Kalender

In unserem Kalender werden sowohl Veranstaltungen von ArchaeoPublica als auch relevante Drittveranstaltungen angekündigt. Wenn Sie eine Veranstaltung oder Grabung bekanntgeben möchten, kontaktieren Sie uns bitte

Filter anzeigen

Kategorien

Tags

Veranstalter

Filter neu
Son
Mon
Die
Mit
Don
Fre
Sam
Dezember
1
  • Ausstellung "Auf den Spuren der Schlacht von Aspern. Die Ausgrabungen der Stadtarchäologie Wien"
    Den ganzen Tag
    2018.01.01-2018.08.04
    Volkshochschule Meidling, Längenfeldgasse 13-15, 1120 Wien
    Volkshochschule Meidling, Längenfeldgasse 13-15, 1120 Wien

    In den Jahren 2008 bis 2016 konnte von der Stadtarchäologie Wien das Entstehen der Aspern Seestadt archäologisch begleitet werden. Im Zuge von acht Grabungskampagnen wurden unter anderem Bestattungen, die mit der Schlacht von Aspern und Essling in Zusammenhang stehen, aufgedeckt.

    In der Ausstellung und einer Publikation werden die Grabungen der Stadtarchäologie Wien in der Seestadt aspern erstmals zusammenfassend mit einer Analyse der geborgenen Uniformreste und der anthropologischen Auswertung im Kontext von Zeitgeschehen und Heerwesen präsentiert.

    Schlacht von Aspern und Essling

    Die Französische Revolution und der Aufstieg Napoleon I. Bonaparte (1769 bis1821) destabilisierten die europäischen Machtverhältnisse. In der Folge kam es ab 1792 zu kriegerischen Auseinandersetzungen zwischen Frankreich und wechselnden europäischen Bündnispartnern. Am 9. Mai 1809 forderte Österreich erneut Napoleon zum Kampf heraus, der 5. Koalitionskrieg hatte begonnen.

    Zwei der bedeutendsten Schlachten dieses Krieges fanden in unmittelbarer Nähe Wiens statt. Die Wahl des Aufmarschgebietes fiel auf das Marchfeld im Bereich der beiden Dörfer Aspern und Essling. Die Kämpfe begannen am 21. Mai 1809, erreichten am 22. Mai ihren Höhepunkt und endeten mit dem Rückzug Napoleons auf die Insel Lobau. Diese wurde in der Folge von den Franzosen zu einem befestigten Waffenplatz ausgebaut, der ihnen als Ausgangspunkt für die Schlacht von Deutsch-Wagram, in der die Österreicher vernichtend geschlagen wurden, diente.Ausstellungsdauer: 30. Juni 2017 bis 31. Januar 2018Ort: Volkshochschule Meidling, 12., Längenfeldgasse 13-15, 2. StockÖffnungszeiten: Montag bis Freitag, von 8 bis 20 UhrIn den Schulferien: Infos zu den Öffnungszeiten unter der Telefonnummer +43 1 891 74-112 000Eintritt frei!Die Ausstellung der Stadtarchäologie Wien findet in Kooperation mit der Volkshochschule Meidling statt.PublikationDie Ergebnisse der Grabungskampagnen werden in einer Publikation präsentiert: Napoleon in Aspern. Archäologische Spuren der Schlacht 1809 - Publikationsreihe "Wien Archäologisch"Link
2
3
4
5
6
  • Fokus Denkmal: Das Haus der Medusa. Römische Wandmalerei aus Enns
    Den ganzen Tag
    2018.01.06-2018.05.24
    Kunsthistorisches Museum Wien, Wien, Österreich
    Kunsthistorisches Museum Wien, Wien, Österreich
    Im Jahr 2000 wurden im Vorfeld eines Parkplatzbaues in Lorch bei Enns in Oberösterreich im Rahmen einer archäologischen Notgrabung römische Wandmalereifragmente entdeckt und geborgen. Fünf große Blöcke und mehr als 60 Holzkisten voll mit einzelnen Fragmentteilen brachten den bislang wohl umfangreichsten und bedeutendsten Fund an provinzialrömischer Wandmalerei in Österreich zutage. Die Malereien waren Teil einer gewölbten Decke mit dazugehörigen Wanddekorationen und erweitern die Kenntnis um diese Kunstgattung im römischen Österreich wesentlich. Bisher waren kaum Malereikomplexe bekannt, bei denen die Ausstattung mehrerer zusammengehöriger Räume erhalten sind. Bis zu vier übereinanderliegende Putzschichten aus mehreren dekorativen Ausstattungsphasen zeigen prachtvolle figurale und dekorative Elemente. Der Erhaltungszustand der aus dem 3. Jhdt. stammenden Wandmalereien ist außergewöhnlich gut. 2012 begann in einer Zusammenarbeit zwischen den Fachbereichen Archäologie und Konservierung-Restaurierung des Bundesdenkmalamtes die Bearbeitung dieses Fundkomplexes. Eine besondere Herausforderung stellte dabei das Finden und Wiederzusammenfügen der aus einer Vielzahl an Einzelteilen bestehenden Fragmente dar.In der Ausstellung werden die verschiedenen Phasen dokumentiert und die antike Werktechnik vorgestellt. Neben dem archäologischen Befund des Hauses steht auch die Arbeit bei der Bergung und Restaurierung der Malereien im Vordergrund.Link
  • OÖ Landesausstellung 2018: Die Rückkehr der Legion. Römisches Erbe in Oberösterreich
    Den ganzen Tag
    2018.01.06-2019.07.16
    Enns, Österreich
    Enns, Österreich
    500 Jahre lang prägte das Römische Reich unser Land und hat dabei bleibende Spuren hinterlassen. Die Landesausstellung 2018 lädt ein, diese zu erforschen und zu erleben. Mit Schaugrabungen, eindrucksvollen Originalfunden, Forschungs-Abenteuern für Nachwuchs-ArchäologInnen, interaktiven Apps und virtuellen Welten gibt die Landesausstellung von 27. April bis 04. November 2018 einen vielschichtigen Einblick in das Leben der Römer vor 1.800 Jahren. Hauptstandort der Landesausstellung ist Enns, die älteste Stadt Österreichs. Weitere Schauplätze sind Schlögen und Oberranna im Oberen Donautal.
    Enns war einer der größten und wichtigsten Handels- und Militär-Stützpunkte an der Nordgrenze des Römischen Reiches. Seine Bedeutung erlangte es durch die 2. Italische Legion, die hier an der Wende vom 2. zum 3. Jahrhundert n. Chr. ihr Lager errichtete.Die neu gestaltete Ausstellung im Museum Lauriacum zeigt mit kostbaren Originalfunden, aufwändigen Rekonstruktionen, interaktiven Stationen und einem eigens für die Landesausstellung produzierten Film, dass die Legionäre weit mehr als nur Krieger waren. Das Publikum der Landesausstellung erlebt, wie diese Pioniere, Baumeister und Handwerker gearbeitet und mit ihren Familien gelebt haben.Eine faszinierende Zeitreise durch die Baugeschichte von der römischen Antike bis zur Gotik bietet der Besuch in der Basilika St. Laurenz. Hervorragend erhaltene Baureste in der Unterkirche zeugen von einer römischen Stadtvilla und einer frühchristlichen Kirche aus der Zeit des heiligen Severin.Alle Schauplätze in Enns sind über einen Rundweg miteinander verbunden und bequem erreichbar. Entlang der alten römischen Straßen lassen Stereoskope die Siedlung zur Zeit der Römer virtuell wiederauferstehen.

    Archäologie hautnah

    Wer schon immer einmal hautnah bei einer Ausgrabung dabei sein wollte, kann sich diesen Traum bei der Landesausstellung 2018 endlich erfüllen. Bei Schaugrabungen kann das Publikum die Arbeit der ArchäologInnen aus nächster Nähe beobachten und im Gespräch mit den ForscherInnen mehr über die Ausgrabungsstätten und die aktuellen Funde erfahren.

    Schlögen und Oberranna

    Eine kleine, aber ganz besondere Befestigungsanlage gibt es in Oberranna in der Gemeinde Engelhartszell zu besichtigen. Rund um das massive Gebäude mit seinen runden Ecktürmen sind noch viele Fragen ungelöst.In Schlögen lädt ein außergewöhnlich gut erhaltenes römisches Bad zum Eintauchen in die antike Welt von Architektur, Technik und Lebensfreude ein. Erfühlen, erfahren, mit allen Sinnen wahrnehmen – interaktiv, anschaulich und unterhaltsam – die Landesausstellung 2018 macht Geschichte erlebbar.
    Link
7
8
  • Ausstellung "Auf den Spuren der Schlacht von Aspern. Die Ausgrabungen der Stadtarchäologie Wien"
    Den ganzen Tag
    2018.01.08-2018.08.11
    Volkshochschule Meidling, Längenfeldgasse 13-15, 1120 Wien
    Volkshochschule Meidling, Längenfeldgasse 13-15, 1120 Wien

    In den Jahren 2008 bis 2016 konnte von der Stadtarchäologie Wien das Entstehen der Aspern Seestadt archäologisch begleitet werden. Im Zuge von acht Grabungskampagnen wurden unter anderem Bestattungen, die mit der Schlacht von Aspern und Essling in Zusammenhang stehen, aufgedeckt.

    In der Ausstellung und einer Publikation werden die Grabungen der Stadtarchäologie Wien in der Seestadt aspern erstmals zusammenfassend mit einer Analyse der geborgenen Uniformreste und der anthropologischen Auswertung im Kontext von Zeitgeschehen und Heerwesen präsentiert.

    Schlacht von Aspern und Essling

    Die Französische Revolution und der Aufstieg Napoleon I. Bonaparte (1769 bis1821) destabilisierten die europäischen Machtverhältnisse. In der Folge kam es ab 1792 zu kriegerischen Auseinandersetzungen zwischen Frankreich und wechselnden europäischen Bündnispartnern. Am 9. Mai 1809 forderte Österreich erneut Napoleon zum Kampf heraus, der 5. Koalitionskrieg hatte begonnen.

    Zwei der bedeutendsten Schlachten dieses Krieges fanden in unmittelbarer Nähe Wiens statt. Die Wahl des Aufmarschgebietes fiel auf das Marchfeld im Bereich der beiden Dörfer Aspern und Essling. Die Kämpfe begannen am 21. Mai 1809, erreichten am 22. Mai ihren Höhepunkt und endeten mit dem Rückzug Napoleons auf die Insel Lobau. Diese wurde in der Folge von den Franzosen zu einem befestigten Waffenplatz ausgebaut, der ihnen als Ausgangspunkt für die Schlacht von Deutsch-Wagram, in der die Österreicher vernichtend geschlagen wurden, diente.Ausstellungsdauer: 30. Juni 2017 bis 31. Januar 2018Ort: Volkshochschule Meidling, 12., Längenfeldgasse 13-15, 2. StockÖffnungszeiten: Montag bis Freitag, von 8 bis 20 UhrIn den Schulferien: Infos zu den Öffnungszeiten unter der Telefonnummer +43 1 891 74-112 000Eintritt frei!Die Ausstellung der Stadtarchäologie Wien findet in Kooperation mit der Volkshochschule Meidling statt.PublikationDie Ergebnisse der Grabungskampagnen werden in einer Publikation präsentiert: Napoleon in Aspern. Archäologische Spuren der Schlacht 1809 - Publikationsreihe "Wien Archäologisch"Link
9
10
  • Vortrag: Mission in eine Welt im Wandel – die Reisen Bischof Ottos von Bamberg ins spätslawische Pommern (1124/28) und ihr archäologisch-historisches Bild
    18:15-20:00
    2018.01.10
    Institut für Urgeschichte und Historische Archäologie, Franz-Klein-Gasse 1 1190 Wien, Österreich
    Institut für Urgeschichte und Historische Archäologie, Franz-Klein-Gasse 1 1190 Wien, Österreich

    Vortrag von Felix Biermann (Greifswald) auf Einladung der Österreichischen Gesellschaft für Mittelalterarchäologie.

    Weitere Informationen werden in Kürze bekanntgegeben.Link
  • Vortrag: Die jungneolithischen Erdwerke von Altheim
    18:15-20:00
    2018.01.10
    Zentrum für Alte Kulturen, Institut für Archäologien, Langer Weg 11, 6020 Innsbruck
    Zentrum für Alte Kulturen, Institut für Archäologien, Langer Weg 11, 6020 Innsbruck
    Vortrag von Thomas Saile (Universität Regensburg) auf Einladung des AK Neolithikum & Bronzezeit der österreichischen Gesellschaft für Ur- und Frühgeschichte.Die Geländearbeiten an dem vor einem Jahrhundert entdeckten Erdwerk von Altheim wurden im Jahre 2012 wieder aufgenommen. Im Verlauf dieser Untersuchungen konnte nahe der altbekannten Einhegung im Südosten der Nachweis eines zweiten altheimzeitlichen Grabenwerkes erbracht werden. Beide Anlagen sind räumlich aufeinander bezogen. Im Bereich des nördlichen Grabenwerkes wurde ein Bodenabtrag von mehreren Dezimetern während des letzten Jahrhunderts beobachtet; die Substanz beider Bodendenkmäler erscheint damit akut gefährdet. Erste Radiokohlenstoffdatierungen an Proben von Haustierknochen ergeben eine Einordnung beider Anlagen in das 37./36. Jh. v. Chr. und Hinweise auf eine zeitliche Abfolge der Anlage der Gräben. Die seinerzeitige Feststellung eines hohen Pfeilspitzenanteiles an den geschlagenen Steingeräten sowie eines sehr geringen Wildtieranteiles wurden durch die neuen Grabungen bestätigt. Die Längsachsen-Ausrichtung in südwest-nordöstlicher Richtung ermöglicht eine archäoastronomische Deutung; durch Beobachtung von Naturphänomenen gewonnenes Wissen wurde in Architektur umgesetzt. Zweifel an einer fortifikatorischen Interpretation der Anlagen werden durch die neuerlichen Arbeiten nachhaltig verstärkt.Link
11
12
13
  • Fokus Denkmal: Das Haus der Medusa. Römische Wandmalerei aus Enns
    Den ganzen Tag
    2018.01.13-2018.05.31
    Kunsthistorisches Museum Wien, Wien, Österreich
    Kunsthistorisches Museum Wien, Wien, Österreich
    Im Jahr 2000 wurden im Vorfeld eines Parkplatzbaues in Lorch bei Enns in Oberösterreich im Rahmen einer archäologischen Notgrabung römische Wandmalereifragmente entdeckt und geborgen. Fünf große Blöcke und mehr als 60 Holzkisten voll mit einzelnen Fragmentteilen brachten den bislang wohl umfangreichsten und bedeutendsten Fund an provinzialrömischer Wandmalerei in Österreich zutage. Die Malereien waren Teil einer gewölbten Decke mit dazugehörigen Wanddekorationen und erweitern die Kenntnis um diese Kunstgattung im römischen Österreich wesentlich. Bisher waren kaum Malereikomplexe bekannt, bei denen die Ausstattung mehrerer zusammengehöriger Räume erhalten sind. Bis zu vier übereinanderliegende Putzschichten aus mehreren dekorativen Ausstattungsphasen zeigen prachtvolle figurale und dekorative Elemente. Der Erhaltungszustand der aus dem 3. Jhdt. stammenden Wandmalereien ist außergewöhnlich gut. 2012 begann in einer Zusammenarbeit zwischen den Fachbereichen Archäologie und Konservierung-Restaurierung des Bundesdenkmalamtes die Bearbeitung dieses Fundkomplexes. Eine besondere Herausforderung stellte dabei das Finden und Wiederzusammenfügen der aus einer Vielzahl an Einzelteilen bestehenden Fragmente dar.In der Ausstellung werden die verschiedenen Phasen dokumentiert und die antike Werktechnik vorgestellt. Neben dem archäologischen Befund des Hauses steht auch die Arbeit bei der Bergung und Restaurierung der Malereien im Vordergrund.Link
  • OÖ Landesausstellung 2018: Die Rückkehr der Legion. Römisches Erbe in Oberösterreich
    Den ganzen Tag
    2018.01.13-2019.07.23
    Enns, Österreich
    Enns, Österreich
    500 Jahre lang prägte das Römische Reich unser Land und hat dabei bleibende Spuren hinterlassen. Die Landesausstellung 2018 lädt ein, diese zu erforschen und zu erleben. Mit Schaugrabungen, eindrucksvollen Originalfunden, Forschungs-Abenteuern für Nachwuchs-ArchäologInnen, interaktiven Apps und virtuellen Welten gibt die Landesausstellung von 27. April bis 04. November 2018 einen vielschichtigen Einblick in das Leben der Römer vor 1.800 Jahren. Hauptstandort der Landesausstellung ist Enns, die älteste Stadt Österreichs. Weitere Schauplätze sind Schlögen und Oberranna im Oberen Donautal.
    Enns war einer der größten und wichtigsten Handels- und Militär-Stützpunkte an der Nordgrenze des Römischen Reiches. Seine Bedeutung erlangte es durch die 2. Italische Legion, die hier an der Wende vom 2. zum 3. Jahrhundert n. Chr. ihr Lager errichtete.Die neu gestaltete Ausstellung im Museum Lauriacum zeigt mit kostbaren Originalfunden, aufwändigen Rekonstruktionen, interaktiven Stationen und einem eigens für die Landesausstellung produzierten Film, dass die Legionäre weit mehr als nur Krieger waren. Das Publikum der Landesausstellung erlebt, wie diese Pioniere, Baumeister und Handwerker gearbeitet und mit ihren Familien gelebt haben.Eine faszinierende Zeitreise durch die Baugeschichte von der römischen Antike bis zur Gotik bietet der Besuch in der Basilika St. Laurenz. Hervorragend erhaltene Baureste in der Unterkirche zeugen von einer römischen Stadtvilla und einer frühchristlichen Kirche aus der Zeit des heiligen Severin.Alle Schauplätze in Enns sind über einen Rundweg miteinander verbunden und bequem erreichbar. Entlang der alten römischen Straßen lassen Stereoskope die Siedlung zur Zeit der Römer virtuell wiederauferstehen.

    Archäologie hautnah

    Wer schon immer einmal hautnah bei einer Ausgrabung dabei sein wollte, kann sich diesen Traum bei der Landesausstellung 2018 endlich erfüllen. Bei Schaugrabungen kann das Publikum die Arbeit der ArchäologInnen aus nächster Nähe beobachten und im Gespräch mit den ForscherInnen mehr über die Ausgrabungsstätten und die aktuellen Funde erfahren.

    Schlögen und Oberranna

    Eine kleine, aber ganz besondere Befestigungsanlage gibt es in Oberranna in der Gemeinde Engelhartszell zu besichtigen. Rund um das massive Gebäude mit seinen runden Ecktürmen sind noch viele Fragen ungelöst.In Schlögen lädt ein außergewöhnlich gut erhaltenes römisches Bad zum Eintauchen in die antike Welt von Architektur, Technik und Lebensfreude ein. Erfühlen, erfahren, mit allen Sinnen wahrnehmen – interaktiv, anschaulich und unterhaltsam – die Landesausstellung 2018 macht Geschichte erlebbar.
    Link
14
15
  • Ausstellung "Auf den Spuren der Schlacht von Aspern. Die Ausgrabungen der Stadtarchäologie Wien"
    Den ganzen Tag
    2018.01.15-2018.08.18
    Volkshochschule Meidling, Längenfeldgasse 13-15, 1120 Wien
    Volkshochschule Meidling, Längenfeldgasse 13-15, 1120 Wien

    In den Jahren 2008 bis 2016 konnte von der Stadtarchäologie Wien das Entstehen der Aspern Seestadt archäologisch begleitet werden. Im Zuge von acht Grabungskampagnen wurden unter anderem Bestattungen, die mit der Schlacht von Aspern und Essling in Zusammenhang stehen, aufgedeckt.

    In der Ausstellung und einer Publikation werden die Grabungen der Stadtarchäologie Wien in der Seestadt aspern erstmals zusammenfassend mit einer Analyse der geborgenen Uniformreste und der anthropologischen Auswertung im Kontext von Zeitgeschehen und Heerwesen präsentiert.

    Schlacht von Aspern und Essling

    Die Französische Revolution und der Aufstieg Napoleon I. Bonaparte (1769 bis1821) destabilisierten die europäischen Machtverhältnisse. In der Folge kam es ab 1792 zu kriegerischen Auseinandersetzungen zwischen Frankreich und wechselnden europäischen Bündnispartnern. Am 9. Mai 1809 forderte Österreich erneut Napoleon zum Kampf heraus, der 5. Koalitionskrieg hatte begonnen.

    Zwei der bedeutendsten Schlachten dieses Krieges fanden in unmittelbarer Nähe Wiens statt. Die Wahl des Aufmarschgebietes fiel auf das Marchfeld im Bereich der beiden Dörfer Aspern und Essling. Die Kämpfe begannen am 21. Mai 1809, erreichten am 22. Mai ihren Höhepunkt und endeten mit dem Rückzug Napoleons auf die Insel Lobau. Diese wurde in der Folge von den Franzosen zu einem befestigten Waffenplatz ausgebaut, der ihnen als Ausgangspunkt für die Schlacht von Deutsch-Wagram, in der die Österreicher vernichtend geschlagen wurden, diente.Ausstellungsdauer: 30. Juni 2017 bis 31. Januar 2018Ort: Volkshochschule Meidling, 12., Längenfeldgasse 13-15, 2. StockÖffnungszeiten: Montag bis Freitag, von 8 bis 20 UhrIn den Schulferien: Infos zu den Öffnungszeiten unter der Telefonnummer +43 1 891 74-112 000Eintritt frei!Die Ausstellung der Stadtarchäologie Wien findet in Kooperation mit der Volkshochschule Meidling statt.PublikationDie Ergebnisse der Grabungskampagnen werden in einer Publikation präsentiert: Napoleon in Aspern. Archäologische Spuren der Schlacht 1809 - Publikationsreihe "Wien Archäologisch"Link
  • Vortrag: Menschenopfer in der Frühzeit
    10:00-12:00
    2018.01.15
    Volkshochschule Meidling, Längenfeldgasse 13-15 1120 Wien, Österreich
    Volkshochschule Meidling, Längenfeldgasse 13-15 1120 Wien, Österreich
    Vortrag von Janos Rudas im Rahmen der Vortragsreihe der Stadtarchäologie Wien in der VHS Meidling.Anmeldung und weitere Infos unter Tel. +43 1 891 74 – 112 000Einzelkarte € 6,– pro Vortrag oder Semester-Vortragskarte.
16
  • Vortrag: Spätbronzezeitliche bis früheisenzeitliche Kupfergewinnung im Unterinntal – Bergbau, Erzaufbereitung und Verhüttung im archäologischen Befund
    18:15-20:00
    2018.01.16
    Institut für Urgeschichte und Historische Archäologie, Franz-Klein-Gasse 1, 1190 Wien, Österreich
    Institut für Urgeschichte und Historische Archäologie, Franz-Klein-Gasse 1, 1190 Wien, Österreich
    Vortrag von Gert Goldenberg & Markus Staudt (FZ HiMAT, Institut für Archäologien, Universität Innsbruck) auf Einladung der ÖGUF.Seit 2007 untersucht das Forschungszentrum HiMAT an der Universität Innsbruck im Rahmen von interdisziplinär und international aufgestellten Forschungsprojekten zur prähistorischen Kupferproduktion in den Ost- und Zentralalpen (gefördert vom Wissenschaftsfonds FWF) urgeschichtliche Bergbaureviere mit Gruben (Bergbau unter Tage), Pingenfeldern, Halden, Erzaufbereitungs- und Verhüttungsplätzen im Raum Schwaz-Brixlegg (Nordtirol).Die Ergebnisse der montanarchäologischen Forschungen mit aufschlussreichen Bodenbefunden und vielfältigem Fundmaterial geben detaillierte Einblicke in die komplexe metallurgische Produktionskette mit ihrer Infrastruktur sowie in die Arbeits- und Lebenswelt der Berg- und Hüttenleute. 14C-Analysen sowie dendrochronologische Untersuchungen an geborgenen Hölzern und Holzkohlen belegen eine kontinuierliche, ca. 500 Jahre währende „frühindustrielle“ Kupfergewinnung aus Fahlerzen von der späten Bronzezeit bis zur frühen Eisenzeit (ca. 1.200 bis 700 v. Chr.).Link 
17
18
19
20
  • OÖ Landesausstellung 2018: Die Rückkehr der Legion. Römisches Erbe in Oberösterreich
    Den ganzen Tag
    2018.01.20-2019.07.30
    Enns, Österreich
    Enns, Österreich
    500 Jahre lang prägte das Römische Reich unser Land und hat dabei bleibende Spuren hinterlassen. Die Landesausstellung 2018 lädt ein, diese zu erforschen und zu erleben. Mit Schaugrabungen, eindrucksvollen Originalfunden, Forschungs-Abenteuern für Nachwuchs-ArchäologInnen, interaktiven Apps und virtuellen Welten gibt die Landesausstellung von 27. April bis 04. November 2018 einen vielschichtigen Einblick in das Leben der Römer vor 1.800 Jahren. Hauptstandort der Landesausstellung ist Enns, die älteste Stadt Österreichs. Weitere Schauplätze sind Schlögen und Oberranna im Oberen Donautal.
    Enns war einer der größten und wichtigsten Handels- und Militär-Stützpunkte an der Nordgrenze des Römischen Reiches. Seine Bedeutung erlangte es durch die 2. Italische Legion, die hier an der Wende vom 2. zum 3. Jahrhundert n. Chr. ihr Lager errichtete.Die neu gestaltete Ausstellung im Museum Lauriacum zeigt mit kostbaren Originalfunden, aufwändigen Rekonstruktionen, interaktiven Stationen und einem eigens für die Landesausstellung produzierten Film, dass die Legionäre weit mehr als nur Krieger waren. Das Publikum der Landesausstellung erlebt, wie diese Pioniere, Baumeister und Handwerker gearbeitet und mit ihren Familien gelebt haben.Eine faszinierende Zeitreise durch die Baugeschichte von der römischen Antike bis zur Gotik bietet der Besuch in der Basilika St. Laurenz. Hervorragend erhaltene Baureste in der Unterkirche zeugen von einer römischen Stadtvilla und einer frühchristlichen Kirche aus der Zeit des heiligen Severin.Alle Schauplätze in Enns sind über einen Rundweg miteinander verbunden und bequem erreichbar. Entlang der alten römischen Straßen lassen Stereoskope die Siedlung zur Zeit der Römer virtuell wiederauferstehen.

    Archäologie hautnah

    Wer schon immer einmal hautnah bei einer Ausgrabung dabei sein wollte, kann sich diesen Traum bei der Landesausstellung 2018 endlich erfüllen. Bei Schaugrabungen kann das Publikum die Arbeit der ArchäologInnen aus nächster Nähe beobachten und im Gespräch mit den ForscherInnen mehr über die Ausgrabungsstätten und die aktuellen Funde erfahren.

    Schlögen und Oberranna

    Eine kleine, aber ganz besondere Befestigungsanlage gibt es in Oberranna in der Gemeinde Engelhartszell zu besichtigen. Rund um das massive Gebäude mit seinen runden Ecktürmen sind noch viele Fragen ungelöst.In Schlögen lädt ein außergewöhnlich gut erhaltenes römisches Bad zum Eintauchen in die antike Welt von Architektur, Technik und Lebensfreude ein. Erfühlen, erfahren, mit allen Sinnen wahrnehmen – interaktiv, anschaulich und unterhaltsam – die Landesausstellung 2018 macht Geschichte erlebbar.
    Link
  • Fokus Denkmal: Das Haus der Medusa. Römische Wandmalerei aus Enns
    Den ganzen Tag
    2018.01.20-2018.06.07
    Kunsthistorisches Museum Wien, Wien, Österreich
    Kunsthistorisches Museum Wien, Wien, Österreich
    Im Jahr 2000 wurden im Vorfeld eines Parkplatzbaues in Lorch bei Enns in Oberösterreich im Rahmen einer archäologischen Notgrabung römische Wandmalereifragmente entdeckt und geborgen. Fünf große Blöcke und mehr als 60 Holzkisten voll mit einzelnen Fragmentteilen brachten den bislang wohl umfangreichsten und bedeutendsten Fund an provinzialrömischer Wandmalerei in Österreich zutage. Die Malereien waren Teil einer gewölbten Decke mit dazugehörigen Wanddekorationen und erweitern die Kenntnis um diese Kunstgattung im römischen Österreich wesentlich. Bisher waren kaum Malereikomplexe bekannt, bei denen die Ausstattung mehrerer zusammengehöriger Räume erhalten sind. Bis zu vier übereinanderliegende Putzschichten aus mehreren dekorativen Ausstattungsphasen zeigen prachtvolle figurale und dekorative Elemente. Der Erhaltungszustand der aus dem 3. Jhdt. stammenden Wandmalereien ist außergewöhnlich gut. 2012 begann in einer Zusammenarbeit zwischen den Fachbereichen Archäologie und Konservierung-Restaurierung des Bundesdenkmalamtes die Bearbeitung dieses Fundkomplexes. Eine besondere Herausforderung stellte dabei das Finden und Wiederzusammenfügen der aus einer Vielzahl an Einzelteilen bestehenden Fragmente dar.In der Ausstellung werden die verschiedenen Phasen dokumentiert und die antike Werktechnik vorgestellt. Neben dem archäologischen Befund des Hauses steht auch die Arbeit bei der Bergung und Restaurierung der Malereien im Vordergrund.Link
21
22
  • Ausstellung "Auf den Spuren der Schlacht von Aspern. Die Ausgrabungen der Stadtarchäologie Wien"
    Den ganzen Tag
    2018.01.22-2018.08.25
    Volkshochschule Meidling, Längenfeldgasse 13-15, 1120 Wien
    Volkshochschule Meidling, Längenfeldgasse 13-15, 1120 Wien

    In den Jahren 2008 bis 2016 konnte von der Stadtarchäologie Wien das Entstehen der Aspern Seestadt archäologisch begleitet werden. Im Zuge von acht Grabungskampagnen wurden unter anderem Bestattungen, die mit der Schlacht von Aspern und Essling in Zusammenhang stehen, aufgedeckt.

    In der Ausstellung und einer Publikation werden die Grabungen der Stadtarchäologie Wien in der Seestadt aspern erstmals zusammenfassend mit einer Analyse der geborgenen Uniformreste und der anthropologischen Auswertung im Kontext von Zeitgeschehen und Heerwesen präsentiert.

    Schlacht von Aspern und Essling

    Die Französische Revolution und der Aufstieg Napoleon I. Bonaparte (1769 bis1821) destabilisierten die europäischen Machtverhältnisse. In der Folge kam es ab 1792 zu kriegerischen Auseinandersetzungen zwischen Frankreich und wechselnden europäischen Bündnispartnern. Am 9. Mai 1809 forderte Österreich erneut Napoleon zum Kampf heraus, der 5. Koalitionskrieg hatte begonnen.

    Zwei der bedeutendsten Schlachten dieses Krieges fanden in unmittelbarer Nähe Wiens statt. Die Wahl des Aufmarschgebietes fiel auf das Marchfeld im Bereich der beiden Dörfer Aspern und Essling. Die Kämpfe begannen am 21. Mai 1809, erreichten am 22. Mai ihren Höhepunkt und endeten mit dem Rückzug Napoleons auf die Insel Lobau. Diese wurde in der Folge von den Franzosen zu einem befestigten Waffenplatz ausgebaut, der ihnen als Ausgangspunkt für die Schlacht von Deutsch-Wagram, in der die Österreicher vernichtend geschlagen wurden, diente.Ausstellungsdauer: 30. Juni 2017 bis 31. Januar 2018Ort: Volkshochschule Meidling, 12., Längenfeldgasse 13-15, 2. StockÖffnungszeiten: Montag bis Freitag, von 8 bis 20 UhrIn den Schulferien: Infos zu den Öffnungszeiten unter der Telefonnummer +43 1 891 74-112 000Eintritt frei!Die Ausstellung der Stadtarchäologie Wien findet in Kooperation mit der Volkshochschule Meidling statt.PublikationDie Ergebnisse der Grabungskampagnen werden in einer Publikation präsentiert: Napoleon in Aspern. Archäologische Spuren der Schlacht 1809 - Publikationsreihe "Wien Archäologisch"Link
  • Vortrag: Stephansplatz alt und neu: Archäologisches und Geschichtliches von Wiens „zentralster“ Baustelle
    10:00-12:00
    2018.01.22
    Volkshochschule Meidling, Längenfeldgasse 13-15 1120 Wien, Österreich
    Volkshochschule Meidling, Längenfeldgasse 13-15 1120 Wien, Österreich
    Vortrag von Mag. Sabine Jäger-Wersonig, Mag. Ingeborg Gaisbauer im Rahmen der Vortragsreihe der Stadtarchäologie Wien in der VHS Meidling.Anmeldung und weitere Infos unter Tel. +43 1 891 74 – 112 000Einzelkarte € 6,– pro Vortrag oder Semester-Vortragskarte.
23
24
25
26
27
  • Fokus Denkmal: Das Haus der Medusa. Römische Wandmalerei aus Enns
    Den ganzen Tag
    2018.01.27-2018.06.14
    Kunsthistorisches Museum Wien, Wien, Österreich
    Kunsthistorisches Museum Wien, Wien, Österreich
    Im Jahr 2000 wurden im Vorfeld eines Parkplatzbaues in Lorch bei Enns in Oberösterreich im Rahmen einer archäologischen Notgrabung römische Wandmalereifragmente entdeckt und geborgen. Fünf große Blöcke und mehr als 60 Holzkisten voll mit einzelnen Fragmentteilen brachten den bislang wohl umfangreichsten und bedeutendsten Fund an provinzialrömischer Wandmalerei in Österreich zutage. Die Malereien waren Teil einer gewölbten Decke mit dazugehörigen Wanddekorationen und erweitern die Kenntnis um diese Kunstgattung im römischen Österreich wesentlich. Bisher waren kaum Malereikomplexe bekannt, bei denen die Ausstattung mehrerer zusammengehöriger Räume erhalten sind. Bis zu vier übereinanderliegende Putzschichten aus mehreren dekorativen Ausstattungsphasen zeigen prachtvolle figurale und dekorative Elemente. Der Erhaltungszustand der aus dem 3. Jhdt. stammenden Wandmalereien ist außergewöhnlich gut. 2012 begann in einer Zusammenarbeit zwischen den Fachbereichen Archäologie und Konservierung-Restaurierung des Bundesdenkmalamtes die Bearbeitung dieses Fundkomplexes. Eine besondere Herausforderung stellte dabei das Finden und Wiederzusammenfügen der aus einer Vielzahl an Einzelteilen bestehenden Fragmente dar.In der Ausstellung werden die verschiedenen Phasen dokumentiert und die antike Werktechnik vorgestellt. Neben dem archäologischen Befund des Hauses steht auch die Arbeit bei der Bergung und Restaurierung der Malereien im Vordergrund.Link
  • OÖ Landesausstellung 2018: Die Rückkehr der Legion. Römisches Erbe in Oberösterreich
    Den ganzen Tag
    2018.01.27-2019.08.06
    Enns, Österreich
    Enns, Österreich
    500 Jahre lang prägte das Römische Reich unser Land und hat dabei bleibende Spuren hinterlassen. Die Landesausstellung 2018 lädt ein, diese zu erforschen und zu erleben. Mit Schaugrabungen, eindrucksvollen Originalfunden, Forschungs-Abenteuern für Nachwuchs-ArchäologInnen, interaktiven Apps und virtuellen Welten gibt die Landesausstellung von 27. April bis 04. November 2018 einen vielschichtigen Einblick in das Leben der Römer vor 1.800 Jahren. Hauptstandort der Landesausstellung ist Enns, die älteste Stadt Österreichs. Weitere Schauplätze sind Schlögen und Oberranna im Oberen Donautal.
    Enns war einer der größten und wichtigsten Handels- und Militär-Stützpunkte an der Nordgrenze des Römischen Reiches. Seine Bedeutung erlangte es durch die 2. Italische Legion, die hier an der Wende vom 2. zum 3. Jahrhundert n. Chr. ihr Lager errichtete.Die neu gestaltete Ausstellung im Museum Lauriacum zeigt mit kostbaren Originalfunden, aufwändigen Rekonstruktionen, interaktiven Stationen und einem eigens für die Landesausstellung produzierten Film, dass die Legionäre weit mehr als nur Krieger waren. Das Publikum der Landesausstellung erlebt, wie diese Pioniere, Baumeister und Handwerker gearbeitet und mit ihren Familien gelebt haben.Eine faszinierende Zeitreise durch die Baugeschichte von der römischen Antike bis zur Gotik bietet der Besuch in der Basilika St. Laurenz. Hervorragend erhaltene Baureste in der Unterkirche zeugen von einer römischen Stadtvilla und einer frühchristlichen Kirche aus der Zeit des heiligen Severin.Alle Schauplätze in Enns sind über einen Rundweg miteinander verbunden und bequem erreichbar. Entlang der alten römischen Straßen lassen Stereoskope die Siedlung zur Zeit der Römer virtuell wiederauferstehen.

    Archäologie hautnah

    Wer schon immer einmal hautnah bei einer Ausgrabung dabei sein wollte, kann sich diesen Traum bei der Landesausstellung 2018 endlich erfüllen. Bei Schaugrabungen kann das Publikum die Arbeit der ArchäologInnen aus nächster Nähe beobachten und im Gespräch mit den ForscherInnen mehr über die Ausgrabungsstätten und die aktuellen Funde erfahren.

    Schlögen und Oberranna

    Eine kleine, aber ganz besondere Befestigungsanlage gibt es in Oberranna in der Gemeinde Engelhartszell zu besichtigen. Rund um das massive Gebäude mit seinen runden Ecktürmen sind noch viele Fragen ungelöst.In Schlögen lädt ein außergewöhnlich gut erhaltenes römisches Bad zum Eintauchen in die antike Welt von Architektur, Technik und Lebensfreude ein. Erfühlen, erfahren, mit allen Sinnen wahrnehmen – interaktiv, anschaulich und unterhaltsam – die Landesausstellung 2018 macht Geschichte erlebbar.
    Link
28
29
  • Ausstellung "Auf den Spuren der Schlacht von Aspern. Die Ausgrabungen der Stadtarchäologie Wien"
    Den ganzen Tag
    2018.01.29-2018.09.01
    Volkshochschule Meidling, Längenfeldgasse 13-15, 1120 Wien
    Volkshochschule Meidling, Längenfeldgasse 13-15, 1120 Wien

    In den Jahren 2008 bis 2016 konnte von der Stadtarchäologie Wien das Entstehen der Aspern Seestadt archäologisch begleitet werden. Im Zuge von acht Grabungskampagnen wurden unter anderem Bestattungen, die mit der Schlacht von Aspern und Essling in Zusammenhang stehen, aufgedeckt.

    In der Ausstellung und einer Publikation werden die Grabungen der Stadtarchäologie Wien in der Seestadt aspern erstmals zusammenfassend mit einer Analyse der geborgenen Uniformreste und der anthropologischen Auswertung im Kontext von Zeitgeschehen und Heerwesen präsentiert.

    Schlacht von Aspern und Essling

    Die Französische Revolution und der Aufstieg Napoleon I. Bonaparte (1769 bis1821) destabilisierten die europäischen Machtverhältnisse. In der Folge kam es ab 1792 zu kriegerischen Auseinandersetzungen zwischen Frankreich und wechselnden europäischen Bündnispartnern. Am 9. Mai 1809 forderte Österreich erneut Napoleon zum Kampf heraus, der 5. Koalitionskrieg hatte begonnen.

    Zwei der bedeutendsten Schlachten dieses Krieges fanden in unmittelbarer Nähe Wiens statt. Die Wahl des Aufmarschgebietes fiel auf das Marchfeld im Bereich der beiden Dörfer Aspern und Essling. Die Kämpfe begannen am 21. Mai 1809, erreichten am 22. Mai ihren Höhepunkt und endeten mit dem Rückzug Napoleons auf die Insel Lobau. Diese wurde in der Folge von den Franzosen zu einem befestigten Waffenplatz ausgebaut, der ihnen als Ausgangspunkt für die Schlacht von Deutsch-Wagram, in der die Österreicher vernichtend geschlagen wurden, diente.Ausstellungsdauer: 30. Juni 2017 bis 31. Januar 2018Ort: Volkshochschule Meidling, 12., Längenfeldgasse 13-15, 2. StockÖffnungszeiten: Montag bis Freitag, von 8 bis 20 UhrIn den Schulferien: Infos zu den Öffnungszeiten unter der Telefonnummer +43 1 891 74-112 000Eintritt frei!Die Ausstellung der Stadtarchäologie Wien findet in Kooperation mit der Volkshochschule Meidling statt.PublikationDie Ergebnisse der Grabungskampagnen werden in einer Publikation präsentiert: Napoleon in Aspern. Archäologische Spuren der Schlacht 1809 - Publikationsreihe "Wien Archäologisch"Link
  • Vortrag: Ländliche Siedlungen des Mittelalters auf Wiener Stadtgebiet
    10:00-12:00
    2018.01.29
    Volkshochschule Meidling, Längenfeldgasse 13-15 1120 Wien, Österreich
    Volkshochschule Meidling, Längenfeldgasse 13-15 1120 Wien, Österreich
    Vortrag von Mag. Heike Krause im Rahmen der Vortragsreihe der Stadtarchäologie Wien in der VHS Meidling.Anmeldung und weitere Infos unter Tel. +43 1 891 74 – 112 000Einzelkarte € 6,– pro Vortrag oder Semester-Vortragskarte.
30
31
Februar
Februar
Februar