortrag oder Semester-Vortragskarte Link
  • 2017-02-15 18:30 - 2017-02-15 20:00
    Vortrag von Norbert F. J. Tischelmayer (Weinjournalist & Event-Manager, Autor der weltweit umfangreichsten Weinwissens-Datenbank) Wein wird schon seit zumindest 6.000 Jahren produziert. Seitdem ist die Kultivierung der Weinrebe zu einer Wissenschaft geworden. Der Vortrag behandelt mit vielen historischen Hintergrundinformationen die Taxonomie, die Top-Rebsorten, berühmte Weine und deren Produzenten, wichtigste Herstellungsverfahren sowie wein-gesetzliche Belange. Link
  • 2017-02-23 18:30 - 2017-02-23 20:00
    Vortrag von Dr. Kerstin Kowarik (Universität Wien) Ab dem 14. Jh. v. Chr. ist hier im Hallstätter Salzbergtal untertägiger Salzbergbau nachgewiesen. Die besonderen Erhaltungsbedingungen im Salzberg, der Reichtum an Funden und Befunden ober- und untertage sowie die Komplexität der Fundstellen erlauben weltweit nahezu einzigartige Einblicke in frühe Lebens- und Arbeitswelten. Die Größe der Abbaureviere, die schiere Menge an Fundmaterialien aus den Bergwerken sowie deren Qualität, die eindeutigen Hinweise auf stark strukturierte, segmentierte Arbeitsabläufe und eine effiziente Organisation setzen diesen Bergbau von zeitgenössischen Produktionsformen ab.
    Im Laufe der letzten fünf Jahre wurde ein beträchtlicher Teil der Forschungen um den Hallstätter Salzberg auf zwei Fragen fokussiert: Welchen Versorgungsbedarf hatten die bronze- und ältereisenzeitlichen Salzbergbaue Hallstatts? In welcher Beziehung standen die bronze- und ältereisenzeitlichen Salzbergbaue zu ihrer Umgebung? Neueste Forschungserkenntnisse geben spannende Einblicke in diese Themenfelder. Link
  • 2017-03-02 - 2017-03-03 Den ganzen Tag

    Unter dem Motto “Expanding Horizons” sollen Citizen Science Projekte und Initiativen ihre Ergebnisse und Pläne, aber auch Herausforderungen und Probleme präsentieren und diskutieren. Dabei wird auch das Thema "Citizen Science in den Altertumswissenschaften" in einer eigenen, von ArchaeoPublica und dem Kuratorium Pfahlbauten organisierten Vortragssession beleuchtet.

    Veranstalter der Österreichischen Citizen Science Konferenz 2017 sind die Plattform Österreich forscht, die AGES (Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit) sowie der FWF (Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung).

    Die Anmeldung ist ab 15.12.2016 möglich. Die Teilnahmegebühr beträgt regulär 60 EUR, für Studierende 40 EUR. Diese beinhaltet die Teilnahme an der Konferenz, sowie die Verpflegung tagsüber.

    Programm und Anmeldung unter https://www.ages.at/expandinghorizons/

  • 2017-03-02 18:00 - 2017-03-02 21:00
    Wie österreichische und internationale Strafverfolgungsbehörden gegen Verbrechen an Kulturgut vorgehen sowie die Verantwortung des Antiquitätenhandels und der Sammler im Kulturgutschutz. Beim 4. ICOM Palmyra-Gespräch zeigen wir auf, wie österreichische und internationale Strafverfolgungsbehörden gegen Verbrechen an Kulturgut vorgehen und präsentieren den neuen Folder „Kultur unter Schutz“, der gemeinsam von Bundesministerium für Inneres / Bundeskriminalamt, Bundeskanzleramt Österreich, Bundesdenkmalamt,  Bundesministerium für Finanzen, Wirtschaftskammer Österreich, Österreichische UNESCO-Kommission, Österreichisches Nationalkomitee Blue Shield und ICOM Österreich herausgegeben wird. Gleichzeitig betonen wir die Verantwortung des Antiquitätenhandels und der Sammler im Kulturgutschutz und stellen den „Ethikkodex für den österreichischen Kunst- und Antiquitätenhandel“ vor, der basierend auf dem „UNESCO Code of Ethics for Dealers in Cultural Property“ in Abstimmung mit der Wirtschaftskammer Österreich ausgearbeitet wurde. Raubgrabungen, Plünderungen, Diebstahl und illegaler Handel mit Kulturgütern sind weltweit eine der größten Bedrohungen für den Erhalt und den Schutz des kulturellen Erbes. Sie vernichten Kenntnisse über die Geschichte der Menschheit und zerstören Teile der kulturellen Identitäten und Würde vieler Menschen. Kulturgut aus Ländern in Krisen ist dabei besonders gefährdet. Unsachgemäße Ausgrabungen machen es unmöglich, die wichtigen Fakten der Menschheitsgeschichte zu rekonstruieren. Die Zentren für den illegalen Handel mit diesen Kulturgütern liegen in Europa, Nordamerika und Asien. Wir setzen uns gemeinsam dafür ein, das öffentliche Bewusstsein für den wichtigen Kampf gegen den illegalen Handel mit Kulturgütern zu stärken. Programm: Begrüßung: Dr. Franz Pichorner, stellvertretender Generaldirektor, Kunsthistorisches Museum Wien und Mag. Brigitta Schmid, Generalsekretärin, ICOM Österreich Keynotes:
    • „Wie trägt INTERPOL zum Kampf gegen den illegalen Handel mit Kulturgut bei?“ Francoise Bortolotti, Works of Art Unit, INTERPOL
    • „Kulturgutfahndung in Österreich”: Präsentation des neuen Folders „Kultur unter Schutz“. MinRätin Mag. Anita Gach, MA, BMI / Bundeskriminalamt, Abt. Kulturgutfahndung
    • Ethikkodex für den Kunst- und Antiquitätenhandel in Österreich“. Prof. Dr. Friedrich Schipper, Blue Shield Österreich
    Anmeldung und Programm unter folgendem Link
  • 2017-03-10 19:30 - 2017-03-10 21:00
    Vortrag von Dipl.-Ing. Dr. Georg Zotti (Ludwig Boltzmann Institut für Archäologische Prospektion und Virtuelle Archäologie) Archäoastronomie beschäftigt sich mit Spuren systematischer Himmelsbeobachtung in den Hinterlassenschaften früherer Kulturen. Ein wichtiger Teilbereich betrifft die Orientierung von Kultbauten, die häufig mit Sonnwendauf- oder –untergängen, gelegentlich auch mit hellen Sternen in Verbindung gebracht werden. Im Rahmen eines Forschungsprojektes konnte der Vortragende vor kurzem in Zusammenarbeit mit Studenten der TU Wien eine Erweiterung zum populären freien Planetariumsprogramm Stellarium entwickeln, mit der man virtuelle dreidimensionale Modelle unter den ebenfalls genauer gewordenen Himmel von Stellarium bringen und so untersuchen kann. Stellarium ist auch ein wichtiges Werkzeug in der großen Stonehenge-Ausstellung im MAMUZ Museum Mistelbach. In dem Vortrag werden auch weitere neuere Entwicklungen von Stellarium vorgestellt werden. Georg Zotti ist Informatiker und Astronom mit Interessenschwerpunkt „Kulturelle Astronomie“. Seit 2010 ist er Mitentwickler von Stellarium. Er ist Zweiter Vorsitzender der Gesellschaft für Archäoastronomie und Vizepräsident der Europäischen Gesellschaft für Kulturelle Astronomie SEAC. Der Verein ANTARES NOE AMATEURASTRONOMEN veranstaltet jeden zweiten Freitag im Monat seinen monatlichen Vereinsabend. Ein Vortrag mit einem astronomischen Thema, gemütliches Beisammensein, Erfahrungsaustausch und die PRÄSENTATION von ASTROFOTOS unserer Mitglieder sind fester Bestandteil dieser Vereinsabende. BESUCHER sind HERZLICH WILLKOMMEN! EINTRITT FREI!!! Gasthof Leo GRAF Bahnhofplatz Süd – 7 3100 St. Pölten Link
  • 2017-03-13 10:00 - 2017-03-13 12:00
    Vortrag von Dr. Kristina Adler-Wölfl über die Spätlatènezeit in Mitteleuropa. Einzelkarte € 6,– pro Vortrag oder Semester-Vortragskarte Link
  • 2017-03-16 18:00 - 2017-03-16 19:30
    Vortrag von Dr. Ernst Lauermann (MAMUZ) Auch heute noch zeugen die gewaltigen Grabhügel der Hallstattkultur von einstiger Macht und Größe. Im Weinviertel steht der höchste Grabhügel der gesamten Hallstattkultur, der 14 m hohe Tumulus von Großmugl. Die Bestattungssitten sind in der Hallstattzeit sehr unterschiedlich, die Toten wurden körper- oder brandbestattet und sowohl in Flachgräbern als auch in Hügeln zur Ruhe gebettet. Über diese Bestattungsbräuche und über die zahlreichen Denkmäler, die „Pyramiden des Weinviertels“ erfahren sie in diesem Vortrag.   Wir bitten um Anmeldung unter anmeldung@mamuz.at Link
  • 2017-03-21 18:15 - 2017-03-21 20:00
    Vortrag von Dr. Wolfgang Breibert (Donau-Universität Krems) Der Fundort des bekanntesten und bisher größten frühmittelalterlichen Gräberfeldes der Steiermark liegt im „Steierischen Salzkammergut“, eingebettet in den Kalkhochalpen in einem inneralpinen Seitental des Ennstals. Politisch ist Krungl eine Katastralgemeinde der MG Bad Mitterndorf (GKZ 61226), politischer Bezirk Liezen im Nordwesten der Steiermark. Die Zahl der seit dem 19. Jahrhundert ausgegrabenen und bekannten Gräber beträgt fast 300, das Gräberfeld ist aber noch nicht vollständig ausgegraben. In Krungl fehlen archäologische Indizien für eine Kirche, die mit dem Gräberfeld in Verbindung stehen könnte. Wir haben aber den im Ostalpenraum seltenen Fall eines durchgehend vom achten bis zum zehnten Jahrhundert belegten Gräberfeldes vor uns, die Belegung dauert ungebrochen durch die historischen Ereignisse an. Die zugehörige(n) Siedlung(en) konnte(n) bis heute noch nicht lokalisiert werden. Karantanien, das sich im 7./8. Jh. einige Zeit zwischen den Baiern und Awaren eigenständig halten konnte, muß über wirtschaftliche Grundlagen verfügt haben. Diese setzten eine Rohstoffbasis voraus. Salz ist ein lebensnotwendiges Bergbauprodukt, archäologisch aber kaum nachzuweisen. Die urkundliche Überlieferung enthält einige Nachrichten über Solequellen und deren Nutzung im Frühmittelalter. Karantanien entfaltete sich auf antikem Kulturboden, Reste der römischen Verkehrsinfrastruktur waren zumindest zum Teil noch vorhanden. Betrachten wir die Verbreitungskarte, die immer nur ein Ausschnitt und ein Abbild des Forschungsstandes sein kann, so fällt die Häufung der frühmittelalterlichen Fundstellen in der Gegend der Pürgg im heutigen Bezirk Liezen auf. Die Sicherung der Straße um das Bergmassiv des Grimming Richtung Pürgg gehörte zu den Aufgaben der im Mitterndorfer Becken Siedelnden. Möglicherweise können wir hier ein Herrschaftsgebiet an der Peripherie Karantaniens fassen, das sich im Ennstal zwischen Pürgg und Lassing befand, sich vielleicht auch noch hinter den Grimming bis in die Gegend von Altaussee erstreckte. Link
  • 2017-03-23 18:00 - 2017-03-23 19:30
    Vortrag von Mag. Dr. Peter Trebsche (Zentrum für Museale Sammlungswissenschaften, Donau-Universität Krems) Das latènezeitliche Siedlungszentrum von Haselbach in Niederösterreich: Erste Ergebnisse der französisch-österreichischen Forschungsgrabung 2015-2016 Während in Ostösterreich im 20. Jahrhundert die befestigten Höhensiedlungen im Zentrum des Forschungsinteresses standen, rücken seit Beginn des 21. Jahrhunderts vor allem die Flachlandsiedlungen der Latènezeit in den Fokus. Durch großflächige Magnetprospektionen konnten mehrere Siedlungszentren vollständig erfasst werden. Die Auswertung der Prospektionsdaten mithilfe Geographischer Informationssysteme liefert bisher unbekannte Einblicke in die Siedlungsstruktur und in Prozesse der Siedlungsplanung während der Latènezeit. Es existieren mindestens fünf Größenklassen von Siedlungen, die eine komplexere Hierarchie bilden als bislang angenommen. Unter den prospektierten Siedlungszentren wurde die Fundstelle in Haselbach (Gemeinde Niederhollabrunn, Bezirk Korneuburg) etwa 30 km westlich von Wien ausgewählt, um in einem internationalen Projekt genauer untersucht zu werden. Die Forschungen werden von der Donau-Universität Krems (Peter Trebsche) und von der Universität Strasbourg (Stephan Fichtl) gemeinsam durchgeführt. Französische und österreichische Studenten gruben in den ersten beiden Grabungskampagnen 2015 und 2016 zwei Bereiche im Norden und im Süden der Siedlung aus. Die zwei Grabungsflächen unterscheiden sich, was die Bebauungsstruktur, das Fundspektrum und die nachweisbaren Aktivitäten betrifft. Im Vortrag werden die ersten Ergebnisse zur Wirtschaftsstruktur und zur Funktion der Grubenhäuser präsentiert. Wir bitten um Anmeldung unter anmeldung@mamuz.at Link
  • 2017-03-23 19:00 - 2017-03-23 20:30
    Mit dem Abendvortrag "Fazination Unterwasser-Archäologie. Neues zur österreichischen Pfahlbauforschung" berichtet Henrik Pohl, Site Manager des Kuratoriums Pfahlbauten für Oberösterreich, über die laufenden Unterwasser-Forschungen in Österreich. Er leitet die Unterwasser-Ausgrabungen des Projektes "Zeitensprung". Seit 2015 werden an den jungsteinzeitlichen Pfahlbaustationen der oberösterreichischen Seen Attersee und Mondsee Untersuchungen durchgeführt. Die Projektleitung wird vom Oberösterreichischen Landesmuseum Linz übernommen. Zudem ist Henrik Pohl beim Kuratorium Pfahlbauten für die Monitoringskampagnen an den UNESCO-Welterbestätten der "Prähsitorischen Pfahlbauten um die Alpen" in Österreich verantwortlich. So kommt er auch immer wieder nach Kärnten zum Keutschacher See, wo sich eine dieser Welterbestationen befindet. Wir freuen uns über einen spannenden Vortrag und laden Sie herzlich ein mit uns abzutauchen! Eintritt 5 € Link
  • 2017-03-27 10:00 - 2017-03-27 12:00
    Vortrag von Mag. Cyril Dworsky über Unterwasserarchäologie und Pfahlbautensiedlungen. Einzelkarte € 6,– pro Vortrag oder Semester-Vortragskarte Link
  • 2017-03-29 18:00 - 2017-03-29 20:00
    Vortrag von Univ.-Prof. Dr. Claudia Theune (Universität Wien) Die Geschichte des 20. Jahrhunderts wurde lange ausschließlich von Historikern betrieben. Seit knapp 30 Jahren finden auch archäologische Untersuchungen an Tatorten des nationalsozialistischen Terrors statt. In jüngster Zeit werden auch bildliche Darstellungen verstärkt unter kunsthistorischen Aspekten untersucht. Damit steht einer geschichtlichen Auseinandersetzung mit dem 20. Jahrhunderts ein enorm großes Quellenmaterial zur Verfügung. Ähnlich wie bei anderen Fundplätzen der Neuzeit müssen alle Quellen mit einbezogen werden, um das volle Aussagepotential aus den Quellen auszuschöpfen. Dabei ist es immer wieder interessant zu beobachten, dass in den wortbasierten, bildbasierten und objektbasierten Quellen unterschiedliche Aspekte und Themen schwerpunktmäßig abgebildet werden und wir sicherlich nicht alle Informationen zum Terror der Nationalsozialisten und den Überlebensstrategien der Häftlinge aus den Schriftquellen oder Zeitzeugenberichte kennen. In dem Vortrag sollen anhand von Fallbeispielen das Aussagepotential der unterschiedlichen Quellen Gattungen beleuchtet werden und insbesondere das Aussagepotential der Objekte vorgestellt werden, um die Wirkungsfähigkeit archäologischer Untersuchungen auch an jüngeren Fundorten darzulegen.

    Zur Person

    Claudia Theune, Universität Wien, Professorin am Institut für Urgeschichte und Historische Archäologie mit einem Schwerpunkt in der Historischen Archäologie, hat sich zunächst mit früh- und spätmittelalterlichen Forschungsthemen auseinandergesetzt. Seit über 10 Jahren forscht sie zusätzlich an Fundplätzen des 20. Jahrhunderts, in erster Linie an historischen Orten von ehemaligen Konzentrationslagern der Nationalsozialisten, insbesondere in Sachsenhausen nördlich von Berlin und in Mauthausen in Oberösterreich sowie den Nebenlagern und anderen Internierungslagern. In einem Buch wurde 2014 bzw. 2016 eine Zusammenschau der Ergebnisse einer breiteren Öffentlichkeit vorgestellt. Link
  • 2017-03-30 18:00 - 2017-03-30 19:30
    Vortrag von Dr. Veronika Holzer (NHM Wien) Seit 2002 gräbt das Naturhistorische Museum Wien in Roseldorf eine keltische Zentralsiedlung aus. Im Laufe der Jahre wurden mehrere heilige Bezirke untersucht. Die Bedeutung der entdeckten Heiligtümer von Roseldorf  kann als archäologische Sensation angesehen werden, da bislang die Anlagen einzigartig in Mitteleuropa sind. Ähnliche Vergleichsfunde finden sich vor allem in Frankreich. In diesem Vortrag werden spannende Einblicke in die religiösen Vorstellungswelten der Kelten geboten. Wir bitten um Anmeldung unter anmeldung@mamuz.at Link
  • 2017-04-03 10:00 - 2017-04-03 12:00
    Vortrag von Mag. Eleni Eleftheriadou über naturwissenschaftliche Untersuchungen an römischer Keramik Einzelkarte € 6,– pro Vortrag oder Semester-Vortragskarte Link
  • 2017-04-06 18:15 - 2017-04-06 20:00
    Vortrag von Hubert Steiner (Amt für Bodendenkmäler in Südtirol) Gletscherarchäologie ist auch oder besonders 25 Jahre nach der Auffindung von Ötzi ein Gebot der Stunde. Aufgrund der Klimaerwärmung und der in Folge abschmelzenden Gletscher und Schneefelder eröffnet sich ein neues Aufgabenfeld für die Archäologie. Optimale Erhaltungsbedingungen für organische Funde erlauben neue und detaillierte Einblicke in die Vorgeschichte. Seit einigen Jahren wird durch das Amt für Bodendenkmäler ein kupfer-, bronze- und römerzeitlicher Fundplatz am Langgrubenjoch (3017 m) im Schnalstal untersucht. Unter dem Fundmaterial sind vor allem Leder- und Fellreste, ein hölzerner Gürtelhaken der Kupferzeit sowie bronzezeitliche Dachschindeln hervorzuheben. Die starke Frequentierung des Alpenhauptkammes seit der Vorgeschichte dokumentiert ein hölzerner Schneereifen aus der späten Jungsteinzeit vom Gurgler Eisjoch (3134 m) im Schnalstal. Gletscherarchäologie umfasst auch jüngere Epochen, im Raum Südtirol vor allem die Relikte aus dem Ersten Weltkrieg. Die Kriegsfront verlief zum Teil über das vergletscherte Hochgebirge, wobei auch die höchsten Gipfel wie der Ortler (3905 m) und die Königspitze (3851 m) besetzt und verteidigt wurden. Link
  • 2017-04-07 19:00 - 2017-04-07 20:30
    Vortrag von Dr. Andreas G. Heiss (Österreichisches Archäologisches Institut) im Rahmen des Begleitprogramms zur Unterwassergrabung in Weyregg, OÖ. In Vorbereitung der oberösterreichischen Landesausstellung zum Thema "Pfahlbauten" wird das Oberösterreichische Landesmuseum in Kooperation mit dem Kuratorium Pfahlbauten im April und Mai 2017 in der Pfahlbau-Siedlung Weyregg im Attersee ausgraben. Das Team um Grabungsleiter Henrik Pohl setzt damit die Forschungen des Jahres 2016 fort. Rund um die Unterwasser-Ausgrabung gibt es wieder ein umfangreiches und kostenfreies Begleitprogramm mit Vorträgen, Ausstellungen und Führungen. Link
  • 2017-04-13 19:30 - 2017-04-13 21:30
    Die Vereine „Initiative Denkmalschutz – Zweigstelle Wels“ und der „Römerweg Ovilava“ haben Herrn Mag. Tarek Leitner zu einem Vortrag mit anschließender Podiumsdiskussion nach Wels eingeladen. Unter dem Titel „Mut zur Schönheit - Aspekte zur Welser Stadtbildgestaltung“, soll die Bezugnahme zum Kulturerbe bei den durch Neubauten zerstörten historischen Häusern und römischen Bodendenkmälern in Wels thematisiert werden. "Was lassen wir uns eigentlich an Hässlichkeiten in unserer Umgebung alles gefallen? Seine These lautet: Im Namen der „Wirtschaftlichkeit“ akzeptieren wir vielfach, dass der Raum, in dem wir unser alltägliches Leben verbringen, verunstaltet wird." Unsere Forderungen leiten sich von den Verpflichtungen der Republik Österreich aus dem „Rahmenübereinkommen des Europarates über den Wert des Kulturerbes für die Gesellschaft“ und dem „Europäischen Übereinkommen zum Schutz des archäologischen Erbes“ ab. Öffentliche Veranstaltung, freier Eintritt!  
  • 2017-04-19 18:30 - 2017-04-19 20:00
    Vortrag von PD Mag. Dr. Sabine Ladstätter (Direktorin - Leiterin der Grabung Ephesos, Österreichisches Archäologisches Institut) Die Grabung Ephesos gehört zu den wissenschaftlichen Großprojekten Österreichs und versteht sich als Plattform für archäologische Grundlagenforschung. Interdisziplinarität, in Form einer Verschmelzung natur- und geisteswissenschaftlicher Fragestellungen unter Anwendung neuester technischer Methoden, ist gelebte Realität, in die ein Einblick gegeben werden soll. Link
  • 2017-04-21 19:00 - 2017-04-21 21:00
    Der Verein Pfahlbau am Attersee ist bekannt für die Organisation von Events, die in Erinnerung bleiben. Am 21. April können die „Pfahlis“ mit einem Highlight aufwarten: Angelika Fleckinger, Leiterin des „Ötzi-Museums“, kommt zu einem Gastvortag in den Raiffeisensaal nach Seewalchen. Informationen aus erster Hand Ötzi lebte zur selben Zeit wie die Pfahlbauer in der Atterseeregion. Die Erkenntnisse aus seinen sterblichen Überresten kann man in weiten Teilen auf das Leben unserer einheimischen Urvorfahren umlegen. Angela Fleckinger befasst sich seit ihrer Studienzeit intensiv mit Ötzi und seiner Geschichte. Aus erster Hand berichtet sie Details aus seinem Leben, begleitet von persönlichen Erinnerungen, Anekdoten und spannenden neuen Erkenntnissen. Modisch on top „Ötzi war zu seiner Zeit ein wichtiger Mann. Das zeigt zB seine wertvolle Lederkleidung, während sich unsere Pfahlbauern in Leinen hüllten. Wir freuen uns sehr, dass wir mit Angelika Fleckinger eine weitere prominente Expertin gewinnen konnten, die uns Einblicke in das Leben unserer Vorfahren gibt“, so Organisator Gerald Egger, vom Verein Pfahlbau am Attersee. Der Vortrag beginnt um 19:00 Uhr. Achtung – begrenzte Sitzplätze! Der Verein Pfahlbau empfiehlt eine zeitgerechte Anreise. Über die Referentin: Dr. Angelika Fleckinger, geboren 1970, ist Archäologin und seit 2005 Direktorin des Südtiroler Archäologiemuseums, das den Mann aus dem Eis konserviert und die wissenschaftliche Arbeit an ihm koordiniert. Sie hat verschiedene Bücher und Beiträge zum Thema Ötzi publiziert. Link
  • 2017-04-24 10:00 - 2017-04-24 12:00
    Vortrag von Janos Rudas über die ungarische Landnahme Einzelkarte € 6,– pro Vortrag oder Semester-Vortragskarte Link
  • 2017-04-26 18:00 - 2017-04-26 20:00
    Jahreshauptversammlung der österreichischen Gesellschaft für Mittelalterarchäologie mit anschließendem Vortrag von Konstantina Salaria (Wien): Möglichkeiten und Perspektiven der archäozoologischen Interpretation anhand des Fundmaterials von der Burg Sand. Weitere Informationen werden noch bekanntgegeben. Link
  • 2017-05-03 19:00 - 2017-05-03 20:30
    Vortrag von Mag. Henrik Pohl (Kuratorium Pfahlbauten) im Rahmen des Begleitprogramms zur Unterwassergrabung in Weyregg, OÖ. In Vorbereitung der oberösterreichischen Landesausstellung zum Thema "Pfahlbauten" wird das Oberösterreichische Landesmuseum in Kooperation mit dem Kuratorium Pfahlbauten im April und Mai 2017 in der Pfahlbau-Siedlung Weyregg im Attersee ausgraben. Das Team um Grabungsleiter Henrik Pohl setzt damit die Forschungen des Jahres 2016 fort. Rund um die Unterwasser-Ausgrabung gibt es wieder ein umfangreiches und kostenfreies Begleitprogramm mit Vorträgen, Ausstellungen und Führungen. Link
  • 2017-05-05 11:15 - 2017-05-05 13:00
    Seminarvortrag von Ernst Pernicka (Curt-Engelhorn-Zentrum Archäometrie gGmbH, Universität Heidelberg) am Institut für Mineralogie und Kristallographie der Universität Wien. Ort: UZA 2, Althanstraße 14, Hörsaal 2 (2A122)
  • 2017-05-08 10:00 - 2017-05-08 12:00
    Grabungsdokumentation – Theorie und praktische Übungen (Tachymeter u. a.) Vortragende: Dr. Ursula Eisenmenger-Klug / DI Susanne Uhlirz Einzelkarte € 6,– pro Vortrag oder Semester-Vortragskarte Link
  • 2017-05-08 19:00 - 2017-05-08 20:00
    Vortrag von Dr. Ernst Pernicka (Institut für Geowissenschaften, Universität Heidelberg und Curt-Engelhorn-Zentrum Archäometrie GmbH) Die Magie des Goldes ist in der derzeitigen Sonderausstellung »Das erste Gold« allerorten spürbar. Der Faszination dieses Metalls geht Ernst Pernicka in seinem Vortrag nach: warum taucht Gold erst vergleichsweise spät nach Kupfer und Blei in der jüngeren Menschheitsgeschichte auf? Und was wissen wir heute über Goldgewinnung und Erzabbau im Altertum? Die derzeit frühesten bekannten Goldfunde aus Varna (Bulgarien) und ihre Herstellungstechniken werden vorgestellt und anschließend die Möglichkeiten der Herkunftsbestimmung und Echtheitsprüfung von Gold diskutiert und an Beispielen erläutert. Der Wiener Ernst Pernicka, einer der führenden Experten auf dem Feld der naturwissenschaftlichen Archäologie, ist Professor für Archäometrie im Institut für Geowissenschaften an der Universität Heidelberg sowie wissenschaftlicher Direktor und Geschäftsführer des Curt-Engelhorn-Zentrums Archäometrie in Mannheim. Ernst Pernicka leitete über Jahre die Ausgrabungen von Troia und bewies als Spezialist für Archäometallurgie die Echtheit der Himmelsscheibe von Nebra. Der studierte Chemiker verwendet und entwickelt naturwissenschaftliche Methoden zur Lösung kulturhistorischer Fragen.
    In Kooperation mit Dorotheum Anmeldung unter altemeister@khm.at

    Treffpunkt: Vortragsraum, 2. Stock

     
  • 2017-05-09 18:15 - 2017-05-09 20:00
    Vortrag von Peter Trebsche (Donau-Universität Krems) Während in Ostösterreich im 20. Jahrhundert die befestigten Höhensiedlungen im Zentrum des Forschungsinteresses standen, rücken seit Beginn des 21. Jahrhunderts vor allem die Flachlandsiedlungen der Latènezeit in den Fokus. Durch großflächige Magnetprospektionen konnten mehrere Siedlungszentren vollständig erfasst werden. Die Auswertung der Prospektionsdaten mithilfe Geographischer Informationssysteme liefert bisher unbekannte Einblicke in die Siedlungsstruktur und in Prozesse der Siedlungsplanung während der Latènezeit. Es existieren mindestens fünf Größenklassen von Siedlungen, die eine komplexere Hierarchie bilden als bislang angenommen. Unter den prospektierten Siedlungszentren wurde die Fundstelle in Haselbach (Gemeinde Niederhollabrunn, Bezirk Korneuburg) etwa 30 km westlich von Wien ausgewählt, um in einem internationalen Projekt genauer untersucht zu werden. Die Forschungen werden von der Donau-Universität Krems (Peter Trebsche) und von der Universität Strasbourg (Stephan Fichtl) gemeinsam durchgeführt. Französische und österreichische Studenten gruben in den ersten beiden Grabungskampagnen 2015 und 2016 zwei Bereiche im Norden und im Süden der Siedlung aus. Die zwei Grabungsflächen unterscheiden sich, was die Bebauungsstruktur, das Fundspektrum und die nachweisbaren Aktivitäten betrifft. Im Vortrag werden die ersten Ergebnisse zur Wirtschaftsstruktur und zur Funktion der Grubenhäuser präsentiert. Link
  • 2017-05-11 18:30 - 2017-05-11 20:00
    Im Rahmen des Iron-Age-Danube Projektes findet in Strettweg & Großklein von April bis Juni das Archäologie-Camp Austria 2017 statt. Eine bunte Reihe von öffentlich zugänglichen Veranstaltungen erwarten die interessierten Besucher in Strettweg, Großklein, Graz, Judenburg und Leibnitz: Vorträge vermitteln einen umfassenden Einblick in die vielfältigen Techniken, Bereiche und Aspekte der archäologischen Forschung. An den Tagen der offenen Grabung werden neueste Entdeckungen zu den aktuellen Untersuchungen vorgestellt. Die Ausgrabung in Strettweg (Leitung: Mag. Dr. Georg Tiefengraber, Institut für Bronze- und Eisenzeitforschung ISBE) wird im Bereich eines abgekommenen hallstattzeitlichen Hügelgrabes stattfinden. Experimentalarchäologische Workshops zur Eisenverhüttung, Metall-, Textil- und Keramikbearbeitung geben einen umfassenden Einblick in prähistorische Handwerkstechniken. Ein spezielles Kinder- und Jugendprogramm lädt zum Mitmachen und Ausprobieren ein. Das Thema Archäologie als Tourismusmagnet der Zukunft und eine Präsentation aller Partnerregionen in Großklein runden den Reigen der Veranstaltungen ab. Link
  • 2017-05-17 16:00 - 2017-05-17 17:30

    Vortrag von Dipl.-Ing. (FH) Daniel Musall M.A. (TU Berlin) im Rahmen der Vortragsreihe "News aus Ephesos – Aktuelle Forschungsergebnisse".

    Die Teilnahme ist frei mit gültigem Museumsticket.

    Link

  • 2017-05-18 18:15 - 2017-05-18 20:00
    Im Rahmen des Studierenforums stellen junge Absolventinnen und Absolventen der Universtität Wien ihre Abschlussarbeiten vor. Doris Jetzinger: Das Fundmaterial der frühmittelalterlichen Gräberfelder von Sinzing-Ostermiething, Linz-Wegscheid und Bad Goisern Im Rahmen meiner zweiten Bachelorarbeit habe ich das Fundmaterial der drei altgegrabenen frühmittelalterlichen Gräbergruppen von Sinzing-Ostermiething, Linz-Wegscheid und Bad Goisern aus Oberösterreich bearbeitet. Das Material repräsentiert eine große Bandbreite an Objektkategorien, von Schmuck- und Trachtelementen über Waffen bis hin zu Werkzeug und Alltagsgerät. Im Zuge der Arbeit wurde die teils nur bruchstückhaft dokumentierte Forschungsgeschichte der Gräberfelder aufgearbeitet, das Fundmaterial katalogisiert, gezeichnet und ausgewertet sowie eine Datierung der Gräbergruppen erstellt. Stefanie Juch: Die Zeiselburg: Zur Sachkultur mittelalterlicher Burgen im Ostalpenraum am Übergang vom Hoch- zum Spätmittelalter In dieser Arbeit geht es um die materiellen Überreste der Zeiselburg in Kärnten, die ihren Namen durch die dort ansässige Familie im 13. Jahrhundert erhalten hat. Zentrale Fragen beziehen sich auf die durch die Ausgräber bereits angestellten Überlegungen zur Nutzung und Datierung der Anlage, sowie auf die Untersuchungen im Bereich der Vorburg. Durch die Kombination der schriftlichen, archäologischen und baulichen Quellen konnte für die Zeiselburg ein klassisches, homogenes Bild einer mittelalterlichen Burg, die am Übergang vom Hoch- zum Spätmittelalter bestanden hat, rekonstruiert werden. Melanie Zeller: Die mittelalterliche Rauchküche des Pfarrhofs in Laa an der Thaya Die wechselvolle Baugeschichte des Laaer Pfarrhofs und seiner Rauchküche wird im Rahmen meiner Masterarbeit rekonstruiert. Hierzu werden die Auswertungen, sowohl schriftlicher und bildlicher Quellen als auch archäologischer Funde und Befunde, mit den Erkenntnissen aus einer bauarchäologischen Untersuchung des Gebäudes kombiniert. Der Vortrag enthält die ersten Ergebnisse der Untersuchungen zu diesem spannenden baugeschichtlichen Denkmal. Link
  • 2017-05-18 18:45 - 2017-05-18 20:00
    Vortrag von Branko Mušič (Universität Ljubljana) im Rahmen des Archäologie-Camps Austria 2017. Achtung: Vortrag in englischer Sprache! Im Rahmen des Iron-Age-Danube Projektes findet in Strettweg & Großklein von April bis Juni das Archäologie-Camp Austria 2017 statt. Eine bunte Reihe von öffentlich zugänglichen Veranstaltungen erwarten die interessierten Besucher in Strettweg, Großklein, Graz, Judenburg und Leibnitz: Vorträge vermitteln einen umfassenden Einblick in die vielfältigen Techniken, Bereiche und Aspekte der archäologischen Forschung. An den Tagen der offenen Grabung werden neueste Entdeckungen zu den aktuellen Untersuchungen vorgestellt. Die Ausgrabung in Strettweg (Leitung: Mag. Dr. Georg Tiefengraber, Institut für Bronze- und Eisenzeitforschung ISBE) wird im Bereich eines abgekommenen hallstattzeitlichen Hügelgrabes stattfinden. Experimentalarchäologische Workshops zur Eisenverhüttung, Metall-, Textil- und Keramikbearbeitung geben einen umfassenden Einblick in prähistorische Handwerkstechniken. Ein spezielles Kinder- und Jugendprogramm lädt zum Mitmachen und Ausprobieren ein. Das Thema Archäologie als Tourismusmagnet der Zukunft und eine Präsentation aller Partnerregionen in Großklein runden den Reigen der Veranstaltungen ab. Link
  • 2017-05-21 Den ganzen Tag
    Museen und Sammlungen in ganz Österreich laden ein! Seit 1978 macht der Internationale Museumstag, der vom Internationalen Museumsrat ICOM initiiert wurde, alljährlich auf das breite Spektrum der Museumsarbeit und die thematische Vielfalt der Museen und Sammlungen in aller Welt aufmerksam. Der Internationale Museumstag, der sich heuer zum 40. Mal jährt, findet im deutschsprachigen Raum am Sonntag, 21. Mai 2017 unter dem Motto Spurensuche. Mut zur Verantwortung! statt. Mitveranstaltet wird der Tag von ICOM Österreich, der größten Organisation der Museen und Museumsfachleute in Österreich. Eine Übersicht aller teilnehmenden Museen finden Sie hier.
  • 2017-05-29 10:00 - 2017-05-29 12:00
    Vortrag: „Späte Zeiten“ – Highlights aus Wiens spätrömischer Vergangenheit Vortragende: Dr. Ursula Eisenmenger   Einzelkarte € 6,– pro Vortrag oder Semester-Vortragskarte Link
  • 2017-05-30 18:15 - 2017-05-30 20:00
    Vortrag von Michael Praxmarer (Innsbruck) Der Referent wird der Frage nachgehen, wann und wie sich symbolisches Denken, Sprache und Musik entwickelten und einen Bogen spannen von den ersten (mutmaßlich symbolischen) Artefakten bis zum "Urknall der Künste" im europäischen Jungpaläolithikum. Neben der bildlichen Präsentation der Funde werden Replika vorgeführt. Abschließend wird gefragt, ob es einen "ältesten Weltmusik-Stil" geben kann, und ob es universelle Eigenschaften gibt, die jeder Musik innewohnen. Michael Praxmarer M. A. beschäftigt sich seit 2010 mit der Musikarchäologie der Altsteinzeit und tritt damit in zahlreichen Workshops, mit Musikerauftritten und Vorträgen an die Öffentlichkeit. Link
  • 2017-05-31 16:00 - 2017-05-31 17:30

    Vortrag von ao. Univ.-Prof. Dr. Hans Täuber (Univ. Wien) im Rahmen der Vortragsreihe "News aus Ephesos – Aktuelle Forschungsergebnisse".

    Die Teilnahme ist frei mit gültigem Museumsticket.

    Link

  • 2017-05-31 18:00 - 2017-05-31 21:00
    Im Rahmen des Iron-Age-Danube Projektes findet in Strettweg & Großklein von April bis Juni das Archäologie-Camp Austria 2017 statt. Eine bunte Reihe von öffentlich zugänglichen Veranstaltungen erwarten die interessierten Besucher in Strettweg, Großklein, Graz, Judenburg und Leibnitz: Vorträge vermitteln einen umfassenden Einblick in die vielfältigen Techniken, Bereiche und Aspekte der archäologischen Forschung. An den Tagen der offenen Grabung werden neueste Entdeckungen zu den aktuellen Untersuchungen vorgestellt. Die Ausgrabung in Strettweg (Leitung: Mag. Dr. Georg Tiefengraber, Institut für Bronze- und Eisenzeitforschung ISBE) wird im Bereich eines abgekommenen hallstattzeitlichen Hügelgrabes stattfinden. Experimentalarchäologische Workshops zur Eisenverhüttung, Metall-, Textil- und Keramikbearbeitung geben einen umfassenden Einblick in prähistorische Handwerkstechniken. Ein spezielles Kinder- und Jugendprogramm lädt zum Mitmachen und Ausprobieren ein. Das Thema Archäologie als Tourismusmagnet der Zukunft und eine Präsentation aller Partnerregionen in Großklein runden den Reigen der Veranstaltungen ab. Programm Eröffnungsfeier:
    • Begrüßung durch H. Dolleschall (Bürgermeister von Judenburg), P. Scherrer (Vizerektor der Karl-Franzens-Universität Graz), W. Muchitsch (Direktor des Universalmuseums Joanneum)
    • 13 Jahre Strettweg-Forschungen–eine Zwischenbilanz (G. Tiefengraber, Graz)
    • Kleidung und Identität in der Bronze- und Eisenzeit in Mitteleuropa. Eine Kultur-und Sozialgeschichte zu dem, was uns täglich umgibt (K. Grömer,Wien)
    • Modeschau: Bronze-und Eisenzeit
    • im Anschluss Buffet und gemütlicher Ausklang
    Für die Teilnahme ist eine Voranmeldung erforderlich! Link
  • 2017-06-07 10:00 - 2017-06-07 17:00
    Wissenschaftliche Fachpublikationen, populärwissenschaftliche Bücher und historische Romane aus Buchspenden und Nachlässen – Monographien, Zeitschriften, Reihen sowie zahlreiche Sonderdrucke, Raritäten und längst vergriffene Publikationen (Restbestände!) zu verschiedensten Themenbereichen der Archäologie, Ur- und Frühgeschichte sowie verwandter Disziplinen. Wir bedanken uns sehr herzlich für die bisherigen zahlreichen Buchspenden und sind über weitere sehr erfreut! Link
  • 2017-06-07 18:00 - 2017-06-07 20:00
    Vortrag von Mag. Christina Schmid (Linz). Weitere Informationen werden noch bekanntgegeben. Link
  • 2017-06-08 18:00 - 2017-06-08 19:00
    Vortrag von Dr. Hendrik Mäkeler (Universität Uppsala, Münzkabinett)
    Ein Vortrag der Österreichischen Numismatischen Gesellschaft in Kooperation mit dem Kunsthistorischen Museum

    Treffpunkt: Vortragsraum, 2. Stock

  • 2017-06-09 - 2017-06-10 Den ganzen Tag
    Archäologische Ausgrabungen sind die Puzzle-Steine, die unser Bild über die Vergangenheit prägen. Jeder Fund, egal wie unscheinbar, kann den Experten viel über das Leben der Menschen aus vergangenen Zeiten erzählen. An den Tagen der Niederösterreichischen Landesarchäologie, von 9. bis 10. Juni im MAMUZ Museum Mistelbach, werden die archäologischen Forschungsergebnisse des letzten Jahres präsentiert. Link
  • 2017-06-12 10:00 - 2017-06-12 12:00
    Vortrag: Xenophobie in der Antike? Thraker-Darstellungen in der vorrömischen Kunst Vortragende: Dr. Ingrid Mader   Einzelkarte € 6,– pro Vortrag oder Semester-Vortragskarte Link
  • 2017-06-13 16:15 - 2017-06-13 17:15
    Vortrag von Doz. Dr. Hristo Popov (NAIM Sofia) im Rahmen der Ausstellung "Das erste Gold" im KHM Wien. Treffpunkt: Vortragsraum, 2. Stock Vortrag frei mit gültigem Museumsticket.
  • 2017-06-19 10:00 - 2017-06-19 12:00
    Ausgrabung und Auswertung. Einige Beispiele Vortragende: Mag. Michaela Müller   Einzelkarte € 6,– pro Vortrag oder Semester-Vortragskarte Link
  • 2017-06-20 18:00 - 2017-06-20 20:00
    Vortrag von Univ.-Prof. Dr. Markus Egg (Römisch-Germanisches Zentralmuseum Mainz) und Mag. Dr. Daniela Kern (Wien) im Rahmen des Archäologie-Camps Austria 2017. Im Rahmen des Iron-Age-Danube Projektes findet in Strettweg & Großklein von April bis Juni das Archäologie-Camp Austria 2017 statt. Eine bunte Reihe von öffentlich zugänglichen Veranstaltungen erwarten die interessierten Besucher in Strettweg, Großklein, Graz, Judenburg und Leibnitz: Vorträge vermitteln einen umfassenden Einblick in die vielfältigen Techniken, Bereiche und Aspekte der archäologischen Forschung. An den Tagen der offenen Grabung werden neueste Entdeckungen zu den aktuellen Untersuchungen vorgestellt. Die Ausgrabung in Strettweg (Leitung: Mag. Dr. Georg Tiefengraber, Institut für Bronze- und Eisenzeitforschung ISBE) wird im Bereich eines abgekommenen hallstattzeitlichen Hügelgrabes stattfinden. Experimentalarchäologische Workshops zur Eisenverhüttung, Metall-, Textil- und Keramikbearbeitung geben einen umfassenden Einblick in prähistorische Handwerkstechniken. Ein spezielles Kinder- und Jugendprogramm lädt zum Mitmachen und Ausprobieren ein. Das Thema Archäologie als Tourismusmagnet der Zukunft und eine Präsentation aller Partnerregionen in Großklein runden den Reigen der Veranstaltungen ab. Link
  • 2017-06-20 18:00 - 2017-06-20 20:00

    Vortrag von Prof. DI Dr. Erwin Reidinger. Nähere Informationen werden noch bekanntgegeben.

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